ARD-Freien-Kongress 2016

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Zum ersten Mal trafen sich die Freien Mitarbeiter der ARD und des Deutschlandradios zu einem bundesweiten Freienkongress, um sich über Problemfelder, Chancen und Strategien zu verständigen


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Was: Podiumsdiskussion: Garanten der Rundfunkfreiheit oder billige Personalreserve?
Wer: (v.l.n.r.)
* Dr. Claudia Nothelle, Programmdirektorin des Rundfunk Berlin-Brandenburg
* Knud Zilian, Vors. des Fachausschusses Rundfunk im DJV, Personalrat im Hessischen Rundfunk
* Frank Werneke, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft ver.di
* Daniel Bouhs, freier Medienjournalist (Moderation)
* Kerstin Schweighöfer, freie Journalistin und Vorsitzende von weltreporter.net
* Stefan Gelbhaar, medienpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhauses und Rundfunkratsmitglied des rbb
Wann: rec.: 22.04.2016, 14:45 Uhr
Wo: Berlin, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Studio A


Vgl.:
* Zusammenfassung der Diskussion durch Jürgen M. Edelmann
* Resolution: Schluss mit der Zwei-Klassen-Gesellschaft!

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(Fotos: Jörg Wagner)


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One thought on “ARD-Freien-Kongress 2016

  1. Ich als Beitragszahler sehe die Sache etwas anders als die ganzen Menschen in dem System. Ich finde die Ansichten teilweise etwas weltfremd und sogar teilweise arrogant. Das der Beitrag nicht gesenkt wird ist scheinbar für die Verantwortlichen schon klar. An den Beitragszahler wird dabei nicht gedacht nur an die Interessen der Politik und den ÖR. Der Beitragszahler kommt in den ganzen Überlegungen nicht vor… sie sollen halt nur immer mehr zahlen. Das dabei die Akzeptanz des System immer weiter sinkt wird nicht wahrgenommen. Man sägt immer weiter auf den Ast wo man sitzt.

    Ich finde auch das Freie besser bezahlt werden müsste und besser abgesichert werden müssen. Aber die ÖR haben nicht zu wenig Geld oder werden nicht bedarfsgerecht finanziert! Die ÖR haben mittlerweile 9 Milliarden Euro zur Verfügung. Das ist nicht zu wenig… besonders wenn man sich die Finanzen anderer ÖR Systeme in der Welt ansieht. Wenn ich mir ansehe das die BBC JÄHRLICH fast 3 Milliarden Euro weniger zur Verfügung hat und was sie für ein Angebot auf die Beine stellt dann haben unsere ÖR bestimmt nicht zu wenig Geld!
    Das Geld wird halt falsch verteilt. Es geht zuviel Geld in Verwaltung, Pensionen, unnötigen Doppelstrukturen und den Sport. Aber daran sind die Intendanten und die Politik hauptsächlich schuld. Die Mitarbeiter machen in meinen Augen auch zu wenig um dort was zu verändern. Man verteidigt lieber alle Strukturen und will keine Veränderung. In der Diskussion hatte ja auch keiner den Gedanken das das Geld vielleicht falsch verteilt ist. Es soll halt nur mehr werden… die Bürger sollen halt mehr zahlen und der Gegner ist die KEF.

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