Zum Verhältnis von AfD und Journalisten

AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry vor der Presse im Tagungshotel im öffentlichen Bereich | Screenshot: © ARD aktuell
AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry vor der Presse im Tagungshotel im öffentlichen Bereich | Screenshot: © ARD aktuell


Keine Pressekonferenz, keine Interviews: AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry hat ihren Verzicht auf die Spitzenkandidatur nur mit einem Video auf ihrem Facebook-Kanal erklärt. Aufmacher in den Hauptnachrichtensendungen war sie trotzdem, denn: Journalisten kommen an der AfD nicht vorbei, die AfD aber oft an Journalisten. Kritische Berichterstatter sperrt sie aus Parteiveranstaltungen aus. Beim „Spiegel“ will Petry ihre schärfste Kritikerin sogar „abschalten“. Beim AfD-Bundesparteitag herrschen wieder andere Regeln. Und wenn es nützt, tritt man wegen der Reichweite auch vor nichtakkreditierte Journalisten (Foto). Und die Journalisten? Sie legen etwa ein „Schwarzbuch AfD“ vor. Die Fronten sind vor der Bundestagswahl verhärtet.

Was: Studiogespräch zum Verhältnis AfD und Journalisten
Wer:
* Daniel Bouhs, freier Medienjournalist
mit O-Tönen von:
* Oliver Welke, heute show, ZDF, 21.04.2017
* Martin E. Renner, Sprecher AfD NRW, Bundesparteitag, (Quelle: Phoenix, 22.04.2017, 13:07 Uhr)
* Marcus Pretzell, Sprecher AfD NRW, Bundesparteitag, (Quelle: Phoenix, 22.04.2017, 13:14 Uhr)
* Markus Grill, Chefredakteur „Correctiv“, Herausgeber „Schwarzbuch AfD“, 21.04.2017
* Dr. Frauke Petry, AfD-Bundessprecherin (Quelle: Diskussion nach der Preview „Nervöse Republik“, 29.03.2017)
* Dr. Melanie Amann, „Spiegel“-Korrespondentin (live, Telefon, AfD-Bundesparteitag in Köln)
* Prof. Dr. Jörg Meuthen, AfD-Bundessprecher (Quelle: Phoenix, 22.04.2017, 13:26 Uhr)
* Dr. Frank Überall, DJV-Vorsitzender (live, Telefon, AfD-Bundesparteitag in Köln)
Wo: Medienstadt Babelsberg, Senderegie radioeins
Wann: 22.04.2017 um 18:04 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) und in einer gekürzten Fassung im rbb-Inforadio am 23.04.2017, 10:44 und 15:24 Uhr

Vgl.:
* Melanie Amann – „Angst für Deutschland“








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