Medientage Mitteldeutschland: „Rundfunkbeitrag – Finanzierbare Zukunft“

Thomas Bellut - Heinz Fischer-Heidlberger - Diemut Roether - Heike Raab - Karola Wille | Foto: © Thomas Pflaum/S-WOK
Thomas Bellut – Heinz Fischer-Heidlberger – Diemut Roether – Heike Raab – Karola Wille | Foto: © Thomas Pflaum/S-WOK


Die KEF hatte eine Absenkung des Rundfunkbeitrags um 30 Cent pro Monat ab 2017 vorgeschlagen, die Länderchefs allerdings haben entschieden, das Geld zu sparen, damit der Beitrag nicht später deutlich nach oben geht. Ab 2021 rechnen Experten dennoch mit einer Steigerung. Für einen stabilen Beitragssatz sollen aber auch ARD und ZDF selbst sorgen. Angesichts sich weiter verändernder Nutzungsgewohnheiten und der Frage, was Rundfunk zukünftig überhaupt ist, sollen die Öffentlich-Rechtlichen ihrerseits Spar- und Reformmaßnahmen entwickeln. Bis Ende September diesen Jahres sollen sie der Länderarbeitsgruppe „Auftrag und Strukturreform“ entsprechende Vorschläge unterbreiten.
Was wollen und können die Sender?
Was erwartet die Politik?
Wie kann das Thema dem Beitragszahler vermittelt werden?

(Aus der Programmankündigung der Medientage Mitteldeutschland)


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Was: Medientage Mitteldeutschland– Diskussion „Rundfunkbeitrag – Finanzierbare Zukunft“
Wer:
• Dr. Thomas Bellut, ZDF-Intendant
• Dr. Heinz Fischer-Heidlberger, KEF-Vorsitzender
• Diemut Roether, verantwortliche Redakteurin epd Medien
• Heike Raab, Staatssekretärin, Rheinland-Pfalz
• Prof. Dr. Karola Wille, ARD-Vorsitzende, mdr-Intendantin
Wo: Leipzig, Mediacity, Studio 3
Wann: 03.05.2017, 11:00-12:00 Uhr

Vgl.:
* Interview mit Dr. Heinz Fischer-Heidlberger








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One thought on “Medientage Mitteldeutschland: „Rundfunkbeitrag – Finanzierbare Zukunft“

  1. Also ich fand die Moderation von Frau Roether wirklich gut. Da wurden auch mal kritische Fragen gestellt was ja sonst nicht so viel vorkommt.
    Die Antworten von Herrn Bellut fand ich dagegen völlig Realitätsfern. Wenn man sagt man bräuchte ARD und ZDF wegen Prognosen zur Wahl?! Wenn das das einzige Argument ist dann sofort zusammenlegen. In anderen Ländern gibt es auch keine zwei ÖR Systeme die Prognosen zur Wahl machen und dort funktioniert es auch. Wenn man sich dann auch die Prognosen zur Wahl ansieht sind das Unterschiede von vielleicht 1% über ein, zwei Stunden. Das wird dafür das 2 Milliarden teure ZDF brauchen ist doch völliger Quatsch.

    Genauso die Behauptung über die Vielfalt des Programms und das ja soviel gesendet wird außerhalb von Krimis. Dazu muss man sich doch einfach nur das Programm ansehen um zu sehen das das nicht stimmt. Was für Genres produziert denn das ZDF? (oder auch die ARD) Wirkliche Vielfalt gibt es dort nicht. Das ZDF produziert Unmengen von Krimis und die ARD produziert auch jede Menge Krimis. Andre Genres wie Horror, Fantasy, ScyFie, Mystery wird dagegen gar nicht produziert.(was eben junge schauen) ARD und ZDF bieten da eben keine Vielfalt und diese Doppelstruktur ist dort auch kontraproduktiv. Eben weil beide sich auf die gleichen Bevölkerungsgruppen konzentrieren mit denen man einfach Quote machen kann (Rentner,Fußball und Krimifans) Andere Bevölkerungsgruppen werden links liegen gelassen. Man konkurriert miteinander nur über das Stammpublikum aber eben nicht mit dem Privatfernsehen oder den Streaminganbietern (das wäre ja anstrengend) Das sieht man ja auch daran das bei allen ÖR Sendern der Altersdurchschnitt weit über 60 liegt. Die BBC als ein System bietet wesentlich mehr Vielfalt als ARD und ZDF durch ihre zwei Systeme. (Unterhaltungsbereich)

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