Medienmagazin vom 20.05.2017

Gesamt-PodCast


Download (verlinkte Audio-Quelle: rbb, radioeins)

[00:00] INTRO: #NetzDG | [01:46] SPIEGEL DAILY | [12:08] Naeher-dran-Journalismus | [21:32] Rundfunk mitbestimmen | [37:19] Bonus: “Im Dialog – Hate Speech und Co./Postfaktische Welt”


INTRO: INTRO: Netzdurchsetzungsgesetz (NetzDG)
O-Ton:
• Eva-Maria Kirschsieper. Leiterin vom Public Policy Team von Facebook in Deutschland
(Quelle: Veranstaltung „Im Dialog – Hate Speech und Co./Postfaktische Welt“ der SPD-Bundestagsfraktion, 18.05.2017)

1. SPIEGEL DAILY – im Praxischeck
Zurück zum entschleunigten Internet Mitte der 90er? Der SPIEGEL veröffentlicht seit Dienstag täglich ab 17 Uhr eine “smarte Abendzeitung” im Internet. Redaktionell abgeschlossen und damit anders als SPIEGEL online mit ständig aktualisierten Seiten.
Interview mit Projektleiter Oliver Trenkamp, SPIEGEL DAILY
Autor: Daniel Bouhs (Überspiel aus Hamburg)
Vgl.: https://daily.spiegel.de/

2. „Wenn Medien näher herangehen“
Redaktionen wollen nach dem Brexit und der Trump – Wahl wieder näher an die Wirklichkeit und Bürger. Doch wie? Das rbb Inforadio startete z. B. das Projekt #dasbrauchtdeutschland
Studiogespräch mit O-Tönen von:
• Stephan Weichert, Professor für Journalistik an der Hamburg Media School
• Philip Faigle, Leiter von „D17, dem Investigativ-Ressort bei ZEIT Online
• O-Ton-Mix Inforadio
• Elmar Jehn, Chefredakteur des „Berliner Kurier“
Autor: Michael Meyer (live)

3. Rundfunk mitbestimmen? (2 Teile)
Seit der Umstellung der Rundfunkgebühr auf den Rundfunkbeitrag und der damit vollzogenen Abkoppelung der Zahlpflicht vom Rundfunkgerät, gibt es ein verstärktes Engagement von Bürgern aus der Zahlung eine Mitverantwortung zu artikulieren. Zwei Ideen werden im Medienmagazin vorgestellt:
• Robert Schäfer ist Software-Entwickler und möchte mittels einer Abstimmung im Internet über eine symbolische Verteilung des Rundfunkbeitrags für bestimmte Sendungen beim Publikum und in den Sendeanstalten Nachdenken anregen. Mit im Studio Katharina Ehrhardt, Interaction Designer
(Studiogespräch, live)
O-Ton: Reaktion
• Dr. Thea Dückert, NDR-Verwaltungsratin
Vgl.: https://rundfunk-mitbestimmen.de/

• Dr. Christine Horz vom Medieninstitut an der Ruhr-Universität Bochum schlägt mehr Bürgerbeteiligung durch einen Publikumsrat vor. Sie gründete dafür einen Verein.
(Interview, aufgezeichnet)
Vgl.: http://www.publikumsrat.de/
O-Ton: Reaktion
• Prof. Dr. Karola Wille, ARD-Vorsitzende, mdr-Intendantin

PodCast-Bonus:
Was: Podiumsdiskussion während der Veranstaltung: „Im Dialog – Hate Speech und Co./Postfaktische Welt“ der SPD-Bundestagsfraktion
Wer:
* Dr. Johannes Fechner, MdB, SPD, Sprecher AG Recht und Verbraucherschutz
* Friedemann Schindler, Leiter von jugendschutz.net
* Lars Klingbeil, MdB, SPD, Sprecher AG Digitale Agenda
* Eva-Maria Kirschsieper, facebook Deutschland, Head of Public Policy
* Prof. Dr. Dieter Frey, Rechtsanwalt
* Prof. Dr. Wolfgang Schulz, Vorsitzender Direktorium, Hans-Bredow-Institut
Wo: Berlin, Deutscher Bundestag, Otto-Wels-Saal (3 S 001), Fraktionsebene, Reichstagsgebäude, Scheidemannstraße 1, 10557 Berlin
Wann: 18.05.2017, 18:03 Uhr








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4 thoughts on “Medienmagazin vom 20.05.2017

  1. Ich bin ja auch dafür, dass sich etwas ändert. Deswegen thematisiere ich es in der Sendung. Ich habe die Rolle des neutralen Kommunikators. Das schließt nicht aus, dass ich eine Meinung habe.

  2. Natürlich sollte man es ausprobieren! Aber doch am besten so das es funktioniert kann und eben nicht wo man im Voraus schon weiß das es nicht gut funktioniert.
    Wenn es dann scheitert ist ja die Gefahr groß das dann längere Zeit das Thema Mitbestimmung vom Tisch ist.

  3. Natürlich kann man dieses Thema rational durchspielen. Aber so funktioniert ja Menschheitsentwicklung nicht. Wenn es Menschen gibt, die sich artikulieren wollen, mitbestimmen wollen, dann sollte man es praktisch ausprobieren. Die Piratenbewegung z. B. war sinnvoll, um zu erfahren, was funktioniert und was nicht. Im Kopf funktioniert es oft anders.

  4. Natürlich müsste es viel mehr Mitbestimmung durch die Bürger geben. Aber unser System ist dafür nicht gemacht und müsste Grundlegend reformiert werden.
    Wir haben die Rundfunkräte die ja die Gesellschaft abbilden und vertreten sollen. Denen jetzt einen Publikumsrat daneben zusetzten bringt ja nur Kompetenzwirrwarr… wer vertritt jetzt die Bürger/Gesellschaft? Wer hat was zu sagen? Die vielleicht demokratisch gewählten Publikumsräte oder das „Ständesystem“ Rundfunkrat. Da gibt es schnell ein Legitimationsproblem für den Rundfunkrat besonders wenn er weiterhin das letzte Wort hat.
    Bei der BBC funktioniert dies weil es zwei klar verschiedene Aufsichtsebenen hat. Auf der einen Seite der BBC Trust als Vollzeitaufsicht mit Experten die nach einem Transparenten Auswahlverfahren bestimmt werden.(Obwohl der BBC Trust jetzt aufgelöst wird) Auf er anderen Seite die Publikumsräte(Audience Council) die die Bürger vertreten sollen.
    Unsere Rundfunkräte sind(sollten) eigentlich schon die Audience Council mit ein bisschen mehr Kompetenzen sein….

    Wenn sie jedoch keine gute Bürgervertretung sind müsste man eigentlich dort was verändern anstatt einfach noch was neues daneben zu schaffen und noch mehr Wirrwarr hineinbringen…
    Wir haben ja nicht nur einen Rundfunkrat sondern recht viele mit vielen Mitgliedern… wie viele Menschen sollen denn noch Bürgervertretung sein und sich mit der Aufsicht befassen?

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