MUT ZUR WIRKLICHKEIT! Die Rolle des dokumentarischen Fernsehens für das Gelingen von Gesellschaft

Dietmar Post - Günter Wallraff - Thorolf Lipp - Malte Krückels - Ulrich Teusch | Foto: © Jörg Wagner
Dietmar Post – Günter Wallraff – Thorolf Lipp – Malte Krückels – Ulrich Teusch | Foto: © Jörg Wagner

Aus der Beschreibung der Veranstalter:

„Sorgfältig produzierte dokumentarische Sendungen stellen seit der Gründung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Deutschland eine wesentliche Säule des Programmangebotes dar. Aber weil im Zuge erheblicher Konkurrenz durch private Anbieter eindimensionale Geschichten und einfache Wahrheiten, Unterhaltung und Emotionalisierung beim Zuschauer oft besser anzukommen scheinen, laufen die öffentlich-rechtlichen Sender Gefahr zu glauben, ihrem Publikum eine differenzierte und anspruchsvolle Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit nicht mehr zumuten zu dürfen. Die AG DOK fordert, den Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks dahingehend zu präzisieren, dass er von den Sende-Anstalten das genaue Gegenteil verlangt. In einer immer komplexer werdenden Welt hat ein öffentlich-rechtliches Rundfunksystem nur dann eine Chance auf Bestand, wenn sein Angebot sich an seinem am Public Value orientierten Auftrag messen lässt. Und dieser Auftrag lautet in erster Linie: Mut zur Wirklichkeit! Es geht darum, Wirklichkeit so präzise und vielschichtig wie möglich abzubilden, um auf dieser Grundlage mit einem Höchstmaß an Glaubwürdigkeit demokratische Willensbildung zu ermöglichen. Dieser Auftrag lässt sich nicht halbherzig ausführen, denn der Prozess freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung ist für die Demokratie alternativlos.“

Was: Podiumsdiskussion: „MUT ZUR WIRKLICHKEIT!
Die Rolle des dokumentarischen Fernsehens für das Gelingen von Gesellschaft“
veranstaltet von AG DOK und Deutschen Akademie für Fernsehen
Wer:
* Dietmar Post, Dokumentarfilmregisseur und Produzent, AG DOK
* Günter Wallraff, Journalist und Schriftsteller
* Dr. Thorolf Lipp, Vorstand AG DOK, Mitglied Deutsche Akademie für Fernsehen (Moderation)
* Malte Krückels, Staatssekretär für Medien des Freistaates Thüringen
* Prof. Dr. Ulrich Teusch, Politikwissenschaftler, Publizist, Sachbuchautor („Lückenpresse. Das Ende des Journalismus, wie wir ihn kannten“) und Blogger https://augenaufunddurch.net
Wo: Berlin, Kino Babylon
Wann: 04.12.2017, 18:12 Uhr








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