{"id":10591,"date":"2011-10-30T10:00:12","date_gmt":"2011-10-30T09:00:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=10591"},"modified":"2020-02-25T23:26:16","modified_gmt":"2020-02-25T21:26:16","slug":"die-deutsche-deutsche-welle-ist-verstummt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=10591","title":{"rendered":"Die deutsche Deutsche Welle ist verstummt"},"content":{"rendered":"<h4>Gastautor: Kai Ludwig<\/h4>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_9.jpg\" alt=\"\" title=\"dw_k\u00f6ln_9\" width=\"600\" height=\"305\" class=\"alignnone size-full wp-image-10595\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_9.jpg 600w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_9-300x152.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Die Nacht zum 30.10.2011 brachte eine Z\u00e4sur f\u00fcr den deutschen Rundfunk: Um 02:00 Uhr (entsprach Mitternacht der im internationalen Rundfunk oft verwendeten Weltzeit) stellte die Deutsche Welle den gr\u00f6\u00dften Teil ihres bis jetzt noch verbliebenen H\u00f6rfunkangebots ein.<\/span><\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<figure id=\"attachment_10649\" aria-describedby=\"caption-attachment-10649\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dwsender_rampisham.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dwsender_rampisham.jpg\" alt=\"Sendestation Rampisham | Foto: \u00a9 Martin Rumes\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"size-full wp-image-10649\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dwsender_rampisham.jpg 600w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dwsender_rampisham-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10649\" class=\"wp-caption-text\">Sendestation Rampisham | Foto: \u00a9 Martin Rumes<\/figcaption><\/figure>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Abschaltung des Senders S48 in Rampisham, mit dem zuletzt am 29.10.2011 die Frequenz 6075 kHz von 22:00 bis 23:59 Uhr MESZ, entsprechend 20:00 bis 21:59 Uhr Weltzeit\/GMT, betrieben wurde, durch den Mitarbeiter Dave Plater.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Das deutsche DW-Programm verabschiedete sich mit einer Sondersendung, die am 29.10.2011 mit Ausnahme der Fu\u00dfballsendung am Nachmittag in jeder Sendestunde wiederholt wurde, wie es hier seit M\u00e4rz generell schon nur noch der Fall war. <\/span><\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n <audio   controls > <source src=\"http:\/\/radio-download.dw.de\/Events\/dwelle\/dira\/mp3\/deu\/0E602B40_1.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/radio-download.dw.de\\\/Events\\\/dwelle\\\/dira\\\/mp3\\\/deu\\\/0E602B40_1.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/radio-download.dw.de\\\/Events\\\/dwelle\\\/dira\\\/mp3\\\/deu\\\/0E602B40_1.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"http:\/\/radio-download.dw.de\/Events\/dwelle\/dira\/mp3\/deu\/0E602B40_1.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  \n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p>(Das Audio ist offenbar depubliziert worden)<\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Sie bot auch eine Sammlung von Pannen, so von der \u00dcbernahme des Sendebetriebs durch das heutige DW-Funkhaus in Bonn am 04.08.2003, bei der nach den Nachrichten zun\u00e4chst nur das Musikbett des Audiodesigns lief, w\u00e4hrend Mitarbeiter in Panik den Moderator aus seinem versagenden Sprecherraum in den benachbarten Raum des Nachrichtensprechers lotsten.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_10.jpg\" alt=\"\" title=\"dw_k\u00f6ln_10\" width=\"300\" height=\"400\" class=\"alignleft size-full wp-image-10598\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_10.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_10-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Jenes Geb\u00e4ude in Bonn, der sogenannte Sch\u00fcrmann-Bau, verlor bekanntlich mit dem Umzug des Bundestags nach Berlin in der Rohbauphase die ihm zugedachte Funktion. Stattdessen wurde es zum neuen Sitz des DW-H\u00f6rfunks erkoren, dessen bisheriges, von 1974 bis 1980 errichtetes Funkhaus in K\u00f6ln er unter Verweis auf dessen Asbestbelastung verlie\u00df \u2013 eine Begr\u00fcndung, die mancher f\u00fcr fadenscheinig h\u00e4lt; der Betreiber eines Internetauftritts des K\u00f6lner Stadtteils Raderberg schreibt jedenfalls von \u201cpolitischen Gr\u00fcnden\u201d. Die beigef\u00fcgten Fotos entstanden im Juli 2003, als das Sendestudio des deutschen Programms bereits demontiert war und aus einem der kleineren Studios gesendet wurde, die eigentlich f\u00fcr Fremdsprachensendungen bestimmt und nur f\u00fcr Monobetrieb ausgelegt waren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Auf dem bisherigen Satellitenkanal (\u201cDW01\u201d) des deutschen Programms ist nun nur noch eine Ansageschleife zu h\u00f6ren. Nicht einmal dies gibt es auf dem bisherigen Sendeplatz (\u201cDW02\u201d) des Programms in der englischen Sprache, die seit einigen Jahren als neue Hauptsprache der DW gilt, was dem Sender einige Kritik einbrachte. Hier klingelt jetzt nur noch das Pausenzeichen vor sich hin; jenes Motiv \u201cEs sucht der Bruder seine Br\u00fcder\u201d aus der Beethoven-Oper Fidelio, das sich bei der DW fortan als tr\u00fcgerisch erweist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Nicht anders verh\u00e4lt es sich auf den weiteren Programmkan\u00e4len 02, 04, 05 und 06 sowie den UKW-Zuspielungen FM04 und FM07, die derzeit ebenfalls noch im Multiplex der Media Broadcast auf Hotbird 8 (11,604 GHz horizontal) vorhanden sind. Sie d\u00fcrften ebenso \u00fcber kurz oder lang verschwinden, wie es bereits mit drei weiteren UKW-Zuf\u00fchrungen geschah, die ohne Funktion waren, nachdem die DW bereits zum 01.07.2011 ihre UKW-Frequenzen in Sofia, Bukarest, Pri\u0161tina und Tirana abgeschaltet hat.<\/span><\/p>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_1.jpg\" alt=\"\" title=\"dw_k\u00f6ln_1\" width=\"300\" height=\"400\" class=\"alignleft size-full wp-image-10610\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_1.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_1-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Lebenszeichen des DW-H\u00f6rfunks gibt es auf 13\u00b0 Ost nun nur noch auf \u201cDW08\u201d, \u201cDW-FM01\u201d und \u201cDW09\u201d. Auf dem letztgenannten Kanal war in den Morgenstunden des 30.10.2011 das englische Programm zu h\u00f6ren, das jetzt noch morgens und abends f\u00fcr jeweils drei Stunden auf Kurzwelle nach Afrika gesendet werden soll und wiederum nur noch aus einer einst\u00fcndigen Programmschleife besteht, die lediglich werktags Nachrichten enth\u00e4lt. Offen bleibt dabei zun\u00e4chst, ob sich sonntags wenigstens in besonderen Nachrichtenlagen doch noch ein Mitarbeiter von seinem Online-Arbeitsplatz ins Studio bem\u00fchen wird oder dieses Kurzwellenprogramm f\u00fcr Afrika keinen Anspruch auf Aktualit\u00e4t mehr erhebt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Auf den beiden anderen Satellitenkan\u00e4len fanden sich beim ersten Hineinh\u00f6ren am Morgen die anderen Fremdsprachensendungen, die ebenfalls noch f\u00fcr Afrika gesendet werden. Unklar ist dabei die Rolle des Kanals \u201cDW-FM01\u201d. Hinter ihm k\u00f6nnte man die Zuspielung f\u00fcr den UKW-Sender der DW in Kigali vermuten, nur findet sich dazu keine Umsetzung auf den Satelliten Atlantic Bird 3, die f\u00fcr eine Nutzung in Ruanda n\u00f6tig w\u00e4re.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Im Vordergrund des Interesses steht allerdings noch heute nicht das Satellitenradio auf Hotbird, sondern die Kurzwelle und hier wiederum die Frequenz 6075 kHz, die erstmals 1950 mit einem ersten Kurzwellenbetrieb des damaligen Nordwestdeutschen Rundfunks aus Osterloog bei Norden auf Sendung gegangen war. Diesen sp\u00e4ter f\u00fcr den Seefunkdienst Norddeich-Radio genutzten Standort hatte die DW 1957 wieder verlassen, nachdem ab 1956 eine wesentlich leistungsf\u00e4higere Sendeanlage bei J\u00fclich in Betrieb ging. Sie lag zugleich wesentlich n\u00e4her am Studiostandort K\u00f6ln, was beim damaligen Stand der \u00dcbertragungstechnik durchaus relevant war.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Den Ansto\u00df f\u00fcr den n\u00e4chsten Ausbauschritt gaben die Olympischen Spiele in M\u00fcnchen. 1972 nahm die damalige Bundespost eine neue, mit jeweils 500 kW starken Sendern ausgestattete Sendeanlage in Betrieb, die im Tal der Wertach bei Buchloe errichtet wurde und auch den Namen dieser Landschaft erhielt. Sp\u00e4ter wurde das Sendezentrum Wertachtal schrittweise weiter ausgebaut und geh\u00f6rt heute mit 16 Sendern zu den weltweit gr\u00f6\u00dften Anlagen seiner Art.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Einen nochmaligen Zuwachs an Kapazit\u00e4ten brachte der DW der 03.10.1990. Hierf\u00fcr sorgten die ausgesprochen schlichten Vorstellungen der Bundesregierung davon, wie Radio Berlin International, der Auslandsdienst des Rundfunks der DDR, zu \u201cintegrieren\u201d sei: Die entsprechende Weisung des Bundesinnenministeriums sah nichts anderes vor, als vier \u00dcbertragungsleitungen aus K\u00f6ln zum Funkhaus in der Berliner Nalepastra\u00dfe zu schalten und die DW-Programme auf die Kurzwellenfrequenzen von Radio Berlin International zu geben, was dann teils mit einer harten Umschaltung mitten im laufenden Sendebetrieb geschah. Treppenwitz der Rundfunkgeschichte: Der Redakteur der DW, der die besagte Abschiedssendung vom 29.10.2011 zusammengestellt hat, wirkte auch schon bei der letzten Sendung von Radio Berlin International am 02.10.1990 mit. <\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_7.jpg\" alt=\"\" title=\"dw_k\u00f6ln_7\" width=\"300\" height=\"400\" class=\"alignleft size-full wp-image-10615\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_7.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_7-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Die zus\u00e4tzlichen zehn Kurzwellensender in der nunmehr ehemaligen DDR \u00fcberstiegen aber wirklich alle Bed\u00fcrfnisse an Sendekapazit\u00e4ten, welche die DW haben konnte. Schon nach wenigen Monaten beschr\u00e4nkte sie somit ihre Ausstrahlungen aus K\u00f6nigs Wusterhausen auf die Frequenz 6115 kHz, dem ostdeutschen Gegenst\u00fcck zur 6075, das hier erstmals um die Jahreswende 1945\/46 eingeschaltet wurde. Im September 1993 zog sich die DW aus K\u00f6nigs Wusterhausen dann schlie\u00dflich ebenso zur\u00fcck wie vom bis dahin ebenfalls noch genutzten Kurzwellensender in Wiederau bei Pegau, dem seinerzeit offiziell unter \u201cLeipzig\u201d gef\u00fchrten, auf UKW und Mittelwelle noch heute aktiven Senderstandort.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">So ganz auf politische Symbolik verzichten mochte man dann aber auch im sendetechnischen Bereich nicht, obwohl erst ab 1985 der Standort J\u00fclich in gro\u00dfem Umfang mit neuen Sendern und teils auch neuen Antennen modernisiert worden war. Zur Begr\u00fcndung herhalten mu\u00dfte dabei die weiterhin auf jeweils 100 kW beschr\u00e4nkte Leistung der J\u00fclicher Sender \u2013 ein ausgesprochen zweischneidiges Schwert, steht die Verbesserung der Empfangsqualit\u00e4t, die mit einer Erh\u00f6hung der Sendeleistung auf die seinerzeit von der DW als Standard angestrebten 500 kW zu erzielen ist, doch kaum noch in einem vertretbaren Verh\u00e4ltnis zu den entsprechend h\u00f6heren Betriebskosten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Jedenfalls beschr\u00e4nkte sich die DW nicht nur darauf, die vorhandene, zwischen 1959 und 1981 installierte Sendetechnik bei Nauen weiterhin zu nutzen, sondern entschied sich f\u00fcr eine Gro\u00dfinvestition im Wertumfang von 80 Millionen D-Mark. Von 1995 bis 1997 errichtete die Deutsche Telekom vier neue Sendeeinheiten, die jeweils aus einer drehbaren Antenne und einem direkt am Fu\u00df der Antenne untergebrachten Sender mit 500 kW Leistung bestehen. Grundlage hierf\u00fcr war ein Ausstrahlungsvertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Doch schon ein Jahrzehnt sp\u00e4ter kam es zu einem Sinneswandel, ausgel\u00f6st durch das Ende der Laufzeit des entsprechenden Vertrags f\u00fcr die Sendeanlage Wertachtal am 31.12.2006. Die DW lancierte eine Ausschreibung, in deren Zuge der Betreiber des Sendernetzes des BBC World Service ein billigeres Angebot unterbreitete. Nach zweimaligen Verk\u00e4ufen handelte es sich dabei seinerzeit um den R\u00fcstungskonzern VT, der inzwischen einer feindlichen \u00dcbernahme durch seinen bisherigen Wettbewerber Babcock anheimfiel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Zum 01.01.2007 \u00fcbernahm VT zun\u00e4chst die Ausstrahlungen, die bis dahin aus dem Wertachtal kamen. Dies betraf auch die Frequenz 6075 kHz, die mit dem Umzug nach England in den weiter \u00f6stlich und s\u00fcdlich gelegenen Regionen von Mitteleuropa tags\u00fcber kaum noch brauchbar empfangen werden konnte, da die Entfernung f\u00fcr das 49-Meterband einfach schon zu hoch war. Auff\u00e4llig waren auch teils stundenlange Sendeausf\u00e4lle, wie man sie hier zuvor nicht unbedingt gewohnt war. Der zeitweise Gleichwellenbetrieb \u00fcber die noch zu betrachtenden Sender in Portugal fiel dem Wechsel ganz zum Opfer: Was im Zusammenspiel mit dem Sender Wertachtal weitgehend problemlos funktionierte, m\u00fcndete bei dem Versuch, diese Betriebsweise aus England fortzusetzen, in verheerende Echoeffekte, die der neue Sendedienstleister nicht beseitigen konnte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Trotzdem war der \u201csehr kritische Kunde\u201d DW (so ein Mitarbeiter der Media Broadcast 2005 in einer \u00f6ffentlichen Pr\u00e4sentation) von der Dienstleistung seines neuen Auftragnehmers offenbar \u00fcberzeugt genug, um auch noch aus dem Nauener Vertrag aussteigen zu wollen. Nach entsprechenden Verhandlungen lie\u00df die Media Broadcast die DW ziehen \u2013 gegen eine Abstandszahlung von 14 Millionen Euro, einem guten Teil der Ausstrahlungskosten der DW f\u00fcr ein ganzes Jahr.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Nun k\u00f6nnen auf Kurzwelle zwar gro\u00dfe und gr\u00f6\u00dfte Entfernungen \u00fcberbr\u00fcckt werden, jenseits von 2000 bis 3000 Kilometern geht dann aber doch die Empfangsqualit\u00e4t immer mehr zur\u00fcck. Umgekehrt gibt es das physikalische Ph\u00e4nomen der \u201ctoten Zone\u201d, durch das vor allem in Wintern\u00e4chten ein zu dicht am Empfangsort stehender Sender kaum f\u00fcr dessen Versorgung geeignet ist. Deshalb begann neben anderen internationalen Rundfunkstationen auch die DW schon bald damit, Sendeanlagen im Ausland zu errichten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Den Anfang machte 1970 die bereits erw\u00e4hnte Sendestation Sines in Portugal, gefolgt 1974 von einer Sendeanlage auf Malta, 1977 einer gemeinsam mit der BBC betriebenen Sendestation auf der Antilleninsel Antigua und schlie\u00dflich 1982 der Sendeanlage Trincomalee in Sri Lanka. Nicht alle diese Standorte existierten bis jetzt: Die Sender auf Malta wurden im Januar 1996 stillgelegt, und mit dem Ende der Kurzwellenversorgung von Nordamerika verstummten im M\u00e4rz 2005 dann auch die Sender auf Antigua.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Noch wesentlich weitergehende Einschr\u00e4nkungen zeichneten sich dann im Herbst 2010 ab. Seinerzeit fiel bei der DW die bereits absehbar gewesene Entscheidung, auf klassische H\u00f6rfunksendungen k\u00fcnftig weitgehend zu verzichten. Einher geht dies mit dem Abbau einer dreistelligen Anzahl von Arbeitspl\u00e4tzen, die bis 2014 umgesetzt werden soll. Eine wesentliche Rolle d\u00fcrfte dabei, auch wenn dies die Verantwortlichen der DW nicht recht eingestehen m\u00f6chten, deren finanzielle Lage spielen; einer Aufstockung ihres Budgets hat die Bundesregierung die im Politjargon immer beliebte Absage erteilt. <\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_6075khz_300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_6075khz_300.jpg\" alt=\"\" title=\"dw_6075khz_300\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignleft size-full wp-image-10618\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Das \u201cAus\u201d f\u00fcr die DW-Frequenz 6075 kHz kam schlie\u00dflich am 29.10.2011 um 23:59 Uhr, schon 58 Sekunden vor Mitternacht und damit aus der Sammlung von Pannen heraus, die vor der Verabschiedung den letzten Programmpunkt der Abschiedssendung bildete. Es handelte sich hierbei nicht etwa um einen Bedienungsfehler; diese Abschaltzeit war von vornherein f\u00fcr die gesamte Sommerperiode 2011 so geplant gewesen. Technische Gr\u00fcnde sind hierf\u00fcr nicht erkennbar; zwischen 00:00 und 02:00 Uhr gab es \u00fcberhaupt keine Ausstrahlungen aus der hier genutzten Sendestation Rampisham mehr und damit nat\u00fcrlich auch keinen Zwang, die Sendetechnik vor der vollen Stunde bereits wieder umschalten zu m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Dabei betraf der Abschied nicht nur die DW, sondern als n\u00e4chsten Treppenwitz der Rundfunkgeschichte auch die Sendeanlage Rampisham (dieser Standort ist etwa 50 km westlich von Bournemouth zu finden) selbst: Die DW-Frequenz 6075 kHz war die allerletzte Ausstrahlung von dort. Die Sendestation Rampisham f\u00e4llt dem starken R\u00fcckgang der Auslastung zum Opfer, der bei den bislang drei Kurzwellenstandorten von Babcock in England eingetreten ist, nachdem auch der BBC World Service seine Ausstrahlungen auf Kurzwelle inzwischen stark zur\u00fcckf\u00e4hrt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Ohne den neuen Kunden DW w\u00e4re es wohl schon vor einigen Jahren zur Abschaltung der Sendeanlage Rampisham gekommen. Das ist deshalb von besonderer Ironie, weil umgekehrt der Weggang der DW in Deutschland der Sendeanlage J\u00fclich das sprichw\u00f6rtliche Genick brach. Nachdem sich die DW 1996 aus J\u00fclich zur\u00fcckgezogen hatte, begannen die damals noch zur Deutschen Telekom geh\u00f6renden Mitarbeiter erfolgreich damit, neue Kunden f\u00fcr diese Sender zu gewinnen. Ein Beispiel f\u00fcr diese Aktivit\u00e4ten ist die \u00dcbertragung der ORB-Jugendwelle Fritz von der Love-Parade im Jahre 2000, die aus J\u00fclich in alle Welt gesendet wurde.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Mit diesen Aktivit\u00e4ten wurden Know-how und ein Stamm neuer Kunden aufgebaut, dank derer es nicht nur f\u00fcr die fast noch neuen Anlagen bei Nauen, sondern auch das Sendezentrum Wertachtal ein Leben nach der Deutschen Welle gibt. Der Schwerpunkt liegt hier heute bei Ausstrahlungen verschiedener religi\u00f6ser Veranstalter und des Auslandsrundfunks der USA, die vor allem f\u00fcr Afrika und Asien bestimmt sind. Auf die Aufmerksamkeit hiesiger Kurzwellenh\u00f6rer stie\u00dfen in den letzten Wochen Musikprogramme, die am Wochenende auf 6095 kHz laufen, der letzten Frequenz der Kurzwellensender in Luxemburg, die im vergangenen April wohl endg\u00fcltig verstummt sind. Es handelt sich dabei um ein Hobbyprojekt aus den Niederlanden \u2013 durchaus bezeichnend f\u00fcr die Entwicklung, die der Kurzwellenrundfunk in Mitteleuropa inzwischen nimmt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Kein Auskommen mehr war unter diesen Umst\u00e4nden aber f\u00fcr die dritte Kurzwellenanlage der Media Broadcast in J\u00fclich. Sie konnte zwar zun\u00e4chst noch ein zweites Mal gerettet werden, indem sie an das britische Missionswerk Christian Vision verkauft, aber trotzdem weiter von der Media Broadcast betrieben wurde. Inzwischen hat jedoch auch Christian Vision die Kurzwelle als Verbreitungsweg in Europa und Asien weitgehend aufgegeben, und ein drittes Wunder blieb im Fr\u00fchjahr 2010 aus: Die Sendestation wurde diesmal wirklich stillgelegt und alsbald abgerissen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Kein Auskommen mehr war nun ebenso auch f\u00fcr die Sendeanlagen der DW in Portugal und Sri Lanka. Sie wurden zum 30.10.2011 aufgegeben, wobei noch unklar ist, was nun aus diesen Sendestationen wird. In Portugal hatte sich der dortige \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk RTP noch vor kurzem f\u00fcr eine Mitnutzung der Sender in Sines interessiert, nachdem in unmittelbarer N\u00e4he von dessen eigener Sendeanlage ein neuer Flughafen entstehen soll. Eine entsprechende Kontaktaufnahme f\u00fchrte dann aber lediglich zu einem Hinweis auf die geplante Schlie\u00dfung dieses Standorts, und inzwischen hat RTP auch selbst seine Sendungen auf Kurzwelle \u201causgesetzt\u201d.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_6.jpg\" alt=\"\" title=\"dw_k\u00f6ln_6\" width=\"300\" height=\"210\" class=\"alignleft size-full wp-image-10624\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Im vergangenen Jahrzehnt hatte die DW in gr\u00f6\u00dferem Umfang in drei neue Sender und mehrere neue Antennen in Sines investiert, in der Hoffnung, diese Technik f\u00fcr k\u00fcnftige Digitalsendungen nutzen zu k\u00f6nnen. Daraus ist nun ebenso nichts geworden wie aus weiteren Pl\u00e4nen, in Sines auch eine Mittelwellenanlage zu errichten, wie es sie (f\u00fcr die Frequenz 1557 kHz) auf der einstigen DW-Station Malta gab.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Die Sendestation der DW in Sri Lanka wiederum, die neben vier Kurzwellensendern wiederum \u00fcber eine Mittelwellenanlage verf\u00fcgt, geht auf den dortigen Staatsfunk SLBC \u00fcber. Offen bleibt, ob dieser \u00fcberhaupt eine Verwendung f\u00fcr die Sender haben wird, nachdem er seine eigenen, 2010 aufgenommenen Ausstrahlungen aus Trincomalee nach einigen Monaten schon wieder eingestellt hatte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Weiterhin von der DW betrieben wird seit dem 30.10.2011, 02:00 Uhr (zu diesem Zeitpunkt endeten die letzten Ausstrahlungen aus Sines und Trincomalee), nur noch die Sendestation bei Kigali, die 1994 in das Blickfeld einer breiteren \u00d6ffentlichkeit geriet, als die dortigen Mitarbeiter nach dem Beginn des V\u00f6lkermords in Ruanda in einer dramatischen Aktion in Sicherheit gebracht wurden. Mit ihren vier Hauptsendern (hinzu kommt noch ein Sender, den die DW f\u00fcr den Staatsfunk in Kigali auf 6055 kHz betreibt und der abends mitunter ebenfalls in Europa zu h\u00f6ren ist) bildet sie jetzt das Kernst\u00fcck des restlichen Kurzwellenh\u00f6rfunks der DW.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Neben den Ausstrahlungen aus Kigali gibt es noch einzelne Frequenzen von Kurzwellenanlagen in England, auf der Ascension-Insel, in Abu Dhabi, in Singapur und auf Madagaskar. Am interessantesten f\u00fcr den Nostalgiker, der noch irgendein Programm der DW auf Kurzwelle h\u00f6ren will, ist aber die \u00dcbertragung der Sendungen f\u00fcr Afghanistan und Pakistan, die von 14:30 bis 15:30 Uhr auf 17860 kHz und daran anschlie\u00dfend bis 16:00 Uhr auf 12045 kHz l\u00e4uft. Dies geschieht \u00fcber die Gro\u00dfsendeanlage Tbilisskaja im s\u00fcdrussischen Gebiet Krasnodar, wobei Deutschland recht genau entgegengesetzt zur eigentlichen Senderichtung liegt und deshalb ebenfalls ein recht starkes Signal erh\u00e4lt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Die nunmehr ehemalige DW-Frequenz 6075 kHz wiederum nutzt seit dem 30.10.2011 Radio Vatikan; ein Umstand, der bereits zu ausgesprochen aggressiven Kommentaren aus der Szene der deutschen Kurzwellenh\u00f6rer f\u00fchrte, obgleich eine solche Planung den im Kurzwellenrundfunk \u00fcblichen Gepflogenheiten entspricht, die im Gegensatz zur Mittel- und Langwelle keine landesbezogenen Anrechte auf bestimmte Frequenzen, sondern eine zweimal j\u00e4hrliche Neuplanung kennen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Ausgestrahlt werden auf 6075 kHz jene Sendungen, die bis zum 29.10.2011 auf 5885 kHz liefen. Damit ersetzte Radio Vatikan jetzt auch die zweite seiner fr\u00fcheren Frequenzen im Umfeld des 49-Meterbandes. Bis in die neunziger Jahre sendete Radio Vatikan auch auf 6245 kHz, mu\u00dfte diese bekannte Frequenz dann aber nach internationalen Beschwerden aufgeben, da in diesem Frequenzbereich nach wie vor verschiedene Seefunkdienste laufen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Inzwischen besteht f\u00fcr die Nutzung solcher sogenannten Au\u00dferbandfrequenzen, die sich in einer Grauzone des \u201cso lange es keine Beschwerden gibt\u201d abspielt, kaum noch ein Grund, nachdem sich das einst vollgestopfte 49-Meterband zumindest tags\u00fcber immer mehr leert. Von den altbekannten Platzhirsch-Frequenzen ist jetzt nur noch die heute meist aus dem Wertachtal oder aus Nauen laufende und inzwischen in ihren Sendezeiten eingeschr\u00e4nkte \u00dcbertragung von Radio Nederland Wereldomroep auf 5955 kHz verblieben \u2013 und auch damit wird es aller Wahrscheinlichkeit nach 2012 vorbei sein. <\/span><\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_2.jpg\" alt=\"\" title=\"dw_k\u00f6ln_2\" width=\"600\" height=\"450\" class=\"alignnone size-full wp-image-10620\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_2.jpg 600w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_2-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_3.jpg\" alt=\"\" title=\"dw_k\u00f6ln_3\" width=\"600\" height=\"399\" class=\"alignnone size-full wp-image-10621\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_3.jpg 600w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_3-300x199.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_5.jpg\" alt=\"\" title=\"dw_k\u00f6ln_5\" width=\"600\" height=\"235\" class=\"alignnone size-full wp-image-10623\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_5.jpg 600w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_5-300x117.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_4.jpg\" alt=\"\" title=\"dw_k\u00f6ln_4\" width=\"600\" height=\"369\" class=\"alignnone size-full wp-image-10622\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_4.jpg 600w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_4-300x184.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_8.jpg\" alt=\"\" title=\"dw_k\u00f6ln_8\" width=\"600\" height=\"331\" class=\"alignnone size-full wp-image-10625\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_8.jpg 600w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/dw_k\u00f6ln_8-300x165.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p> <audio   controls > <source src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/DW_Sines_21840.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" 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(http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  <br \/>\nO-Ton 2: Die beiden letzten Sendeminuten der DW-Frequenz 6075 kHz und der Sendeanlage Rampisham in England insgesamt: 29.10.2011, 23:57 bis 23:59 Uhr MESZ. <\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p> <audio   controls > <source src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/DW Schleife Einstellung deutscher Dienst 20111030.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" 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href=\"http:\/\/www.dw-world.de\/dw\/episode\/0,,15490092,00.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Abschiedssendung der Deutschen Welle<\/a><br \/>\n* <a href=\"http:\/\/kimelli.nfshost.com\/index.php?id=12341\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Auf Wiedersehen Kurzwelle: Deutsche Welle<\/a><br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.kulturrat.de\/detail.php?detail=2144&#038;rubrik=2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kulturrat: \u201cVerzicht der DW auf Kurzwelle ist fahrl\u00e4ssig\u201d<\/a><br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.raderberg.de\/stadtteil\/funkhaus\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">K\u00f6ln-Raderberg: Funkh\u00e4user<\/a><br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.dw-world.de\/dw\/article\/0,,4159997,00.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">1994: DW-Mitarbeiter aus Ruanda gerettet<\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Zu diesem Thema derzeit auf radioeins.de vorhandene weiterf\u00fchrende Artikel:<\/p>\n<p>* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/deutsche_welle_russland.html\">04.01.2011:<\/a> DW in Moskau, St. Petersburg und Pridnestrowje abgeschaltet<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/twr_dw.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">16.01.2011:<\/a> Trans World Radio \u00fcbernimmt DW-Sendeplatz<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/kuerzungen_bbc_world_service.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">29.01.2011:<\/a> K\u00fcrzungswelle beim BBC World Service<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/dw_einschraenkungen.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">24.01.2011:<\/a> DW-H\u00f6rfunk, Stellungnahme der Bundesregierung<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/dw_bundestag.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">10.04.2011:<\/a> Bundestag stimmt DW-Planungen zu, DW und Iran<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/dw_sines_trincomalee.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">08.05.2011:<\/a> DW gibt Sender in Portugal und Sri Lanka auf<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/dw_deutsch_ende.html\"_blank\">22.05.2011:<\/a> Einstellung zahlreicher DW-H\u00f6rfunkprogramme<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/rtp_kurzwelle_ende.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">29.05.2011:<\/a> \u201cAussetzung\u201d der Kurzwellensendungen von RTP<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/dw_china.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">06.06.2011:<\/a> Zum China-Programm der DW<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/dw_russisch.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">19.06.2011:<\/a> Einstellung der russischen Sendungen der DW<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/niederlande_rundfunk.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">03.07.2011:<\/a> K\u00fcrzungen im niederl\u00e4ndischen Rundfunk<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/aethiopien_deutschland.html\"_blank\">31.07.2011:<\/a> Zum \u00c4thiopien-Programm der DW<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/rampisham_schliessung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">21.08.2011:<\/a> Schlie\u00dfung der Sendestation Rampisham<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/ndr_hamburg.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">18.09.2011:<\/a> Zur Sendeanlage Osterloog<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/531_6095.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">09.10.2011:<\/a> Ausstrahlungen aus dem Wertachtal auf 6095 kHz<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/dw_3010.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">16.10.2011:<\/a> Restliche Kurzwellenfrequenzen der DW im Winter 2011\/12<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/medienmagazin\/radio_news\/beitraege\/2011\/vatikan_6075.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">24.10.2011:<\/a> Radio Vatikan auf 6075 kHz<\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p>(Leider hat auch hier die Depublizierung zugeschlagen.)<\/p>\n<hr \/>\n<p>(Fotos: \u00a9 Kai Ludwig [10]; Martin Rumes, Sendestation Rampisham; J\u00f6rg Wagner)<\/p>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #DADADA;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a 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