{"id":15861,"date":"2012-08-04T18:20:46","date_gmt":"2012-08-04T17:20:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=15861"},"modified":"2012-08-06T14:34:34","modified_gmt":"2012-08-06T13:34:34","slug":"kabel-deutschland-wehrt-sich-gegen-vertragskundigung-durch-ard-und-zdf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=15861","title":{"rendered":"Kabel Deutschland wehrt sich gegen Vertragsk\u00fcndigung durch ARD und ZDF"},"content":{"rendered":"<div style=\"height:60px;\"><\/div>\n<p><span style=\"color: #FFA500;\"><FONT SIZE=\"4\">&#8222;must carry hei\u00dft must pay&#8220;<\/FONT><\/span><\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20110707_calsow_insa_600f.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20110707_calsow_insa_600f.jpg\" alt=\"\" title=\"20110707_calsow_insa_600f\" width=\"600\" height=\"548\" class=\"alignright size-full wp-image-15889\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20110707_calsow_insa_600f.jpg 600w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20110707_calsow_insa_600f-300x274.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p> <audio   controls > <source src=\"http:\/\/download.radioeins.de\/mp3\/medienmagazin\/mm20120804_2.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/download.radioeins.de\\\/mp3\\\/medienmagazin\\\/mm20120804_2.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/download.radioeins.de\\\/mp3\\\/medienmagazin\\\/mm20120804_2.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"http:\/\/download.radioeins.de\/mp3\/medienmagazin\/mm20120804_2.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  <br \/>\n<a href=\"http:\/\/download.radioeins.de\/mp3\/medienmagazin\/mm20120804_2.mp3\" target=\"_blank\">Download<\/a><span style=\"color: #c0c0c0;\"> <span style=\"color: #888888;\"> (verlinkte Audio-Quelle: rbb, radioeins)<\/span><\/p>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<p><span style=\"color: #FFA500;\">Wer:<\/span> Insa Calsow, Direktorin Unternehmenskommunikation Kabel Deutschland<br \/>\n<span style=\"color: #FFA500;\">Was:<\/span> Telefoninterview<br \/>\n<span style=\"color: #FFA500;\">Wann:<\/span> 04.08.2012 im radioeins-Medienmagazin, rbb<\/p>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<p>0:05<br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> radioeins-Medienmagazin. Im Juni hatten &#8211; <a href=\"http:\/\/bit.ly\/MPXyFy\" target=\"_blank\">wie hier berichtet<\/a> \u2013 ARD und ZDF die Vertr\u00e4ge gegen\u00fcber einigen Kabelnetzbetreibern zum Jahresende gek\u00fcndigt. Die bisherige Praxis f\u00fcr die Verbreitung von ARD und ZDF zu zahlen, wird damit beendet. Begr\u00fcndet wurde der Schritt damit, dass \u201ceine Alimentierung der Kabelgesellschaften aus den Geb\u00fchrent\u00f6pfen der Rundfunkanstalten nicht mehr marktgerecht&#8220; sei. \u201cDie Zahlung so genannter Einspeiseentgelte an die Kabelnetzbetreiber sei historisch begr\u00fcndet gewesen und stamme aus der Zeit, als die ehemalige Bundespost die Kabelinfrastruktur mit Unterst\u00fctzung der Programmveranstalter aufgebaut habe. Sp\u00e4testens mit der \u00dcbernahme der Kabelnetze durch Finanzinvestoren und der Beendigung der analogen Rundfunkverbreitung in Deutschland h\u00e4tten sich die Rahmenbedingungen entscheidend ge\u00e4ndert.\u201d Soweit die <a href=\"http:\/\/bit.ly\/KymMES\" target=\"_blank\">offizielle Begr\u00fcndung<\/a>.<\/p>\n<p>In dieser Woche hat sich nun ein davon betroffener Kabelnetzanbieter, die Kabel Deutschland <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/streit-um-einspeisegebuehren-kabel-deutschland-verklagt-ard-und-zdf-11837723.html\" target=\"_blank\">zu Wort gemeldet<\/a>. Die Direktorin f\u00fcr Unternehmenskommunikation, Insa Calsow ist mir jetzt telefonisch zugeschaltet. Hat Sie diese K\u00fcndigung eigentlich unvorbereitet getroffen?<\/span><\/p>\n<p>01:08<br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">Insa Calsow:<\/span> <span style=\"color: #c0c0c0;\"> Ja, erst einmal guten Tag, Herr Wagner. Vielen Dank, dass Sie uns die M\u00f6glichkeit geben, hier Ihre Fragen zu beantworten. Erlauben Sie mir zun\u00e4chst, kurz auf Ihre Eingangsworte einzugehen. Es ist n\u00e4mlich keinesfalls so, dass das Kabelnetz fertig ausgebaut ist, was als Argument f\u00fcr den Wunsch, Zahlungen einzustellen, herhalten soll. Wir \u2013 und ich spreche jetzt f\u00fcr Kabel Deutschland &#8211; investieren jedes Jahr erhebliche Summen in unsere Infrastruktur. Aktuell geben wir sogar jeden vierten Euro an Umsatz f\u00fcr den weiteren Ausbau unseres Kabelnetzes und f\u00fcr die Kundengewinnung aus. Mit diesen Investitionen wollen wir unseren Kunden nat\u00fcrlich weiterhin das beste TV-Erlebnis bieten, aber was auch gerne bei der Diskussion vergessen wird, wir investieren auch, um mit unserem Netz schnelles Internet nicht nur in den St\u00e4dten, sondern auch auf dem Land zu erm\u00f6glichen. \u00dcbrigens k\u00f6nnen mit diesem schnellen Internet-Angebot auch ARD und ZDF ihre vielf\u00e4ltigen Internetinhalte zum Kunden transportieren.<\/p>\n<p><span style=\"color: #c0c0c0;\"> Das aber nur als ganz kurzes Eingangsstatement. Zur\u00fcck zu Ihrer Frage, Herr Wagner. Die Absicht von ARD und ZDF ab dem Jahr 2013 den Kabelnetzbetreibern \u00fcberhaupt keine Einspeiseentgelte mehr zu zahlen, wurde einseitig und vor allem ohne R\u00fccksicht auf die langj\u00e4hrigen guten Gesch\u00e4ftsbeziehungen getroffen. Erst durch den KEF-Bericht, der Anfang diesen Jahres eine Null im Budget f\u00fcr Kabel ausweist, wurden uns diese Pl\u00e4ne bekannt gemacht. Es stimmt also nicht, dass ARD und ZDF dies schon im Jahr 2008 angek\u00fcndigt h\u00e4tten, aber selbst wenn sie es angek\u00fcndigt h\u00e4tten, legitimiert diese Vorgehensweise nicht den Zahlungsboykott. Ich kann mich ja auch nicht drei Jahre auf die Stra\u00dfe stellen und ank\u00fcndigen nicht mehr f\u00fcr Benzin bezahlen zu wollen, trotzdem muss ich, wenn ich mein Auto benutzen will, muss ich dann tanken und daf\u00fcr bezahlen.<\/p>\n<p>02:47<br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Aber, es gibt nat\u00fcrlich K\u00fcndigungsfristen und die wurden aber eingehalten?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Insa Calsow:<\/span> <span style=\"color: #c0c0c0;\"> Ja, wir pr\u00fcfen jetzt nat\u00fcrlich erst einmal die K\u00fcndigung selber. Wenn wir davon ausgehen, dass ab 2013 dann nicht mehr gezahlt wird, kann ich nur darauf verweisen, dass wir versuchen im Verhandlungswege mit den \u00f6ffentlich-rechtlichen die bisher gut gelebte Praxis und die guten Vertragsbeziehungen weiter fortzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>03:11<br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Es geht nat\u00fcrlich um viel Geld bei solch einer K\u00fcndigung. Ca. 60 Millionen Euro sparen ARD und ZDF k\u00fcnftig insgesamt ein. Wieviel Einnahmen haben Sie jetzt dadurch weniger?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Insa Calsow:<\/span> <span style=\"color: #c0c0c0;\"> Also, ob sie diese 60 Millionen Euro tats\u00e4chlich einsparen, ist ja gerade der strittige Punkt. Aber Sie haben nat\u00fcrlich recht. Einsparungen bei den \u00f6ffentlich-rechtlichen scheinen durchaus geboten, wenn man sich die Entwicklung der GEZ-Geb\u00fchr in den vergangenen Jahren betrachtet. <\/p>\n<p><span style=\"color: #c0c0c0;\"> Zur\u00fcck zu Ihrer Frage, Herr Wagner, um welchen Betrag es in der aktuellen Diskussion eigentlich geht. Es handelt sich tats\u00e4chlich um 60  Millionen Euro, die bislang laut KEF-Bericht als Einspeiseentgelte an die Kabelnetzbetreiber gezahlt werden. Hier muss jedoch noch ber\u00fccksichtigt werden, dass rund ein Viertel, also etwa 15 Millionen Euro dieser Einspeiseentgelte als so genannte Urheberrechtsentgelte zur\u00fcck an die \u00f6ffentlich-rechtlichen flie\u00dfen. Netto geht es also bei der ganzen Auseinandersetzung um rund 45 Millionen Euro.<\/p>\n<p><span style=\"color: #c0c0c0;\"> Lassen Sie mich dazu auch bitte noch einen Hinweis geben. Die Verbreitung \u00fcber Kabel ist f\u00fcr die Sender bei weitem die preisg\u00fcnstigste Verbreitungsform. W\u00e4hrend ein Kabelhaushalt heute f\u00fcr etwa 2,30 Euro j\u00e4hrlich erreicht wird, kostet die gleiche Sendeverbreitung f\u00fcr den Satelliten knapp das Doppelte und die digitale Terrestrik sogar mehr als 37 Euro pro Jahr. Dass die \u00f6ffentlich-rechtlichen ausgerechnet also bei der preisg\u00fcnstigsten Verbreitungsform einsparen m\u00f6chten, ist daher umso unverst\u00e4ndlicher f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>04:36<br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Erlauben Sie mir aber dennoch zu sagen, dass Sie nat\u00fcrlich von der Satelliten-\u00dcbertragung profitieren, weil das Signal dann besser zu Ihnen kommt. Aber ich will da gar nicht jetzt ins Detail gehen, sondern einen Umstand kl\u00e4ren, der mich dann doch ja ein bisschen aufgeschreckt hat. Sie wollen die Vertragsk\u00fcndigung juristisch anfechten. Ich meine, bei der ARD und beim ZDF arbeiten auch Juristen. Mit welcher Begr\u00fcndung wollen Sie dagegen vorgehen?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Insa Calsow:<\/span> <span style=\"color: #c0c0c0;\"> Also, wie Sie sicherlich wissen, genie\u00dfen die \u00f6ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten ein so genanntes &#8222;must carry&#8220;-Privileg, das sicherstellt, dass das \u00f6ffentlich-rechtliche Angebot bei den Kabelkunden ankommt. Schlie\u00dflich werden ja immerhin mehr als die H\u00e4lfte der GEZ-Geb\u00fchren von insgesamt rund 7,5 Milliarden Euro aktuell von den Kabelkunden bezahlt. Das Privileg ist jedoch keine Einbahnstra\u00dfe. Wie das so oft der Fall ist. Mit dem &#8222;must carry&#8220;-Privileg geht auch eine Verpflichtung einher. Und diese besteht aus dem Gebot zum Vertragsabschluss mit uns Kabelnetzbetreibern. Und dieser Vertragsabschluss muss zu angemessenen Bedingungen nat\u00fcrlich erfolgen, die \u00fcbrigens auch durch den Rundfunkstaatsvertrag reguliert wird.<\/p>\n<p><span style=\"color: #c0c0c0;\"> Einfach formuliert, l\u00e4sst sich das sicherlich auch auf die einfache Formel zuspitzen: &#8222;must carry&#8220; hei\u00dft &#8222;must pay&#8220;. Die Weigerung ab 2013 Einspeiseentgelte zu bezahlen, ist aus unserer Sicht eine missbr\u00e4uchliche Ausnutzung der Marktmacht. Die kann man sich nat\u00fcrlich nur erlauben, wenn man einerseits geb\u00fchrenfinanziert ist, noch einen hohen Marktanteil genie\u00dft und mit den regulatorischen Privilegien ausgestattet ist. Im \u00fcbrigen ist zu diesem Ergebnis auch das j\u00fcngste Rechtsgutachten von Herrn <a href=\"http:\/\/www.jura.uni-hamburg.de\/personen\/trute\/\" target=\"_blank\">Professor Trute<\/a> von der Universit\u00e4t Hamburg gekommen, das seit letzter Woche vorliegt und unsere Position absolut best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>06:17<br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Aber mit Blick auf andere internationale Gepflogenheiten, m\u00fcssen Sie nicht eigentlich froh sein, dass das so lange gut ging? Und dass Sie die Programme ja k\u00fcnftig unentgeltlich verwenden d\u00fcrfen, um die Attraktivit\u00e4t Ihres Angebotes zu erhalten? Also wenn man mal auch die USA nicht exakt vergleichen kann, weil dort Kabelfirmen an den Werbeeinnahmen beteiligt werden, aber es ist doch schon so, dass man dort in den USA Programme kauft als Kabelnetzbetreiber und nicht noch Geld daf\u00fcr bekommt, wenn sie verbreitet werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Insa Calsow:<\/span> <span style=\"color: #c0c0c0;\"> Also, da haben sie einen ganz wichtigen Punkt angesprochen, Herr Wagner schon in Ihrer Frage. Der Vergleich mit den USA hinkt insofern, als dass sehr gerne bei diesem Beispiel vergessen wird, dass dort die Kabelnetzbetreiber n\u00e4mlich an den Werbeerl\u00f6sen der TV-Sender beteiligt werden. Es ist schon verwunderlich, dass man ausgerechnet auf die USA mit einer \u00e4u\u00dferst mageren Free-TV-Welt verweist, um Argumente f\u00fcr Deutschland zu finden. Wir in Deutschland haben eine weltweit einzigartige \u00f6ffentlich-rechtliche Fernsehlandschaft. Die ist wirklich unvergleichlich mit anderen M\u00e4rkten. Allein ARD und ZDF veranstalten \u00fcber 20 Fernsehprogramme ohne Einrechnung von Landesfenstern und regionalen Versionen von dem \u201cErsten\u201d. Dort, wo Pay-TV dominiert, im \u00fcbrigen in fast allen anderen L\u00e4ndern bis auf Deutschland, sehen Marktanteile und Finanzierungsmodelle nat\u00fcrlich v\u00f6llig anders aus. Daher hinkt dieser Vergleich aus unserer Sicht.<\/p>\n<p>07:39<br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Aber ist es nicht doch vielleicht ein Widerspruch, dass Sie einerseits jetzt in den \u201cKampf\u201d ziehen und andererseits noch im April angek\u00fcndigt haben, die Verbreitung der HD-Programme vom Bayerischen Rundfunk, Norddeutschen Rundfunk, Phoenix, 3sat und Kika \u201cohne zus\u00e4tzliche Kosten\u201d , das ist ein Zitat , also &#8222;ohne zus\u00e4tzliche Kosten&#8220; einzuspeisen?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Insa Calsow:<\/span> <span style=\"color: #c0c0c0;\"> Nein, das ist keinesfalls ein Widerspruch. Unseren Kunden wollen wir diese Sender nat\u00fcrlich nicht in der HD-Qualit\u00e4t vorenthalten und wir k\u00f6nnen sie auf Basis des bestehenden Vertrages mit den \u00f6ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und auf Basis unseres Preismodells einspeisen.<\/p>\n<p>08:11<br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Aber diese Basis f\u00e4llt jetzt weg. Was bedeutet das jetzt f\u00fcr den auch zahlreich in unserem Sendegebiet vertretenden Kabel-Deutschland-Kunden? Weniger Programm im Kabel oder planen Sie eine Geb\u00fchrenerh\u00f6hung?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Insa Calsow:<\/span> <span style=\"color: #c0c0c0;\"> Also, Herr Wagner, ich hoffe auf Ihr Verst\u00e4ndnis und das der H\u00f6rer, dass wir uns jetzt an irgendwelchen Drohszenarien oder an irgendwelchen m\u00f6glichen Szenarien nach dem 1. Januar 2013 \u00fcberhaupt nicht beteiligen m\u00f6chten. Wir wollen vor allem diese Auseinandersetzung mit den \u00f6ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, die im \u00fcbrigen von denjenigen auch angesto\u00dfen wurden, nicht auf dem R\u00fccken unserer Kunden austragen. <\/p>\n<p><span style=\"color: #c0c0c0;\"> Nochmal zur Veranschaulichung. Mehr als die H\u00e4lfte der GEZ-Geb\u00fchren werden in Deutschland von den Kabel-Kunden bezahlt. Das ist ganz einfach rechnerisch nachzuvollziehen, weil mehr als die H\u00e4lfte der deutschen Fernseh-Haushalte \u00fcber das Kabel versorgt werden. Diese Kunden mit den \u00f6ffentlich-rechtlichen Programmen zu versorgen, ist unser beiderseitige Verpflichtung, also die der \u00f6ffentlich-rechtlichen auf der einen Seite, aber auch die der Kabelnetzbetreiber. Und daf\u00fcr wollen wir k\u00e4mpfen. Also, auch durchaus im Sinne unserer Kunden. Wir erwarten und sind bereit, jederzeit bereit mit unseren Gesch\u00e4ftspartnern endlich in konstruktive Gespr\u00e4che einzutreten, um die langj\u00e4hrigen Gesch\u00e4ftsbeziehungen im Interesse aller weiter fortzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>09:27<br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> \u2026 meint die Direktorin f\u00fcr Unternehmenskommunikation von Kabel Deutschland, Insa Calsow. Ich bedanke mich f\u00fcr die ersch\u00f6pfende Auskunft.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Insa Calsow:<\/span> <span style=\"color: #c0c0c0;\"> Ganz herzlichen Dank, Herr Wagner. Auf Wiederh\u00f6ren!<\/p>\n<p><strong>Trailer:<\/strong> \u201cradioeins. Im Berliner Kabel auf 99,95.\u201d<\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">(w\u00f6rtliches Transkript)<\/span><br \/>\n+++<\/p>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<p>Vgl.:<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/bit.ly\/NclvGP\" target=\"_blank\">Reaktion<\/a> des ZDF vom 31.07.2012<\/p>\n<div style=\"height:70px;\"><\/div>\n<p><span style=\"color: #888888;\">(Foto: \u00a9 Kabel Deutschland )<\/span><\/p>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<p><script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\">\n  {lang: 'de'}\n<\/script><g:plusone><\/g:plusone><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/medienmagazin\/ffffff\/111111\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;must carry hei\u00dft must pay&#8220; No audio playback capabilities, please download the audio belowDownload Audio: Closed Format: MP3 Download (verlinkte Audio-Quelle: rbb, radioeins) Wer: Insa Calsow, Direktorin Unternehmenskommunikation Kabel Deutschland Was: Telefoninterview Wann: 04.08.2012 im radioeins-Medienmagazin, rbb 0:05 J\u00f6rg Wagner: radioeins-Medienmagazin. 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