{"id":28742,"date":"2015-10-09T20:20:07","date_gmt":"2015-10-09T19:20:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=28742"},"modified":"2017-01-21T00:27:51","modified_gmt":"2017-01-20T23:27:51","slug":"brandenburg-blockiert-freies-radio-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=28742","title":{"rendered":"Brandenburg blockiert Freies Radio in Berlin"},"content":{"rendered":"<h3>&#8222;&#8230; nicht zu viel verlangt.&#8220;<\/h3>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<figure id=\"attachment_33149\" aria-describedby=\"caption-attachment-33149\" style=\"width: 1851px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20151008_motikat_paul_1851\u00d71080.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20151008_motikat_paul_1851\u00d71080.jpg\" alt=\"Paul Motikat, Pi Radio | \u00a9 Foto: J\u00f6rg Wagner\" width=\"1851\" height=\"1080\" class=\"size-full wp-image-33149\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20151008_motikat_paul_1851\u00d71080.jpg 1851w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20151008_motikat_paul_1851\u00d71080-300x175.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20151008_motikat_paul_1851\u00d71080-768x448.jpg 768w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20151008_motikat_paul_1851\u00d71080-1024x597.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1851px) 100vw, 1851px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-33149\" class=\"wp-caption-text\">Paul Motikat, Pi Radio | \u00a9 Foto: J\u00f6rg Wagner<\/figcaption><\/figure>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<div class=\"BorlabsCookie\"><div class=\"_brlbs-content-blocker\"> <div class=\"_brlbs-default\"> <p>Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von w.soundcloud.com zu laden.<\/p> <p><a class=\"_brlbs-btn\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-unblock role=\"button\">Inhalt laden<\/a><\/p> <\/div> <\/div><div class=\"borlabs-hide\" data-borlabs-cookie-type=\"content-blocker\" data-borlabs-cookie-id=\"default\"><script type=\"text\/template\">PHA+PGlmcmFtZSBsb2FkaW5nPSJsYXp5IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vdy5zb3VuZGNsb3VkLmNvbS9wbGF5ZXIvP3VybD1odHRwcyUzQS8vYXBpLnNvdW5kY2xvdWQuY29tL3RyYWNrcy8yMjgyNTE5MDMmYW1wO2NvbG9yPWZmNTUwMCZhbXA7YXV0b19wbGF5PWZhbHNlJmFtcDtoaWRlX3JlbGF0ZWQ9ZmFsc2UmYW1wO3Nob3dfY29tbWVudHM9dHJ1ZSZhbXA7c2hvd191c2VyPXRydWUmYW1wO3Nob3dfcmVwb3N0cz1mYWxzZSIgd2lkdGg9IjEwMCUiIGhlaWdodD0iMTY2IiBmcmFtZWJvcmRlcj0ibm8iIHNjcm9sbGluZz0ibm8iPjwvaWZyYW1lPjwvcD4=<\/script><\/div><\/div>\n<div style=\"height: 30px;\"><\/div>\n<p><u>Wer<\/u>: Paul Motikat, <a href=\"http:\/\/piradio.de\/\" target=\"_blank\">Pi Radio<\/a>, Koordination, Redaktion, Technik, Moderation<br \/>\n<u>Was<\/u>: Statement zum 20j\u00e4hrigen Kampf um Freie Radios in Berlin<br \/>\n<u>Wann<\/u>: 09.10.2015<br \/>\n<u>Wo<\/u>: Pi Radio Studio, Lottumstra\u00dfe, Prenzlauer Berg, Berlin<\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><u>Vgl.<\/u>: <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1PqkLPI\" target=\"_blank\">20 Jahre Pi Radio<\/a><\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div id='stb-container-6633' class='stb-container-css stb-grey-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/gears.png'><\/aside><div id='stb-box-6633' class='stb-grey_box stb-box' ><br \/>\n<em>Ja, warum hat\u2019s 20 Jahre nicht geklappt? Das fragen wir uns nat\u00fcrlich selbst auch und suchen nach Fehlern: was h\u00e4tten wir besser machen k\u00f6nnen? Aus diesem Grund haben wir zum zwanzigj\u00e4hrigen Jubil\u00e4um auch eine Radiochronik angelegt, nachlesbar auf <a href=\"http:\/\/medienstaatsvertrag.org\/radiochronik\" target=\"_blank\">medienstaatsvertrag.org<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Und wenn man sich die mal so anschaut, die lange Liste, packt einen das Entsetzen, denn dort wird sehr schnell deutlich, dass das nicht nur paar Hanseln waren oder irgendwelche Umst\u00fcrzler, sondern dass es ganz normale Leute waren, aber mehrere Tausend seit Jahren, die ein und dieselbe Idee verfolgen, n\u00e4mlich sich an der Gesellschaft zu beteiligen, mitzuwirken, wor\u00fcber sich jeder Politiker eigentlich nur freuen kann.<\/em><\/p>\n<p><em>0:39<\/em><br \/>\n<em> Warum hat\u2019s dann 20 Jahre nicht funktioniert? Es hat ja theoretisch funktioniert und zwar in Berlin. Wir haben ja schon l\u00e4ngst die Berliner Politiker \u00fcberzeugt davon, dass es wichtig ist, nicht kommerziellen Rundfunk zu f\u00f6rdern. Allerdings kommt jetzt hier der Clou an der ganzen Sache: es gibt eben im Medienbereich eine Fusion zwischen Berlin und Brandenburg, zum Beispiel das Medienboard, der rbb, allerdings auch die Medienanstalt und den dazugeh\u00f6rigen Medienstaatsvertrag, der die Zusammenarbeit und Arbeitsweisen der L\u00e4nder Berlin und Brandenburg regelt im Medienbereich, so auch im H\u00f6rfunk, im Rundfunk, Frequenzen usw.<\/em><\/p>\n<p><em>D.h. wir k\u00f6nnen noch so viele Berliner Politiker davon \u00fcberzeugen, es ist eine gute Idee nichtkommerziellen Rundfunk zu f\u00f6rdern, wir wollen ein Freies Radio in Berlin. Die sind alle daf\u00fcr. Wir m\u00fcssen auch die Brandenburger \u00fcberzeugen.<\/em><\/p>\n<p><em>1:29<\/em><br \/>\n<em> Wir gehen zu den Brandenburgern seit 20 Jahren und sagen: wir wollen ein Freies Radio in Berlin. Unterst\u00fctzt ihr das? Sagen die: warum? Was interessieren uns die Leute da in Berlin? Es ist ja auch irgendwie verst\u00e4ndlich. Aber das f\u00fchrt zu der paradoxen Situation, dass ein Bundesland Brandenburg \u00fcber die Bed\u00fcrfnisse der Menschen in einem anderen Bundesland &#8211; Berlin in dem Fall &#8211; mitbestimmen kann und sogar blockieren kann, dass in einem anderen Bundesland etwas entsteht, was schon lange h\u00e4tte entstehen sollen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir sind der Meinung, auch wenn das vielleicht f\u00fcr einen Juristen eine glasklare Sache ist, hier muss ein Weg gefunden werden. Wenn das Brandenburg nicht interessiert, nicht-kommerzielles Lokalradio, dann k\u00f6nnen sie nicht blockieren, dass in Berlin so etwas entsteht, wenn sich selbst die Politik l\u00e4ngst daf\u00fcr ausgesprochen hat. Hier muss ein Weg gefunden werden.<\/em><\/p>\n<p><em>2:21<\/em><br \/>\n<em> Letztlich bleibt festzuhalten: 20 Jahre haben diverse Menschen immer wieder versucht, Freies Radio f\u00fcr Berlin zu fordern, durchzusetzen und wir sehen das ziemlich n\u00fcchtern momentan. Es macht uns Spa\u00df. Wir sehen, dass das eine sehr, sehr sinnvolle Aufgabe ist. Wir sind hier mehrere 100 Leute, die Radio machen k\u00f6nnen, viel zu wenig Sendezeit haben, keine Finanzierung haben, eigentlich schlechten Boden, auf dem wir wachsen k\u00f6nnen. Trotzdem machen wir&#8217;s und wir machen\u2019s solange, wie es unsere Kr\u00e4fte erlauben.<\/em><\/p>\n<p><em>Letztlich sind diese 20 Jahre auch eine Art Beruhigung, weil man sieht, dass was dran ist an der Idee. Dass es immer wieder Leute gibt, die enorme Kraft und enorme Zeit aufwenden, um diese Idee Freies Radio in Berlin voranzutreiben.<\/em><\/p>\n<p><em>3:08<\/em><br \/>\n<em>Ja und wir k\u00f6nnen eben immer wieder nur darauf hinweisen, schaut auf andere Bundesl\u00e4nder, schaut auf das, was hier in Berlin an Bedarf existiert, lest euch die Hinweise des EU-Parlaments und des EU-Rats durch bez\u00fcglich community media. Die Gesellschaft ist weit genug, dass es unter, in Berlin jetzt in dem Fall, 30 UKW-Sendern durchaus auch einen geben darf, der nicht privat und nicht \u00f6ffentlich-rechtlich ist, sondern unabh\u00e4ngig und selbstverwaltet, damit die Menschen hier in der Stadt sich direkt am Rundfunksystem beteiligen k\u00f6nnen. Ich denke, das ist nicht zu viel verlangt.<\/em> <\/p>\n<p>(w\u00f6rtliches Transkript)<\/div><\/div>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #CCCCCC;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a href=\"http:\/\/twittercounter.com\/medienmagazin\">medienmagazin on Twitter Counter<\/a><\/noscript><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;&#8230; nicht zu viel verlangt.&#8220; Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von w.soundcloud.com zu laden. 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