{"id":31731,"date":"2016-09-26T15:03:02","date_gmt":"2016-09-26T14:03:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=31731"},"modified":"2018-01-24T02:52:45","modified_gmt":"2018-01-24T01:52:45","slug":"bdzv-kongress-dr-guenther-h-oettinger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=31731","title":{"rendered":"BDZV-Kongress: G\u00fcnther H. Oettinger"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20160926__DSC5036_BDZV_oettinger_guenther_600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-31732\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20160926__DSC5036_BDZV_oettinger_guenther_600.jpg\" alt=\"20160926__dsc5036_bdzv_oettinger_guenther_600\" width=\"600\" height=\"362\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20160926__DSC5036_BDZV_oettinger_guenther_600.jpg 600w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20160926__DSC5036_BDZV_oettinger_guenther_600-300x181.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<blockquote><p><em>&#8222;Ihr Gesch\u00e4ftsmodell ist in Gefahr!&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n <audio   controls > <source src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20160926_bdzv_oettinger_guenther_64.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20160926_bdzv_oettinger_guenther_64.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20160926_bdzv_oettinger_guenther_64.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20160926_bdzv_oettinger_guenther_64.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  \n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<p><u>Was<\/u>: Rede, <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2dobut1\" target=\"_blank\">Zeitungskongress<\/a><br \/>\n<u>Wer<\/u>: G\u00fcnther H. Oettinger<br \/>\nEU-Kommissar f\u00fcr Digitale Wirtschaft und Gesellschaft<br \/>\n<u>Wann<\/u>: 26.09.2016, 15:03 Uhr<br \/>\n<u>Wo<\/u>: Berlin, bcc<\/p>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div class=\"BorlabsCookie\"><div class=\"_brlbs-content-blocker\"> <div class=\"_brlbs-embed _brlbs-video-youtube\"> <img class=\"_brlbs-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/borlabs-cookie\/images\/cb-no-thumbnail.png\" alt=\"YouTube\"> <div class=\"_brlbs-caption\"> <p>Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerkl\u00e4rung von YouTube.<br><a href=\"https:\/\/policies.google.com\/privacy\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Mehr erfahren<\/a><\/p> <p><a class=\"_brlbs-btn _brlbs-icon-play-white\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-unblock role=\"button\">Video laden<\/a><\/p> <p><label><input type=\"checkbox\" name=\"unblockAll\" value=\"1\" checked> <small>YouTube immer entsperren<\/small><\/label><\/p> <\/div> <\/div> <\/div><div class=\"borlabs-hide\" data-borlabs-cookie-type=\"content-blocker\" data-borlabs-cookie-id=\"youtube\"><script type=\"text\/template\">PHA+PGlmcmFtZSBsb2FkaW5nPSJsYXp5IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUtbm9jb29raWUuY29tL2VtYmVkL1VBXzgxVlVDU0xFP3JlbD0wJmFtcDtzaG93aW5mbz0wIiB3aWR0aD0iNTAwIiBoZWlnaHQ9IjI4MSIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj0iYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuIj48L2lmcmFtZT48L3A+<\/script><\/div><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<div id='stb-container-7182' class='stb-container-css stb-grey-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/gears.png'><\/aside><div id='stb-box-7182' class='stb-grey_box stb-box' ><br \/>\n(w\u00f6rtliches Transkript, H\u00f6rverst\u00e4ndnisfehler vorbehalten)<\/p>\n<blockquote><p>\n00:00<br \/>\nLieber Herr Pr\u00e4sident Dr. D\u00f6pfner, verehrter Herr Pr\u00e4sident Heinen, der Ehrenpr\u00e4sident. (unverst\u00e4ndlich) aus Luxemburg, lieber Herr Wolff, Verlegerinnen und Verleger, meine sehr verehrten Damen und Herren. Ich bringe Ihnen die Gr\u00fc\u00dfe der Europ\u00e4ischen Kommission und meines Pr\u00e4sidenten Jean-Claude Juncker. Und ich bin sehr gerne hier. Verlage und Verleger von Zeitungen, Zeitschriften, von B\u00fcchern, Fachbuch, von Wissenschaftsb\u00fcchern, von Produkten, die informieren, zuvor recherchieren und danach kommentieren, werden in unserer Gesellschaft gebraucht. Es mag ja nach dem Zweiten Weltkrieg so gewesen sein, dass damals die Lizenz von Briten und Amerikanern eine Zeitung herauszugeben, das Recht zum Gelddrucken gewesen war. Aber heute sehe ich die wirtschaftliche und kulturelle Lage genauso wie sie von Herrn D\u00f6pfner beschrieben worden ist.<\/p>\n<p>01:03<br \/>\nIhr Gesch\u00e4ftsmodell ist in Gefahr. Wir leben in einer digitalen Revolution und der entscheidende Faktor ist, dass die digitalen Technologien eine Wanderung begonnen haben durch alle Sektoren von Wirtschaft und Gesellschaft hindurch. Der Filmsektor ist digitalisiert. Der Mediensektor wird gerade digitalisiert. Der Bankensektor, der Versicherungssektor, der Mobilit\u00e4tssektor der gleiche Fall. Wir gehen von 80-90 % aller Arbeitspl\u00e4tze, Produkte, Produktionsformen und Dienstleistungen, die digitalisiert werden in diesen Jahren aus. Und deswegen ist vermutlich die Ver\u00e4nderung, in der Sie seit wenigen Jahren und heute und in den n\u00e4chsten Jahren stehen st\u00e4rker als jede Ver\u00e4nderung, die in den letzten 60, 70 Jahren Ihren Sektor, Ihre Arbeitspl\u00e4tze, Ihre Produkte und auch Ihre Perspektive betraf. Industrie 4.0 greift eigentlich zu kurz.<\/p>\n<p>02:08<br \/>\nVielleicht ist der Begriff \u00e4hnlich wie Energiewende, Kindergarten und german angst \u2013 ein Weltbegriff. Aber es geht um Wirtschaft, um Gesellschaft 4.0. Es geht um Buchhandel 4.0. Es geht um Information 4.0. Es geht um Zeitung 4.0. Jetzt kann man die Frage stellen, braucht es \u00fcberhaupt noch eines Verlags? Oder ist nicht der Blog zwischen Journalist und Leser und User ausreichend, ist nicht selfpublishing die Zukunft? Ist der Buchverlag noch notwendig? Ich meine, dass Blog und selfpublishing sich entfalten darf, aber, sie erg\u00e4nzt und nicht sie ersetzt. Und deswegen die erste Frage ist: welchen Wert haben Sie in einer Demokratie mit Meinungsfreiheit, einer Bildungsgesellschaft, einer Gesellschaft, wo es um Information f\u00fcr Wahlen, f\u00fcr Berufsentscheidung und f\u00fcr den inneren Frieden geht? Und ich glaube, trotz Blog und trotz selfpublishing, Sie sind notwendig. Der Verleger, der Qualit\u00e4tsjournalismus garantiert, Ausgewogenheit, Vielfalt erreichen will, der Arbeitspl\u00e4tze schafft und erh\u00e4lt und damit in die Zukunft durch Auszubildende und durch Aufstiegsm\u00f6glichkeiten in Redaktionen, in Zukunft investiert, wird auch in Zukunft notwendig sein. Das hei\u00dft, die erste Frage beantworte ich klar: wir brauchen in der Europ\u00e4ischen Union, in Deutschland, auf nationaler, auf regionaler und lokaler Ebene weiter den Verleger f\u00fcr Zeitschriften, f\u00fcr Fachb\u00fccher, f\u00fcr Magazine, f\u00fcr Zeitungen.<\/p>\n<p>03:59<br \/>\nDie zweite Frage ist, wie wird die Technik, wie man lesen, h\u00f6ren, sehen kann in Zukunft aussehen? Und da gebe ich auch hier Herrn Dr. D\u00f6pfner recht. Die Zeitung aus Papier stagniert und der Wachstumsmarkt wird online sein. Nun haben wir in den letzten Monaten gr\u00fcndlich gepr\u00fcft, wo kann die Europ\u00e4ische Union dabei eine Aufgabe wahrnehmen? Und ich sage das bewusst in Berlin, weil Berlin vielleicht heute europaskeptischer ist, als es Bonn vor Jahren und Jahrzehnten gewesen war. Brauchen wir mehr Europa oder brauchen wir weniger Europa? Ich behaupte, wir brauchen nicht mehr Europa per se. Wir sollten Sektor f\u00fcr Sektor, Aufgabe f\u00fcr Aufgabe pr\u00fcfen und dann entscheiden, was die richtige Ebene f\u00fcr Gesetzgebung, Regulierung, Finanzierung, f\u00fcr die Aufgabenwahrnehmung ist. Und da komme ich zum Ergebnis: Au\u00dfenpolitik, Verteidigungspolitik, Sicherheitspolitik, Nachbarschaftspolitik, Entwicklungspolitik, Vermeidung der Fl\u00fcchtlinge des Jahres 2025 kann kein Mitgliedsstaat f\u00fcr sich allein. Nur wenn Europa mit einer Stimme gegen\u00fcber Syrien, Irak, \u00c4gypten, Libyen, nur mit einer Strategie gegen\u00fcber Erdo\u011fan, Putin und sogar den Amerikanern spricht, haben wir Autorit\u00e4t. Deswegen will ich unsere gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ische Volkswirtschaft und ihre Vertreter in Wirtschafts- und Medienpolitik bitten, gehen wir gemeinsam den Weg, dass mehr Europa uns im \u00e4u\u00dferen, in der Nachbarschaft f\u00fcr die Aufgaben au\u00dferhalb der EU st\u00e4rker machen kann und 28 fragmentierte Silos nicht die Zukunft sind.<\/p>\n<p>05:52<br \/>\nZweitens: wir haben einen Binnenmarkt. Unser Binnenmarkt ohne Protektion, ohne Z\u00f6lle, ohne Abschottung ist ein Gl\u00fcck f\u00fcr den Export-Standard, der Deutschland ist. Sie k\u00f6nnen in R\u00fcsselsheim, in K\u00f6ln, in Sindelfingen, in Dingolfing, Ingolstadt, Wolfsburg Autos herstellen, die werden einmal gepr\u00fcft und zugelassen und dann bauartgleich nach ganz Europa exportiert, nein transportiert in den gemeinsamen Binnenmarkt. Und so wie wir einen Binnenmarkt f\u00fcr Waren und G\u00fcter haben, f\u00fcr Autos und Maschinen haben, f\u00fcr Bankdienstleistungen haben, wir haben noch keinen digitalen Binnenmarkt. Die Fragmentierung in 28 Silos ist ein gro\u00dfer Nachteil f\u00fcr den Startup von Berlin, aber auf auch f\u00fcr jeden anderen, der mit 28 Datenschutzregeln umgehen muss und der im Grunde genommen die USA mit ihrem Binnenmarkt f\u00fcr 330 Millionen Menschen als gro\u00dfen Vorteil sehen kann. Wir streben den digitalen Binnenmarkt an, haben die Vision einer Digital-Union: einmal eine europ\u00e4ische Datenschutz-Grundverordnung, einmal cyber security europ\u00e4isch standardisiert. Die f\u00fcnfte Generation vom Mobilfunk grenz\u00fcberschreitend ausgerollt. Robotik, Sensorik, Photonik, Aktorik, Mikroelectronics, Nano Electronics, Quantum Technology, europ\u00e4ische Forschungsprojekte f\u00fcr die kein Mitgliedsstaat und keine Unternehmung allein finanzstark genug ist, um gegen\u00fcber S\u00fcdkorea, China, den USA zu bestehen.<\/p>\n<p>07:32<br \/>\nUnd auch bei Ihnen wollen wir einen europ\u00e4ischen Binnenmarkt \u2013 denn nur der wird ein entscheidender Beitrag f\u00fcr fairen Wettbewerb, f\u00fcr ein Level Playing Field sein. Bei Industrie 4.0 kommt ein Industriesektor, die Kreativ-Wirtschaft oftmals zu kurz. Wir haben eine vielf\u00e4ltige, europ\u00e4ische, kreative Industrie. Mit unserer europ\u00e4ischen Vielfalt und Idee ist verbunden: Gesang und Film, Musik, das Thema Literatur und das Thema der Tagesinformation, der Zeitung. Eine Vielfalt, die gerade in Deutschland durch Sie in allen Regionen gepr\u00e4gt wird und die f\u00fcr Vergangenheit, Geschichte, f\u00fcr Gegenwart und hoffentlich auch f\u00fcr Perspektive einer Informations- und Bildungsgesellschaft und damit f\u00fcr die stabile Demokratie, f\u00fcr unsere Kinder und Enkelkinder bestehen kann.<\/p>\n<p>08:34<br \/>\nDie kreative Wirtschaft hat Menschen, die arbeiten darin: der Komponist, der Drehbuchautor, der Buchautor, der Filmregisseur, die Schauspielerin, der Schauspieler, die Musiker und die S\u00e4nger, die Journalisten, die recherchieren, informieren, kommentieren und auch die Verlage geh\u00f6ren dazu. Im analogen Bereich ist es klar. Wer etwas gekauft hat, etwas erworben hat, etwas erarbeitet hat, dem geh\u00f6rt es. Paragraph 929 BGB. Eigentum berechtigt, verpflichtet auch, aber berechtigt es zu nutzen, es zu verkaufen, es zu vermieten, aber die Eigentumslage ist klar. Piraterie ist nicht erlaubt. Download kostenfrei, ohne dass der, der (es) erarbeitet hat, etwas verg\u00fctet bekommt, kann nicht die Zukunft sein. Und wenn wir es ernst meinen mit der Kreativwirtschaft von morgen, dann muss dort, wo kreativ gearbeitet wird, etwas ankommen. In dieser Wertsch\u00f6pfungskette ist derzeit eine Schieflage sich verst\u00e4rkend erkennbar. Am Ende der Pipeline: der Pirat, Download kostenfrei und Advertising, Werbeeinnahmen durch Onlineplattformen, die inhaltlich nicht arbeiten, aber immer mehr von dem verdienen, was an Werbung um Information und kreative Produkte herum m\u00f6glich ist. Und wenn am Ende der Pipeline nichts erbracht wird, kommt am Anfang nichts an. Dann werden wir auch in 50 Jahren noch auf Helene Fischer und Udo J\u00fcrgens angewiesen sein. Nicht schlecht. Aber wer auch S\u00e4nger und S\u00e4ngerinnen und Schauspieler und Regisseure und Drehbuchautoren und Journalisten und Verleger von morgen will, muss erreichen, dass diese L\u00fccke geschlossen wird: value gap, dass eine faire Verg\u00fctung stattfinden kann: fair remuneration. Und daf\u00fcr brauchen Sie eine Rechtsposition. Die haben Sie derzeit, Sie als Verleger noch nicht. Wer Tontr\u00e4gerhersteller ist, wer Filme produziert, wer Rundfunk veranstaltet, wer also in einer vergleichbaren Position, wie Sie ist, hat diese Rechtsposition. Und sie zu schaffen durch Art. 11 unseres Copyright-Pakets ist unsere jetzige \u00dcberlegung der Europ\u00e4ischen Kommission. Ich habe dazu meine Kolleginnen und Kollegen, was nicht leicht, einfach war \u00fcberzeugt. Ich danke Ihnen f\u00fcr die Mitwirkung durch Verb\u00e4nde in den Mitgliedsstaaten, die im Gespr\u00e4ch gewesen sind. Wir haben jetzt einen Gesetzgebungsvorschlag vor wenigen Wochen erarbeitet, \u2018Copyright-Paket\u2019 genannt, indem es zum einen f\u00fcr die Kreativwirtschaft um die Schlie\u00dfung des value gap geht und f\u00fcr die Verlage um ein publishers right.<\/p>\n<p>(Beifall)<br \/>\n\u2026 eine eigenst\u00e4ndige Rechtsposition, die nicht in Euro und Cent Ihnen schon Einnahmen garantiert, aber die Sie auf Augenh\u00f6he bringt. Auf Augenh\u00f6he bringt und die Onlineplattformen an den Verhandlungstisch bringt und zwingt, damit man faire Verg\u00fctungsregeln finden kann, gegebenenfalls vor Gericht sie einklagen kann und daraus eine Perspektive in der Online-Welt f\u00fcr Ihre Verlage und damit f\u00fcr Ihre Arbeitspl\u00e4tze in Verwaltung und Redaktion entstehen kann. Soweit so gut.<\/p>\n<p>12:24<br \/>\nDieses Level Playing Field hat mit Ihrem Recht der Verleger zu tun. Es geht um einiges mehr. Der Google-Fall, die Google-F\u00e4lle wurden erw\u00e4hnt, das Thema Steuerrecht und Steuerehrlichkeit, weswegen der Apple-Fall von Dublin durch die Kommission vorangebracht so wichtig ist. Uns geht es um einen fairen Wettbewerb zwischen Europ\u00e4ern und zwischen Europ\u00e4ern und Nichteurop\u00e4ern. Onlineplattformen wie YouTube, wie Google, wie Amazon, wie Facebook sind bei uns erlaubt, erw\u00fcnscht, ihre Dienste werden gesch\u00e4tzt. Aber wer im europ\u00e4ischen Markt Daten erhebt und Dienste leisten will, muss unsere Spielregeln beachten, sofern es europ\u00e4ische Spielregeln gibt.<\/p>\n<p>(Beifall)<\/p>\n<p>13:16<br \/>\nHier der europ\u00e4ische digitale Binnenmarkt und hier einmal die europ\u00e4ische Datenschutzgrundverordnung, einmal digitales, modernes europ\u00e4isches Urheberrecht &#8211; sind zwei Seiten einer Medaille. Nochmals: wer bei uns digitale Dienste anbieten will, Download erm\u00f6glichen will, Werbeeinnahmen bekommen will, ist dazu bei uns gerne gesehen. Wenn er unsere Spielregeln akzeptiert und deswegen schaffen wir ein europ\u00e4isches Copyright nicht gegen YouTube, sondern f\u00fcr alle, die bei uns t\u00e4tig sind. Und wir glauben, dass die Marktmacht Europas, EU 28 mit 510 Millionen Menschen, die Schweiz, der West-Balkan, Norwegen, Island, Liechtenstein, Ukrainer assoziiert noch f\u00fcr lange Jahre gro\u00df genug ist, dass niemand, keine Onlineplattform aus den USA oder aus Asien auf diesen Markt verzichten will. Wer aber diesen Markt braucht und anstrebt, muss die Regeln kennen und beachten, die bei uns in diesen Jahren geschaffen werden und f\u00fcr Europ\u00e4er und Nichteurop\u00e4er richtig und wichtig sind. Es wird gefragt, ja warum macht Europa die Wagenburg? Stimmt doch nicht. Wir machen Regeln entlang unserer Kultur. In Deutschland werden in Dingolfing und M\u00fcnchen, in Sindelfingen und in Ingolstadt schnelle Autos gebaut. Wir akzeptieren und wir sind im Export in die USA sehr stark, dass dort ein Tempolimit gilt. Das ist deren Kultur. Freie Fahrt f\u00fcr freie B\u00fcrger w\u00e4re uns vielleicht lieber, aber wir akzeptieren, dass schnelle, sichere Autos dort in einen Markt gehen, wo das Tempolimit vielleicht markterschwerend wirkt. Und trotzdem ist die Autorit\u00e4t f\u00fcr die Gesetzgebung in D.C. sowie f\u00fcr die europ\u00e4ische Technik-(unverst\u00e4ndlich) die Gesetzgebung in Br\u00fcssel, Luxemburg und Strasbourg stattfinden muss. Ich finde, eine faire, partnerschaftliche, transatlantische, Veranstaltung.<\/p>\n<p>15:18<br \/>\nDann wird gesagt: 20 Jahre sind viel zu lang. Wir haben dies gr\u00fcndlich \u00fcberlegt, weil im deutschen Leistungsschutzrecht nur ein Jahr stand und steht. Wir glauben aber, dass eine Zeitung einen Tageswert, eine Tagesaktualit\u00e4t hat. (Das) wurde mit dem T Shirt gerade eben f\u00fcr Nachmittag schon hinterfragt. Aber Ihr Archiv, d.h. die Recherche des Jahres 1999, des Jahres 2010, des Jahres 2016 bleibt wichtig auf den Weg ins n\u00e4chste Jahrzehnt. Deswegen wollen wir, dass f\u00fcr Ihre Mitarbeiter, f\u00fcr Ihre Redaktion, f\u00fcr Ihre Journalisten die Arbeit \u00fcber den Tag hinaus werthaltig bleibt, nicht nur eine Eintagesfliege ist, sondern 20 Jahre im Archiv Ihre Recherche, Ihre Daten und Fakten, Ihnen zustehen. Eigentum verf\u00e4llt nicht um Mitternacht. Eigentum f\u00fcr 20 Jahre scheint mir eine gerechtfertigte Zeitspanne entlang der Bedeutung von Zeitgeschichte und Archiven digitaler Art daf\u00fcr zu sein.<\/p>\n<p>(Beifall)<\/p>\n<p>16:31<br \/>\nWir erleben in diesen Tagen, dass die Debatte \u00fcber das Thema Dateneigentum, generell digitales Eigentum erst begonnen hat. Der Deutsche Juristentag hat sich einen Tag damit besch\u00e4ftigt. Zum Beispiel ist Facebook wirklich unentgeltlich oder muss man, wenn man nicht in Euro und Cent und Dollar bezahlt, schon mit Daten bezahlt von einem entgeltlichen Vertragsverh\u00e4ltnis ausgehen, das f\u00fcr die Datenr\u00fcckgabe und f\u00fcr Haftungsfragen ganz andere Folgerungen hat, als es f\u00fcr eine unentgeltliche, also (eine) Art geschenksm\u00e4\u00dfige Leistung ist? Wir stehen erst am Anfang. Und wir brauchen am Ende ein digitales b\u00fcrgerliches Recht. Ich bin davon \u00fcberzeugt, wir brauchen ein digitales BGB. Ein digitales Schuld- und Sachenrecht, aber bitte am besten auf europ\u00e4ischer Ebene. Wir legen dazu vor Jahresende mit unserer Kommunikation der Data Economy, Free Flow of Data entscheidende Fragen und erste \u00dcberlegungen f\u00fcr eine europ\u00e4ische eigentumsrechtliche Regelung f\u00fcr Daten aus Sensoren, aber auch von Menschen im Speicher Ihnen allen vor.<\/p>\n<p>(Beifall)<\/p>\n<p>Wir brauchen mehr Europa in der digitalen Welt. Die digitale Union kann die Antwort auf die Herausforderungen f\u00fcr Ihren Sektor und f\u00fcr die Kreativwirtschaft insgesamt sein.<\/p>\n<p>17:56<br \/>\nMeine Damen und Herren, jetzt brauche ich Sie! die Reaktion in der Kommission war, nachdem wir hart gearbeitet haben gut. Jetzt geht\u2019s ins Parlament und (in den) Rat. Wir schlagen vor, Parlament und Rat verabschieden. Das sind die beiden Kammern. Das ist der europ\u00e4ische Bundestag und eurp\u00e4ische Bundesrat. Mir f\u00e4llt auf, dass in Deutschland die Arbeitsweise von Bundestag und Bundesrat aus dem effeff von allen beherrscht wird. Mir f\u00e4llt auch auf, dass kaum einer in Deutschland wei\u00df, wie man im europ\u00e4ischen Bundestag und europ\u00e4ischen Rat arbeitet. Meine Bitte ist, kommen Sie und blicken Sie nach Br\u00fcssel. Meine Bitte ist, reden Sie mit Ihren Kollegen und Kolleginnen im europ\u00e4ischen Verband. Wir brauchen Mehrheiten im Parlament. Wir brauchen Mehrheiten im Rat. Ich brauche Frau Gr\u00fctters. Ich brauche Herrn Maas. Ich brauche die Kanzlerin. Ich brauche Abgeordnete im Parlament, in dem es auch Beraten gibt. \u00dcbrigens Stichwort \u2018Beraten\u2019. Wir haben da eine ganz eigenartige Hochzeit. Die beraten die, (die) kostenlos an alles herankommen wollen, verb\u00fcnden sich mit den Gro\u00dfkapitalisten von Silicon Valley, wollen deren Gewinnmaximierung garantieren, damit im Grunde genommen dazwischen nichts mehr ist. Eine eigenartige Veranstaltung. Und wir glauben, dass Piraterie nicht geht, dass Inhalte f\u00fcr jeden zug\u00e4nglich sind, aber Verg\u00fctung auf der Wertsch\u00f6pfungskette die Regel, die Pflicht sein muss.<\/p>\n<p>19:30<br \/>\nEin bisschen Sorge mache ich mir &#8211; bei allem was an Redaktionsstatut und Freiheit besteht &#8211; \u00fcber die Reaktionen. In den Tageszeitungen Print war sie positiv. Besten Dank auch f\u00fcr Ihre Stellungnahme, die war klar. Aber in vielen Ihrer H\u00e4user haben Sie Offline- und Online-Redaktionen. Und bei den Onlinern war die Reaktion relativ negativ. Nicht Zensur ist gefragt, aber \u00dcberzeugung, Argumente. Und nicht allein hier, wie es (durch) Herrn D\u00f6pfner \u00fcberzeugend geschah. Wenn Sie nicht als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerinnen, als Verlegerinnen und Verleger in den n\u00e4chsten Wochen k\u00e4mpfen vor Ort, regional und lokal, dann haben Sie ein Zeitfenster f\u00fcr Ihre \u00f6konomische und damit kulturell-demokratische Zukunft vers\u00e4umt. Nicht die Erbschaftssteuer-Meldung, die publishers right, das Verlegerrecht, ist f\u00fcr Sie viel viel wichtiger. Solange aber nur die Erbschaftssteuer bei allen eine Horror-Vorstellung ist und morgens um sieben beim Duschen im Mittelpunkt steht und das Thema publishers right scheinbar Berlin, Herrn Wolff, Herrn D\u00f6pfner \u00fcberlassen wird, werden wir in der Fl\u00e4che zu wenige sein.<\/p>\n<p><strong>Schw\u00e4rmen Sie aus und reden Sie \u00fcber die Ausgewogenheit, das Level Playing Field, das f\u00fcr Ihre Verlage und Ihre Arbeit von morgen unentbehrlich ist, wenn Sie nicht \u00fcberrollt werden von dem, was von den Onlineplattformen und deren Kapitalkraft und Daten\u00fcbermacht l\u00e4ngst besteht!<\/strong><\/p>\n<p>(Beifall)<\/p>\n<p>21:06<br \/>\nMeine Damen und Herren, ich bin dankbar, dass das Thema Schule und damit Informationsverhalten von Kindern und Jugendlichen bei Ihnen heute eine Rolle spielt. Wir m\u00fcssen uns kritisch fragen, ob denn in unserer gelebten Demokratie, unserer Gesellschaft, die aus m\u00fcndigen B\u00fcrgern bestehen muss in der Bildung, Erziehung und Informationsvermittlung alles zum Besten steht. Gro\u00dfe Sorge mache ich mir, dass die Freiheit der Presse in einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern hinterfragt wird: Ungarn, Polen, Griechenland seien genannt. Gro\u00dfe Sorgen mache ich mir, dass f\u00fcr viele Menschen in der Welt das t\u00e4gliche Medium \u00fcberhaupt nicht mehr die Regel ist. Und ein Wahlkampf, wie er in den USA stattfindet, der w\u00e4re so in Deutschland noch nicht m\u00f6glich. Gott sei Dank. Aber er zeigt die Ver\u00e4nderung, nein den Verfall von Bildung und Information in der Breite und Mitte der Bev\u00f6lkerung. Eine Entwicklung, dass 5 % der Bev\u00f6lkerung optimal informiert sind, auch viel zahlen daf\u00fcr und dass 50 % m\u00e4\u00dfig bis saum\u00e4\u00dfig informiert sind und der Rest gar nicht mehr, kann nicht die Zukunft f\u00fcr Demokratie, f\u00fcr Pluralismus, f\u00fcr Globalisierung, f\u00fcr Marktwirtschaft sein. Dann w\u00fcrden Potentaten, dann w\u00fcrden Populisten und Nationalisten (ein) leichtes Spiel haben. Der Populist hat einfache Fragen und stupide Antworten. Und die Differenziertheit und Komplexit\u00e4t unserer Gesellschaft geht nur dann gut, wenn die Menschen sich Zeit nehmen und Angebote haben: in der Schule, im Elternhaus, in der Arbeitswelt &#8211; Medien und Information auf einem guten, demokratischen und vielf\u00e4ltige Niveau. Sich darum Sorgen zu machen, ist entlang der Entwicklung auch bei uns, aber prim\u00e4r au\u00dferhalb dringend notwendig.<\/p>\n<p>23:06<br \/>\nMeine Damen und Herren, das europ\u00e4ische Projekt ist erstmals in Lebensgefahr. Auch hier brauche ich Sie. In Lebensgefahr, weil viele Mitgliedsstaaten nicht mehr ausreichend wettbewerbsf\u00e4hig sind. Weil einige \u00fcber ihre \u00f6ffentlichen Verh\u00e4ltnisse gelebt haben. Und die Einsparung unpopul\u00e4r ist. Europa w\u00e4chst seit (dem) Jahrtausendwechsel im Schnitt um 1,1 %. Die USA wachsen seitdem um 2,2 % im Schnitt. Wo steht denn geschrieben, dass die USA, eine reife Volkswirtschaft, kleiner als wir, doppelt so schnell langj\u00e4hrig w\u00e4chst, wie wir: die Europ\u00e4ische Union. Wir haben L\u00e4nder in Rezession, L\u00e4nder in Stagnation. Und wenn Wachstum, dann eher bei 1 % als bei 3 %. Und auch Deutschland lebt nicht mehr auf dem Pfad der Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Wir haben als kranker Mann vor 13 Jahren reformiert. Agiert, reagiert und reformiert. Agenda Politik. Heute M\u00fctterrente, Rente mit 63, Betreuungsgeld. Heute kein Fracking, keine Stromkabel, die man sieht, Kernkraft abgeschaltet, Kohle l\u00e4ngst auf dem Abgesang. Wir glauben, wenn wir zwei weitere Strom-Steckdosen im Schlafzimmer installieren, erh\u00f6ht (das) die Versorgungssicherheit. Wir lehnen Industriel\u00e4rm und Zumutung ab und wollen im Grunde genommen, dass im Romantiktal Deutschland jeder nach einem langen Studium direkt in die Fr\u00fchrente gehen kann. Ein Romantiktal, das so auf Dauer gegen Asien und die USA nicht bestehen kann. Wir brauchen einen Ruck durch unsere Gesellschaft. Der Zeitgeist weht derzeit in Richtung, die v\u00f6llig verfehlt ist.<\/p>\n<p>24:46<br \/>\nEuropa war einmal der die Welt pr\u00e4gende Kontinent. Noch haben wir 7 % der Weltbev\u00f6lkerung. Noch sind wir f\u00fcr ein Viertel des weltweiten Bruttosozialprodukts verantwortlich. Noch sind wir der einzige Kontinent, der bei aller Vielfalt kooperiert. Noch schauen viele B\u00fcrger der Welt mit Respekt auf unsere Kultur. Aber wir sollten vermeiden, dass Europa das Museum der Zukunft f\u00fcr die Welt von morgen wird. Wir sollten Innovationstreiber bleiben. Wettbewerbsf\u00e4hig bleiben wie wir sind. Und werden, wo wir es nicht mehr sind. Wir sollten uns mehr zumuten. Wir sollten \u00fcber die Rente mit 70 sprechen. Weiterbildung ist daf\u00fcr notwendig. Aber der Lebensweg kann nicht in 30 Jahre Ruhestand f\u00fchren. Und ich will, dass Sie die Medien partei\u00fcbergreifend und objektiv hierf\u00fcr eine treibende Kraft sind. Raus aus dem deutschen Romantiktal! Hinein in harten Gegenwind, auf dem Weg zu mehr Anerkennung im globalen Wettbewerb. Bei allem Respekt vor meiner Kanzlerin, vor unserer Kanzlerin, Frank(-Walter) Steinmeier, vor Herrn Sch\u00e4uble, vor Herrn Gabriel &#8230; deren Autorit\u00e4t in der Welt hat viel mit ihrem Intellekt, Flei\u00df, ihrer Erfahrung, ihrem K\u00f6nnen zu tun. Aber nicht nur. Dass die Kanzlerin, dass Herr Steinmeier, Sch\u00e4uble, Gabriel in der Welt so angesehen sind, wie sie es sind, hat entscheidend mit der \u00f6konomischen St\u00e4rke, mit der Innovationskraft, mit dem Engineering, mit der wirtschaftlichen Potenz Deutschlands, die hinter ihr stehen zu tun. Unsere Autorit\u00e4t in der Welt, ist nicht durch Waffen gepr\u00e4gt. Gott sei Dank. Unsere Autorit\u00e4t h\u00e4ngt von (der) \u00dcberlegenheit der Wirtschaft im Wettbewerb ab. Unsere Exportst\u00e4rke ist daf\u00fcr der Ausdruck Nummer eins. Den zu verspielen, hie\u00dfe Autorit\u00e4t insgesamt zu verspielen. Den zu erhalten, hei\u00dft im Frieden stark zu bleiben und die Welt von morgen ein bisschen im europ\u00e4ischen Team zu ordnen und nicht allein amerikanisch, asiatisch in die Zukunft f\u00fcr Kinder und Enkelkinder zu gehen.<\/p>\n<p>27:08<br \/>\nIch finde, die Welt von morgen darf nicht von Europa dominiert werden, aber Europa muss mehr als das Sandwich zwischen Washington D.C. und Peking in 20, 30, 40 Jahren sein. Darum geht es. Da geht es um kluge Regeln der Politik. Da geht es um Mut der Menschen. Da geht es um Unternehmertum. Da geht es um gute Bildung und bei all dem spielen Sie eine Schl\u00fcsselfunktion als Arbeitgeber, aber auch als Meinungsbildner f\u00fcr die Generation von morgen. Ich w\u00fcnsche Ihnen auf diesem Wege weiter viel Erfolg und sage gerne zu, dass bei mir drei Papierzeitungen, solange ich lebe und nicht dement bin zu meiner t\u00e4glichen Nahrung, neben einem Glas Wein und neben Brot und Butter geh\u00f6rt. Besten Dank.<\/p>\n<p>(Beifall)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><\/div><\/div>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<p>(Foto + Video: \u00a9 J\u00f6rg Wagner)<\/p>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #DADADA;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a href=\"http:\/\/twittercounter.com\/medienmagazin\">medienmagazin on Twitter Counter<\/a><\/noscript><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Ihr Gesch\u00e4ftsmodell ist in Gefahr!&#8220; No audio playback capabilities, please download the audio belowDownload Audio: Closed Format: MP3 Was: Rede, Zeitungskongress Wer: G\u00fcnther H. 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