{"id":35545,"date":"2017-04-05T11:15:27","date_gmt":"2017-04-05T10:15:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=35545"},"modified":"2017-04-21T00:09:40","modified_gmt":"2017-04-20T23:09:40","slug":"doepfner-der-staatsbrot-vergleich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=35545","title":{"rendered":"D\u00f6pfner und sein &#8222;Staatsbrot&#8220;-Vergleich"},"content":{"rendered":"<div class=\"BorlabsCookie\"><div class=\"_brlbs-content-blocker\"> <div class=\"_brlbs-embed _brlbs-video-youtube\"> <img class=\"_brlbs-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/borlabs-cookie\/images\/cb-no-thumbnail.png\" alt=\"YouTube\"> <div class=\"_brlbs-caption\"> <p>Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerkl\u00e4rung von YouTube.<br><a href=\"https:\/\/policies.google.com\/privacy\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Mehr erfahren<\/a><\/p> <p><a class=\"_brlbs-btn _brlbs-icon-play-white\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-unblock role=\"button\">Video laden<\/a><\/p> <p><label><input type=\"checkbox\" name=\"unblockAll\" value=\"1\" checked> <small>YouTube immer entsperren<\/small><\/label><\/p> <\/div> <\/div> <\/div><div class=\"borlabs-hide\" data-borlabs-cookie-type=\"content-blocker\" data-borlabs-cookie-id=\"youtube\"><script type=\"text\/template\">PHA+PGlmcmFtZSBsb2FkaW5nPSJsYXp5IiB3aWR0aD0iMTEwMCIgaGVpZ2h0PSI2MTkiIHNyYz0iaHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvNnBWTE0xcTRnd1E\/cmVsPTAiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4+PC9pZnJhbWU+PC9wPg==<\/script><\/div><\/div>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><u>Was<\/u>: Video &#8211; Keynote zur 5. Kulturkonferenz des Bundesverbands Musikindustrie e. V. (BVMI) (Ausschnitt)<br \/>\n<u>Wer<\/u>: Dr. Mathias D\u00f6pfner, Vorstandsvorsitzender Axel Springer SE, BDZV-Pr\u00e4sident<br \/>\n<u>Wann<\/u>: 05.04.2017, ca. 11:15 Uhr<br \/>\n<u>Wo<\/u>: Berlin, Hauptstadtrepr\u00e4sentanz der Deutschen Telekom<\/p>\n<div style=\"height: 30px;\"><\/div>\n<p> <audio   controls > <source src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20170405_doepfner_mathias_keynote_kulturkonferenz.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20170405_doepfner_mathias_keynote_kulturkonferenz.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20170405_doepfner_mathias_keynote_kulturkonferenz.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20170405_doepfner_mathias_keynote_kulturkonferenz.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  <br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20170405_doepfner_mathias_keynote_kulturkonferenz.mp3\" target=\"_blank\">Download<\/a><\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><u>Was<\/u>: Audio &#8211; Keynote zur 5. Kulturkonferenz des Bundesverbands Musikindustrie e. V. (BVMI) (vollst\u00e4ndig + Podiumsinterview)<br \/>\n<u>Wer<\/u>: Dr. Mathias D\u00f6pfner, Vorstandsvorsitzender Axel Springer SE, BDZV-Pr\u00e4sident<br \/>\n<u>Wann<\/u>: 05.04.2017, ca. 11:00 Uhr<br \/>\n<u>Wo<\/u>: Berlin, Hauptstadtrepr\u00e4sentanz der Deutschen Telekom<\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\nDas B\u00fcndnis der deutschen Kreativwirtschaft (Deutsche Content Allianz, DCA) <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2oejtPn\" target=\"_blank\">verabschiedete am 05.04.2017<\/a> ein neues Positionspapier, in dem es eine zukunftsf\u00e4hige Digitale Agenda bei der Politik einfordert. Nicht dabei: die beitragsfinanzierten Rundfunksysteme und DCA-Mitglieder ARD und ZDF. Anlass f\u00fcr BDZV-Pr\u00e4sident und Springer-Vorstandschef Dr. Mathias D\u00f6pfner seinen Vorwurf &#8222;unter Verkneifung jeglicher Form von Polemik&#8220;, ARD und ZDF seien quasi Staatsmedien mit einem Vergleich aus der B\u00e4ckerinnung (&#8222;Staatsbroot&#8220;) sinnlich zu umschreiben. Im Kontext mit einem Zeitungsinterview, das ann\u00e4hernd zeitgleich entstand, muss man D\u00f6pfner unterstellen, dass er diesen Vorwurf \u00fcberlegt platzierte.<\/span><\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<blockquote><p><em>Die \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender sind zu textdominierten Digitalanbietern und zu digitalisierten Zeitungsverlegern geworden. Sie sind direkte Wettbewerber und verzerren den Wettbewerb, weil sie sich aus dem Rundfunkbeitrag finanzieren. Wenn nicht klar definiert wird, wie das weitergeht, sind wir auf dem Weg in eine \u00f6ffentlich-rechtliche Presse. Wir sind auf dem Weg zur Staatspresse, was nicht gesund f\u00fcr eine Demokratie ist.<\/em> (<a href=\"http:\/\/bit.ly\/2nQEHRw\" target=\"_blank\">FAZ.net<\/a>, 07.04.2017, 10:16 Uhr) <\/p><\/blockquote>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\n2011 verstand D\u00f6pfner jedoch den Begriff &#8222;Staatspresse&#8220; noch bezogen auf ein Verlagswesen, das finanziell abh\u00e4ngig von staatlichen Subventionen w\u00e4re. <\/span><\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<blockquote><p><em>Wenn Gratisangebote der \u00d6ffentlich-Rechtlichen den Privaten das Gesch\u00e4ftsmodell in der digitalen Welt zerst\u00f6ren, wird es in den n\u00e4chsten zehn Jahren Zeitungspleiten geben. Und dann werden irgendwann Gremien zusammentreten, um die Zukunft des Qualit\u00e4tsjournalismus zu retten und den Zeitungen gn\u00e4dig Geb\u00fchren anbieten. Verteilt und kontrolliert von politisch besetzten Beir\u00e4ten. Und dann haben wir sie, die Staatspresse. Vielleicht ist die Idee ja f\u00fcr manchen verlockend, den politischen Einfluss auf diese Weise zu vergr\u00f6\u00dfern.<\/em> (<a href=\"http:\/\/bit.ly\/2omonvB\" target=\"_blank\">sueddeutsche.de<\/a>, 25.06.2011, 13:12 Uhr)<\/p><\/blockquote>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Insofern bleibt zu fragen, was D\u00f6pfner tats\u00e4chlich meint, wenn er von &#8222;Staatspresse&#8220; in Bezug auf ARD und ZDF spricht. Denn anders, als von ihm behauptet, recheriert und verbreitet ja nicht der Staat Nachrichten, wenn er einem \u00f6ffentlich-rechtlichen System \u00fcber den Rundfunkbeitrag stabile Einnahmen garantiert, um das Mediengesch\u00e4ft abzukoppeln von Profitinteressen. <\/span><\/p>\n<div style=\"height: 30px;\"><\/div>\n<div id='stb-container-9916' class='stb-container-css stb-grey-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/gears.png'><\/aside><div id='stb-box-9916' class='stb-grey_box stb-box' ><\/p>\n<p>(w\u00f6rtliches Transkript des Videoausschnitts)<\/p>\n<blockquote><p>\n<u>Dr. Mathias D\u00f6pfner<\/u>: Jeder wei\u00df doch, w\u00e4re es m\u00f6glich, weil es rechtlich erlaubt ist, wenn man Hunger hat, einfach in eine B\u00e4ckerei zu gehen und sich Brot zu nehmen, weil es ja ein Grundnahrungsmittel ist, dann w\u00fcrde keiner mehr eine B\u00e4ckerei er\u00f6ffnen. Es w\u00fcrde keine B\u00e4ckerei mehr geben. Es w\u00fcrde kein Brot mehr geben und die Leute verhungern, es sei denn, es w\u00e4re Staatsbrot. Und damit komme ich zu meinem letzten Thema, denn, wenn der Staat das Brot backt und verteilt, dann geht&#8217;s nat\u00fcrlich. Das ist \u00fcbrigens auch mit den Informationen so. Wenn der Staat die Nachrichten recherchiert und verbreitet, dann geht das. <\/p>\n<p>Und da m\u00f6chte ich ganz kurz nur noch und wirklich unter Verkneifung jeglicher Form von Polemik noch den Anlass nehmen, darauf hinzuweisen, dass wir heute diese Veranstaltung, dieses Papier nicht mit der ARD und dem ZDF zusammen unterzeichnen konnten und dass dies in gewisser Weise doch ein bisschen auch ein symbolisches Ereignis ist, weil es nat\u00fcrlich zeigt, dass sich ein immer gr\u00f6\u00dferer Graben auftut zwischen dem privaten Sektor, der existenziell um ein Gesch\u00e4ftsmodell k\u00e4mpfen muss in der digitalen Welt und der aus absolut existenziellen Gr\u00fcnden ein Gesch\u00e4ftsverh\u00e4ltnis und daf\u00fcr einen rechtlichen Rahmen braucht, um mit sozialen Medien, um mit Suchmaschinen, um mit Aggregatoren leben zu k\u00f6nnen und Gesch\u00e4fte machen zu k\u00f6nnen. Die \u00f6ffentlich-rechtlichen brauchen das nicht. Sie haben acht Milliarden Geb\u00fchren. <\/p>\n<p>Warum sollten sie sich irgendwie engagieren in der Frage wie Leistungsschutzrecht? Aber kann mir einer mal erkl\u00e4ren, warum die \u00f6ffentlich-rechtlichen, das Leistungsschutzrecht eigentlich nicht verwerten?<br \/>\nM\u00fcsste man nicht mal fragen, ob das Geb\u00fchren-Veruntreuung ist? Ich, Geb\u00fchrenzahler zahle doch, damit sie so effizient wie m\u00f6glich ihr Produkt herstellen und so kosteng\u00fcnstig wie m\u00f6glich. Jetzt h\u00e4tten sie qua Gesetzgeber Zugang zu Erl\u00f6sen, sie verzichten darauf aber. Ein interessanter, ordnungspolitisch interessanter Umstand. <\/p>\n<p>Aber es ist ja nur ein klitzekleiner Mosaikstein, der zeigt, dass die \u00f6ffentlich-rechtlichen aus wiederum aus ihrer Perspektive sehr nachvollziehbar \u00fcberhaupt kein Interesse daran haben, weil sie brauchen kein Gesch\u00e4ftsmodell. Sie haben eins. Sie haben acht Milliarden Geb\u00fchren und deswegen k\u00e4mpfen sie nicht an unserer Seite. Das m\u00fcssen wir nur wissen. Deswegen m\u00fcssen wir uns mit ihnen nicht notorisch streiten, aber wir m\u00fcssen wissen, dass es hier immer deutlicher erkennbar werdende Interessengegens\u00e4tze gibt. <\/p>\n<p>Ich glaube, wenn wir diese Interessensgegens\u00e4tze doch noch durch eine weise L\u00f6sung heilen k\u00f6nnen und eine langfristig bestandskr\u00e4ftige Architektur schaffen k\u00f6nnen, die den \u00f6ffentlich-rechtlichen Sektor mit einem klaren Auftrag, aber auch mit klaren Grenzen und den privaten Sektor ohne Auftrag und ohne Grenzen, sondern in einem Wettbewerb, der gut ist f\u00fcr diese Demokratie am Leben erh\u00e4lt, wenn wir das erreichen und wenn wir den rechtlichen Rahmen auf europ\u00e4ischer Ebene zum Schutz des geistigen Eigentums erreichen, dann brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, dann wird auch in Zukunft der Hund weiter auf so intellektuell und gebildete Weise bellen.<\/p><\/blockquote>\n<p><\/div><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #DADADA;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a href=\"http:\/\/twittercounter.com\/medienmagazin\">medienmagazin on Twitter Counter<\/a><\/noscript><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerkl\u00e4rung von YouTube.Mehr erfahren Video laden YouTube immer entsperren Was: Video &#8211; Keynote zur 5. 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