{"id":39011,"date":"2018-01-11T10:00:20","date_gmt":"2018-01-11T09:00:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=39011"},"modified":"2019-06-13T01:25:40","modified_gmt":"2019-06-12T23:25:40","slug":"treff-mit-wilhelm-in-der-wilhelm-strasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=39011","title":{"rendered":"Treff mit Wilhelm in der Wilhelm-Stra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_39080\" aria-describedby=\"caption-attachment-39080\" style=\"width: 1100px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180111_wilhelm_ulrich_1100\u2006\u00d7\u2006625.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180111_wilhelm_ulrich_1100\u2006\u00d7\u2006625.jpg\" alt=\"BR-Intendant Ulrich Wilhelm als neuer ARD-Vorsitzender bei einem Pressegespr\u00e4ch im ARD-Hauptstadtstudio | Foto: \u00a9 J\u00f6rg Wagner\" width=\"1100\" height=\"625\" class=\"size-full wp-image-39080\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180111_wilhelm_ulrich_1100\u2006\u00d7\u2006625.jpg 1100w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180111_wilhelm_ulrich_1100\u2006\u00d7\u2006625-300x170.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180111_wilhelm_ulrich_1100\u2006\u00d7\u2006625-768x436.jpg 768w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180111_wilhelm_ulrich_1100\u2006\u00d7\u2006625-1024x582.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-39080\" class=\"wp-caption-text\">BR-Intendant Ulrich Wilhelm als neuer ARD-Vorsitzender bei einem Pressegespr\u00e4ch im ARD-Hauptstadtstudio | Foto: \u00a9 J\u00f6rg Wagner<\/figcaption><\/figure>\n<div style=\"height: 30px;\"><\/div>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n <audio   controls > <source src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20180111_wilhelm_ulrich_pressegespraech.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20180111_wilhelm_ulrich_pressegespraech.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20180111_wilhelm_ulrich_pressegespraech.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20180111_wilhelm_ulrich_pressegespraech.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  \n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><u>Was<\/u>: Pressegespr\u00e4ch<br \/>\n<u>Wer<\/u>: Ulrich Wilhelm, BR-Vorsitzender und ARD-Vorsitzender (seit 01.01.2018)<br \/>\n<u>Wo<\/u>: ARD-Hauptstatdtstudio, Berlin, Wilhelmstra\u00dfe 67a<br \/>\n<u>Wann<\/u>: 11.01.2018, 10:01 Uhr<\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<div id='stb-container-4946' class='stb-container-css stb-grey-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/gears.png'><\/aside><div id='stb-box-4946' class='stb-grey_box stb-box' ><br \/>\n(w\u00f6rtliches Transkript der Vorrede)<\/p>\n<blockquote><p>\n[0:00] <u>Markus Huber<\/u>: Von mir auch noch mal einen guten Morgen. Sch\u00f6n, dass Sie sich die Zeit nehmen hier bei uns. Und die Frau Fromm hat gerade das Wortspiel noch entdeckt: Wir treffen uns hier ja in der Wilhelmstra\u00dfe (Heiterkeit). Welche Location k\u00f6nnte es besser geben? Soviel zur Vorrede. Wir w\u00fcrden Ihnen vorschlagen, dass nach dem Eingangsstatement von Herrn Wilhelm Sie einfach direkt in Ihre Themen einsteigen k\u00f6nnen und die Fragen, die Sie interessieren. Lieber Herr  Wilhelm: the floor is yours.<\/p>\n<p>[00:28] <u>Ulrich Wilhelm<\/u>: Ja, vielen Dank auch von meiner Seite. Noch mal willkommen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen in den kommenden zwei Jahren. Und uns ist nat\u00fcrlich bewusst, dass die Zusammenarbeit immer wieder auch von harter Kritik durch Sie gepr\u00e4gt sein wird. Damit k\u00f6nnen wir umgehen. Das kann auch gar nicht anders sein, weil wir mit \u00f6ffentlichem Geld umgehen.<\/p>\n<p>[0:54] Und da ja immer mit Recht genauer hingeschaut wird, aber die Fairness, die ich \u00fcber viele Jahre immer erleben konnte, die ermutigt mich, davon zu sprechen, dass es eine hoffentlich gute Zusammenarbeit sein wird. Die n\u00e4chsten zwei Jahre werden ja eine ganze Reihe von wichtigen Debatten bringen. Sie alle haben dar\u00fcber schon viele Ausblicke geschrieben. In diesem Jahr wird&#8217;s ja ganz besonders um die Themen des Rundfunkrechts gehen, also auftragsbezogene Themen, im kommenden Jahr dann um die Themen der Finanzierung. Da ist ja wieder die Anmeldung f\u00fcr die dann folgende KEF-Periode von 01.01.21 bis Ende 24 f\u00e4llig mit allem, was dann an Positionierungen der KEF und darauf folgend der L\u00e4nder erfolgen wird.<\/p>\n<p>[1:50] Und in diesen gesamten Zusammenhang spielt nat\u00fcrlich immer mit hinein die gro\u00dfe Diskussion um die Zukunft des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks, die wie ich ja verschiedentlich ja schon sagen konnte nicht alleine in Deutschland gef\u00fchrt wird, sondern eine mindestens europaweite Diskussion ist. Manche Kollegen in den internationalen Gremien, die es auch bei uns gibt wie in vielen anderen Zusammenschl\u00fcssen, die sprechen davon, dass es sogar \u00fcber Europa hinaus, etwa Kanada, Australien eine solche Debatte gibt und die, auch das konnte ich ja schon mal kurz anklingen lassen, ist nicht alleine auf den Rundfunk begrenzt, sondern eigentlich generell auf den Stellenwert \u00f6ffentlicher G\u00fcter, also \u00f6ffentliche Daseinsvorsorge im weiteren Sinne. Und welchen Platz hat sie noch? Braucht es noch Angebote die f\u00fcr eine gro\u00dfe Mehrheit von Menschen gedacht sind oder kann der Markt zunehmend mit Bezahlangeboten mit dem Honorieren eines konkreten Nutzen die Dinge verl\u00e4sslich abdecken? Da gibt\u2019s unterschiedlichste Positionen in der Debatte. Auch davon wird mit Sicherheit in den n\u00e4chsten zwei Jahren viel die Rede sein. Vielleicht nur ganz knapp, wo wir stehen.<\/p>\n<p>[3:01] Es gibt ja nicht nur die Anstalten alleine, die \u00fcber dieses zu befinden haben, sondern viele Akteure mit einer jeweils eigenen Verantwortung. Es gibt die L\u00e4nder, die einen hohen Gestaltungsspielraum haben in den Grenzen des Verfassungsrechts. Also, die durch Artikel 5 gezogen sind und die jahrzehntelange Rechtsprechung aus Karlsruhe dazu oder auch der Landesverfassungsgerichte. Es gibt die KEF mit ihrem eigenen Rollenverst\u00e4ndnis und ihrer Verantwortung. Und es gibt eben die Anstalten, wobei in den Anstalten ja auch jeweils checks and balances gegeben sind zwischen den Organen, also Verwaltungsr\u00e4ten, Rundfunkger\u00e4ten und den Gesch\u00e4ftsleitungen mit jeweils den Intendant an der Spitze plus nat\u00fcrlich dann die redaktionelle Freiheit in den jeweiligen Programmen und die vielf\u00e4ltigen Ideen, Initiativen f\u00fcr die Programmgestaltung. Und dann gibt es noch, nicht zu vergessen, das Publikum, das ja auch Erwartungen an uns hat.<\/p>\n<p>[4:03] Ich hatte geworben in einigen meiner ersten Interviews zum Amtsantritt f\u00fcr einen Teuerungsausgleich. Dabei ist folgendes wichtig. Teuerungsausgleich hei\u00dft ja nicht Expansion. Wir haben also ausdr\u00fccklich nicht geworben f\u00fcr eine weitere Expansion, sondern f\u00fcr das Beibehalten dessen, was wir an Gestaltungskraft haben im Zuge eines Teuerungsausgleich und auch das ab 01.01.21. Das ist mitunter etwas unklar beschrieben oder kommentiert worden. Es geht nicht f\u00fcr den Zeitraum SOFORT, sondern eben f\u00fcr das Thema, wo \u00fcberhaupt die n\u00e4chste Gestaltungsentscheidung durch KEF und L\u00e4nder dann zu erfolgen haben wird. N\u00e4mlich 01.01.21 bis Ende 24. Das zweite, wof\u00fcr wir geworben hatten, ist das Thema uns als H\u00e4usern mehr Planungssicherheit zu geben. Weil wir ja alle wissen, dass wir schrumpfen werden. Ich habe selber das auf jeder Personalversammlung innerhalb meines Hauses des Bayerischen Rundfunks gesagt, dass sich alle bitte auch darauf einstellen m\u00fcssen, dass wir schrumpfen werden, also Stichwort nicht Expansion, sondern, dass wir auch Teile haben, in denen wir tats\u00e4chlich weniger werden, in denen wir auch mit weniger zurechtkommen m\u00fcssen. [Es] gibt einige andere Felder, auf denen wir wachsen m\u00fcssen mit neuen Berufsbildern im Netz, wie das alle Medien m\u00fcssen. Also neue Berufsbilder wie Programmierer, Webdesigner, Mediengestalter und dergleichen mehr und eben andere Felder, auf denen wir ganz klar und es ist auch schon in die Wege geleitet, Schrumpfen werden. Unser Haus das kennen Sie ja wahrscheinlich aus der Diskussion, baut ja die \u2026  das Personal der Fernsehproduktion ab um 450 Stellen, fast eine Halbierung, innerhalb von zehn Jahren, mit der wir auch schon begonnen haben mit all den schwierigen Begleiterscheinungen. Aber generell gilt ja wenn sie sich bewegen in einem Feld, das sehr stark gewachsen ist, historisch gewachsen ist und unter den Bedingungen unseres Rechtsstaats gewachsen ist, also mit Tarifautonomie, mit der Bindung an Tarifvertr\u00e4ge, mit der Bindung an Arbeitsvertr\u00e4ge, mit all der Gesetzgebung aus dem Bereich des Arbeitsrechts oder des Arbeitsschutzes heraus, dass man dann Planungssicherheit braucht auch f\u00fcr solche Umgestaltungen von Anstalten. Womit wir generell &#8211; und das gilt vermutlich f\u00fcr jedes Unternehmen &#8211; schlecht leben k\u00f6nnen, ist mit so einem Stakkato ganz kurzfristige Ansagen, wenn man wei\u00df mit einem Vorlauf von oft dann nur zw\u00f6lf Monaten: das ist eure Grundbedingung f\u00fcr die kommenden Jahre. Dann wird es eben sehr, sehr schwer, weil wir ja auch l\u00e4ngere Linien entwickeln m\u00fcssen in unseren Diskussionen mit den Gewerkschaften, in unseren Diskussionen mit den Programmen, in unseren Diskussionen auch mit den Technikern, wenn es drum geht, wie ist die Ausstattung bestimmter Teile des Hauses, womit wir \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum zu leben haben.<\/p>\n<p>[7:02] Dem Ziel dient der Vorschlag, den die ARD in ihrem Strukturpapier ja gebracht hat. Sie haben es verfolgt: Umgestaltung des KEF-Verfahrens mit der M\u00f6glichkeit eines l\u00e4ngeren Horizonts. Eine weitere Vorbemerkung von mir bezieht sich darauf, dass bei der Kommentierung, wo wir am Markt Verluste erlitten haben, h\u00e4ufig der H\u00f6rfunk vergessen wird. Als, ich hab\u2019 viele Kommentare gelesen, die mich erstaunt hatten, weil nur vom Fernsehen die Rede war und \u00fcberhaupt mit keinem Wort vom H\u00f6rfunk \u2026 gerade der H\u00f6rfunk hat ja unver\u00e4ndert eine gro\u00dfe Bindekraft in allen Altersgruppen in den unterschiedlichsten Teilen unserer Gesellschaft.<\/p>\n<p>[7:45] Die unterschiedlichen H\u00e4user der ARD oder auch der Deutschlandfunk haben da ja sogar Zuw\u00e4chse ganz ordentliche. Auch bei mir im eigenen Verantwortungsbereich ganz erfreuliche Dinge, wenn sie nur alleine nehmen, dass Bayern 3, das ja etwas \u00e4lter geworden war nach einer ph\u00e4nomenalen Gr\u00fcndungsphase jetzt wieder Marktf\u00fchrer ist in der Gruppe der 20- bis 29-J\u00e4hrigen. Nur als ein Beispiel Bayern1 einen ganz beachtlichen Aufw\u00e4rtsschritt tun konnte. Eine Neugr\u00fcndung wie BR Heimat, die ein Nischenprodukt ist, ein liebenswertes Nischenprodukt ganz ordentlich Publikum sofort gebunden hat und da k\u00f6nnte jeder meiner Kolleginnen und Kollegen nat\u00fcrlich Beispiele anf\u00fchren. Also meine Bitte ist nur bei der Bewertung und der stellen wir uns nat\u00fcrlich auch in aller Offenheit und wo nichts zu besch\u00f6nigen ist, ist nichts zu besch\u00f6nigen. Das gilt auch &#8230; aber das man bitte dann auch das ganze Bild sieht mit den H\u00f6rfunkprogrammen, mit den dritten Programmen und eben dann den weiteren Angeboten des linearen Fernsehens, sowie auch Mediatheken oder andere Angebote wie etwa jetzt die neue Audiotheken App.<\/p>\n<p>[9:00] Zusammenfassend vielleicht nur an den Anfang gestellt: wir verf\u00fcgen \u00fcber Realit\u00e4tssinn. Uns ist die Diskussion in Deutschland bewusst, wohl bewusst auch die in vielen anderen L\u00e4ndern Europas und dar\u00fcber hinaus. Wir wissen, dass die B\u00e4ume nicht in den Himmel wachsen werden. Wir m\u00fcssen aber umgekehrt, wenn die Politik \u00fcberlegt, was k\u00f6nnten sie an Bedingungen f\u00fcr die Gestaltung der Zukunft denn ver\u00e4ndern, m\u00fcssen wir Sie auch seri\u00f6s informieren und zur seri\u00f6sen Information geh\u00f6rte auch mein Hinweis, dass bei einer weiteren Beitragsstabilit\u00e4t von 17,50 in den Jahren 21 bis 25 dann eben tief ins Programm geschnitten werden muss. Das ist mitunter als Drohung charakterisiert worden. Das ist keine Drohung, sondern dies ist einfach der Hinweis auf Tatsachen. Und wir m\u00fcssen ja den Gesetzgeber, wenn er Fragen an uns hat, was passiert wenn, wir dieses oder jenes \u00fcberlegen, konzipieren oder ver\u00e4ndern wollen, seri\u00f6s auf Konsequenzen hinweisen, die sich ergeben w\u00fcrden. Und diese Konsequenz w\u00fcrde sich nachdem daf\u00fcrhalten vieler, \u00fcbrigens auch vieler Experten, die unabh\u00e4ngig sind und gar nicht zu den H\u00e4usern geh\u00f6ren, einfach ergeben, weil man eine so beachtliche Summe nicht alleine einsparen k\u00f6nnte durch Ver\u00e4nderungen bei Personalverwaltung und Technik, sondern da w\u00e4ren wir dann wirklich auch ganz beachtlich im Bereich des Programms. Dieses muss man einfach wissen f\u00fcr die Gestaltungsentscheidungen, die da zu treffend sein werden.<\/p>\n<p>[10:37] Und da, glaube ich, haben Sie auch Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass wir uns immer wieder zu Wort melden werden, wenn es darum geht zu sagen, was ist die Folge, wenn so oder so oder so entschieden wird oder im Vorfeld \u00fcberlegt wird. Ja, danke f\u00fcr Ihre Geduld f\u00fcr diese Vorrede und ich bin gespannt auf die Diskussion.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><\/div><\/div>\n<figure id=\"attachment_39077\" aria-describedby=\"caption-attachment-39077\" style=\"width: 1100px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/ARD_Hauptstadtstudio_1100\u2006\u00d7\u2006440.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/ARD_Hauptstadtstudio_1100\u2006\u00d7\u2006440.jpg\" alt=\"Foto: \u00a9 ARD\/Pressebilderdienst Kindermann\/Haring\" width=\"1100\" height=\"440\" class=\"size-full wp-image-39077\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/ARD_Hauptstadtstudio_1100\u2006\u00d7\u2006440.jpg 1100w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/ARD_Hauptstadtstudio_1100\u2006\u00d7\u2006440-300x120.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/ARD_Hauptstadtstudio_1100\u2006\u00d7\u2006440-768x307.jpg 768w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/ARD_Hauptstadtstudio_1100\u2006\u00d7\u2006440-1024x410.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-39077\" class=\"wp-caption-text\">Foto: \u00a9 ARD\/Pressebilderdienst Kindermann\/Haring<\/figcaption><\/figure>\n<div id='stb-container-7077' class='stb-container-css stb-grey-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/gears.png'><\/aside><div id='stb-box-7077' class='stb-grey_box stb-box' ><\/p>\n<blockquote>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><u>Fragen: (w\u00f6rtliches Transkript)<\/u><\/p>\n<p>[11:04] <u>Ulrike Simon, Spiegel daily<\/u>: Sie hatten in der \u2026 in einen der Interviews die Summe von drei Milliarden in den Raum gestellt, die dann gespart werden m\u00fcssten, gestrichen werden m\u00fcssten im Programm. Wie kommen Sie auf die Zahl?<\/p>\n<p>[15:03] <u>Joachim Huber, Der Tagesspiegel<\/u>: Eine Frage, Herr Wilhelm. Warum ist denn der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk sowohl in dieser Republik, wie auch europaweit so in die Diskussion geraten? Und zwar, ich sage mal, in eine sehr kritische Diskussion.<\/p>\n<p>[24:42] <u>Mey Dudin, epd<\/u>: Was halten Sie von der im M\u00e4rz anstehenden Volksabstimmung in der Schweiz \u00fcber die Rundfunkgeb\u00fchr?<br \/>\n[28:03] Bereitet Ihnen die Abstimmung Sorge?<\/p>\n<p>[28:14] <u>Joachim Huber, Der Tagesspiegel<\/u>: Was aber, wenn die Schweizer sich gegen den Rundfunkbeitrag entscheiden?<br \/>\n[28:42] F\u00e4llt Ihnen jetzt dazu gar nichts ein? An Konsequenzen. Sie hatten ja vorhin viele Konsequenzen benannt. Da muss Ihnen doch auch etwas einfallen, Herr Wilhelm.<\/p>\n<p>[31:12] <u>Daniel Bouhs, freier Medienjournalist<\/u>: Vielleicht nochmal zu den Verlagen. Sie sprachen von einer nationalen Plattform. Das hatte Frau Wille neulich auch schon mal angedeutet nach der vergangenen Intendantensitzung. Schwebt Ihnen tats\u00e4chlich vor sozusagen ein gemeinsames Portal von Verlagen und Sendern, also eine, ich sag mal, massive Mediathek auch mit Textcontent der Verlage? Ist das Ihre Zukunftsidee? Und bei dem Thema \u201cVerlage\u201d vielleicht noch Ihre Einsch\u00e4tzung zu der Bremen-Geschichte der Entwicklung: erst gab es den Rechtsstreit und jetzt gibt es einen neuen Versuch, Videocontent \u00f6ffentlich-rechtlicher auf die Verlagsseiten zu bringen. Das gab es schon mal beim WDR. Ich wei\u00df nicht, ob Sie das auch schonmal vorhaben. Ist das auch etwas, was hinter den Kulissen immer wieder gefordert wurde? Den Content doch herzugeben.<br \/>\n[35:21] Das hei\u00dft aber, kurze Nachfrage, die Verlage, mit denen Sie sprechen, also D\u00f6pfner, Heinen w\u00e4ren offen, dass da auch gemeinsam Dinge ins Netz gestellt werden, dass also sozusagen es nicht getrennte Welten gibt: \u00f6ffentlich-rechtlich und Verlage, sondern, dass durchaus auch ein bisschen verschwimmen kann im Digitalen?<\/p>\n<p>[36:03] <u>Nikolaus Harbusch, BILD<\/u>: Weil das auf so einer abstrakten Ebene ist, w\u00e4re das sozusagen die \u00d6ffnung des Multitools der ARD \u201cARD Use\u201d f\u00fcr alle? Habe ich Sie richtig verstanden?<\/p>\n<p>[37:49] <u>Kai-Hinrich Renner, Funke Mediengruppe<\/u>: Herr Wilhelm, Sie haben vorhin bei Ihrer Antwort auf die Frage nach den Gr\u00fcnden f\u00fcr den Verdruss \u00fcber die \u00f6ffentlich-rechtlichen einen Grund gar nicht genannt, den ich sehr h\u00e4ufig von unseren Lesern h\u00f6re, n\u00e4mlich die Umstellung der Rundfunkgeb\u00fchr auf eine Haushaltsabgabe, die viele als Zwangsgeb\u00fchr empfinden. Wird vor allen Dingen sicherlich einen psychologischen Effekt haben, weil man kam auch aus der alten GEZ-Geb\u00fchr nur sehr schwer raus, aber diesen Verdruss gibt es eben \u00fcber die Haushaltsabgabe. Der Erfinder derselben, der Verfassungsrechtler Paul Kirchhof hat ja deshalb bei seinem Vorschlag damals das ganze verbunden mit einem Werbeverzicht der \u00f6ffentlich-rechtlichen. Zu dem ist es bekanntlich nicht gekommen. Ich hab\u2019 jetzt so den Eindruck, dass Ihre Vorg\u00e4ngerin, Frau Wille, versucht auf anderen Feldern, Reformen anzusto\u00dfen. Am nachhaltigsten vermutlich bei der Transparenzoffensive. Wir wissen nun, was Sie und Ihre Kollegen so verdienen und was einzelne Produktionen kosten. Frage, was ist das Reformprojekt, das Sie angehen wollen? Oder wollen Sie das Transparenz-Reform-Projekt weiterf\u00fchren?<\/p>\n<p>[50:00] <u>Steffen Niggemeier, uebermedien.de<\/u>: Die \u00f6ffentliche Debatte ist ja sehr gepr\u00e4gt von der Frage der Etats. Also wie hoch darf der Rundfunkbeitrag sein, soll es da Beitragsstabilit\u00e4t geben, wie soll er wachsen? Und Ihre Argumentation ist nat\u00fcrlich auch dadurch gepr\u00e4gt, zu sagen, wenn wir so und so viel Geld haben, k\u00f6nnen wir nur noch das und das machen. Mein Eindruck ist, dass es eigentlich \u00fcberf\u00e4llig ist, diese Debatte umzudrehen und zu sagen, was soll der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk eigentlich machen und was muss er entsprechend kosten? Da ist seit Jahrzehnten im Grunde ja die Grundlage dieser leidige Begriff der \u201cGrundversorgung\u201d, wo ohnehin wenig Einigkeit besteht, was er beschreibt und der aber vielleicht auch als Grundlage f\u00fcr wirklich eine Definition, was soll \u00f6ffentlich-rechtlicher Rundfunk leisten und was soll er vielleicht auch nicht leisten, weil es von Privaten sehr gut gedeckt wird, der es gar nicht mehr erf\u00fcllt. Also, meine Frage ist, glauben Sie, dass diese Debatte kommen wird und kommen muss und m\u00fcsste nicht auch die ARD selber \u2026 jetzt klar, dass Sie sich nicht selber den Programmauftrag schreiben \u2026 aber m\u00fcssten Sie nicht selber da auch in Vorleistung gehen und sagen, das ist das, wovon wir \u00fcberzeugt sind, was wir machen m\u00fcssen. Und vielleicht auch mit der Folge sagen: folgende Dinge m\u00fcssen wir vielleicht nicht mehr machen.<\/p>\n<p>[56:06] <u>Anne Fromm, taz<\/u>: Ich w\u00fcrde ganz gern zur\u00fcck zu den Verlegern bzw. zu der Zusammenarbeit mit den Verlegern. Frau Wille hatte am Ende ihrer Amtszeit angedeutet, dass sie sich vorstellen k\u00f6nnte mit den Verlegern f\u00fcr das Leistungsschutzrecht einzusetzen. Wie sehen Sie das denn?<br \/>\n[57:07] Aber eine klare Zusage zur Unterst\u00fctzung gibt es nicht?<\/p>\n<p>[57:30] <u>Mey Dudin, epd<\/u>: Ganz kurze Frage, haben Sie eigentlich NETFLIX und\/oder Amazon Prime?<\/p>\n<p>[57:30] <u>J\u00f6rg Wagner, freier Medienjournalist<\/u>: Zwei kompakte Fragen mit Bitte um auch zwei kompakte Antworten. Zum einen greife ich noch einmal Herrn Renners Frage auf. Gibt es in der ARD \u00dcberlegungen zur Steigerung der Beitragsakzeptanz, einen Werbeverzicht ins Gespr\u00e4ch zu bringen? Zweite Frage. Sie sprachen von der Bedrohung der US-Giganten. Wo genau f\u00fchlt sich die ARD bedroht?<br \/>\n[1:01:37] Naja, da gibt es unterschiedliche Sachen. Es gibt ja die Digital News Initiative, wo genau dar\u00fcber geredet werden kann, wie man digitale Projekte gemeinsam machen kann von Google usw., aber \u2026<\/p>\n<p>[1:02:06] <u>Daniel Bouhs, freier Medienjournalist<\/u>: Die Ministerpr\u00e4sidenten werden ja demn\u00e4chst den Telemedienauftrag \u00fcberarbeiten. Womit rechnen Sie denn? Vor allen Dingen, wenn es um die Textmengen geht. Sie sagen ja, diese nationale Plattform, diese Idee, das braucht jetzt mindestens ein Jahr. Der Gesetzgeber wird ja vorher jetzt erst einmal eine neue Regelung schaffen. Rechnen Sie damit, dass das D\u00f6pfner-Modell, das Herr Buhrow ja schon umgesetzt hat f\u00fcr seine Anstalt, dass das Gesetz wird?<\/p>\n<p>[1:04:40] <u>Joachim Huber, Der Tagesspiegel<\/u>: Ja, ich wollte nochmal aufs Programm zu sprechen kommen. Nach den Marktanteilen 2017 ist ja das ZDF stabil bei 13 Prozent. Die ARD lag jetzt bei 11,3. Das ist ja, wenn ich das richtig sehe, ein historisch weiter Abstand. Warum ist dann, sagen wir mal \u2026 Erstens, was ist die Erkl\u00e4rung f\u00fcr dieses Absacken der ARD? Und war es wirklich der Weisheit letzter Schluss, den Vertrag von Volker Herres erneut zu verl\u00e4ngern?<br \/>\n[1:07:11] Das Ergebnis ist dann Volker Herres? Also ich meine, wenn man die einen sieht, die einen Anstalten, die sagen, wir m\u00fcssen es anders machen. Die anderen sagen wieder, wir m\u00fcssen es anders machen. Der Volker Herres kann sich ja schier nicht bewegen, wenn da lauter Schlaumeier, ich sage jetzt mal ein bisschen (unverst\u00e4ndlich) als Intendanten sagen, \u2026 was richtig und was falsch ist. Da kommt ja kein Programm bei raus.<br \/>\n[1:08:02] Wo neigt denn die Waage sich hin? Zu den Reichweitenfetischisten? Oder zu den Qualit\u00e4ts&#8230; (unverst\u00e4ndlich).<br \/>\n[1:09:15] Was sind denn gerade die Schw\u00e4chen der Programmzonen? Da haben wir ja bestimmt unterschiedliche Ansichten. Aber was ist denn Ihre &#8230;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><\/div><\/div>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #DADADA;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a href=\"http:\/\/twittercounter.com\/medienmagazin\">medienmagazin on Twitter Counter<\/a><\/noscript><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>No audio playback capabilities, please download the audio belowDownload Audio: Closed Format: MP3 Was: Pressegespr\u00e4ch Wer: Ulrich Wilhelm, BR-Vorsitzender und ARD-Vorsitzender (seit 01.01.2018) Wo: ARD-Hauptstatdtstudio, Berlin, Wilhelmstra\u00dfe 67a Wann: 11.01.2018, 10:01 Uhr medienmagazin on Twitter Counter<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[53],"tags":[30,423],"class_list":["post-39011","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-dokument","tag-ard","tag-rundfunkbeitrag"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39011","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39011"}],"version-history":[{"count":32,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39011\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":43278,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39011\/revisions\/43278"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39011"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39011"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39011"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}