{"id":39164,"date":"2018-01-17T11:45:28","date_gmt":"2018-01-17T10:45:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=39164"},"modified":"2021-01-12T01:55:10","modified_gmt":"2021-01-11T23:55:10","slug":"matthias-deiss-50-jahre-kontraste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=39164","title":{"rendered":"Matthias Dei\u00df &#8211; 50 Jahre Kontraste"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_48819\" aria-describedby=\"caption-attachment-48819\" style=\"width: 1100px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180117__DSC2532_deiss_matthias_1100x\u200a562.jpg\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"565\" class=\"size-full wp-image-48819\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180117__DSC2532_deiss_matthias_1100x\u200a562.jpg 1100w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180117__DSC2532_deiss_matthias_1100x\u200a562-300x154.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180117__DSC2532_deiss_matthias_1100x\u200a562-768x394.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-48819\" class=\"wp-caption-text\">Matthias Dei\u00df vor einem Foto gemeinsam mit J\u00fcrgen Engert | Foto: \u00a9 J\u00f6rg Wagner<\/figcaption><\/figure>\n<div style=\"height: 30px;\"><\/div>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n <audio   controls > <source src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20170117_deiss_matthias_128.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20170117_deiss_matthias_128.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20170117_deiss_matthias_128.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20170117_deiss_matthias_128.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  \n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><u>Was<\/u>: Interview zu &#8222;50 Jahre <em>Kontraste<\/em>&#8220;<br \/>\n<u>Wer<\/u>: Matthias Dei\u00df, <em>Kontraste<\/em>-Redaktionsleiter<br \/>\n<u>Wo<\/u>: Berlin, rbb-Fernsehzentrum, Masurenallee<br \/>\n<u>Wann<\/u>: rec.: 17.01.2018, 11:45 Uhr; ver\u00f6ffentlicht am 20.01.2018, 18:10 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) in einer 7:04-Fassung<\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><u>Vgl<\/u>.:<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2G5OMUX\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Umfrage<\/a> und Festg\u00e4sten, 19.01.2018<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2Dq26BY\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Laudatio<\/a> &#8222;50 Jahre Kontraste&#8220; von Prof. Monika Gr\u00fctters<br \/>\n* Politikmagazine repolitisieren? &#8211; Kritik an einer Studie | <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1Hmun73\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Interview<\/a> mit Reinhard Borgmann<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1tzfsmI\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Diskussion<\/a> \u201eWie politisch sind die Politik-Magazine (noch)?\u201c<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1qm75FW\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Medienpolitische Tagung der Otto-Brenner-Stiftung<\/a><br \/>\n* <a href=\"http:\/\/bit.ly\/1KzISJX\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Statement<\/a> von J\u00fcrgen Engert, 23.07.2015<\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<div id='stb-container-7483' class='stb-container-css stb-custom-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/heart.png'><\/aside><div id='stb-box-7483' class='stb-custom_box stb-box' ><br \/>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\n(w\u00f6rtliches Transkript, Verstehfehler vorbehalten)<\/p>\n<blockquote><p>\n[0:00] <u>Matthias Dei\u00df<\/u>: Hallo, ich bin Matthias Dei\u00df, seit 02.01.2018 der neue Redaktionsleiter von Kontraste. Ich bin seit gut zehn Jahren beim rbb t\u00e4tig, hab&#8216; immer f\u00fcr die ARD berichtet, f\u00fcr die Tagesschau und die Tagesthemen bei ARD aktuell beim rbb und war vom Sender sechs Jahre ins ARD-Hauptstadtstudio als Fernsehkorrespondent entsendet. Jetzt wieder zur\u00fcck. Freu mich. <\/p>\n<p>[0:26] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Gleich in verantwortungsvolle Position. Das hei\u00dft auch mit einem gewissen Grad an Gestaltungswillen, auch wenn man bedenken muss, dass Sie ja eine Tradition fortschreiben, also dass man jetzt hier nicht ein total neues Magazin machen kann. Es nennt sich &#8222;Magazin aus Berlin&#8220;. Kontraste 50 Jahre alt. Wie w\u00fcrden Sie denn r\u00fcckblickend f\u00fcr sich und f\u00fcr ihr Team die Epochen von Kontraste skizzieren? Und wo ist Kontraste heute?<\/strong><\/p>\n<p>[0:53] <u>Matthias Dei\u00df<\/u>: Also, Kontraste ist ja mit dem klaren Slogan &#8222;ein Ost-West-Magazin&#8220; angetreten vor 50 Jahren. Und das war ganz klar auch die Aufgabe hier Frontstadt Berlin, Alliierte Zone mitten in der DDR sozusagen von feindlichen M\u00e4chten umgeben. Das hat diese Sendung gepr\u00e4gt bis zur Wiedervereinigung. Und das war auch ein Alleinstellungsmerkmal, das Kontraste unter den anderen Politikmagazinen hat, eine ganz klare Positionierung zu sagen: Wir schauen auf das, was in der DDR passiert. Wir schauen auf die Grenze. Wir schauen auf den Kalten Krieg. Wir schauen auf die Ost-West-Problematik und haben damit auch ein historisches Alleinstellungsmerkmal. Es gab noch ein zweites Alleinstellungsmerkmal: die Zug\u00e4nge, die Kontraste gehabt hat in die DDR, besonders um die Wendezeit und vor der Wendezeit. Das ist ein gro\u00dfer historischer Verdienst dieser Redaktion und dieser Sendung, der Kontraste auch nicht mehr zu nehmen ist. Wir waren damals diejenigen, die unter gro\u00dfem journalistischen Aufwand, aber auch erheblichem Risiko Kameras in den Osten geschmuggelt haben. Und die ersten Bilder senden konnten von den immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Demonstrationen, den Montagsdemonstrationen der B\u00fcrgerbewegung in der DDR, die ja sp\u00e4ter zum Zusammenbruch der DDR gef\u00fchrt hat.<br \/>\n[2:20] Kontraste hat daran einen Anteil gehabt an der Wende. Diese Redaktion, diese Sendung hat durch die Wende, durch ihre mutige Berichterstattung ein St\u00fcck weit die Wende mitbewirkt und sie hat sie dann selbst geschafft. Sie hat sich nach der Wende neuen Themen zugewendet. Das war f\u00fcr die Redaktion genau f\u00fcr die gesamte Republik eine richtige historische Z\u00e4sur, die damals gesetzt wurde und genau wie die Republik musste sich auch Kontraste an die neuen Verh\u00e4ltnisse gew\u00f6hnen, musste sich umstellen, musste sich anderen Themenkomplexen widmen. Zun\u00e4chst haben wir das gemacht mit der Aufarbeitung der Stasi-Vergangenheit, aber dann kamen ganz andere gro\u00dfe Themen. Und da hat Kontraste auch gl\u00e4nzen k\u00f6nnen: die Spendenaff\u00e4re um Helmut Kohl, der Berliner Bankenskandal, Rechtsextremismus und der gro\u00dfe Themenkomplex Bundeswehr zum Beispiel, ganz aktuell aber auch der Terroranschlag vom Breitscheidplatz und die Vers\u00e4umnisse der Sicherheitsbeh\u00f6rden. Ich sage, \u00fcber 50 Jahre gesehen Kontraste hat sich thematisch nie einschr\u00e4nken lassen und trotzdem immer Schwerpunkte gesetzt. Und das wollen wir auch in Zukunft tun und dabei auch neue Schwerpunkte setzen. <\/p>\n<p>[3:35] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Es gibt insgesamt sechs Politik-Magazine in der ARD. Davon laufen drei am Donnerstag und drei dienstags immer im Wechsel eine halbe Stunde. Haben Sie das Gef\u00fchl, dass die Reduktion der Sendezeit und die Form, wie die ARD mit den Politik-Magazinen umgeht der wahren Bedeutung von recherchiertem Journalismus gerecht wird? Oder k\u00f6nnen Sie sich da als neuer Leiter von Kontraste auch in Zukunft mehr Relevanz durch mehr Sendezeit oder andere Sendepl\u00e4tze vorstellen?<\/strong> <\/p>\n<p>[4:05] <u>Matthias Dei\u00df<\/u>: Also, ich sehe in der ARD &#8211; und so habe ich es bei allen erlebt &#8211; ich war ja auch im Hauptstadtstudio viel mit ARD weit unterwegs. Ich sehe in der ARD eine hohe Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Politmagazine insgesamt, f\u00fcr investigative Recherche insgesamt und das sehe ich auch als unseren Auftrag, diese Sendefl\u00e4che, die wir immer noch ohne Einschr\u00e4nkung zur Verf\u00fcgung gestellt bekommen, diese 30 Minuten jedes Mal neu zu f\u00fcllen. Ich m\u00f6chte erstmal nicht an eine Ausweitung der Sendefl\u00e4che arbeiten, sondern an einer Profilsch\u00e4rfung unserer Sendung. Kontraste ist das Magazin aus Berlin. Das ist unser Claim. Wir sind das einzige ARD-Politmagazin, das hier in Berlin produziert wird, in der Stadt der Kontraste, in der Stadt der Br\u00fcche, aber auch in der Hauptstadt. Und das m\u00f6chte ich wieder mehr herausstellen: \u00dcbrigens in einer bundespolitisch extrem bewegten Zeit. Wir haben so viele Fraktionen im Bundestag wie noch nie zuvor. Wir haben die AfD im Parlament. Es sind aufgeregte Zeiten. Es wird mit Halbwahrheiten agiert. Da sind politische Magazine meines Erachtens so wichtig wie nie zuvor, doppelt hinzugucken, dreimal hinzugucken, die andere Seite zu betrachten, alle Argumente abzuw\u00e4gen, dem Zuschauer zu erkl\u00e4ren, was da wirklich passiert, hinter die Fassade zu gucken. Gegen fake news. &#8222;Alternative Fakten&#8220; ist ja gerade zum Unwort des Jahres ernannt worden. Das ist doch ein Sendeauftrag, dem wir uns stellen m\u00fcssen und zeitgleich, wenn wir mehr erkl\u00e4ren, wenn wir auch uns aktuellen Themen, die es zu erkl\u00e4ren gilt, zuwenden, haben wir &#8211; das ist meine feste \u00fcberzeugung &#8211; auf der anderen Seite mehr Zeit uns gleichzeitig auch langfristigere investigativen Recherchen zuzuwenden. Und diesen Auftrag, den wir bis jetzt immer hatten, werden wir auch nie aus den Augen verlieren. <\/p>\n<p>[6:10] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Es ist gerade nicht nur modern, sondern auch gegeben, dass man sich Verb\u00fcndete sucht in der Recherchearbeit. Die H\u00e4user in der ARD bilden gro\u00dfe Recherche-Arbeitsgruppen. Wie sieht&#8217;s hier beim rbb aus? Ist das sozusagen das Urbrot von Kontraste? Oder k\u00f6nnen Sie auch auf Ressourcen zum Beispiel vom Inforadio zur\u00fcckgreifen oder von anderen Redaktionen? <\/strong><\/p>\n<p>[6:30] <u>Matthias Dei\u00df<\/u>: Also, mir ist es ganz, ganz wichtig, dass wir unsere Durchschlagskraft erh\u00f6hen. Dadurch, dass wir uns vernetzen in der ARD, aber eben auch im rbb. Wir haben eine hervorragende Partner-Abteilung &#8222;Investigatives und Hintergrund&#8220;, mit der wir jetzt schon gut zusammenarbeiten. Da werden Recherche-Teams gegr\u00fcndet. Da wird gegenseitig an Redaktionskonferenzen teilgenommen. Da werden Themen gemeinsam besprochen. Da werden Themen gemeinsam recherchiert und da werden Themen gemeinsam ausgespielt. Das m\u00f6chte ich noch weiter verst\u00e4rken. Ich glaube, wenn wir es in Zukunft schaffen, unsere Recherchen noch breiter in die Durchdringung zu bringen \u00fcber alle Medien, aber auch \u00fcber eben Kontraste hinaus, das hei\u00dft Morgenmagazin, Mittagsmagazin, das ja auch hier beim RBB jetzt produziert wird, die Tagesschau, aber eben auch die rbb-Formate, dann sind wir auf dem richtigen Weg. Ganz wichtig ist mir dabei, dass wir das auch im Netz tun in Zukunft st\u00e4rker, als wir es vielleicht in der Vergangenheit getan haben. Und das sind auch die ersten Ver\u00e4nderungen, die ich mir jetzt f\u00fcr die erste Zeit vorgenommen habe. <\/p>\n<p>[7:37] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Werden Sie ruhig konkret. An was denken Sie da? Dass Sie st\u00e4rker auf, ich sage mal, auch Tippgeber im Netz setzen oder dass Sie pr\u00e4senter sind auch zwischen den eigentlichen Ausstrahlungen?<\/strong> <\/p>\n<p>[7:47] <u>Matthias Dei\u00df<\/u>: Also, Tipps bekommen wir dann, wenn wir noch pr\u00e4senter sind als je zuvor, wenn die Leute merken, Kontraste das ist die Redaktion, die investigativen Journalismus hochh\u00e4lt, wenden sie sich an uns. Aber f\u00fcr mich ist erst einmal wichtig: Wir arbeiten hier seit meinem ersten Tag an der Einrichtung eines Internet-Studios. Wir wollen in Zukunft die M\u00f6glichkeit haben zwischen den Fernsehsendungen &#8211; wir haben eine dreiw\u00f6chige Sendepause immer, das ist nicht ideal &#8211; auf Sendung zu gehen, um eben Themen, die exklusiv sind, sich aber vielleicht nicht mehr halten lassen bis zum Fernsehsendetermin ausspielen zu k\u00f6nnen. Wir wollen aber auch \u00fcber dieses Internet-Studio bei Facebook mit unseren Zuschauern in direkten Kontakt treten. Wir wollen unsere Themen erkl\u00e4ren. Wir wollen die Fragen der Zuschauer beantworten. Wir wollen in die Diskussionen gehen. Wir wollen an den Zuschauer ran und ihn damit weiter an uns binden. Das ist, glaube ich, ganz ganz wichtig. Das ist heute auch gefordert. Wir m\u00fcssen ganz einfach sagen &#8211; und das wollen wir auch &#8211; wir haben sehr kontroverse Themen. Wir wollen mit unseren Recherchen Diskussionen ansto\u00dfen. Das tun wir auch, weil die Beitr\u00e4ge sehr angespitzt sind und meinungsstark, aber dann wenn es diese Diskussion gibt, m\u00fcssen wir uns ihr auch stellen und sie selber f\u00fchren. Und dazu bin ich in Zukunft bereit. Das hei\u00dft, wir werden nach der Sendung im Internet auf Sendung gehen und wir bauen gerade eine kleine Einheit auf, die unsere Recherchen nochmal f\u00fcrs Netz mit Webvideos noch besser als bisher extra f\u00fcrs Internet pr\u00e4sentiert. Das hei\u00dft, das werden eigene Filmbeitr\u00e4ge. Man kann heute nicht mehr einfach Fernsehbeitr\u00e4ge ins Internet stellen. Das funktioniert nicht. Die m\u00fcssen f\u00fcrs Internet und die sozialen Netzwerke extra produziert werden. Das werden wir in Zukunft machen, um auch dort in den sozialen Medien mit unseren Recherchen und dem Namen Kontraste noch pr\u00e4senter zu sein. <\/p>\n<p>[9:44] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Was zu beobachten ist in den letzten 50 Jahren ist, dass die Einbindung des Zuschauers immer wieder mal gelingt. Entweder durch Telefon-R\u00fcckkanal oder auch eben jetzt auch durch das Internet. Aber, wer sich dem Diskurs entzieht, ist die Politik, die lieber in den Soft-Talkshows ausweicht, um dort Rede und Antwort zu stehen. Aber sehr oft h\u00f6rt man da, XY hat sich leider auf unsere Anfrage hin nicht zur Verf\u00fcgung gestellt. Es gibt dann als Ausweich die M\u00f6glichkeit, Politiker zu verfolgen bei Veranstaltungen, sie aufzulauern und sie zu konfrontieren. Hoffen Sie, dass auch durch so eine Form der Internet-Pr\u00e4sentation, es gelingen kann auch Politiker wieder zur\u00fcckzuholen in den Diskurs?<\/strong> <\/p>\n<p>[10:23] <u>Matthias Dei\u00df<\/u>: Also, ich bin da leider aus eigener Erfahrung relativ skeptisch. Es ist nun mal so, dass wir bei Politikern nicht den besten Ruf haben. F\u00fcr mich ist es wichtig, journalistisch lauter zu arbeiten. Jeder kriegt die Gelegenheit, sich zu unseren Recherchen zu \u00e4u\u00dfern. Wir fragen die Betroffenen immer an. Aber wir k\u00f6nnen sie eben nicht zwingen zu antworten. Und wenn sie das nicht tun, werden wir das so benennen, sagen: Wir haben gefragt, aber keine Antwort erhalten. Das kann man dann auch durch eine Konfrontation im Beitrag machen. Aber jeder bekommt die Gelegenheit, sich zu unseren Recherchen zu \u00e4u\u00dfern. Das ist journalistisch lauteres arbeiten. Wer nicht m\u00f6chte, den k\u00f6nnen wir nicht zwingen. Und daran \u00e4ndert das Internet eigentlich wenig. <\/p>\n<\/blockquote>\n<p><\/div><\/div>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #DADADA;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a href=\"http:\/\/twittercounter.com\/medienmagazin\">medienmagazin on Twitter Counter<\/a><\/noscript><br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>No audio playback capabilities, please download the audio belowDownload Audio: Closed Format: MP3 Was: Interview zu &#8222;50 Jahre Kontraste&#8220; Wer: Matthias Dei\u00df, Kontraste-Redaktionsleiter Wo: Berlin, rbb-Fernsehzentrum, Masurenallee Wann: rec.: 17.01.2018, 11:45 Uhr; ver\u00f6ffentlicht am 20.01.2018, 18:10 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) in einer 7:04-Fassung Vgl.: * Umfrage und Festg\u00e4sten, 19.01.2018 * Laudatio &#8222;50 Jahre Kontraste&#8220; von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[879,598,88,761],"class_list":["post-39164","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuell","tag-kontraste","tag-politikmagazine","tag-rbb","tag-sfb"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39164","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39164"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39164\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":48820,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39164\/revisions\/48820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39164"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39164"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39164"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}