{"id":39249,"date":"2018-01-18T17:19:55","date_gmt":"2018-01-18T16:19:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=39249"},"modified":"2020-02-25T03:15:10","modified_gmt":"2020-02-25T01:15:10","slug":"telemedienauftrag-vor-neuregulierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=39249","title":{"rendered":"Telemedienauftrag vor Neuregulierung"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_39250\" aria-describedby=\"caption-attachment-39250\" style=\"width: 1100px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180118_DSC2693_boehning_bjoern_1100\u2006\u00d7\u2006691.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180118_DSC2693_boehning_bjoern_1100\u2006\u00d7\u2006691.jpg\" alt=\"Bj\u00f6rn B\u00f6hning | Foto: \u00a9 J\u00f6rg Wagner\" width=\"1100\" height=\"691\" class=\"size-full wp-image-39250\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180118_DSC2693_boehning_bjoern_1100\u2006\u00d7\u2006691.jpg 1100w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180118_DSC2693_boehning_bjoern_1100\u2006\u00d7\u2006691-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180118_DSC2693_boehning_bjoern_1100\u2006\u00d7\u2006691-768x482.jpg 768w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180118_DSC2693_boehning_bjoern_1100\u2006\u00d7\u2006691-1024x643.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-39250\" class=\"wp-caption-text\">Bj\u00f6rn B\u00f6hning | Foto: \u00a9 J\u00f6rg Wagner<\/figcaption><\/figure>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\nAm 1. Februar 2018 erwartet man im Kreise der Ministerpr\u00e4sidentinnen und -pr\u00e4sidenten neue Entscheidungen bei der Frage, wieviel Text ist k\u00fcnftig ARD\/ZDF und Deutschlandradio im Netz gestattet und wie lang k\u00f6nnen Sendungen im Netz vorgehalten werden.<\/span><\/p>\n<div style=\"height:30px;\"><\/div>\n<p> <audio   controls > <source src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20180118_boehning_bjoern_128.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20180118_boehning_bjoern_128.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20180118_boehning_bjoern_128.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20180118_boehning_bjoern_128.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  <br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20180118_boehning_bjoern_128.mp3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Download<\/a><\/p>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<p><u>Wer<\/u>: Bj\u00f6rn B\u00f6hning, Chef der Berliner Senatskanzlei<br \/>\n<u>Was<\/u>: Interview zum 22. Rundfunk\u00e4nderungsstaatsvertrag, Telemedienauftrag, Presse\u00e4hnlichkeit<br \/>\n<u>Wo<\/u>: Berlin, Vertretung des Freistaates Th\u00fcringen beim Bund, Mohrenstra\u00dfe 64<br \/>\n<u>Wann<\/u>: rec.: 18.01.2018, 17:19 Uhr; ver\u00f6ffentlicht: 27.01.2018, 18:26 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) und in einer gek\u00fcrzten Fassung im rbb-Inforadio, 28.01.2018, 10:44\/15:24 Uhr<\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div id='stb-container-8453' class='stb-container-css stb-custom-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/heart.png'><\/aside><div id='stb-box-8453' class='stb-custom_box stb-box' ><br \/>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><\/p>\n<blockquote><p>\n[0:00] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Nun wei\u00df ich, dass die Ministerpr\u00e4sidentinnen und -pr\u00e4sidenten zur Zeit sehr intensiv dar\u00fcber nachdenken, wie kann man das Telemedien-Angebot von ARD und ZDF optimieren, anpassen und ich frage Sie als Verbraucher, wie weit sind denn die Ministerpr\u00e4sidenten? Wann ist denn klar, wie lang bestimmte Mediatheken Filme vorhalten k\u00f6nnen und in wie weit ist klar, wie viel Text daneben gestellt werden kann?<\/strong><\/p>\n<p>[0:22] <u>Bj\u00f6rn B\u00f6hning<\/u>: Ja, die L\u00e4nder sind sich einig, dass wir den Telemedien-Auftrag der \u00f6ffentlich-rechtlichen erweitern wollen, dass wir m\u00f6glichst Dienste des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks 30 Tage im Internet bereitstellen wollen in Mediatheken. Das halte ich auch f\u00fcr eine zeitgem\u00e4\u00dfe L\u00f6sung. Und jetzt kommt\u2019s drauf an, wie viel an Angeboten im Spielfilmbereich, aber eben auch im Nachrichtenbereich noch mit entsprechenden Texten auch versehen werden k\u00f6nnen, also mit begleitenden Hinweisen, bleibenden Kommentaren. Und da haben wir eine Rundfunkkommissionssitzung gehabt, eine l\u00e4ngere Klausur, wo wir sehr nah zueinander gekommen sind. Deswegen gehe ich davon aus, dass wir zu einem Ergebnis kommen.<\/p>\n<p>[1:01] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Sind sich wirklich alle L\u00e4nder einig? Oder ist das, was so nach au\u00dfen dringt, dass z. B. Bayern da einen Sonderweg geht m\u00f6glicherweise dann noch relevant f\u00fcr Gespr\u00e4che und dann auch Vertrags- \u2026 ja &#8230; -fassungen, die dann erst mal wieder durch die L\u00e4nder m\u00fcssen.<\/strong><\/p>\n<p>[1:16] <u>Bj\u00f6rn B\u00f6hning<\/u>: Ja, klar ist, wir wollen den Telemedienauftrag erweitern und ihn nicht pl\u00f6tzlich \u00fcber die Hintert\u00fcr durch irgendeine Regelung beim Sendungsbezug oder bei der Presse\u00e4hnlichkeit dann so einschr\u00e4nken, dass er noch schlechter ist als vorher. Deswegen alle Diskussionen, die es da gegeben hat, die nat\u00fcrlich auch von den Verlegern gef\u00fchrt werden, dass man den Telemedienauftrag der \u00f6ffentlich-rechtlichen noch mal deutlich einschr\u00e4nken soll, die halte ich nicht f\u00fcr richtig, die h\u00e4lt auch die deutliche Mehrheit der L\u00e4nder nicht f\u00fcr richtig. Richtig ist, dass es insbesondere in Nordrhein-Westfalen, gar nicht so sehr in Bayern, da noch kritische Diskussionen gibt, die sehr stark die Interessen auch der Verleger im Blick haben. Und da bin ich der Meinung, dass wir jetzt eigentlich einen guten Kompromissweg eingeschlagen haben, der schon noch Einschr\u00e4nkungen vorsieht, der den \u00f6ffentlich-rechtlichen nicht alles erm\u00f6glicht an begleitenden Texten zu rbb-Abendschauangeboten, aber doch es doch m\u00f6glich macht, eine Sendung auffindbar zu machen &#8211; das ist \u00fcber Text im Internet viel einfacher &#8211; aber auch eine eine Revision von Inhalten aus dem Beitrag erm\u00f6glicht. Es kann ja auch sein, dass in einem audiovisuellen Beitrag z. B. der rbb-Abendschau etwas falsch dargestellt worden ist, dann ist eine Text-Begleitung m\u00f6glich, dass nochmal in ein richtiges Licht zu r\u00fccken. Das sind ja hehre Ziele, wichtige Ziele gerade im Telemedienbereich.<\/p>\n<p>[2:31] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Nun wissen wir, dass Gesetzestexte sehr oft so formuliert werden, dass sie allgemeing\u00fcltigen Charakter \u00fcber eine bestimmte Zeit hinaus entfalten k\u00f6nnen, andererseits ist gerade bei dem Thema Presse\u00e4hnlichkeit die Forderung der Verleger ziemlich genau zu sagen, ab hier ist \u2018Ende der Fahnenstange\u2019, also es kursiert der Vorschlag vom BDZV ein Drittel Text nur den \u00f6ffentlich-rechtlichen zuzuschreiben, aber selbst, wenn man sagen w\u00fcrde 50% oder 55 oder 60, steht ja immer die Frage, wie sieht&#8217;s denn beim 61. Prozent aus? Wer soll das alles nachz\u00e4hlen? Wer soll das kontrollieren? Ist es hier nicht vielleicht doch ratsam allgemeing\u00fcltigere Formulierungen zu finden, z. B. jetzt mal eine provokante Sache: ARD und ZDF ist alles erlaubt. Der Markt regelt das, wie viel Text die Leute vertragen?<\/strong><\/p>\n<p>[3:14] <u>Bj\u00f6rn B\u00f6hning<\/u>: Na, ich glaube schon, dass man sehr darauf achten muss, dass der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk, der \u00fcber Beitr\u00e4ge finanziert wird, der sich also dem privaten Wettbewerb nicht stellen muss, dass der nicht das Gesch\u00e4ftsmodell der Verlage kaputt machen darf. Und insofern m\u00fcssen wir da schon sehr sensibel sein. Ich halte aber so eine klare Linie, wie sie sich einige w\u00fcnschen in einer ganz neuen Welt, das halte ich nicht f\u00fcr einen Weg, den wir wirklich gehen k\u00f6nnen, weil er immer Unwuchten schafft in die eine oder andere Richtung. Ich mache mal das Beispiel, was die Verleger vorgeschlagen haben, dass man nur zwei Drittel : ein Drittel Verh\u00e4ltnisse im Hinblick auf Texte und audiovisuelle Angebote auf einer Seite im Internet darstellen darf. Da kommt schon sofort die Frage, nehmen wir das Smartphone als Grundlage oder nehmen einen gro\u00dfen Laptop mit einem gro\u00dfen Bildschirm? Also was ist eigentlich zwei Drittel : ein Drittel? Da kommen wir in rechtliche Untiefen, die dann eben auch keine Klarheit mehr erzeugen.<\/p>\n<p>[4:10] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Wie sieht Ihre L\u00f6sung aus? Ihre pers\u00f6nliche? Was w\u00e4re Ihr K\u00f6nigsweg?<\/strong><\/p>\n<p>[4:14] <u>Bj\u00f6rn B\u00f6hning<\/u>: Ja, ich glaube, wir brauchen den Sendungsbezug im Bereich Telemedienauftrag. Das hei\u00dft, die \u00f6ffentlich-rechtlichen m\u00fcssen zu den Sendungen, die sie haben auch begleitende Texte abbilden, auch journalistisch bearbeiten d\u00fcrfen und das muss gleichfalls auf der Ebene der \u00f6ffentlich-rechtlichen dazu f\u00fchren, dass sie mit dieser M\u00f6glichkeit, die wir erweitern wollen auch sensibel umgehen und nicht anfangen, eine bessere Tageszeitung zu sein.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><\/div><\/div>\n<p>(w\u00f6rtliches Transkript)<\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #DADADA;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a href=\"http:\/\/twittercounter.com\/medienmagazin\">medienmagazin on Twitter Counter<\/a><\/noscript><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 1. 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