{"id":39448,"date":"2018-02-14T16:30:16","date_gmt":"2018-02-14T15:30:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=39448"},"modified":"2020-02-25T03:11:32","modified_gmt":"2020-02-25T01:11:32","slug":"ag-dok-startet-kampagne-fuer-mindestgagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=39448","title":{"rendered":"AG Dok startet Kampagne f\u00fcr Mindestgagen"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_39452\" aria-describedby=\"caption-attachment-39452\" style=\"width: 1100px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180214_DSC_3365_bernet_david_1100\u2006\u00d7\u2006632.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180214_DSC_3365_bernet_david_1100\u2006\u00d7\u2006632.jpg\" alt=\"David Bernet | Foto: \u00a9 J\u00f6rg Wagner\" width=\"1100\" height=\"632\" class=\"size-full wp-image-39452\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180214_DSC_3365_bernet_david_1100\u2006\u00d7\u2006632.jpg 1100w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180214_DSC_3365_bernet_david_1100\u2006\u00d7\u2006632-300x172.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180214_DSC_3365_bernet_david_1100\u2006\u00d7\u2006632-768x441.jpg 768w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180214_DSC_3365_bernet_david_1100\u2006\u00d7\u2006632-1024x588.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-39452\" class=\"wp-caption-text\">David Bernet | Foto: \u00a9 J\u00f6rg Wagner<\/figcaption><\/figure>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p> <audio   controls > <source src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20180214_bernet_david_128.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20180214_bernet_david_128.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20180214_bernet_david_128.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20180214_bernet_david_128.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  <br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20180214_bernet_david_128.mp3\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Download<\/a><\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><u>Was<\/u>: Interview \u00fcber Forderungen der Dokfilmer nach besserer Bezahlung und mehr Sendepl\u00e4tzen<br \/>\n<u>Wer<\/u>: David Bernet, Dokumentarfilmautor und -Regisseur, Vorstandsmitglied <a href=\"https:\/\/agdok.de\/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">AG DOK<\/a><br \/>\n<u>Wo<\/u>: Landesvertretung des Freistaats Th\u00fcringen beim Bund, Mohrenstra\u00dfe 64, 10117 Berlin<br \/>\n<u>Wann<\/u>: rec.: 14.02.2018, 16:30 Uhr, ver\u00f6ffentlicht in gek\u00fcrzten Fassungen am 17.02.2018, 18:34 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) und 18.02.2018 im rbb-Inforadio, 10:44\/15:24 Uhr<\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<div id='stb-container-7080' class='stb-container-css stb-custom-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/heart.png'><\/aside><div id='stb-box-7080' class='stb-custom_box stb-box' ><br \/>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><\/p>\n<blockquote>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><u>David Bernet<\/u>: Also, mein Name ist David Bernet. Ich bin Dokumentarfilmer\/Autor und Regisseur und bin im Vorstand der AG Dok t\u00e4tig und k\u00fcmmere mich haupts\u00e4chlich um das Thema Honorarfragen. <\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong> \u2026 und Sie werden nicht m\u00fcde, immer wieder zu wiederholen, mehr Dokumentarfilme, mehr Dokumentationen in die \u00f6ffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zu bringen. Der Befund aber ist ja, dass die Anstalten sagen, wir haben genug Dokumentarfilme. Letzten Endes aber zu immer sinkenderen Kosten. Und das ist Ihr Kritikpunkt.<\/strong><\/p>\n<p><u>David Bernet<\/u>: Das eine ist: Das \u00f6ffentlich-rechtliche System ist unter Legitimationsdruck immer schon gewesen. Und im Moment in besonderer Form. Das Beispiel Schweiz ist der krasse Fall, wo es sichtbar wird, was geschehen kann, wenn man pl\u00f6tzlich eine Mehrheit h\u00e4tte der Bev\u00f6lkerung, die sagt: So wollen wir nicht mehr. Und in dieser Legitimation spielen wir eine gro\u00dfe Rolle. Also, wir sind immer da als Dokumentarfilm, um f\u00fcr die Ansprachen, die Reden, die gehalten werden, um zu zeigen, was der Wert des \u00f6ffentlich-echtlichen Systems ist, sind wir immer da, werden zitiert als die &#8222;DNA&#8220; sogar des \u00f6ffentlich-rechtlichen Systems. Tats\u00e4chlich spielt man keine so gro\u00dfe Rolle. Wir adressieren diesen Widerspruch. Im Programm. Also wenn [die] ARD sagt, 12 St\u00fccke haben wir pro Jahr im Sommerloch und ihr seid wahnsinnig wichtig, dann stimmt da irgendetwas nicht in der Gewichtung, w\u00fcrde ich sagen. Das andere ist, dass tats\u00e4chlich die Budgets gesunken sind der Dokumentarfilm-Redaktionen zu deren Schaden, weil die wollen das ja. Wir sind auf einer Linie, was die Dokumentarfilmmacher innerhalb der Sender angeht und was wir wollen. Wir glauben an unser Genre. Wir glauben daran, dass wir Debatten und Themen in die \u00d6ffentlichkeit bringen k\u00f6nnen, die sonst nicht stattfinden k\u00f6nnen. Also, nicht im Tagesjournalismus, nicht in Talkshows, sondern eben \u00fcber unsere Art und Weise, die Welt aufzumachen und dieser Wert wird nicht aberkannt, sondern das wird ja auch immer zitiert. Und in dem Moment, wo man zu wenig Budgets hat, haben wir eine Situation, wo die Dokumentarfilm-Schaffenden &#8211; und ich habe heute vor allem \u00fcber die Regisseurinnen, Regisseure und Autorinnen und Autoren gesprochen &#8211; dass die zu wenig verdienen, um wirklich ihre Produkte korrekt von der Qualit\u00e4t her in einer anspruchsvollen Form herzustellen bzw. auch ein professionelles Leben zu finanzieren und eine Karriere zu entwickeln. <\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong> K\u00f6nnen Sie noch mal ganz kurz ein Beispiel nennen, was ein Durchschnitts-Dokumentarfilmer so erst mal an Geld mitbringen muss und gleichzeitig aber auch \u00fcber welche Strecke er letzten Endes sein eigenes Leben finanzieren muss.<\/strong> <\/p>\n<p><u>David Bernet<\/u>: Dokumentarfilmer entwickeln ihre eigenen Stoffe. Das hei\u00dft, da wird schon mal investiert. Da wurde jetzt reagiert. Es gibt neuerdings interessanterweise von der ARD und von Arte auch kurz angek\u00fcndigte Millionenbetr\u00e4ge, die in Entwicklung jetzt investiert werden sollen von neuen St\u00fccken. Das hei\u00dft, da wird uns geholfen in der Entwicklung, was ein Risiko [war], das wir bisher selbst getragen haben. Und richtig Geld gibt es nat\u00fcrlich erst ab Produktionsbeginn. Und da sind die Betr\u00e4ge so klein, dass in vielen F\u00e4llen, die wir ja auch eruiert haben in unseren verschiedenen Studien, die Leute nicht in der Lage sind, mit ihrem Honorar die Produktionszeit zu \u00fcberstehen. Das hei\u00dft, sie fangen an, ihren Job irgendwann zu subventionieren mit Nebenjobs. Das ist eine Entprofessionalisierung, die hier im Gange ist. Die ist schleichend \u00fcber die letzten Jahre immer dramatischer geworden. Jetzt ist der Punkt, wo wir sagen, es geht nicht mehr. Beziehungsweise kann man die Frage auch anders stellen, wollt ihr wirklich sagen, wir wollen Dokumentarfilme, er ist die &#8222;DNA des \u00f6ffentlich-rechtlichen Systems&#8220; und diese Produkte werden unter nichtprofessionellen Bedingungen hergestellt? Reicht das wirklich? Ist es das? Ich w\u00fcrde sagen, nein, das ist es nicht. Professionalisierung in unserem Bereich hei\u00dft auch, besserer Film, hei\u00dft auch vielleicht, dann auf lange Sicht mehr Akzeptanz, gr\u00f6\u00dferer Erfolg, mehr Wettbewerbsf\u00e4higkeit auch international. Das hat zu tun dann mit, was f\u00fcr einen Status hat deutsches Filmschaffen in der Welt und so weiter. <\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong> Wo sehen Sie die L\u00f6sung? Also, dass man umverteilt innerhalb des \u00f6ffentlich-rechtlichen Systems, weniger Sportrechte? Daf\u00fcr mehr in den Dokumentar-Bereich? Sind Sie f\u00fcr eine Erh\u00f6hung des Rundfunkbeitrags? Wie soll das kommen?<\/strong><\/p>\n<p><u>David Bernet<\/u>: Wir haben ja heute schon geh\u00f6rt, von einem der Staatssekret\u00e4re im Rahmen dieser Veranstaltung, der sagte, das, was ihr da mehr braucht und wir sagen, &#8230; was man mehr braucht, sind Peanuts. <\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong> Also, umgerechnet auf den Rundfunkbeitrag sind das Centbetr\u00e4ge.<\/strong> <\/p>\n<p><u>David Bernet<\/u>: Es sind Cent-Betr\u00e4ge, genau, das war die Aussage heute. Wir sagen, wenn man jetzt von einem kreativen Dokumentarfilm, was ich heute ausgef\u00fchrt habe, spricht, kann man mit 30-, 40-tausend Euro mehr im Budget bereits f\u00fcr eine ordentliche Finanzierung von Regie und Buch sorgen. Das sind keine riesigen Betr\u00e4ge angesichts dessen, wieviel Filme wirklich hergestellt werden. <\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong> Aber auch da wollen Sie mehr: Mehr mehr Sendepl\u00e4tze. <\/strong><\/p>\n<p><u>David Bernet<\/u>: Ja, weil gleichzeitig schie\u00dfen ja Dokumentarfilme-Festivals aus dem Boden. Wir werden st\u00e4ndig eingeladen mit unseren Filmen irgendwo hin. Diese Festivals haben jedes Jahr Besucherrekorde. Der Punkt ist, dass die Leute wissen schon, Sie k\u00f6nnen im \u00f6ffentlich-rechtlichen Fernsehen auf ARD\/ZDF solche Filme nicht sehen. Sie verzichten auch auf diese Sender und gehen stattdessen ins Kino, um solche Filme zu gucken. Nur das Kino ern\u00e4hrt uns nicht. Das sind dann doch zu kleine Betr\u00e4ge. Festivals, die zahlen nicht f\u00fcr die Filme. Die zeigen sie nur. Und das hei\u00dft, das ist kein wirklicher Satz. Das hat was zu tun, wenn man jeden Abend lieber Krimis sendet um 20 Uhr 15 und das Publikum daran gew\u00f6hnt hat, dann ist es nicht einfach dann mit einem Dokumentarfilm zu kommen und zu sagen, statt Krimi gibts jetzt Dokfilm. Ist nat\u00fcrlich eine andere Form von Konsum. Ist ein bisschen anstrengender. Die Themen sind meistens ernst. Man muss sich einf\u00fchlen in komplexere Charaktere, als man das im Krimi muss, k\u00f6nnen muss. Es hat etwas zu tun mit Gew\u00f6hnung. Wenn man den Dokumentarfilm verbannt vom Bildschirm, dann entw\u00f6hnt man nat\u00fcrlich auch die Zuschauer bzw. die Zuschauer wissen schon, sie kriegen das nicht, sie gehen ins Netz und schauen sich das von Netflix an, wo \u00fcbrigens Dokumentarfilm gut l\u00e4uft. \u00dcberhaupt international spricht man von einem Boom tats\u00e4chlich. Interessant ist ja, dass der MDR jetzt angek\u00fcndigt hat, dass sie pro Woche ein Programmplatz freiger\u00e4umt haben Montagabend, glaube ich, 22 Uhr, wo sie Dokumentationen, Dokumentarfilm zeigen wollen. Das hei\u00dft, jede Woche einen. Das sind nicht zw\u00f6lf. Das sind 52 pro Jahr. Das ist ein Riesenschritt. Interessant w\u00e4re es nat\u00fcrlich mit welchen Budget sind diese Filme ausgestattet? Sind das nur Lizenz-K\u00e4ufe? Oder ist es wirklich &#8230; sind das Produktionen, die neu sind und die dem Filmschaffen in Deutschland dienen? Aber grunds\u00e4tzlich hei\u00dft das, der Schritt wird schon gewagt, zu versuchen, die Dokumentation, den Dokumentarfilm wieder ans Publikum zu bringen. <\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong> Sie haben eine Petition angek\u00fcndigt. Vielleicht k\u00f6nnen Sie noch etwas zu dem Inhalt sagen und an wen die sich konkret richtet.<\/strong><\/p>\n<p><u>David Bernet<\/u>: Wir haben &#8230; es ist keine Petition in dem Sinne. Es ist eine Kampagne. Weil wir haben &#8230; also ich habe heute formuliert, dass wir die letzten Jahre daran gearbeitet haben herauszufinden, was w\u00e4re der Bedarf, von &#8211; sagen wir mal &#8211; einer Mindestgage f\u00fcr einen kreativen Dokumentarfilm. Es werden ja viele Filme gef\u00f6rdert pro Jahr von F\u00f6rderinstitutionen. Tats\u00e4chlich sind die Gagen oft nicht realistisch kalkuliert. Das hei\u00dft, die Leute schaffen nicht mal die Produktionszeit zu \u00fcberstehen damit. Wir haben einen Finanzrahmen definiert und werden den vermitteln an die F\u00f6rderer und den F\u00f6rderern sagen, wenn ihr ein Projekt beurteilt, ob es f\u00f6rderf\u00e4hig ist, f\u00f6rderw\u00fcrdig ist. Dann m\u00fcsst ihr auch in die Kalkulation gucken. Das tut ihr eh. Also, wenn da steht: Wir haben ein Projekt, einen Dokumentarfilm, der ist kreativ, der hat gro\u00dfe visuelle Wucht und dann steht da: ein Kameramann 150 Euro am Tag, dann wissen die, das kann nichts werden. Das ist kein professionelles Produkt. Wenn da steht, die Regie hat f\u00fcr zwei Jahre 20.000 Euro zur Verf\u00fcgung, dann ist es auch kein professionelles Produkt: nur das k\u00f6nnen sie noch nicht erkennen, weil da eben die Ma\u00dfst\u00e4be fehlen. Was wir jetzt schaffen, sind Ma\u00dfst\u00e4be, damit das erkennbar ist, was ist ein professionelles Produkt, was nicht. Und die Kampagne, die wir haben, ist im Prinzip ein Plebiszit. Das hei\u00dft, wir haben in einer Kommission eruiert, was w\u00e4re der Betrag, den man br\u00e4uchte, um zwei Jahre lang mindestens so einen Film zu machen. <\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Nennen Sie die Summe!<\/strong><\/p>\n<p><u>David Bernet<\/u>: Das ist 75-tausend Euro. Das ist im Jahr 37-tausend einhalb. Das ist f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige nicht wahnsinnig viel Geld, weil wir ja investieren m\u00fcssen auch in unsere professionelle Infrastruktur. Oder das ist auch sonst nicht wahnsinnig viel Geld. Also wenige Angestellte verdienen so wenig, kann man sagen. In einem Beruf, wo man ja studiert hat, wo man eine k\u00fcnstlerisch-leitende Position hat als Regisseur ist es nicht wahnsinnig viel Geld. Sagen wir mal \u201cMindestgage\u201d. Das hei\u00dft, wir kommunizieren das an alle unsere Kollegen. Die sollen das zeichnen, sollen sagen: Ja, das stimmt. Wir unterst\u00fctzen das. Wir versuchen das selbst in unseren Verhandlungen so durchzusetzen diese Betr\u00e4ge. Das ist das eine. Weil wir haben eine Vertragsfreiheit. Wir k\u00f6nnen niemandem vorschreiben, was er oder sie tut <\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong> Aber man kann sagen, was sittenwidrig ist zum Beispiel.<\/strong> <\/p>\n<p><u>David Bernet<\/u>: Man kann sagen, was sittenwidrig ist genau. Und das andere ist, dass wir diese von wahrscheinlich sehr vielen Kolleginnen und Kollegen unterschriebenen Forderungen oder Empfehlungen, kann man sagen, zu den F\u00f6rderern tragen. Und von da aus wollen wir auch quasi spiegeln dann, ja was passiert in anderen Genres, TV-Genres, im Dokumentarischen. Wie sieht es da aus? Was m\u00fcsste da der Rahmen sein? Das sind die folgenden Schritte dann. Aber wir k\u00f6nnen nicht alles auf einmal machen. Deswegen fangen wir beim Kino-Dokumentarfilm an.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><\/div><\/div>\n<p>(w\u00f6rtliches Transkript)<\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #DADADA;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a href=\"http:\/\/twittercounter.com\/medienmagazin\">medienmagazin on Twitter Counter<\/a><\/noscript><\/p>\n<p> <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>No audio playback capabilities, please download the audio belowDownload Audio: Closed Format: MP3 Download Was: Interview \u00fcber Forderungen der Dokfilmer nach besserer Bezahlung und mehr Sendepl\u00e4tzen Wer: David Bernet, Dokumentarfilmautor und -Regisseur, Vorstandsmitglied AG DOK Wo: Landesvertretung des Freistaats Th\u00fcringen beim Bund, Mohrenstra\u00dfe 64, 10117 Berlin Wann: rec.: 14.02.2018, 16:30 Uhr, ver\u00f6ffentlicht in gek\u00fcrzten Fassungen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[888,437,361],"class_list":["post-39448","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuell","tag-ag-dok","tag-berlinale","tag-dokfilm"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39448","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39448"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39448\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45550,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39448\/revisions\/45550"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39448"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39448"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39448"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}