{"id":42472,"date":"2019-03-06T15:30:06","date_gmt":"2019-03-06T14:30:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=42472"},"modified":"2019-03-14T00:52:07","modified_gmt":"2019-03-13T23:52:07","slug":"mpk-26-beim-rundfunkbeitrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=42472","title":{"rendered":"MPK: 2+6 beim Rundfunkbeitrag?"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_42473\" aria-describedby=\"caption-attachment-42473\" style=\"width: 1100px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180418_DSC_4378_raab_heike_1100\u2006\u00d7\u2006625.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180418_DSC_4378_raab_heike_1100\u2006\u00d7\u2006625.jpg\" alt=\"Heike Raab | Foto: \u00a9 J\u00f6rg Wagner\" width=\"1100\" height=\"625\" class=\"size-full wp-image-42473\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180418_DSC_4378_raab_heike_1100\u2006\u00d7\u2006625.jpg 1100w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180418_DSC_4378_raab_heike_1100\u2006\u00d7\u2006625-300x170.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180418_DSC_4378_raab_heike_1100\u2006\u00d7\u2006625-768x436.jpg 768w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20180418_DSC_4378_raab_heike_1100\u2006\u00d7\u2006625-1024x582.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-42473\" class=\"wp-caption-text\">Heike Raab | Foto: \u00a9 J\u00f6rg Wagner<\/figcaption><\/figure>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\nWenn die Ministerpr\u00e4sidentinnen und -pr\u00e4sidenten am 21.03.2019 zu ihrer n\u00e4chsten Tagung zusammentreffen, k\u00f6nnte die Frage, ob der Rundfunkbeitrag weiterhin nach der herk\u00f6mmlichen Methode berechnet wird oder durch eine sogenannte Indexierung gekoppelt an die Inflationsrate weiterhin offen bleiben. Diskutiert wird gegenw\u00e4rtig auch, ob man die Beitragsperiode auf 6 Jahre verl\u00e4ngert und eine Kombination aus beiden Modellen realisieren sollte.<\/span><\/p>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n <audio   controls > <source src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20190306_raab_heike_128.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20190306_raab_heike_128.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20190306_raab_heike_128.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20190306_raab_heike_128.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  \n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><u>Was<\/u>: Interview zur Vorbereitung der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz am 21.03.2019<br \/>\n<u>Wer<\/u>: Heike Raab, Bevollm\u00e4chtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und f\u00fcr Europa, Medien und Digitales als Staatssekret\u00e4rin in der Staatskanzlei, ma\u00dfgebliche Koordinatorin in der Rundfunkkommission der L\u00e4nder<br \/>\n<u>Wann<\/u>: 06.03.2019, 15:30 Uhr<br \/>\n<u>Wo<\/u>: Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund, Berlin, Luisenstra\u00dfe 18<\/p>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<div id='stb-container-3718' class='stb-container-css stb-custom-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/heart.png'><\/aside><div id='stb-box-3718' class='stb-custom_box stb-box' ><\/p>\n<p>(w\u00f6rtliches Transkript, H\u00f6rverst\u00e4ndnisfehler vorbehalten)<\/p>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<blockquote><p>\n[0:00] <u>Heike Raab<\/u>: Mein Name ist Heike Raab und ich darf die Rundfunkkommission der L\u00e4nder f\u00fcr das Vorsitzland Rheinland-Pfalz koordinieren als Staatsseket\u00e4rin.<\/p>\n<p>[0:08] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Frau Raab, es ist klar, dass irgendwie eine Entscheidung fallen muss bez\u00fcglich des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Mittlerweile gibt es schon Medienberichte, dass man sich im Kreise der Ministerpr\u00e4sidenten darauf verst\u00e4ndigen k\u00f6nnte, das Indexmodell zu favorisieren, also das altbekannte Modell einer Festsetzung durch eine unabh\u00e4ngige Kommission zu stoppen und etwas Neues zu erfinden. K\u00f6nnen Sie diese Medienberichte best\u00e4tigen?<\/strong><\/p>\n<p>[0:31] <u>Heike Raab<\/u>: Ich kann das nicht best\u00e4tigen. Wir haben uns in der Rundfunkkommission auf \u00dcberschriften verst\u00e4ndigt. Und diese \u00dcberschriften hei\u00dfen, wir wollen den Auftrag, das Profil sch\u00e4rfen, wie wir mit der Beauftragung in der digitalen Welt umgehen. Damit wollen wir uns besch\u00e4ftigen. Und wir haben dar\u00fcber nachgedacht, ob ein indexbasiertes Modell L\u00f6sungen anbieten k\u00f6nnte. Aber welches indexbasierte Modell, das kann ich Ihnen heute nicht sagen, denn die Rundfunkkommission hat hier sehr viele Detailfragen, h\u00e4tte viele Detailfragen zu kl\u00e4ren. Rheinland-Pfalz hat den Vorschlag eingebracht eines 2 plus 6 Modells, das man nach der KEF-Bedarfsanmeldung in einen Index-Korridor einsteigen k\u00f6nnte, der dann m\u00f6glicherweise sechs Jahre umfassen k\u00f6nnte und dann wird man eine Evaluierung durchf\u00fchren. Ich glaube, wir brauchen weiterhin immer eine starke Rolle der KEF als staatsferne \u00dcberpr\u00fcfung. Wir brauchen weiterhin ein System, was \u00dcber- oder Unterkompensationen eines Rundfunkbeitrags ganz klar in den Blick nimmt, was die Rolle der Parlamente, die f\u00fcr mich demokratischer R\u00fcckenwind aus dem parlamentarischen Raum sind, in den Blick nimmt. Und wir brauchen auch eine Evaluierung eines solchen Systems. Es kann nicht sein, wir f\u00fchren automatische Steigerung f\u00fcr ein System bis zum Sankt Nimmerleinstag ein. Das wird mit der Mehrheit der L\u00e4nder nicht zu machen sein. Aber wir sind auf einem guten Weg, dass wir all diese Fragen, die ich jetzt nur angerissen habe, in den Fokus nehmen. Wir haben als Vorsitzland der Rundfunkkommission auch ein Gutachten bei Herrn Professor (Dr. Matthias) Cornils, Medieninstitut an der Johannes Gutenberg Universit\u00e4t zu Mainz in Auftrag gegeben, der all diese Fragen kritisch beleuchtet hat. Aber es gibt eine Bereitschaft dar\u00fcber nachzudenken, dass man von dem Vier-Jahres-Korridor, der f\u00fcr einen vierj\u00e4hrigen Zeitraum einen Beitrag definiert, wegkommt zu einem m\u00f6glicherweise sechsj\u00e4hrigen Zeitraum, der dann alle zwei Jahre eine m\u00f6gliche Steigerung vorsieht. Aber wir haben wirklich noch viele offene und schwierige Fragen, die wir an der Stelle diskutieren m\u00fcssen.<\/p>\n<p>[2:51] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Sie sind aber unter Zeitdruck \u2026 <\/strong><\/p>\n<p><u>Heike Raab<\/u>: Nein, wir sind &#8230; <\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Die Beitragsperiode endet 2020, wenn ich richtig informiert bin \u2026<\/strong><\/p>\n<p><u>Heike Raab<\/u>: Wir haben einen geltenden Staatsvertrag. Und in diesem geltenden Staatsvertrag hat bisher in den letzten 40\/50 Jahren das System gut funktioniert. Und dieser Staatsvertrag sieht vor, dass jetzt die Bedarfsanmeldung der \u00f6ffentlich-rechtlichen Anstalten erfolgt. Die KEF wird uns zum Beginn des kommenden Jahres wahrscheinlich ihre Empfehlung zu dem Bedarf vorlegen, der neue \u2026 ein neuer Beitrag wird fr\u00fchestens ab 2021 gelten. Es gibt nur einen k\u00fcnstlichen Zeitdruck, aber keinen tats\u00e4chlichen.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><\/div><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #DADADA;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a href=\"http:\/\/twittercounter.com\/medienmagazin\">medienmagazin on Twitter Counter<\/a><\/noscript><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn die Ministerpr\u00e4sidentinnen und -pr\u00e4sidenten am 21.03.2019 zu ihrer n\u00e4chsten Tagung zusammentreffen, k\u00f6nnte die Frage, ob der Rundfunkbeitrag weiterhin nach der herk\u00f6mmlichen Methode berechnet wird oder durch eine sogenannte Indexierung gekoppelt an die Inflationsrate weiterhin offen bleiben. 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