{"id":43421,"date":"2019-06-20T15:30:25","date_gmt":"2019-06-20T13:30:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=43421"},"modified":"2020-11-19T16:19:44","modified_gmt":"2020-11-19T14:19:44","slug":"geht-rbbkultur-das-geld-aus-tomas-fitzel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=43421","title":{"rendered":"Geht rbbKultur das Geld aus? &#8211; Tomas Fitzel"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_43422\" aria-describedby=\"caption-attachment-43422\" style=\"width: 1100px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20190620_DSC_1711_fitzel_tomas_1100\u00d7731.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20190620_DSC_1711_fitzel_tomas_1100\u00d7731.jpg\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"731\" class=\"size-full wp-image-43422\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20190620_DSC_1711_fitzel_tomas_1100\u00d7731.jpg 1100w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20190620_DSC_1711_fitzel_tomas_1100\u00d7731-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20190620_DSC_1711_fitzel_tomas_1100\u00d7731-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20190620_DSC_1711_fitzel_tomas_1100\u00d7731-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-43422\" class=\"wp-caption-text\">Tomas Fitzel | Foto: \u00a9 J\u00f6rg Wagner<\/figcaption><\/figure>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\nNach Ank\u00fcndigung der rbb-Gesch\u00e4ftsleitung, dass ab 2021 der Etat f\u00fcr das rbbKultur (Radio) um 1 Million Euro sinken werde, sind Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschockt. Der ver.di Senderverband im rbb protestierte in einem Offenen Brief gegen die K\u00fcrzungen: <\/p>\n<blockquote><p><em>\u201cBei einem rbbKultur-Programmetat von ca. 5 Mio. Euro bedeutet dies eine Einsparung von 20 Prozent! \u2026 Die Kultur kaputt sparen? Langj\u00e4hrig erfahrene und hochprofessionelle Kulturfreie arbeitslos machen? \u2026 Mit ver.di im rbb ist diese K\u00fcrzungsorgie nicht zu machen.\u201d<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\">Was sind die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Einsparungen? Welche Konsequenzen hat das f\u00fcr das Kulturangebot im rbb? Warum sind Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sorge?<\/span><\/p>\n<div style=\"height:30px;\"><\/div>\n <audio   controls > <source src=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20190620_fitzel_tomas_128.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"https:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20190620_fitzel_tomas_128.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"https:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20190620_fitzel_tomas_128.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20190620_fitzel_tomas_128.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  \n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<p><u>Wer<\/u>: Tomas Fitzel, langj\u00e4hriger Freier rbbKultur (Radio)-Autor und Freienvertreter<br \/>\n<u>Was<\/u>: Interview zu angek\u00fcndigten Einsparungen bei rbbKultur<br \/>\n<u>Wo<\/u>: Berlin, Hotel ABION, Alt Moabit 99, am Rande der Rundfunkratsitzung<br \/>\n<u>Wann<\/u>: rec.: 20.06.2019, 15:30 Uhr; ver\u00f6ffentlicht: <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2Y9kmcV\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">22.06.2019<\/a>, 18:48 Uhr im radioeins-Medienmagazin (rbb) und in einer gek\u00fcrzten Fassung im rbb-Inforadio, 23.06.2019, 10:44\/17:44 Uhr<\/p>\n<p><u>Vgl<\/u>.: Dr. Jan <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2FR9BFl\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Schulte-Kellinghaus<\/a>, rbb-Programmdirektor<\/p>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<div id='stb-container-1187' class='stb-container-css stb-custom-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/heart.png'><\/aside><div id='stb-box-1187' class='stb-custom_box stb-box' ><br \/>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\n(w\u00f6rtliches Transkript, H\u00f6rverst\u00e4ndnisfehler vorbehalten)<\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<blockquote><p>\n[0:00]<br \/>\n<u>Tomas Fitzel<\/u>: Tomas Fitzel, ich arbeite seit ungef\u00e4hr Ende der 90er Jahre f\u00fcr damals noch SFB, jetzt Kulturradio, jetzt schon wieder nur noch rbbKultur. So. Ich bin einerseits Kultur-Journalist, hab\u2019 also auch viele Dinge berichtet \u00fcber das Humboldt-Forum, \u00fcber Kulturpolitik hier. Aber so auch mein Spezialgebiet ist eigentlich auch der Umgang mit T\u00f6nen. Also ich produziere sehr viele Portr\u00e4ts, arbeite aber auch f\u00fcr das Feature. Gerade ist ein neues Feature von mir produziert worden \u00fcber <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2Lq3D1v\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">f\u00fcnfzig Jahre nGbK <\/a> und ich wurde f\u00fcr ein Feature auch 2013 mit dem \u201cPrix Europa\u201d ausgezeichnet.<\/p>\n<p>[0:35]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Also, Sie blicken relativ lange zur\u00fcck auf eine \u2026 ja wechselvolle Geschichte des Kulturangebots von ORB und SFB und dann vereinigt im rbb. Wie ist denn nun diese Etat-K\u00fcrzung bei Ihnen in der Redaktion angekommen? Wann haben Sie zum ersten Mal davon erfahren?<\/strong><\/p>\n<p>[0:51]<br \/>\n<u>Tomas Fitzel<\/u>: Also, wir haben am 6. Juni davon erfahren. Da muss man sagen, zwei Tage vorher sa\u00dfen wir noch mit unserem Programmdirektor zusammen, wo der neue Honorar-Rahmen erkl\u00e4rt wurde, den auch Jan Schulte-Kellinghaus begr\u00fc\u00dft hatte. Kurze Erkl\u00e4rung: \u00dcber viele Jahre wurde verhandelt. Das Ziel war eigentlich: Gleiche Honorare f\u00fcr Festangestellte wie freie Mitarbeiter und gleichzeitig sollten die Honorare auch untereinander angeglichen werden. Dieses Ziel haben wir &#8211; gleiche L\u00f6hne f\u00fcr gleiche Arbeit &#8211; indem Sinn nicht erreicht. Aber wir gingen nat\u00fcrlich davon aus: Das wird teurer. Es muss also auch mehr Geld ins Programm flie\u00dfen. Deswegen wollte ich eigentlich noch dem Programmdirektor schreiben, weil alle so die Furcht hatten, es w\u00e4re ja eine paradoxe Intervention, wenn jetzt rausk\u00e4me: Eigentlich wird gek\u00fcrzt. Und genau das war das Ergebnis. Statt eigentlich, dass man erwarten konnte, es gibt irgendwie eine Budgetanhebung, kam am zwei Tage sp\u00e4ter, dass das Budget von Kulturradio &#8211; also der Programmetat &#8211; um eine Million gek\u00fcrzt werden soll. Und das sind eben doch erheblich 20 Prozent aus dem Programmetat, die nicht irgendwie so mit kleinen Stellschrauben bew\u00e4ltigt werden k\u00f6nnen, sondern das sind schon massive Einschnitte. Einfach um mal eine Zahl zu nennen: Wir produzieren H\u00f6rspiele und Feature im ganzen Jahr f\u00fcr eine Summe, die ungef\u00e4hr einem halben ARD-Tatort entsprechen. Das sind 800.000 Euro. Selbst wenn wir die alle wegstreichen w\u00fcrden, k\u00e4men wir immer noch nicht mit der Einsparsumme hin.<\/p>\n<p>[2:23]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Aber nun ist es ja so defacto, dass der Rundfunkbeitrag seit 2009 nur einmal sogar abgesenkt wurde, aber im Grunde genommen stabil ist, bei diesen 17,98 Euro\/ 17,50 Euro pro Haushalt und dass, wie es jetzt aussieht, erstmal auch kein Geld neu reinkommt. Vierzig Millionen Defizit entstehen dadurch jetzt ab 2021, die ja irgendwo herkommen m\u00fcssen. Gibt es da von Ihrer Seite aus, von Ihren Kolleginnen und Kollegen vielleicht auch kreative Ideen, was man da machen kann? <\/strong><\/p>\n<p>[2:53]<br \/>\n<u>Tomas Fitzel<\/u>: Also, ich glaube, wir sind uns alle einig, dass wir zuk\u00fcnftig sehr viel effizienter und \u00f6konomischer arbeiten m\u00fcssen. Und dazu brauchen wir aber auch andere Arbeitsstrukturen, auch anderen Umgang mit den Mitarbeitern. Da gibt es \u00fcberhaupt noch gar kein effizientes und \u00f6konomisches Denken. Es ist immer die Ausgangslage: Wir m\u00fcssen billiger werden, also es muss etwas gestrichen werden. Ich will es einmal an einem Beispiel erl\u00e4utern. Es werden Freie Mitarbeiter f\u00fcr eine bestimmte T\u00e4tigkeit besch\u00e4ftigt. Es wird eine neue T\u00e4tigkeit gebraucht, dann besch\u00e4ftigt man neue Mitarbeiter zus\u00e4tzlich. Statt mal zu gucken, was sind eigentlich unsere Mitarbeiterressourcen? Was k\u00f6nnen die alles noch zus\u00e4tzlich? Also wie k\u00f6nnen wir die sehr viel besser nutzen? Und da ist jetzt gerade der SWR mit einem sehr gutem Beispiel vorangegangen. N\u00e4mlich die haben gesagt, f\u00fcr diesen Umbau, den wir notwendigerweise brauchen, auch den digitalen Umbau, die Urheberrechte, all das, was heute mit zusammenkommt &#8230; wir k\u00f6nnen nicht mit diesem eigentlich auch sehr alt hergebrachten Autoren-Begriff weiter arbeiten und diesen Urheberrechten. Wir wollen quasi von den Mitarbeitern, ihre ganze Kreativit\u00e4t, die wollen wir verwenden k\u00f6nnen: Deswegen gebt uns eure Urheberrechte und wir geben dazu im Gegenzug quasi Sicherheit und einigerma\u00dfen anst\u00e4ndige Honorare. So funktioniert [das], dass man erst eine Struktur ver\u00e4ndert und nicht umgekehrt erst mal mit einer K\u00fcrzung kommt, die am Ende eigentlich nur die Beharrungskr\u00e4fte st\u00e4rkt, weil jeder eigentlich Angst hat. Wenn jeder das Messer auf der Brust hat, was wird da gro\u00df rauskommen? Da kann man nicht verlangen: Zeigt mehr Mut, zeigt mehr Wagemut! Ihr m\u00fcsst was ganz anderes machen! Sondern, man muss eigentlich erst einmal gucken, wie bauen wir die Strukturen um, um vielleicht so ein Ziel am Ende zu erreichen, dass wir sagen, ja &#8211; wir sind auch \u00f6konomischer und billiger geworden und am Ende kostet es eine Million weniger. Aber erst muss man erst einmal quasi die Struktur \u00f6ffnen und diese M\u00f6glichkeiten zeigen, wie man anders arbeiten kann, wie man effizienter, \u00f6konomischer arbeiten kann. Da fehlt es ja im rbb immernoch an Zusammenarbeit. Immer noch arbeiten wir oft viel zu sehr nebeneinander her, gerade wenn es auch um so einen wichtigen Bereich geht: Recherche im Kulturbereich, ja? Kultur wird immer so als was Sch\u00f6nes betrachtet, das man kritisieren kann, dass die Premiere nicht geklappt hat, dass die Ausstellung schlecht ist. Kultur ist in Berlin aber auch ein gro\u00dfer Wirtschaftsfaktor. Da muss man auch hinter die Kulissen schauen k\u00f6nnen. Was passiert in der Volksb\u00fchne und so weiter? Da m\u00fcssen wir auch recherchieren k\u00f6nnen und da m\u00fcssen wir zum Beispiel unsere Kr\u00e4fte sehr viel besser b\u00fcndeln. Und das k\u00f6nnen wir auch. Und da k\u00f6nnen wir auch effizientere Strukturen am Ende herstellen. <\/p>\n<p>[5:21]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Nun hat ja der rbb-Programmdirektor Schulte-Kellinghaus ja eben gerade in <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2FR9BFl\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">diesem<\/a> Interview erz\u00e4hlt, dass er jetzt nicht rum geht und einen Masterplan verk\u00fcndet, sondern dass er genau auf solche Ideen hofft, die Sie gerade artikuliert haben. Gibt es da eine demokratische Spielfl\u00e4che, wo man sowas fair austauscht? Also ist Ihre idee zum Beispiel, sich dem SWR da anzun\u00e4hern in dem Modell auch mit Lizenzen und so weiter \u2026 ist das realistisch, dass Sie das dan in anderthalb Jahren gewuppt kriegen?<\/strong><\/p>\n<p>[5:49]<br \/>\n<u>Tomas Fitzel<\/u>: Also, aktuell sehe ich das nicht, weil wir haben 16 Jahre f\u00fcr den Honorar-Rahmen gebraucht, um den so zu verhandeln, wie er jetzt ist, wo ich sagen w\u00fcrde, in vielen Strukturen, ist er eigentlich nicht das, was wir heute oder was wir morgen brauchen, sondern wir brauchen eine ganz andere Struktur, eine andere Verg\u00fctung, einen anderen Umgang mit den Freien Mitarbeitern, sie wirklich einzubeziehen. Die Strukturen k\u00f6nnen nicht von unten kommen. Diese Entscheidung, dass Freie Mitarbeiter anders betrachtet werden und auch auf Augenh\u00f6he die M\u00f6glichkeit haben, sich einzubringen, die muss ich nat\u00fcrlich schaffen. Ich kann nicht erwarten, dass die Redakteure, dass die Strukturen von sich aus Macht abgeben werden und mit den Freien Mitarbeitern pl\u00f6tzlich auf Augenh\u00f6he diskutieren werden. Also, da muss ich dann schon auch von der Gesch\u00e4ftsleitung, von der Direktion erwarten, dass er sagt: Ok, wir \u00e4ndern das hier und das muss anders laufen.<\/p>\n<p>[6:40]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Das h\u00f6rt sich jetzt f\u00fcr mich eher so nach Arbeitskampf an, denn als \u2026 ja gemeinsam Hinsetzen. Gibt es sowas wie ein \u201crbb-Grillen von unten\u201d?<\/strong><\/p>\n<p>[6:49]<br \/>\n<u>Tomas Fitzel<\/u>: Ein rbb-Grillen von unten? Ich w\u00fcrde es nicht als Grillen \u2026 sondern wir brauchen \u2026 wir m\u00fcssen eine Diskussion voran schieben. Und ich glaube, das wird vielleicht auch jetzt deutlich, dass es so nicht funktioniert, dass wir das Pferd von hinten aufz\u00e4umen. Wenn wir quasi erst sagen: K\u00fcrzung und dann quasi die Erwartung ist, dann stellen sich von allein die neuen Strukturen ein, die wir dazu brauchen. <\/p>\n<p>[7:10]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>War rbbKultur als Dachmarke nicht ein erster Schritt, um gerade Synergien zu schaffen und auch vielleicht effizienter zu arbeiten, dass das ein Weg in die richtige Richtung ist? Oder war das nur Kosmetik?<\/strong> <\/p>\n<p>[7:21]<br \/>\n<u>Tomas Fitzel<\/u>: Ja, deswegen war es besonders paradox, dass jetzt gerade die K\u00fcrzung kommt, wo gerade Ex-Kulturradio diese gro\u00dfe Anstrengung unternommen hat, um diese Online-Plattform zu schaffen, die bisher eigentlich immer noch unvollkommen ist. Eigentlich ist sie bisher noch eine Chim\u00e4re, denn radioeins und Inforadio, die ja auch, wie Herr Schulte-Kellinghaus sagt, die machen nat\u00fcrlich auch Kulturprogramm. Aber bislang haben sie sich eigentlich dieser Zusammenarbeit verweigert. Und das ist ja eigentlich paradox, dass jetzt nicht radioeins quasi gesagt wird: Na okay, wenn ihr euch an dieser gemeinsamen Anstrengung nicht beteiligt, dann m\u00fcssen wir euer Budget k\u00fcrzen, sondern Kulturradio, die gerade jetzt gesagt haben: Okay, wir geben unsere Ressourcen in das gemeinsame Projekt rein, bekommen jetzt als paradoxe Quittung die Antwort: Aber jetzt streichen wir euer Budget. Also ich glaube nicht, dass gerade dieses Zeichen \u2026  ist ja gerade ein gegens\u00e4tzliche Zeichen. Da werden alle sagen: Das kommt ja raus, wenn wir gemeinsam zusammenarbeiten.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><\/div><\/div>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #DADADA;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a href=\"http:\/\/twittercounter.com\/medienmagazin\">medienmagazin on Twitter Counter<\/a><\/noscript><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Ank\u00fcndigung der rbb-Gesch\u00e4ftsleitung, dass ab 2021 der Etat f\u00fcr das rbbKultur (Radio) um 1 Million Euro sinken werde, sind Freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschockt. 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