{"id":45401,"date":"2020-02-21T15:15:09","date_gmt":"2020-02-21T13:15:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=45401"},"modified":"2020-06-16T20:26:19","modified_gmt":"2020-06-16T18:26:19","slug":"mp-haseloff-zum-22-kef-bericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=45401","title":{"rendered":"MP Haseloff zum 22. KEF-Bericht"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_45402\" aria-describedby=\"caption-attachment-45402\" style=\"width: 1100px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20200221_haseloff_reiner_mS_1100\u00d7546.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20200221_haseloff_reiner_mS_1100\u00d7546.jpg\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"546\" class=\"size-full wp-image-45402\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20200221_haseloff_reiner_mS_1100\u00d7546.jpg 1100w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20200221_haseloff_reiner_mS_1100\u00d7546-300x149.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20200221_haseloff_reiner_mS_1100\u00d7546-1024x508.jpg 1024w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20200221_haseloff_reiner_mS_1100\u00d7546-768x381.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-45402\" class=\"wp-caption-text\">Dr. Reiner Haseloff | Foto: \u00a9 J\u00f6rg Wagner<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><\/p>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n <audio   controls > <source src=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20200221_haseloff_reiner_80.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"https:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20200221_haseloff_reiner_80.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"https:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20200221_haseloff_reiner_80.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20200221_haseloff_reiner_80.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  \n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><u>Was<\/u>: Telefoninterview zum 22. KEF-Bericht<br \/>\n<u>Wer<\/u>: Dr. Reiner Haseloff, Ministerpr\u00e4sident Sachsen-Anhalt<br \/>\n<u>Wann<\/u>: rec.: 21.02.2020, 15:15 Uhr f\u00fcr das Medienmagazin auf radioeins am <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2HSVZJZ\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">22.02.2020<\/a> und im rbb-Inforadio am 23.02.2020 <\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><u>Vgl<\/u>.:<br \/>\n* <a href=\"http:\/\/bit.ly\/3c4gz85\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Interview<\/a> mit Prof. Dr. Ulrich Reimers \u00fcber die Abschaltung von SDTV, 20.02.2020<br \/>\n* KEF-Pressemitteilung vom <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2HNsclS\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">20.02.2020<\/a><br \/>\n* KEF-Pressekonferenz vom 20.02.2020 im <a href=\"http:\/\/bit.ly\/32o4Kp6\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Audio<\/a><br \/>\n* <a href=\"https:\/\/bit.ly\/3fvjFD0\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Interview<\/a> mit Rainer Robra, Staatsminister und Chef der Staatskanzlei, sowie Europaminister, Kulturminister des Landes Sachsen-Anhalt, 28.05.2020<\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<div id='stb-container-5681' class='stb-container-css stb-custom-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/heart.png'><\/aside><div id='stb-box-5681' class='stb-custom_box stb-box' ><\/p>\n<p>(w\u00f6rtliches Transkript, H\u00f6rverst\u00e4ndnisfehler vorbehalten)<\/p>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<blockquote>\n<p>[0:00] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Herr Ministerpr\u00e4sident, Donnerstag hat die KEF, die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs, ihren Bericht in Berlin vorgestellt. Die Einsch\u00e4tzung: 18,36 \u20ac ben\u00f6tigen die \u00f6ffentlich-rechtlichen Sender, um den von der Politik gestellten Auftrag zu erf\u00fcllen, also 86 Cent im Monat mehr. Ihr Staats- und Kulturminister Rainer Robra, zust\u00e4ndig f\u00fcr Medien, sagte der dpa am Donnerstag, das sei eine ma\u00dfvolle Erh\u00f6hung. Sie, Reiner Haseloff, \u00e4u\u00dferten sich im Vorfeld eher skeptisch und waren gegen eine Erh\u00f6hung des Rundfunkbeitrags. K\u00f6nnen Sie den Widerspruch aufl\u00f6sen? Gab es in den letzten Tagen Argumente f\u00fcr die Erh\u00f6hung, die Sie \u00fcberzeugt haben?<\/strong> <\/p>\n<p>[0:39] <u>Dr. Reiner Haseloff<\/u>: Diese Aussage des Chefs der Staatskanzlei unseres Landes deckt sich mit meiner Aussage dahingehend, dass wir ja urspr\u00fcnglich mit einer Erh\u00f6hung von deutlich \u00fcber 20 \u20ac gerechnet haben. Diese Diskussion lief ja \u00fcber Monate und wir ja schon als Ministerpr\u00e4sidenten deutlich gemacht haben, dass wir maximal \u00fcber ma\u00dfvolle Ver\u00e4nderungen reden, aber immer im Zusammenhang mit allen weiteren Hinweisen der KEF. Der Bericht best\u00e4tigt ja einen Handlungsbedarf in der ganzen Reihe von Feldern. Und man muss ja auch wissen, dass diese Erh\u00f6hung, die jetzt vorgeschlagen wird, da auch nur dann ausreicht, aus Sicht der KEF, wenn die anderen Paketteile, zum Beispiel die Gehaltsstrukturen, aber auch eine ganze Reihe von Optimierungsaufgaben zwischen ARD und ZDF bzw. Kostenstrukturen f\u00fcr einzelne Sendeformate entsprechend ver\u00e4ndert und reguliert wurden. Und nur das Gesamtpaket ist diskussionsf\u00e4hig. Und das hei\u00dft f\u00fcr uns immer, auch f\u00fcr Herrn Robra und auch f\u00fcr mich, KEF 1:1 ist diskussionsf\u00e4hig, aber eben 1:1 und da geh\u00f6ren alle Teile mit rein, die dort im Bericht aufgef\u00fchrt werden. <\/p>\n<p>[1:58] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Welcher Teil ist besonders wichtig f\u00fcr Sie?<\/strong> <\/p>\n<p>[2:01] <u>Dr. Reiner Haseloff<\/u>: Ja, der Teil, dass nat\u00fcrlich die Kostenstrukturen durch verschiedene, sehr, sehr teure Produktionen erzeugt wird. Und damit auch einhergeht, Einsparpotenziale bei Dopplungen zwischen ARD und ZDF \u2026 im Sport hat man das schon in Teilen erreicht \u2026 aber wenn ich mir zum Beispiel die vielen parallelen Talkshows und \u00e4hnlichen Sendeformate &#8211; Krimis und so weiter &#8211; innerhalb einer Woche ansehe, dann sage ich \u00f6ffentlich-rechtlich hei\u00dft, dass der Bildungsauftrag und eben die Grundversorgung gesichert werden muss, alles andere sozusagen nachrangig ist und das haben also auf die Geb\u00fchrenzahlerinnen und Geb\u00fchrenzahler zu erwarten, dass wir politisch hingucken. Es kommt noch eine weitere Komponente hinzu, die f\u00fcr uns Ostdeutsche eine Rolle spielt. Es gibt rund 44 Gemeinschaftseinrichtungen des \u00f6ffentlich-rechtlichen und davon sind &#8211; je nachdem wie ich rechne &#8211; zwei oder drei in Ostdeutschland. Also ein absolutes Missverh\u00e4ltnis. Und wenn ich dann noch sehe, dass wir nat\u00fcrlich durchschnittlich deutlich niedrigere Geh\u00e4lter und Eink\u00fcnfte haben unsere Menschen und ja schlie\u00dflich den gleichen Beitrag zahlen wie in den alten Bundesl\u00e4ndern, da muss man schon die Frage stellen, ist diese Proportionierung, wo produziert der \u00f6ffentlich rechtliche Rundfunk, wo bleibt das Geld letztendlich auch des Geb\u00fchrenzahlers bei der Auftragserteilung, dass diese Diskussion schon gef\u00fchrt werden muss, 30 Jahre nach der Wiedervereinigung. <\/p>\n<p>[3:28] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Sie waren zehn Jahre lang Leiter des Arbeitsamtes in Wittenberg. Sie sind jetzt Ministerpr\u00e4sident, sind aber auch studierter Physiker. Von der Abschaltung des SD-Signals, des Fernsehstandards SD, das die ARD ja in Aussicht gestellt hat zum Januar 2021, um den Sparauflagen der KEF zu folgen, w\u00e4ren 20 % der Nutzer betroffen, die nicht HD sehen k\u00f6nnen zur Zeit. Kann man das der Bev\u00f6lkerung zumuten?<\/strong> <\/p>\n<p>[3:59] <u>Dr. Reiner Haseloff<\/u>: Ich glaube, das ist auch der falsche Ansatz, auch in gewisser Weise hier an dieser Stelle Druck aufbauen zu wollen. Bevor man \u00fcber solche \u00c4nderungen redet, sollte man den KEF-Bericht &#8211; das habe ich inzwischen getan &#8211; in der <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2wCFjnT\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Endfassung<\/a> von vorn bis hinten lesen. Und da ist viel Potenzial zu erschlie\u00dfen, bevor ich an solche technischen Einschr\u00e4nkungen und Ver\u00e4nderungen gehe, die letztendlich der Geb\u00fchrenzahler dann auch zu ertragen und zu akzeptieren h\u00e4tte. Wenn ich dort lese, dass ein Drittel der oberen Gehaltsstrukturen deutlich \u00fcber dem \u00f6ffentlichen Sektor zu liegen kommen und da es sich ja hier um \u00f6ffentliches Geld auch handelt, was hier ausgegeben wird bei den \u00f6ffentlich-rechtlichen, sonst hie\u00dfen sie ja nicht so, dann sage ich mal, ist das ein Punkt, wo neben den Produktionskosten &#8211; ich sagte es schon &#8211; wesentlich eher auch der Einsparautrag und der Optimierungsauftrag umgesetzt werden sollte, als dass man faktisch in die technischen Details hineingeht zu Lasten auch von bis zu 20 % der Zuschauer bzw. der Konsumenten. <\/p>\n<p>[5:07] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Sie hatten ja urspr\u00fcnglich auch Aufsehen erregt &#8211; ich glaube, das war Ende 2017 &#8211; als Sie nicht nur anmahnten, dass m\u00f6glicherweise Gemeinschaftseinrichtungen im Osten angesiedelt werden m\u00fcssten, sondern dass auch programmlich es einige Defizite g\u00e4be. Sehen Sie die noch angesichts der Ank\u00fcndigung der ARD, jetzt zumindest bei den Tagesthemen die regionale Berichterstattung auszubauen?<\/strong><\/p>\n<p>[5:31] <u>Dr. Reiner Haseloff<\/u>: Diese Ver\u00e4nderung, die man dort plant, jeden Tag bei den Tagesthemen f\u00fcnf Minuten zuzugeben und damit auch mehr regionale Themen auch zu platzieren aus den einen einzelnen Sendebereichen, das ist erstmal ja schon ein Erfolg, den wir erzielt haben. Das w\u00e4re nicht gekommen, wenn wir nicht diese Diskussion damals er\u00f6ffnet h\u00e4tten. Aber innerhalb der sonst laufenden Programmformate f\u00fchlen wir uns &#8211; und das sagen mir viele B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger &#8211; unterbelichtet. Man berichtet, wenn irgendetwas Schlimmes geschehen ist. Das ist auch in Ordnung so, weil ist ja auch eine Chronistenpflicht der Journalismus gibt, aber die positiven Dinge, wenn ich mir alleine die stundenlangen Sendungen aus den Karnevalsregionen des Rheinlandes ansehe &#8211; bei uns gibt es \u00fcbrigens auch Karneval &#8211; dann ist das schon eine Disproportion, die da ist, die weiter diskutiert werden muss. Wenn man sich auch die Zusammensetzung der einzelnen Zentralstudios ansieht und auch der Nachrichten-Macher, dann ist der Osten unterproportional beteiligt. Und diese Diskussion sollte man ganz fair und ohne Emotionen im 30. Jahr der Wiedervereinigung f\u00fchren d\u00fcrfen. Ich glaube, dass gerade der \u00f6ffentlich-rechtliche Rundfunk und das Fernsehen eine Aufgabe hat, den Vereinigungsprozess weiter positiv zu begleiten. Und dass wir immer noch in vielen Bereichen, nicht nur mental, sondern auch rechtlich ein gespaltenes Land sind, das ist ja gerade das Diskussionsthema, was wir auch in der Ost-Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz regelm\u00e4\u00dfig auf der Tagesordnung haben. Hier geht es nicht um Klagen. Hier geht es einfach darum, wir haben die politische Verantwortung, dass die Wiedervereinigung weiterhin zur Erfolgsgeschichte wird und dazu geh\u00f6rt eben auch die Weiterentwicklung des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks. <\/p>\n<p>[7:15] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Sie treffen sich mit Ihren Kolleginnen und Kollegen in gro\u00dfer Runde im M\u00e4rz. Wie konkret ist die Stimmungslage davor bereits aus Ihrer Perspektive? Geht die KEF-Empfehlung einstimmig durch? <\/strong><\/p>\n<p>[7:28] <u>Dr. Reiner Haseloff<\/u>: Na gut, die KEF-Empfehlung muss ja erstmal \u00fcberhaupt von der anderen Seite akzeptiert werden. Wie gesagt, wir k\u00f6nnen nur empfehlen, wenn wir eine Chance haben wollen in den Landtagen auch durchgekommen, dass die \u00f6ffentlich-rechtlichen das da sehr, sehr ernst nehmen, was von drin steht. Und zwar 1:1. Nicht blo\u00df da, wo es, sagen wir mal, normal, relativ leicht zu realisieren ist, sondern eben auch da, wo es durchaus h\u00e4rtere Notwendigkeiten gibt \u2026<\/p>\n<p>[7:54] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>\u2026 also Sie erwarten tats\u00e4chlich, dass die Intendanten ihre Geh\u00e4lter k\u00fcrzen?<\/strong><\/p>\n<p>[7:58] <u>Dr. Reiner Haseloff<\/u>: Wir erwarten, dass es zumindest ein Angebot zur Selbstverpflichtung, wie man 1:1 erreichen will, bez\u00fcglich des KEF-Berichts bei uns eingeht vorher, damit wir eine Diskussionsgrundlage haben. Und das ist uns auch in Aussicht gestellt worden, dass man an die Ministerpr\u00e4sidenten herantreten m\u00f6chte mit Selbstverpflichtungsvorstellungen. Was das konkret ist, werden wir sehen. Aber wie gesagt, wer den Bericht von vorn bis hinten liest, kann eben nicht blo\u00df die Seite herausnehmen, wo eine Geb\u00fchrenerh\u00f6hung vorgegeben ist, die auch nur dann k\u00e4me in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung, wenn die anderen Punkte deutlich mit erf\u00fcllt werden. Ansonsten l\u00e4gen wir weit \u00fcber 20 \u20ac und ich sage mal, die Intendantinnen und Intendanten sind gut beraten, unsere Signale dahingehend ernst zu nehmen, dass wir ja nicht, wir als Ministerpr\u00e4sidenten, die Entscheidungen zu f\u00e4llen haben, sondern die Landtage. Und dort sind ganz realistisch Diskussionen zu erwarten, die eben auch auf der Basis des KEF-Berichtes gef\u00fchrt werden. Und wenn wir dann eine Chance haben wollen, die Mehrheiten zu bekommen, um damit auch ein klares Bekenntnis f\u00fcr den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk und f\u00fcr das Fernsehen abzugeben, dann sollte dieser Bericht sehr, sehr ernst genommen werden und eine entsprechende politische L\u00f6sung herbeigef\u00fchrt werden, damit wir nicht vorm Verfassungsgericht in Karlsruhe landen. Das w\u00e4re nicht gut. Wir sollten das politisch handln. <\/p>\n<p>[9:24] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Es gibt noch eine weitere Unsicherheit. Was machen Sie und Ihre Kollegen, mit dem Fall Th\u00fcringen? Rechnen Sie damit, dass es einen Vertreter des Freistaates geben wird?<\/strong><\/p>\n<p>[9:33] <u>Dr. Reiner Haseloff<\/u>: Na, ich sehe momentan dort keine M\u00f6glichkeit, schnell zu einer Entscheidung zu kommen, wenn nicht ein politischer Freischlag erfolgt, dass dort eine handlungsf\u00e4hige Regierung eingesetzt wird und das bleibt ein weiteres Risiko. Das ist klar. Das ist sicherlich problematisch, weil wir nur 16:0 eben einen Chance haben, hier auch weiter zu kommen und deswegen hoffe ich, dass in Th\u00fcringen so schnell wie m\u00f6glich eine politische L\u00f6sung herbeigef\u00fchrt wird. <\/p>\n<p>[10:00] <u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Ansonsten bleibt der Beitrag stabil bei 17,50 \u20ac. Wahrscheinlich anders gemeint seinerzeit durch die Arbeitsgruppe Beitragsstabilit\u00e4t, die ja auch mal ins Leben gerufen war. Ich bedanke mich recht herzlich beim Ministerpr\u00e4sidenten des Landes Sachsen-Anhalt, bei Reiner Haseloff.<\/strong><\/p>\n<p><u>Dr. Reiner Haseloff<\/u>: Ich danke auch. Herzlichen Dank und alles Gute.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><\/div><\/div>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #DADADA;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a href=\"http:\/\/twittercounter.com\/medienmagazin\">medienmagazin on Twitter Counter<\/a><\/noscript><\/p>\n<p><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>No audio playback capabilities, please download the audio belowDownload Audio: Closed Format: MP3 Was: Telefoninterview zum 22. 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