{"id":47800,"date":"2020-08-05T18:11:12","date_gmt":"2020-08-05T16:11:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=47800"},"modified":"2020-09-23T03:59:07","modified_gmt":"2020-09-23T01:59:07","slug":"krise-nach-kalbitz-interview-vorstand-des-djv-berlin-jvbb-trat-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=47800","title":{"rendered":"Krise nach Kalbitz-Interview: Vorstand des DJV Berlin-JVBB trat zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_47801\" aria-describedby=\"caption-attachment-47801\" style=\"width: 1100px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/djvBerlin-jvbb_walther_christian.jpg\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"546\" class=\"size-full wp-image-47801\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/djvBerlin-jvbb_walther_christian.jpg 1100w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/djvBerlin-jvbb_walther_christian-300x149.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/djvBerlin-jvbb_walther_christian-768x381.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-47801\" class=\"wp-caption-text\">Christian Walther | Foto: \u00a9 J\u00f6rg Wagner<\/figcaption><\/figure>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\nNach einer Pressever\u00f6ffentlichung der Berliner Zeitung zum Journalistenverband DJV Berlin-JVBB, die einen Konflikt innerhalb des Verbands zur Bewertung des rbb-Politik-am-See-Interviews mit dem AfD-Politiker Andreas Kalbitz ausmachte, erkl\u00e4rte in dieser Woche der Vorstand des DJV Berlin-JVBB seinen kollektiven R\u00fccktritt zum 01.09.2020 und entschied, f\u00fcr den Herbst Neuwahlen anzustreben. Ursache sei die Weitergabe eines internen Post- und Mailverkehrs, sowie von Gespr\u00e4chsinhalten aus DJV-Berlin-JVBB-Vorstandssitzungen an die Berliner Zeitung.<\/p>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n <audio   controls > <source src=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/mm20200801_1_2.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"https:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/mm20200801_1_2.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"https:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/mm20200801_1_2.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/mm20200801_1_2.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  \n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\n<u>Wer<\/u>:<br \/>\n* Dr. Christian Walther, Vorsitzender DJV Berlin-JVBB<br \/>\n* Kai-Hinrich Renner, Medienjournalist, Berliner Zeitung<br \/>\n* J\u00f6rg Wagner, freier Medienjournalist<br \/>\n* Daniel Bouhs, freier Medienjournalist<br \/>\n<u>Was<\/u>: Telefoninterviews \u00fcber den R\u00fccktritt des Vorstands vom DJV Berlin-JVBB<br \/>\n<u>Wann<\/u>: 01.08.2020, 18:11 Uhr im radioeins-Medienmagazin, rbb<br \/>\nund im rbb Inforadio, 02.08.2020, 10:44\/17:44\/22:44 Uhr in einer gek\u00fcrzten Fassung<\/p>\n<p><u>Vgl<\/u>.:<br \/>\n* Wie das Kalbitz-Interview des RBB den DJV Berlin JVBB entzweite, Berliner Zeitung, <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/wie-das-kalbitz-interview-des-rbb-den-djv-berlin-jvbb-entzweite-li.93496\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">16.07.2020<\/a>, 22:17, Kai-Hinrich Renner<br \/>\n* Vorstand DJV Berlin-JVBB tritt zur\u00fcck, Pressemitteilung, <a href=\"https:\/\/www.djv-berlin.de\/startseite\/info\/news\/aktuelles\/details\/news-vorstand-des-djv-berlin-jvbb-tritt-zurueck\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">28.07.2020<\/a><\/p>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<div id='stb-container-9187' class='stb-container-css stb-custom-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/heart.png'><\/aside><div id='stb-box-9187' class='stb-custom_box stb-box' ><br \/>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\n(w\u00f6rtliches Transkript, H\u00f6rverst\u00e4ndnisfehler vorbehalten)<\/p>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<blockquote>\n<p>[0:00:00]<br \/>\n<em>\u201eWir haben die Spaltung in Berlin und Brandenburg gesehen, zwei Gruppen von Mitgliedern. Und das k\u00f6nnen wir nat\u00fcrlich nicht hinnehmen. Der DJV vertritt alle Interessen und sowohl in Berlin als auch in Brandenburg. Wir haben in mehreren Gespr\u00e4chen versucht, mit den amtierenden Vorst\u00e4nden, die ja etwas dubios ins Amt gekommen sind, n\u00e4mlich durch Stimmenverschiebungen, durch unserer Meinung nach &#8211; und ich glaube, das beweist sich immer mehr &#8211; Nichtjournalisten, die kurzh\u00e4ndig eingetreten wurden &#8211; wenn ich das mal so formulieren darf &#8211; und die dann die Mehrheiten gekippt haben, durch mehrere Gespr\u00e4che versucht, die Vorst\u00e4nde dazu zu bewegen, diese Spaltung aufzuheben. Das kann nicht in unserem Sinne sein. Das kann nicht im Sinne des DJV sein und auch nicht im Sinne der Vorst\u00e4nde sein, wenn es da nicht um Machterhalt geht. Und das bef\u00fcrchten wir fast. Da muss ein solcher Vorstand zur\u00fccktreten, wenn er sieht, dass dort Mitglieder in zwei Spalten vorhanden sind, zwei H\u00e4lften vorhanden sind.\u201c<\/em><\/p>\n<p>[0:00:49]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Das war vor 16 Jahren hier im Medienmagazin der damalige DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken zu einer Krise des Berufsverbands von Journalisten, dem DJV in der Hauptstadtregion. Seitdem gibt es einen schmerzvollen Prozess der Aufarbeitung, Abspaltung, Neugr\u00fcndung eines Journalistenverbandes zum Beispiel JVBB (Berlin-Brandenburg), Auseinandersetzungen mit einem DJV-Landesverband in Brandenburg, der Berlin f\u00fcr sich mit beansprucht, was im Streit dar\u00fcber sogar zur Nichtbesetzung eines rbb-Rundfunkratsposten f\u00fchrte. Man hat phasenweise ja den Eindruck, der Deutsche Journalisten Verband in Berlin-Brandenburg k\u00fcmmert sich mehr um sich, als um seine Mitglieder. Ich k\u00fcrzlich hier ab. Letztlich gab es den Beschluss im Mai 2019, den JVBB mit dem DJV Berlin zu fusionieren. Seit 11. Januar 2020 gibt es den gemeinsamen Vorsitzenden Christian Walther. Dann in dieser Woche eine Pressemitteilung des Verbands:<\/strong> <\/p>\n<p><em>\u201eDer Vorstand des DJV Berlin-JVBB hat seinen kollektiven R\u00fccktritt zum 1. September 2020 erkl\u00e4rt und entschieden, f\u00fcr den Herbst Neuwahlen anzustreben. Dem war die Ver\u00f6ffentlichung internen Post- und Mailverkehrs sowie von Gespr\u00e4chsinhalten aus Vorstandssitzungen vorausgegangen. Dieser Vertrauensbruch wie auch bereits seit Langem bestehende Differenzen im Vorstand haben einer vertrauensvollen Zusammenarbeit die Grundlage entzogen.\u201c<\/em><\/p>\n<p><strong>Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Verbandskrise soll nach einem <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/wie-das-kalbitz-interview-des-rbb-den-djv-berlin-jvbb-entzweite-li.93496\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Bericht<\/a> der Berliner Zeitung ein Streit \u00fcber das vor kurzem auch hier besprochenen rbb-Politik-am-See-Interview mit dem AfD-Politiker Andreas Kalbitz gewesen sein, Daniel.<\/strong><\/p>\n<p>[0:02:25]<br \/>\n<u>Daniel Bouhs<\/u>: <strong>Ja, und zu der ganzen Gemengelage muss ich, glaube ich, dazu sagen: Ich bin Mitglied in diesem Verband. Passiv. Bei einer der beiden Gewerkschaften sind Journalisten ja Mitglied meistens, allein schon, wenn es um die Hilfe bei juristischen Auseinandersetzungen gegen Auftrag- und Arbeitgeber geht. Rechtsschutz. J\u00f6rg, du hast Dich stattdessen f\u00fcr Verdi, die Deutsche Journalistinnen und Journalisten Union entschieden. Jedenfalls, Christian Walter, Mitarbeiter des rbb und vor allem Fusionsvorsitzender ist uns jetzt zugeschaltet. Christian, was genau ist denn vor dem R\u00fccktritt passiert? Was war so gravierend, dass der Neustart dieser Verb\u00e4nde personell so nicht standh\u00e4lt? Vielleicht das Stichwort hier auch, weil es ja in der Berichterstattung gefallen ist, das Kalbitz-Interview.<\/strong><\/p>\n<p>[0:03:09]<br \/>\n<u>Dr. Christian Walther<\/u>: Ja, das Kalbitz-Interviews spielt sicherlich eine Rolle. Aber eine, die jetzt m\u00f6glicherweise doch etwas \u00fcbertrieben oder \u00fcberh\u00f6ht wird. Wichtiger und richtiger ist das, was in der Pressemitteilung drinsteht. Vertrauensverh\u00e4ltnis ist futsch. Aber wir sollten uns auch vor Dramatisierungen h\u00fcten. Der O-Ton, den wir gerade gespielt haben und geh\u00f6rt haben von Herrn Konken ist in der Tat 16 Jahre alt. 16 Jahre hat die Spaltung dieses Berliner Journalistenverbandes gew\u00e4hrt. Ich bin vor dreieinhalb Jahren Vorsitzender vom Journalistenverband Berlin-Brandenburg, also von dem einen Teil dieser zwei im Wesentlichen Verb\u00e4nde hier in der Region geworden, habe dann sofort angefangen zu werben f\u00fcr eine m\u00f6glichst schnelle Fusion. Das hat dann trotzdem noch drei Jahre gedauert. Aber diese Fusion ist vollzogen. Sie ist rechtlich eingetragen. Sie ist jetzt Realit\u00e4t, mit der wir uns \u2026 also auf die wir uns sozusagen einzustellen haben. Da muss man jetzt nicht irgendwie bef\u00fcrchten, dass da irgendwie was wieder auseinanderknallt. Es gibt niemanden, der in diese Richtung denkt und arbeitet. Wir haben aber in der Tat ein Problem. Und das Problem gibt es dadurch, dass es einen Vorstand \u2026 dass ein Vorstand gew\u00e4hlt worden ist, Anfang des Jahres, wo wir dachten oder einige dachten, das ist vielleicht ganz salomonisch H\u00e4lfte:H\u00e4lfte aus den beiden bisherigen Vorst\u00e4nden und ein paar neue Gesichter. Das hat aber einfach nicht funktioniert. Die Chemie stimmte nicht. Da hat man, ich will nicht sagen, gegeneinander gearbeitet. Aber es war eben das Vertrauen nicht da, das Verantwortungsbewusstsein nicht da, die Verl\u00e4sslichkeit nicht da. Drei Dinge, die ich ganz wichtig finde f\u00fcr so eine Arbeit und solche Aufgaben. Und wenn ein Team in so einer Organisation nicht ordentlich zusammenarbeiten kann, dann habe ich eben gedacht, ist es das schlauste, wenn man die Mitgliedschaft, den Mitgliedern, dem Souver\u00e4n in diesem Verband die Chance gibt, ein neues Team an die Spitze zu stellen. Deswegen habe ich dem Vorstand vorgeschlagen, kollektiv zur\u00fcckzutreten. Der Vorstand ist mir in diesem Punkt einhellig gefolgt. Und so werden wir voraussichtlich im September Neuwahlen f\u00fcr den Vorstand haben. Klar ist aber auch die Mitglieder haben bestenfalls am Rande von alldem was mitbekommen. Die Mitglieder erwarten von uns eine anst\u00e4ndige Rechtsberatung, eine anst\u00e4ndige Steuerberatung, eine anst\u00e4ndige Berufsberatung, eine anst\u00e4ndige Versorgung mit Weiterbildungsangeboten. Gerade jetzt in der Corona-Krise war es au\u00dferordentlich wichtig, pers\u00f6nliche Beratungsangebote zu machen, weil viele Leute einfach vor der existenziellen Krise stehen. Wir haben das, wie ich finde, gl\u00e4nzend hinbekommen. Wir haben jede Menge Beratungsangebote pers\u00f6nlich gemacht. Wir haben sie per Videokonferenz gemacht. Wir haben sie mit gro\u00dfen Seminaren des Bundesverbandes zusammen gemacht, haben gleichzeitig aber auch das Verbandsleben weiterlaufen lassen. Also es ist \u2026<\/p>\n<p>[0:05:58]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Aber dennoch ist es passiert, Christian.<\/strong> <\/p>\n<p><u>Dr. Christian Walther<\/u>: Ja.<\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Es gab diesen R\u00fccktritt und er steht ja meist am Ende eines Konflikts und ist das Zeichen, dass hier eben nur ein Neustart helfen kann, wie man so bei einem Computer, wenn man mal schnell \u2026<\/strong><\/p>\n<p><u>Dr. Christian Walther<\/u>: Ein Restart.<\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong> &#8230;einen Restart &#8211; genau &#8211; macht. Wieso gab es keinen anderen Weg? Ihr seid alles wortgewaltige Menschen, rhetorisch begabt und auch sensibel.<\/strong><\/p>\n<p>[0:06:17]<br \/>\n<u>Dr. Christian Walther<\/u>: Du da kommen einfach Leute zusammen mit unterschiedlichen Biografien, mit unterschiedlichen Erwartungen. Da mussten auch m\u00f6glicherweise Entt\u00e4uschungen verarbeitet werden. Es war ja f\u00fcr einige Mitglieder dieses fusionierten Verbandes eine gro\u00dfe \u00dcberraschung, dass ich mich da durchgesetzt habe als Vorsitzender. Andere hatten erwartet, dass sie sich durchsetzen. Das sind so Sachen, die dann m\u00f6glicherweise da reinspielen. Aber ich finde, wir m\u00fcssen da gar nicht viel gro\u00df rein geheimnissen, weil niemand das dann so auf den Tisch legt, was alles dazu gef\u00fchrt hat, dass Jede\/Jeder sich dann individuell so verhalten hat, wie das Verhalten war. An einem bestimmten Punkt muss man einfach analytisch sagen: Es ist f\u00fcr den Verband nicht f\u00f6rderlich, wenn diese Truppe in dieser Konstellation das so weitermacht. Es ist f\u00f6rderlich f\u00fcr den Verband, wenn ein neues Team aufgestellt wird und das bef\u00f6rdere ich jetzt mit Energie. Und ich denke, dass wir dann in etwa acht Wochen auch schon ein bisschen klarer sehen, wo es l\u00e4ngst geht.<\/p>\n<p>[0:07:15]<br \/>\n<u>Daniel Bouhs<\/u>: <strong>Das Leaken, das Durchstechen von Informationen oder ganzen Dokumenten wie E-Mails ist ja meist das letzte Mittel, wenn innerhalb eines Systems das Potenzial empfundener Ungerechtigkeit so hoch ist, dass nur \u00d6ffentlichkeit helfen kann, ein Prozess zu stoppen oder zu ver\u00e4ndern. Also wenn es Missst\u00e4nde gibt. Es gibt aber auch das Motiv der Intrige, was ist in diesem Fall Dein Befund?<\/strong><\/p>\n<p>[0:07:39]<br \/>\n<u>Dr. Christian Walther<\/u>: Also, das ist ja das Absurde. Hier hat eine Gruppe eine Mehrheit gehabt im Vorstand f\u00fcr eine Erkl\u00e4rung gegen\u00fcber den rbb zu diesem Interview. Das hat einen l\u00e4ngeren Prozess davor gegeben, bis es zu dieser Abstimmung gekommen ist. Es ist inzwischen kein Geheimnis, dass ich diese Erkl\u00e4rung in dieser Form nicht unterst\u00fctzt habe, weil ich eine Menge Fragen dazu hatte, die auf die Art und Weise nicht beantwortet worden sind, weil ich wollte, dass die Betriebsgruppe, die Kollegen des Journalistenverbandes, in Redakteursausschuss, Freienvertretung, Personalrat an diesen Formulierungen dann auch beteiligt werden, wenn man so eine Erkl\u00e4rung schon abgibt. Das hat\u2018s so noch nicht gegeben. Deswegen stand ich dem distanziert gegen\u00fcber. Ich frage mich auch &#8211; und haben die Kollegen gefragt, ob es den unsere Aufgabe ist, jetzt so als Medienkritiker aufzutreten. Und wenn es so w\u00e4re, warum haben wir dann nicht in den vergangenen Monaten zu vielen anderen Anl\u00e4ssen innerhalb, wie au\u00dferhalb des rbb \u2026 also ich sage mal die Kampagne von Bild gegen Drosten, ich sage mal bei der Berliner Zeitung die Frage, wie kann es sein, dass da ein Artikel \u00fcber eine Firma des Eigent\u00fcmers pl\u00f6tzlich auftaucht und solche Geschichten, warum haben wir da nie etwas gesagt? Warum hat auch sozusagen der eine Verband, dessen Vertreter jetzt so gedr\u00e4ngt haben, warum haben wir in den vergangenen Jahren nichts gesagt? Warum haben sie nichts gesagt, als Kalbitz im letzten Jahr und im vorletzten Jahr in einem vergleichbaren Setting interviewt worden ist oder in den drei Jahren davor Gauland? Das war mir alles nicht klar. Deswegen hatte ich da eine gewisse Distanz. Dass dann aber, wenn man eine Mehrheit hat, ein Papier, aus dem sich \u00fcberhaupt nicht ergibt, dass da irgendjemand einen Dissens hat, weitergereicht wird mit der zus\u00e4tzlichen Erl\u00e4uterung, da gab es aber einen Dissens und der Vorsitzender war derjenige oder einer von dreien, die da anderer Auffassung waren, das ist dann schon eher in die zweite Abteilung, n\u00e4mlich in die Abteilung Intrige einzuf\u00fcgen. <\/p>\n<p>[0:09:35]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Aber die Berichterstattung in der Berliner Zeitung stimmt?<\/strong><\/p>\n<p>[0:09:42]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Christian?<\/strong><\/p>\n<p>[0:09:46] <\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Hallo? <\/strong><\/p>\n<p><u>Daniel Bouhs<\/u>: <strong>Da ist die Leitung wohl schon \u2026 <\/strong><\/p>\n<p><u>Dr. Christian Walther<\/u>: Hallo? Nein, wir hatten jetzt gerade ein Leitungsproblem.<\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Ok. Ich dachte, das war eine Bedenkpause, weil ich fragte n\u00e4mlich gerade, stimmt denn die Berichterstattung der Berliner Zeitung?<\/strong><\/p>\n<p>[0:09:59]<br \/>\n<u>Dr. Christian Walther<\/u>: An welchem Punkt?<\/p>\n<p>[0:10:00]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Na, insgesamt. Also, da wird er \u00c4hnliches beschrieben. Also, dass Du auch meintest, man sei kein Medienkritiker im DJV \u2026<\/strong><\/p>\n<p>[0:10:08]<br \/>\n<u>Dr. Christian Walther<\/u>: Aja, also in meinem \u2026 in meiner Mail an meine Kollegen habe ich gesagt, wir sind in der Regel keine Medienkritiker. Das hei\u00dft, es kann nat\u00fcrlich Ausnahmen geben. Die m\u00fcsste man aber, wie ich finde, vern\u00fcnftig begr\u00fcnden. Es muss Standards geben, nachdem der Journalisten-Verband die Arbeit ja von Kollegen kritisiert und bewertet und beurteilt. Die konnte ich jetzt nicht erkennen. Was mich auch ein bisschen gest\u00f6rt hat an dem Bericht war eigentlich, dass ich dem Kollegen Renner meine Begr\u00fcndung quasi aufdr\u00e4ngen musste. Der war gar nicht daran interessiert zu erfahren, warum ich denn eigentlich Bedenken hatte. Aber das ist ein Seitenaspekt. Das passiert einem im Journalismus ja h\u00e4ufiger.<\/p>\n<p>[0:10:48]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Das k\u00f6nnen wir gleich l\u00f6sen.<\/strong> <\/p>\n<p><u>Daniel Bouhs<\/u>: <strong>Und wir haben Kai-Hinrich Renner auch in der Leitung, Medienjournalist inzwischen bei der Berliner Zeitung. Sie haben, wie beschrieben, ja auch interne Depeschen, E-Mails aus dem Vorstand zu gespielt bekommen und dann \u00fcber diesen Vorgang berichtet. Wie stellt sich denn Ihnen, sozusagen als der Rechercheur mit dem Blick von au\u00dfen die Lage in dem Verband dar?<\/strong><\/p>\n<p>[0:11:13]<br \/>\n<u>Kai-Hinrich Renner<\/u>: (Lacht) Das scheint ein relativ desolater Landesverband zu sein. Ich habe das gro\u00dfe Gl\u00fcck, in einem anderen Mitglied sein zu d\u00fcrfen: DJV Hamburg. Da hab\u2018 ich solche Vorg\u00e4nge noch nie erlebt. Und ich finde es geradezu grotesk, wenn sich Journalisten dar\u00fcber beklagen, dass interne Information oh Gott, oh Gott, oh Gott an die \u00d6ffentlichkeit kommen. Hallo, Herr Kollege Walther, das ist unser Beruf, ne? Und wenn es Sie trifft, Pech gehabt. Und wenn Sie sagen, Sie h\u00e4tten mir Ihre Begr\u00fcndung aufdr\u00e4ngen m\u00fcssen \u2026 v\u00f6lliger Unsinn. Also ich habe mehrfach hinter Ihnen her telefoniert. Und ich denke, ich habe auch alles gebracht, inklusive Ihres h\u00f6chst fragw\u00fcrdigen Satzes, dass sich Journalisten nicht vom Verfassungsschutz sagen lassen, wen sie interviewen lassen und wen nicht. Also mal abgesehen, dass der Verfassungsschutz \u2026<\/p>\n<p><u>Dr. Christian Walther<\/u>: Warum fragw\u00fcrdig?<\/p>\n<p><u>Kai-Hinrich Renner<\/u>: \u2026 dass der Verfassungsschutz niemandem verbietet, Rechtsextremisten zu interviewen. Also ich glaube, da hat auch niemand gegen was. Die Frage ist, wie man es macht. Und ich glaube, ein wichtiger Punkt auch, Sie haben jetzt gesagt Journalisten sind keine \u2026 also der DJV in Berlin ist kein Medienkritiker: d&#8217;accord. Ich denke aber nur, es gibt F\u00e4lle, wo man vielleicht doch mal die Stimme erheben muss. Und ich glaube, da sind sie in Berlin ziemlich isoliert. Und damit meine ich Sie pers\u00f6nlich, weil Ihr Verband hat es ja dann getan, wenn Sie sich angucken: Der DJV Bundesverband, dessen Pressesprecher hat dieses Interview kritisiert. Er hat gesagt, das sei Harmoniesauce statt Konfrontation. Also alle haben das kritisiert. Und zwar zu Recht, weil sie haben jetzt ein paar F\u00e4lle aufgez\u00e4hlt, wo vielleicht auch Kritikw\u00fcrdiges passiert ist bei uns in der Berliner Zeitung den Fall Centogene, dann die Drosten-Kampagne von Bild. Aber hier geht es um etwas anderes. Wir reden \u00fcber Rechtsextremismus. Und Rechtsextremismus ist eines der dringendsten Probleme dieses Landes. Ich f\u00fcrchte, ich muss Sie sogar noch daran erinnern: Wir hatten rechtsextremistische Anschl\u00e4ge hier in Halle, in Hanau. Wir hatten den Mord an Walter L\u00fcbcke. Und hier wird, wenn Sie so wollen, der parlamentarische Arm des Rechtsextremismus in einem Larifari-Sommerinterview interviewt. So geht das nicht. Da m\u00fcssen sich Journalisten zu \u00e4u\u00dfern. Und ja \u2026 also ich fand das wirklich extrem bemerkenswert, was in Ihrem Verband, also sprich: was Sie da produziert haben, bzw. nicht produziert haben. Und von daher, das war nat\u00fcrlich eine Berichterstattung wert. Ganz klar. Und dass hier Dokumente geleakt wurden. Ach Gott. Also wirklich? Wollen Sie sich dar\u00fcber wirklich beklagen? Also \u2026<\/p>\n<p><u>Dr. Christian Walther<\/u>: Hat sich denn jemand beklagt?<\/p>\n<p>[0:13:36]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Bevor, Herr Renner, ich nochmal eine Frage stelle, Christian Walther, Sie d\u00fcrfen nat\u00fcrlich noch antworten.<\/strong><\/p>\n<p>[0:13:42]<br \/>\n<u>Dr. Christian Walther<\/u>: Also, um das mal klarzustellen, Ihnen Herr Renner hat niemanden ein Vorwurf gemacht. Ich jedenfalls nicht. Dass Sie mit Material arbeiten \u2026 ich selber habe lange genug im aktuellen hier beim rbb gearbeitet. Ich habe \u00fcber Jahrzehnte mit solchem Material gearbeitet. Das ist v\u00f6llig selbstverst\u00e4ndlich. Das \u00e4ndert aber nichts daran, dass der M\u00f6glichkeit, die Die dadurch hatten, vorausgegangen ist, das Vertraulichkeit und Vertrauen gebrochen worden ist. Das sind unterschiedliche Ebenen. Das muss man auseinanderhalten. Ansonsten will ich Ihnen auch sagen, wenn Sie sagen, dieser Verband sei desolat. Ich muss Ihnen da leider entgegentreten. Ein kontrovers diskutierender Verband ist kein desolater Verband. Und was die objektiven Leistungsdaten angeht, stehen wir in den vier Jahren, die ich hier \u00fcberblicken kann und die ich verantworte am besten unter allen Landesverb\u00e4nden dar. Das erkennt man an der Zahl der Delegierten auf dem Verbandstag, die sich nur bei uns in den letzten Jahren erh\u00f6ht hat und insofern der Befund, denen Sie da so k\u00fchn in die Gegend stellen, ist empirisch nicht zu halten.<\/p>\n<p>[0:14:46]<br \/>\n<u>Daniel Bouhs<\/u>: <strong>Sehr stabil, muss man aber wahrscheinlich auch sagen, ist der Verband derzeit ja nicht. Sonst w\u00fcrde ja der Vorstand nicht zur\u00fccktreten.<\/strong><\/p>\n<p>[0:14:54]<br \/>\n<u>Dr. Christian Walther<\/u>: Doch der Verband ist so stabil, wie er in 15 Jahren nicht stabil war. Wir k\u00f6nnten uns solche Turbulenzen, wie wir sie jetzt gerade haben &#8211; und das will ich ja gar nicht bestreiten, dass das turbulent ist &#8211; nicht leisten, wenn wir nicht ein klares Fundament h\u00e4tten, das wir durch die erfolgreiche Fusion hergestellt haben.<\/p>\n<p>[0:15:11]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Kai-Hinrich Renner, ich habe aber mal eine Frage, insofern \u2026 man ist ja als Journalist, wenn einem so etwas zugespielt wird in einer gewissen Konfliktlage, weil man sich ja auch instrumentalisieren lassen kann f\u00fcr Intrigen, f\u00fcr St\u00f6rfeuer. Die Absicht hinter einer geleakten Information muss ja nicht unbedingt erst einmal auf den ersten Blick erkennbar sein. Wie w\u00e4gen Sie da als verantwortungsvoller Journalist ab? Wie war das vielleicht zum Beispiel im ganz konkreten Fall jetzt beim DJV Berlin [-JVBB]?<\/strong><\/p>\n<p>[0:15:38]<br \/>\n<u>Kai-Hinrich Renner<\/u>: Also es hilft, wenn man wei\u00df, was derjenige, der leakt, damit beabsichtigt. Ne? Wenn man das nicht wei\u00df, ist es schwierig. Ich will jetzt gar nix zu meiner Quelle sagen. Das werden Sie auch verstehen. Aber ich glaube schon, was da beabsichtigt \u2026 schon gewusst zu haben, was da beabsichtigt war. Und dann gilt es immer abzuwiegen: Ist das wirklich interessant? Und ich finde die Auseinandersetzung \u2026<\/p>\n<p>[0:16:02]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Ist, wenn ich kurz unterbrechen darf, ist das Interessante, dass man einen Vorstand zum R\u00fccktritt zwingt dadurch?<\/strong><\/p>\n<p>[0:16:08]<br \/>\n<u>Kai-Hinrich Renner<\/u>: Das war ja \u2026 also ich \u2026 das war mir ja \u00fcberhaupt nicht klar, dass er dadurch zum R\u00fccktritt gezwungen wurde. Ich sehe ein, dass dann in der Folge der R\u00fccktritt m\u00f6glicherweise unausweichlich war. Aber das sind \u2026 das ist \u2026 also dar\u00fcber \u2026 wenn \u2026 dar\u00fcber muss ich mir jetzt doch keine Gedanken machen. Ich finde es sehr merkw\u00fcrdig, wenn ein Vorstand oder bzw. es geht ja gar nicht um den Vorstand, sondern um den Vorsitzenden und zwei weitere Vorstandsmitglieder. Wenn da so lange Hinhaltepolitik gespielt wird, bis es ja schon fast peinlich ist, dass elf Tage nach diesem Sommerinterview erst der Protest des DJV Berlin-JVBB beim rbb eintrifft, also lange, nachdem der rbb ja selber erkannt hat, dass das vielleicht nicht die beste Idee war mit diesem lauschigen Sommerinterview mit Herrn Kalbitz. Christoph Singelnstein hat zur\u00fcckgerudert, hat gesagt, man h\u00e4tte sich besser vorbereiten m\u00fcssen. Man h\u00e4tte die Expertise des Senders einbringen m\u00fcssen. Wie gesagt, den Sprecher des Bundesvorstands habe ich bereits zitiert, also im Prinzip die Sache war l\u00e4ngst gegessen. Und dann elf Tage sp\u00e4ter \u2026 das ist auch so ein bisschen peinlich, muss man ganz ehrlich sagen. Also das \u2026<\/p>\n<p>[0:17:12]<br \/>\n<u>Dr. Christian Walther<\/u>: Ja, aber das war mein Eindruck genau auch.<\/p>\n<p>[0:17:14]<br \/>\n<u>Kai-Hinrich Renner<\/u>: Dass das dann Konsequenzen hat, das ist dann halt eben so.<\/p>\n<p><u>Dr. Christian Walther<\/u>: Das war ja auch mein Eindruck. Es war eigentlich alles gesagt \u2026<\/p>\n<p><u>Kai-Hinrich Renner<\/u>: Da muss ich mir aber als jemand, der dar\u00fcber berichtet, nicht sagen: O Gott, o Gott, o Gott, jetzt k\u00f6nnten die alle zur\u00fccktreten. Das ist nicht meine Aufgabe.<\/p>\n<p>[0:17:26]<br \/>\n<u>Daniel Bouhs<\/u>: <strong>Christian Walter, vielleicht letzte Entgegnung noch mit Blick auf die Zeit?<\/strong><\/p>\n<p>[0:17:30]<br \/>\n<u>Dr. Christian Walther<\/u>: In der Tat \u2026 ich komme ja aus der Aktualit\u00e4t. Meine Erwartung ist, wenn ich eine Presseerkl\u00e4rung abgebe, dann muss die sich unmittelbar auf ein Ereignis beziehen. Das Ereignis war am Sonntag. Sonntagmittag ist diese lange Version online gegangen. Sonntag, 19 Uhr 30 ist die Kurzversion in \u201eBrandenburg aktuell\u201c gesendet worden. Dann passierte in unserem Verband erstmal gar nichts. Am Montag gab es keine Reaktion, am Dienstag bis 17 Uhr nichts. Und dann wurde gesagt, man k\u00f6nnte doch da r\u00fcber und m\u00fcsste auch dar\u00fcber mal sprechen. Ich erwarte, wenn schon alles gesagt ist durch andere, dass man dann wenigstens einen bestimmten Grad an Originalit\u00e4t in der Stellungnahme hat, dass einem was Neues an Argumenten einf\u00e4llt. Das war f\u00fcr mich aber nicht erkennbar. Man muss auch sagen, dass das, was nachher beschlossen worden ist, was anderes war, als vorne in den Mails kommuniziert worden ist innerhalb des Verbandes. Also da hat sich auch als bewegt. Aber ich will das noch einmal sehr klar sagen: Ich habe nichts dagegen, dass man kontrovers dar\u00fcber diskutiert, wie man auf eine bestimmte Sache reagiert. Ich habe nur was dagegen, dass man solche Sachen macht, ohne die Beteiligten auch unseres Verbandes im Betrieb zu fragen und zu beteiligen. Und ich kann es sehr gut ertragen, auch in einzelnen Fragen Mal in der Minderheit zu sein. Kein Mensch h\u00e4tte je davon erfahren, dass ich eine abweichende Meinung habe, weil die Erkl\u00e4rung, die rausgegangen ist, ist auf einem Briefbogen rausgegangen, wo alle Namen aller Mitglieder des Vorstandes, auch meiner drauf verzeichnet waren. Nur dadurch, dass dann nachtr\u00e4glich gesagt worden ist: Das ist zwar vom Vorstand beschlossen worden, aber der Walther, der hat dagegen stimmt, nur dadurch ist diese Geschichte f\u00fcr Herrn Renner und f\u00fcr alle anderen als Konflikt \u00f6ffentlich erkennbar geworden.<\/p>\n<p>[0:19:21]<br \/>\n<u>Daniel Bouhs<\/u>: <strong>Wir werden dranbleiben wie der rbb mit, sagen wir mal, kritischen politischen Figuren weiter umgeht. Aber nat\u00fcrlich auch, wie es um den Journalistenverband hier in der Hauptstadtregion bestellt ist. F\u00fcr den Moment vielen Dank, Christian Walther, dem Noch-Vorsitzenden und dem Medienjournalisten Kai-Hinrich Renner vielen Dank und sch\u00f6nes Wochenende!<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><\/div><\/div>\n<div style=\"height: 30px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #DADADA;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a href=\"http:\/\/twittercounter.com\/medienmagazin\">medienmagazin on Twitter Counter<\/a><\/noscript><\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer Pressever\u00f6ffentlichung der Berliner Zeitung zum Journalistenverband DJV Berlin-JVBB, die einen Konflikt innerhalb des Verbands zur Bewertung des rbb-Politik-am-See-Interviews mit dem AfD-Politiker Andreas Kalbitz ausmachte, erkl\u00e4rte in dieser Woche der Vorstand des DJV Berlin-JVBB seinen kollektiven R\u00fccktritt zum 01.09.2020 und entschied, f\u00fcr den Herbst Neuwahlen anzustreben. 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