{"id":49808,"date":"2021-06-10T15:00:32","date_gmt":"2021-06-10T13:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=49808"},"modified":"2021-06-16T21:24:55","modified_gmt":"2021-06-16T19:24:55","slug":"medienstaatsvertrag-neue-sachlichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=49808","title":{"rendered":"Medienstaatsvertrag &#8211; neue Sachlichkeit"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_49819\" aria-describedby=\"caption-attachment-49819\" style=\"width: 1100px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20200514_raab_heike_1100\u00d7589.jpg\" alt=\"\" width=\"1100\" height=\"589\" class=\"size-full wp-image-49819\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20200514_raab_heike_1100\u00d7589.jpg 1100w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20200514_raab_heike_1100\u00d7589-300x161.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20200514_raab_heike_1100\u00d7589-768x411.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-49819\" class=\"wp-caption-text\">Heike Raab | Foto: \u00a9 RLP Marc-Steffen Unger<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p>Am 09.06.2021 tagte die Rundfunkkommission der L\u00e4nder \u00fcber eine Novellierung des Medienstaatsvertrags. Im Fokus eine Neufassung des Auftrags f\u00fcr ARD, ZDF und Deutschlandradio.<\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><\/p>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n <audio   controls > <source src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20210610_raab_heike_bouhs_daniel_96.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20210610_raab_heike_bouhs_daniel_96.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20210610_raab_heike_bouhs_daniel_96.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20210610_raab_heike_bouhs_daniel_96.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  \n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><u>Was<\/u>: Schaltgespr\u00e4ch zum aktuelle Stand in der Diskussion um einen neuen Medienstaatsvertrag<br \/>\n<u>Wer<\/u>:<br \/>\n* Heike Raab, Bevollm\u00e4chtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und f\u00fcr Europa, Medien und Digitales als Staatssekret\u00e4rin in der Staatskanzlei, ma\u00dfgebliche Koordinatorin in der Rundfunkkommission der L\u00e4nder<br \/>\n* Daniel Bouhs, freier Medienjournalist<br \/>\n<u>Wann<\/u>: 10.06.2021<\/p>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<div id='stb-container-6546' class='stb-container-css stb-custom-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/heart.png'><\/aside><div id='stb-box-6546' class='stb-custom_box stb-box' ><\/p>\n<p>(w\u00f6rtliches Transkript, H\u00f6rverst\u00e4ndnisfehler vorbehalten)<\/p>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<blockquote><p>\nDaniel Bouhs [00:00:00] <strong>Wie ist denn der Sachstand jetzt? Stichwort: Auftragsreform.<\/strong> <\/p>\n<p>Heike Raab [00:00:03] Also wir haben in der Rundfunkkommission sehr gute und konstruktive Beratungen gehabt und arbeiten an einem Diskussionsentwurf zur Novelle des Medienstaatsvertrages, der Auftrag und Struktur des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks in den Blick nimmt. Und ich muss dann ein St\u00fcck weit zur\u00fcckspringen und auf den M\u00e4rz schauen. Denn wir haben die Reform des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks in zwei Phasen gegliedert und wir haben verst\u00e4ndlicherweise mit Blick auf die noch ausstehende Entscheidung aus Karlsruhe die zweite Phase der Finanzierung hinten angestellt. Und deshalb will ich heut&#8216; gern einen kurzen Sachstand zur ersten Phase geben. Und in der ersten Phase geht es um die Themen: Auftragsdefinition des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks, also wie sieht der Auftrag des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks aus? Warum brauchen wir den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk? Er soll alle Generationen erreichen. Er soll die wichtigen Bereiche Bildung, Kultur, Information, aber auch Unterhaltung in dem Sinne &#8222;entertain to inform&#8220; oder &#8222;entertain to educate&#8220;, wie es auch in der BBC bei den matters of concern niedergelegt ist, darstellen, also den Markenkern des \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunks, klar &#8230; haben wir hier noch besser formuliert. Und weil viele Menschen heutzutage auch einfach fragen: Warum gibt&#8217;s den \u00f6ffentlich-rechtlichen und das finden wir, ist jetzt sehr gut gelungen in den neuen Formulierungen zum Thema &#8222;Auftrag&#8220;. <\/p>\n<p>Daniel Bouhs [00:01:46] <strong>In dieser Synopse war ja auch die Rede davon von &#8222;Sachlichkeit&#8220;. Ist das jetzt auch mit aufgenommen worden?<\/strong> <\/p>\n<p>Heike Raab [00:01:52] Ja, wir sind erstens mal in einem Diskussionsentwurf und noch nicht in einem fertigen Staatsvertrag. Und das wird auch alles noch diskutiert. Und das mit der Sachlichkeit und der Wahrheit, das entspricht ja auch dem, was in den journalistischen Sorgfaltspflichten gew\u00fcnscht wird. Und da verweise ich auf den Medienstaatsvertrag, auf den \u00a7 6, das sind Sorgfaltspflichten, die gelten f\u00fcr alle und nicht nur f\u00fcr den \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk. Da geht es um Berichterstattung, Informationssendungen und die anerkannten journalistischen Grunds\u00e4tze und so weiter und so fort. Und hier stehen auch, die gebotene &#8222;Sorgfalt auf Wahrheit und Herkunft zu pr\u00fcfen. Kommentare sind von der Berichterstattung deutlich zu trennen und unter Nennung des Verfassers als solche zu kennzeichnen.&#8220; <\/p>\n<p>Daniel Bouhs [00:02:37] <strong>Aber ist das nicht ein Risiko z. B. f\u00fcr Satire? Also gilt das &#8222;sachlich sein&#8220; f\u00fcr alle Genres?<\/strong> <\/p>\n<p>Heike Raab [00:02:42] Nein. Wir werden also &#8230; wir sind &#8211; das ist ein Diskussionsentwurf &#8211; und wir sind jetzt dabei zu pr\u00fcfen, ob jeder Begriff nat\u00fcrlich so drin ist. Wir haben gerade \u00fcber den Begriff der Sachlichkeit auch diskutiert. Wir haben erkannt, dass man den zumindest ausf\u00fchrlich in der Begr\u00fcndung erkl\u00e4ren m\u00fcsste, wenn er so drin stehen bleibt. Man muss ja auch sehen, woran ist das hier gekn\u00fcpft. Und dieser Paragraph &#8230; es geht ja hier um diesen Absatz 2 und es geht um den \u00a7 26 (1) den &#8222;Auftrag&#8220;. Und hier geht es darum, dass die \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bei der Erf\u00fcllung des Auftrags eben journalistische Standards, Grunds\u00e4tze, Wahrheit, Sachlichkeit und Achtung &#8230; und Sachlichkeit ist nicht so gemeint, dass satirische Formate oder Kommentar- und Meinungsfunktionen in den Nachrichtensendungen oder Magazinen nicht mehr stattfinden k\u00f6nnen. Aber wir haben da Anf\u00fchrungsstrichchen dran gemacht und entweder muss es sorgf\u00e4ltig begr\u00fcndet werden oder wir finden noch einen besseren Begriff. <\/p>\n<p>Daniel Bouhs [00:03:45] <strong>Okay, Sie sagen ja auch das ist ja alles noch in der Diskussion. Sie wollen ja jetzt auch \u00f6ffentlich diskutieren lassen. Vielleicht erkl\u00e4ren Sie mir einmal kurz noch: Wie ist der Sachstand jetzt, was den Entwurf angeht beim Stichwort Auftragsflexibilisierung? Welche Sender werden nach aktuellem Stand noch konkret beauftragt und wo greift dann die Flexibilit\u00e4t? <\/strong><\/p>\n<p>Heike Raab [00:04:06] Also der Sachstand grunds\u00e4tzlich zu der ersten Phase ist der, dass wir alle diese \u00dcberlegungen auch mal mit den Anstalten jetzt ventiliert haben, dass wir gestern ein paar Punkte identifiziert haben. Einer von den genannten ist in dem \u00a7 26 (2) das Vokabular der Sachlichkeit. Ein zweiter ist auch noch verbunden mit der Flexibilisierung der Progammbeauftragung. Und wir kommen gleich noch zu weiteren, zu dem Thema: Wie misst man Qualit\u00e4t im \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk? Wir haben uns gestern noch zu ein paar sehr konkreten Fragestellungen Arbeitsauftr\u00e4ge erteilt. Diese werden auch im Lichte der gestrigen Er\u00f6rterungen von den Rundfunkreferenten bearbeitet. Und wir haben noch vor, bevor wir in die parlamentarische Sommerpause gehen, dass wir dann einen abgestimmten Staatsvertragsentwurf in die Anh\u00f6rung geben k\u00f6nnen. Ich sag mal, wir reden da jetzt \u00fcber so eine Zeitkorridor von bis 4 Wochen, die wir m\u00f6glicherweise einfach jetzt noch brauchen, weil wir wollen, was in die Anh\u00f6rung und in die Teilhabe-Runde jetzt geben, was dann auch klar ist in der Sprache und wo wir nicht wie bei &#8222;Sachlichkeit&#8220; dann solche Sachen erkl\u00e4ren m\u00fcssen, sondern, wo wir das gut hinkriegen. So, wo sind wir bei der Programm-Beauftragung? Wir haben bei der Programm-Beauftragung ganz klar festgestellt, immer wieder bekr\u00e4ftigt Erstes Programm und Zweites Programm werden weiterhin linear beauftragt und nat\u00fcrlich auch die Dritten Programme und nat\u00fcrlich auch die, wo wir internationale Staatsvertragsverpflichtungen haben wie Arte und 3sat. Und es ist ein aufeinander zubewegen da bei &#8230; bei den Gemeinschaftsprogrammen KiKa und Phoenix. Und am Ende des Lebens steht immer ein Kompromiss. Und da sage ich auch ausdr\u00fccklich, hat sich Rheinland-Pfalz ein St\u00fcck bewegt. Wir haben aber auch ganz klar gesagt, was passiert, wenn nicht mehr linear beauftragt wird, hei\u00dft das nicht, dass linear abgeschaltet wird. Es hei\u00dft nur mit anderen Worten: Es besteht die M\u00f6glichkeit, dass hier Angebote im nonlinearen Bereich weiterhin geschaffen werden, aber vielleicht irgendwann Zeitpunkte da sind, dass man \u00fcber linear und nonlinear in dieser Phase eben auch entscheiden kann. Beispiele verdeutlichen, um was es geht. Ein Beispiel ist der Spartenkanal ARD Alpha beispielsweise. Hier geht es um fr\u00fcher Telekolleg oder Schulfernsehen. Hier kann man sich ja sehr gut vorstellen &#8211; und da haben wir schon oft dr\u00fcber gesprochen &#8211; braucht man hier die Linearit\u00e4t noch? Hier kann man sich sehr gut vorstellen, dass im Rahmen einer Wissensplattform Wissensvermittlung auch auf Abruf, on demand in den Mediatheken und eben auch im reinen Online-Bereich sehr gut funktionieren k\u00f6nnen. Und bei der Programm-Beauftragung geht es ja nicht vorne nur um die Aufz\u00e4hlung der Linearit\u00e4t, sondern es geht ganz besonders darum, das ist in dem Absatz 5 zu lesen, wie die \u00dcberf\u00fchrungen auch stattfinden. Dazu geh\u00f6rt die gemeinsame Plattform-Strategie. Da haben uns die Anstalten jetzt auch aufgezeigt, dass sie sehr weit sind in den Gedanken, wie sie diese Aufgabe auch erf\u00fcllen wollen. Und es geht dann auch darum, dass wir im Bereich der Telemedien-Konzepte nicht nur den Probebetrieb erm\u00f6glichen wollen, sondern wir auch hier ganz dezidiert Anmerkungen gemacht haben in einem neuen \u00a7 32 A zur \u00dcberf\u00fchrung und zum Austausch von Programmen, wie dies funktionieren kann, welche Rolle die Gremien dann einnehmen werden und wie eben die Einbindung in eine Plattform-Strategie dann erfolgt. <\/p>\n<p>Daniel Bouhs [00:08:14] <strong>Phoenix und der KiKa werden also k\u00fcnftig auch weiter beauftragt konkret?<\/strong> <\/p>\n<p>Heike Raab [00:08:18] Nein. Wir sind bereit, auch Phoenix und KiKa in die Flexibilisierung zu geben. <\/p>\n<p>Daniel Bouhs [00:08:22] <strong>Also die klassischen Spartensender plus Phoenix und KiKa k\u00f6nnten nach jetzigem Stand in die Flexibilisierung gehen. Wie leicht ist es, vielleicht noch eine Einsch\u00e4tzung, aus Ihrer Sicht diesen Kompromiss auch zu finden? Sind ja einige Jahre jetzt schon Diskussionen gelaufen. Die L\u00e4nder geben da ja auch ein St\u00fcck weit Macht ab, gerade was die Beauftragung angeht. Wie hart wird da gerungen?<\/strong> <\/p>\n<p>Heike Raab [00:08:46] Es geht hier nicht um Machtverh\u00e4ltnisse und es geht auch darum wir arbeiten auf der Basis eines Eckpapiers, was schon 2019 konsentiert war. Und da war ein Punkt die Teil-Flexibilisierung. Wir hatten &#8230; Das, was wir jetzt in zwei Phasen aufgeteilt haben, war damals ein Gesamtpaket mit Auftrag, Programm-Flexibilisierung, Plattform-Strategie plus der Vorstellung einer Teil-Indexierung mit einer starken KEF, aber auch einer Verstetigung der Beitragsentwicklung. Dieses ist gescheitert. Und das Thema, was uns damals gehindert hat, dem Staatsvertrag zuzustimmen, das ist jetzt ja im Moment aktuell nicht in der Diskussion und da warten wir alle auf Karlsruhe. Insofern sehe ich es hier als eine Riesenchance, dass wir den \u00f6ffentlich-rechtlichen die digitale Transformation erm\u00f6glichen wollen, dass sie alle erreichen, auch j\u00fcngere Generationen, die nicht mehr die linearen Nutzer sind, sondern eher die nonlinearen Nutzer, dass man auch neue kreative Angebote machen kann. <\/p>\n<p>Beispiel ist: &#8222;Mein Name ist Sophie Scholl&#8220;. Das ist ein ARD onlyonline-Produkt, was \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/ichbinsophiescholl\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Insta<\/a>, glaube ich, verbreitet wird oder TikTok\/Insta. Das sind solche neuen Formate, die einfach gut funktionieren. Und was jetzt mit dieser neuen &#8211; ich subsumiere das unter der Thematik Plattform-Strategie &#8211; geschaffen wird mit dieser Vernetzung der Mediatheken, das wird ein absoluter Mehrwert f\u00fcr die Nutzerinnen und Nutzer mit einem starken Bezug. Und ich kann mir als Koordinatorin des Vorsitzlandes der Rundfunkkommission auch vorstellen, dass wir in eine Negativliste gehen. Dort hat man ja gewisse interaktive Formate aus dem Gamesbereich ausgeschlossen. Aber wir denken da nicht an die Ego-Shooter oder Ballerspiele, sondern auch daran, dass es wissensbasierte Sendungen gibt, die man auch mit interaktiven Formaten, mit wissensspielerischen Elementen &#8211; in dem Fall w\u00e4ren das Serious Games &#8211; auch untermauern kann. Das ist f\u00fcr mich auch ein konsequentes Weiterentwickeln dieser ganzen Idee. <\/p>\n<p>Und ich glaube, dass wir damit auch in dieser ganzen aufgeheizten Debatte in der Bundesrepublik Deutschland seitens der L\u00e4nder ein klares Bekenntnis zu einem modernen, zeitgem\u00e4\u00dfen \u00f6ffentlich-rechtlichen Rundfunk in der digitalen Welt abgeben k\u00f6nnen. Das, was jetzt vorliegt, ist aber auf den ersten Blick etwas, was genau nur das in den Blick nimmt und was jetzt aber eine andere Debatte, die in der Bundesrepublik Deutschland auch kursiert: Wo ist die Spardose?, nicht in den Blick nimmt. Wir haben aber mit den Intendantinnen, Intendanten auch dar\u00fcber gesprochen, wo k\u00f6nnt ihr Kostentransparenz darstellen? Wie greift ihr diese Elemente auf, die die KEF immer kritisiert? Zu hohe Produktionskosten, zu hohe Verwaltungskosten? Muss man wirklich die St\u00fchle noch selber bauen oder kann man die nicht woanders herbekommen? Also das haben wir ganz klar gefordert. Und deshalb haben wir auch noch einen weiteren offenen Punkt, den ich gerne ansprechen m\u00f6chte. Und das ist der Punkt, den m\u00f6chte ich \u00fcberschreiben mit der Thematik &#8222;Qualit\u00e4t in den Medien&#8220;, auf der einen Seite und auf der anderen Seite Kostentransparenz und Effizienz. Und da haben wir in der Synopse mal Formulierungen versucht, in dem \u00a7 31. Aber die wollen wir noch ganz klar sch\u00e4rfen. Hier geht es ja &#8230; welche Berichtspflichten hat man? Qualit\u00e4t und Quantit\u00e4t der Auftr\u00e4ge. Wir haben uns mit hohem, gro\u00dfem Interesse angeschaut, dass es in der Schweiz ein Jahrbuch der Qualit\u00e4t der Medien gibt. Das ist etwas, was wir uns gut vorstellen k\u00f6nnen. Und die Beitragszahler wollen ja auch wissen, wof\u00fcr geben die \u00fcberhaupt das Geld aus? Sie glauben gar nicht, wenn wir &#8230; wir kriegen k\u00f6rbeweise Eingaben als Vorsitzland der Rundfunkkommission. Das hat so zugenommen in den letzten zwei Jahren. Und da sehen wir, was sind das f\u00fcr Fragen, die da kommen. Und die einen betreffen das Programm. Und da sagen wir nat\u00fcrlich Programmautonomie. Aber Programm muss auch qualitativ hochwertig sein. Deshalb diese tolle Idee aus der Schweiz. Und zweitens mal Kostentransparenz ist eine Grundvoraussetzung, wenn man eben aktiv ist. Und da w\u00fcnschen wir uns mehr. <\/p>\n<\/blockquote>\n<p><\/div><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #DADADA;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a href=\"http:\/\/twittercounter.com\/medienmagazin\">medienmagazin on Twitter Counter<\/a><\/noscript><\/p>\n<p><\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 09.06.2021 tagte die Rundfunkkommission der L\u00e4nder \u00fcber eine Novellierung des Medienstaatsvertrags. 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