{"id":55336,"date":"2026-08-29T09:00:29","date_gmt":"2026-08-29T07:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=55336"},"modified":"2026-08-30T01:26:50","modified_gmt":"2026-08-29T23:26:50","slug":"der-medienbote-vor-20-jahren-medien-tagebuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=55336","title":{"rendered":"Der Medienbote &#8211; Vor 20 Jahren | Medien-Tagebuch"},"content":{"rendered":"<p><script class=\"podigee-podcast-player\" src=\"https:\/\/player.podigee-cdn.net\/podcast-player\/javascripts\/podigee-podcast-player.js\" data-configuration=\"https:\/\/der-medienbote.podigee.io\/1-neue-episode\/embed?context=external\"><\/script><br \/>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\n<div class=\"BorlabsCookie\"><div class=\"_brlbs-content-blocker\"> <div class=\"_brlbs-embed _brlbs-video-youtube\"> <img class=\"_brlbs-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/borlabs-cookie\/images\/cb-no-thumbnail.png\" alt=\"YouTube\"> <div class=\"_brlbs-caption\"> <p>Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerkl\u00e4rung von YouTube.<br><a href=\"https:\/\/policies.google.com\/privacy\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Mehr erfahren<\/a><\/p> <p><a class=\"_brlbs-btn _brlbs-icon-play-white\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-unblock role=\"button\">Video laden<\/a><\/p> <p><label><input type=\"checkbox\" name=\"unblockAll\" value=\"1\" checked> <small>YouTube immer entsperren<\/small><\/label><\/p> <\/div> <\/div> <\/div><div class=\"borlabs-hide\" data-borlabs-cookie-type=\"content-blocker\" data-borlabs-cookie-id=\"youtube\"><script type=\"text\/template\">PGlmcmFtZSBsb2FkaW5nPSJsYXp5IiB3aWR0aD0iNjAwIiBoZWlnaHQ9IjMzOCIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9VbXozOElDbHkzcyIgdGl0bGU9IkRlciBNZWRpZW5ib3RlIOKAkyBWb3IgMjAgSmFocmVuIHwgTWVkaWVuLVRhZ2VidWNoIOKAkyBQaWxvdGZvbGdlICMwMDAiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvdz0iYWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZTsgd2ViLXNoYXJlIiByZWZlcnJlcnBvbGljeT0ic3RyaWN0LW9yaWdpbi13aGVuLWNyb3NzLW9yaWdpbiIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPjwvcD4=<\/script><\/div><\/div>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<div class=\"BorlabsCookie\">\n<div class=\"_brlbs-content-blocker\">\n<div class=\"_brlbs-default\">\n<p>Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von open.spotify.com zu laden.<\/p>\n<p><a class=\"_brlbs-btn\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-unblock role=\"button\">Inhalt laden<\/a><\/p>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<div class=\"borlabs-hide\" data-borlabs-cookie-type=\"content-blocker\" data-borlabs-cookie-id=\"default\"><script type=\"text\/template\">PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iU3BvdGlmeSBFbWJlZDogRGVyIE1lZGllbmJvdGUgLSBWb3IgMjAgSmFocmVuIHwgTWVkaWVuLVRhZ2VidWNoIC0gUGlsb3Rmb2xnZSAjMDAwIiBzdHlsZT0iYm9yZGVyLXJhZGl1czogMTJweCIgd2lkdGg9IjYyNCIgaGVpZ2h0PSIzNTEiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4gYWxsb3c9ImF1dG9wbGF5OyBjbGlwYm9hcmQtd3JpdGU7IGVuY3J5cHRlZC1tZWRpYTsgZnVsbHNjcmVlbjsgcGljdHVyZS1pbi1waWN0dXJlIiBsb2FkaW5nPSJsYXp5IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vb3Blbi5zcG90aWZ5LmNvbS9lbWJlZC9lcGlzb2RlLzNxNk5VVGpjOEVDM2ViVjZzbU9mMjUvdmlkZW8\/c2k9YzI0MWQ5Y2ZjYzJjNGNjNyZhbXA7dXRtX3NvdXJjZT1vZW1iZWQiPjwvaWZyYW1lPg==<\/script><\/div>\n<\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\n<strong>KAPITEL<\/strong><br \/>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\n&#x25b6;\ufe0e [00:00] Der Medienbote: Vor 20 Jahren<br \/>\n&#x25b6;\ufe0e [00:19] Bernt von zur M\u00fchlen vorgestellt<br \/>\n&#x25b6;\ufe0e [01:07] Vom China-Journalismus zu RTL 104.6<br \/>\n&#x25b6;\ufe0e [04:54] Wie das Medientagebuch entstand<br \/>\n&#x25b6;\ufe0e [06:33] Warum ein R\u00fcckblick nach 20 Jahren?<br \/>\n&#x25b6;\ufe0e [08:16] Technik, Journalismus und Mediengeschichte<br \/>\n&#x25b6;\ufe0e [10:04] So erscheint die neue Podcast-Reihe<br \/>\n&#x25b6;\ufe0e [11:33] Abspann<br \/>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\n<strong>TRANSKRIPT<\/strong><br \/>\n<div id='stb-container-4167' class='stb-container-css stb-custom-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/heart.png'><\/aside><div id='stb-box-4167' class='stb-custom_box stb-box' ><\/p>\n<blockquote><p>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\n[0:00:03]<br \/><strong>Jingle<\/strong>: Der Medienbote \u2013 vor 20 Jahren. Medien-Tagebuch von Bernt von zur M\u00fchlen.<br \/>\n[0:00:19]<br \/><strong>J\u00f6rg Wagner<\/strong>: Herzlich willkommen zu einer neuen Serie, zu einer neuen Reihe: \u201eVor 20 Jahren \u2013 Der Medienbote\u201c. Ich begr\u00fc\u00dfe in der Leitung den Autor dieser Zeilen, die wir in t\u00e4glichen Folgen \u2013 mit Ausnahme von Samstag, Sonntag, wenn ich das richtig verstanden habe \u2013 hier auch t\u00e4glich ver\u00f6ffentlichen: Bernt von zur M\u00fchlen. Sie muss man eigentlich nicht vorstellen, aber ich will es dennoch irgendwie versuchen. In Berlin waren Sie ja sehr prominent unterwegs, als RTL 104.6 gestartet ist. Sie waren Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. Aber Sie haben noch viel mehr, ich sage mal, Berufe. Vielleicht stellen Sie die wichtigsten vor: Wann sind Sie ins Mediengesch\u00e4ft eingetreten, und was machen Sie heute?<br \/>\n[0:01:07]<br \/><strong>Bernt von zur M\u00fchlen<\/strong>: Na, ins Mediengesch\u00e4ft bin ich eigentlich durch Zuf\u00e4lle gekommen. Es entstand in K\u00f6ln, wo ich wohnte, in den 70er-Jahren innerhalb der Deutschen Welle das Fach \u2013 so nenne ich es jetzt mal \u2013, eine Asienredaktion und eine Chinaredaktion. Und durch mein immerw\u00e4hrendes Interesse an China \u2013 heute \u00fcbrigens auch noch \u2013 habe ich den leitenden Redakteur kennengelernt, Andreas Donath, einer der besten \u00dcbersetzer \u00fcbrigens von chinesischer Literatur, Poesie und so weiter, der fr\u00fcher beim SPIEGEL arbeitete und gro\u00dfe Titelgeschichten \u00fcber Zhou Enlai und Mao Zedong zu verantworten hatte. Und der guckte mich an, und links waren chinesische Schriftzeichen an seiner Wand, und auf dem Schreibtisch lagen Kurven von Investmentfonds aus Amerika \u2013 er liebte es, zu investieren in Aktien \u2013, und der sagte, ohne dass ich das lange erkl\u00e4rte: \u201eJa, machen. Schreiben Sie mir was.\u201c Und da fing ich an, f\u00fcr die China- und Asienredaktion regelm\u00e4\u00dfig Dinge zu schreiben. Und da entstand mehr Hunger eigentlich auf Journalismus. Und dann wurde ich ja eingestellt von den Anf\u00e4ngen der Morgenshow von Radio Luxemburg. Das war, als Thomas Gottschalk anfing. Es war seine Anfangszeit, ich glaube, es war das erste Jahr dort. Keiner kannte ihn so richtig im Haus, aber er war ja sofort der Hochbegabte. Und Thomas stellte mich ein f\u00fcr Radio Luxemburg. Und bevor ich dort anfing \u2013 das war im Oktober 1983 \u2013, hatte ich noch die Gelegenheit, eine Chinareise zu machen. Da betreute ich interessierte Deutsche, die nach China fahren wollten. Ich betreute sie als Reiseleiter. Wir durften damals nicht als Journalisten einreisen. Und durch Zufall ergab es sich, dass der Ministerpr\u00e4sident von Nordrhein-Westfalen, Ministerpr\u00e4sident Rau, auch Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei \u2026 Und ein Journalist der Deutschen Presse-Agentur fl\u00fcsterte mir sozusagen zu, dass es gar nicht um einen normalen Besuch ging, sondern um die Aufnahme der Parteibeziehungen zwischen KP China und der SPD. Und ich nahm die Gelegenheit wahr. Ich war ja ein Null, ein Nichts. Ich konnte zwar schon auftreten f\u00fcr Radio Luxemburg, aber wer traute schon Radio Luxemburg ein politisches Interview zu? Und in einem der gr\u00f6\u00dften Hotels Pekings, 1983, interviewte ich Rau und fragte ihn dann \u00fcberraschend. Er war sehr nett, freundlich wie immer, zitierte Bibelverse, und ich \u00fcberfiel ihn mit der Frage: \u201eSind Sie hier, um mit der KP China die Parteibeziehungen aufzunehmen?\u201c Und er war w\u00fctend, aber antwortete mit dem, was ich nat\u00fcrlich h\u00f6ren wollte: \u201eJa.\u201c Und das war mein erster Bericht, per Telefon in einer hackenden Leitung durchgegeben nach Luxemburg. Und dann, ab 1983, war ich, wie gesagt, bei Radio Luxemburg. Dann auch am Ende dieser Phase, nach einem kurzen Intermezzo in einem Industrieunternehmen, war ich ja dann auch Chef von Radio Luxemburg. Und aus dieser Rolle heraus \u2026 Wir hatten ja gar nichts mehr in Deutschland au\u00dfer den Frequenzen von Radio Luxemburg, die dann immer \u2013 nicht schw\u00e4cher wurden technisch, aber marketingm\u00e4\u00dfig immer schw\u00e4cher gegen\u00fcber den Konkurrenten wie dem hr und so weiter. Da war mein Plan, in der gr\u00f6\u00dften Stadt Deutschlands einen Sender hochzuziehen mit neuen Implikationen, mit neuer Formatierung. Und so kam es dann zu 104.6, der ab 1991 seinen Sendebetrieb aufnahm. Wir waren sehr fr\u00fch, und diesen kleinen Vorteil \u2013 so nenne ich es mal \u2013 konnten wir jahrelang aufrechterhalten.<br \/>\n[0:04:54]<br \/><strong>J\u00f6rg Wagner<\/strong>: Die Podcast-Reihe, die wir hier jetzt anbieten, geht auf das Jahr 2006 zur\u00fcck. Die Idee, t\u00e4glich ein Tagebuch mit Medienthemen zu schreiben, geht auf welches Ereignis, auf welchen Impuls zur\u00fcck?<br \/>\n[0:05:09]<br \/><strong>Bernt von zur M\u00fchlen<\/strong>: Ja, es war ein gutes Verh\u00e4ltnis, ein freundschaftliches Verh\u00e4ltnis, das ich zu dem Journalisten Dr. J\u00f6rn Krieger hatte, der damals quasi aus dem Nichts diesen Medienboten \u2013 ist ja ein wunderbarer Name \u2013 geschaffen hat. Und wir trafen uns irgendwann mal oder wir telefonierten, und da sagte ich ihm: \u201eAlso, passen Sie auf: Wenn das t\u00e4glich bei Ihnen kommt, dieser Medienbote mit sehr klugen Detailanalysen, dann kann man ja eigentlich auch ein Tagebuch da einpflegen.\u201c Und er war einverstanden mit dieser Idee. Und seit diesem Zeitpunkt habe ich eben, wie gesagt, drei Jahre lang t\u00e4glich, im Prinzip bis auf Samstag, Sonntag, mir diesen kurzen Abschnitt herausgeschwitzt. Unter sehr schwierigen Bedingungen habe ich das auch geschrieben, weil ich damals auch ein Restaurant und Caf\u00e9 in Luxemburg leitete. Quasi in Nachtschichten, sehr viel lesend nat\u00fcrlich auch, um so dieses t\u00e4gliche Medientagebuch zu schreiben innerhalb des Medienboten. Also, es war eine rein verschriftlichte Geschichte. Bei gezielten Abonnenten hat er das abgesetzt. Und das, was wir jetzt hier machen \u2013 2006 bis 2009 zu vertonen \u2013, ist eigentlich eine \u00fcbliche Geschichte: Man sollte einem guten schriftlichen Dokument einen Audiocharakter beif\u00fcgen.<br \/>\n[0:06:33]<br \/><strong>J\u00f6rg Wagner<\/strong>: Das sowieso. Aber die Frage stellt sich: Warum alte Kamellen hier noch mal auff\u00fchren? Das hat seinen Charme. Ich gehe mal zur\u00fcck zu Guido Knopp. Der hatte fr\u00fcher immer Wochenschauen vor 40 Jahren sonntags angeboten im Zweiten Deutschen Fernsehen. Und ich fand das unheimlich spannend, weil sich das genau auch auf die Woche bezog \u2013 genau, exakt 40 Jahre zuvor. Und man sah, dass bestimmte Entwicklungen entweder abgebrochen sind oder dass man das eins zu eins heute senden k\u00f6nnte. Also, ich sage mal, wenn es um Libanonkonflikt, Pal\u00e4stinenser-Israel-Konflikt geht: Das sind ja immer noch Schlagzeilen, die uns heute in den Nachrichtensendungen zum Beispiel besch\u00e4ftigen, wo man sich sagt: Hat sich da \u00fcberhaupt nichts bewegt? Die schlagen sich immer noch die K\u00f6pfe ein. Runtergebrochen auf die Medien fand ich sehr spannend, als ich Ihre Notizen, Ihre Tagebucheintr\u00e4ge las, dass manches \u00fcberhaupt nicht mehr existiert. Obwohl \u2013 ich glaube, es kommt wieder \u2013 MySpace, habe ich wieder geh\u00f6rt, wird wiederbelebt. Aber so Dinge, die vor 20 Jahren passiert sind: Da war Facebook am Start, da war YouTube in den Kinderschuhen und geh\u00f6rte noch nicht Google. Und der Katzencontent breitete sich da aus. Und was ist heute daraus f\u00fcr eine m\u00e4chtige Video-on-Demand-Plattform geworden? Und es ist spannend, einerseits Sie in diesen Aufzeichnungen auch schon vorausdenkend zu lesen \u2013 und zu h\u00f6ren in dem Fall jetzt \u2013 und das abzugleichen mit der Entwicklung, die um uns herum passiert. Also, das ist meine Faszination. Wenn Sie Ihre eigenen Texte h\u00f6ren oder nachlesen: Was geht Ihnen da durch den Kopf?<br \/>\n[0:08:16]<br \/><strong>Bernt von zur M\u00fchlen<\/strong>: Ja, \u00c4hnliches. Also, ich habe ja dieses Medientagebuch schriftlich sozusagen in jeder Nacht dann dem Herausgeber Dr. J\u00f6rn Krieger angeboten, der auch unter Schwei\u00df und Tr\u00e4nen \u2013 ich glaube, er hat damals in Frankreich gewohnt \u2013 den Medienboten dann zusammengestellt hat. Das war dann auf der letzten Seite. Und aus heutiger Sicht \u2026 Sie werden das senden unter dem Leitgedanken \u201eHeute vor 20 Jahren\u201c. Das ist ja keine ungewohnte Geschichte. Sie haben es eben mit Guido Knopp erw\u00e4hnt. Es gibt ja immer noch, glaube ich, auf einem der ARD-Kan\u00e4le die \u201eTagesschau vor 20 Jahren\u201c. Also dieser R\u00fcckgriff auf einen Stichtag. Und da gibt es nat\u00fcrlich auch die WDR-Reihe \u201eZeitZeichen\u201c, die sozusagen frei zur\u00fcckdreht, die so die historischen Kapitel aufbaut. Das war interessant. Und wenn ich heute diese schriftlichen Reihen von mir angucke: Ich habe \u00fcber Steve Jobs geschrieben, der ein schwieriger Mensch war. Ich habe \u00fcber die ersten Parteienpodcasts von CDU und FDP geschrieben, die gar keine Ahnung hatten, was sie da machen. Ich habe \u00fcber den WDR-Geburtstag geschrieben, wo es gro\u00dfe Streitereien gab im Jahre 2006. Ich hatte \u00fcber Brian Epstein, den Manager der Beatles, geschrieben. Also, was mich immer inspiriert hat, ist, Technik, Journalismus, Medienereignisse, Pers\u00f6nlichkeiten so zu mischen und so zu beobachten, dass sie \u2013 wie gesagt, vor 20 Jahren, damals wurde das ja geschrieben \u2013 eine spannende Lekt\u00fcre werden k\u00f6nnen f\u00fcr, ich w\u00fcrde sagen, Leute, die gerne sehr komprimiert etwas lesen.<br \/>\n[0:10:04]<br \/><strong>J\u00f6rg Wagner<\/strong>: Und das sind \u2013 damit \u00fcberfordern wir niemanden \u2013 jetzt keine stundenlangen Kapitel, sondern das sind kurze Abschnitte, zwei, drei Minuten im Originalton. Jeden Tag, immer zur selben Zeit ver\u00f6ffentlicht, sodass man auch auf dem Weg zur Arbeit oder beim Fr\u00fchst\u00fcck sich das anh\u00f6ren kann. Bleiben Sie also oder werden Sie Abonnent dieser speziellen Medienboten-Ausgaben \u201eVor 20 Jahren\u201c. Wir starten am 31. August 2006 mit dem Medienboten Nummer 500. Wir wollten jetzt nicht durcheinandergeraten, indem wir noch tiefer zur\u00fcckgehen, sondern dass es exakt 20 Jahre immer ist, wenn diese Folge von Ihnen vorgetragen, vorgelesen, hier ver\u00f6ffentlicht wird. Sind wir also gespannt, Bernt von zur M\u00fchlen, auf den 31. August 2006. So viel k\u00f6nnen wir schon verraten: Es geht um die Internationale Funkausstellung, als sie noch Internationale Funkausstellung hie\u00df. Sie hei\u00dft ja inzwischen \u201eIFA \u2013 Innovation for All\u201c. Also, man hat sich von dem eigentlichen Namen inzwischen getrennt. Das Logo ist seltsamerweise immer noch dasselbe, mit diesem Pfeil in Ohr und Auge und diesem Kasten drumherum. Der erinnert an einen Bildschirm. Vielen Dank, Bernt von zur M\u00fchlen, dass wir diese Texte hier der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich machen k\u00f6nnen.<br \/>\n[0:11:31]<br \/><strong>Bernt von zur M\u00fchlen<\/strong>: Bitte, sehr gerne.<br \/>\n[0:11:33]<br \/><strong>J\u00f6rg Wagner<\/strong>: Schalten Sie wieder ein, wenn es hei\u00dft \u2026<br \/>\n[0:11:36]<br \/><strong>Jingle<\/strong>: Der Medienbote \u2013 vor 20 Jahren. Medien-Tagebuch von Bernt von zur M\u00fchlen. Die Medienh\u00f6lle! Die Medienh\u00f6lle!<br \/>\n<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><\/div><\/div><\/p>\n<p><\/span><\/p>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n<head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\nbody {\n    background: #DADADA;\n}\n<\/style>\n<p><\/head><br \/>\n<body><br \/>\n<\/body><br \/>\n<\/html><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerkl\u00e4rung von YouTube.Mehr erfahren Video laden YouTube immer entsperren Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von open.spotify.com zu laden. 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