{"id":5626,"date":"2011-02-12T12:32:50","date_gmt":"2011-02-12T11:32:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=5626"},"modified":"2021-03-25T19:24:46","modified_gmt":"2021-03-25T17:24:46","slug":"fritz-bernd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=5626","title":{"rendered":"Fritz, Bernd"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_5627\" aria-describedby=\"caption-attachment-5627\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/19880903_wetten_dass_buntstift_wette_fritz_bernd_600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/19880903_wetten_dass_buntstift_wette_fritz_bernd_600.jpg\" alt=\"Bernd Fritz beim &quot;Schmecken&quot; von Farben | Foto: \u00a9 ZDF\/Renate Sch\u00e4fer\" width=\"600\" height=\"401\" class=\"size-full wp-image-5627\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/19880903_wetten_dass_buntstift_wette_fritz_bernd_600.jpg 600w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/19880903_wetten_dass_buntstift_wette_fritz_bernd_600-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-5627\" class=\"wp-caption-text\">Bernd Fritz beim &#8222;Schmecken&#8220; von Farben | Foto: \u00a9 ZDF\/Renate Sch\u00e4fer<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><\/p>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<p><span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><br \/>\nUnter dem Namen Thomas Rautenberg narrte der damalige Titanic-Chefredakteur, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bernd_Fritz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bernd Fritz<\/a> am 03.09.1988 das ZDF und die Millionen &#8222;Wetten, dass &#8230;?&#8220;-Zuschauer mit der vermeintlichen F\u00e4higkeit, die Farbe von Buntstiften am Geschmack zu erkennen. Zum 20. Jubil\u00e4um der Sendung, das das ZDF am 17.03.2001 beging, war Bernd Fritz nicht eingeladen, wie er an jenem Tag im folgenden Telefoninterview erz\u00e4hlte:<\/span><\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n <audio   controls > <source src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20010317_fritz_bernd.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20010317_fritz_bernd.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20010317_fritz_bernd.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20010317_fritz_bernd.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  \n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><u>Was<\/u>: Telefoninterview anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums &#8222;20 Jahre Wetten, dass ..?&#8220;<br \/>\n<u>Wer<\/u>: Bernd Fritz, damaliger Chefredakteur des Satire-Magazins <em>Titanic<\/em><br \/>\n<u>Wann<\/u>: rec.: 17.03.2001<br \/>\n<u>Wo<\/u>: radioeins-Medienmagazin, ORB\/SFB<\/p>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<p><u>Vgl<\/u>.:<br \/>\n* Bernd Fritz ist tot, 18.04.2017, <a href=\"http:\/\/www.titanic-magazin.de\/news\/bernd-fritz-ist-tot-8809\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">titanic-magazin.de<\/a><br \/>\n* Titanic <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2pZKhm4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">10\/1988<\/a><br \/>\n* Die Wette im ZDF bei YouTube:<br \/>\n<div class=\"BorlabsCookie\"><div class=\"_brlbs-content-blocker\"> <div class=\"_brlbs-embed _brlbs-video-youtube\"> <img class=\"_brlbs-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/borlabs-cookie\/images\/cb-no-thumbnail.png\" alt=\"YouTube\"> <div class=\"_brlbs-caption\"> <p>Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerkl\u00e4rung von YouTube.<br><a href=\"https:\/\/policies.google.com\/privacy\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener noreferrer\">Mehr erfahren<\/a><\/p> <p><a class=\"_brlbs-btn _brlbs-icon-play-white\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-unblock role=\"button\">Video laden<\/a><\/p> <p><label><input type=\"checkbox\" name=\"unblockAll\" value=\"1\" checked> <small>YouTube immer entsperren<\/small><\/label><\/p> <\/div> <\/div> <\/div><div class=\"borlabs-hide\" data-borlabs-cookie-type=\"content-blocker\" data-borlabs-cookie-id=\"youtube\"><script type=\"text\/template\">PGlmcmFtZSBsb2FkaW5nPSJsYXp5IiB3aWR0aD0iNjAwIiBoZWlnaHQ9IjMzOCIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9pREJCdUI4TDJvWT9yZWw9MCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj48L2lmcmFtZT48L3A+<\/script><\/div><\/div>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<div id='stb-container-4460' class='stb-container-css stb-custom-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/heart.png'><\/aside><div id='stb-box-4460' class='stb-custom_box stb-box' ><\/p>\n<blockquote><p>\n[0:00]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Jemand, der nicht bei der Jubil\u00e4umsausgabe von 20 Jahre \u201eWetten, dass ..?\u201c dabei sein wird, obwohl er wie kein anderer Wettkandidat, die Fernsehnation ersch\u00fctterte, ist Bernd Fritz. Umso mehr freue ich mich, dass er f\u00fcr das radioeins-Medienmagazin am Telefon ist. Wollten Sie nicht oder d\u00fcrfen Sie nicht, Herr Fritz?<\/strong><\/p>\n<p>[0:17]<br \/>\n<u>Bernd Fritz<\/u>: Sowohl als auch, wie der Kanzler Kohl immer formulierte. Eingeladen hat man mich nicht. Au\u00dferdem bin ich bereits im Urlaub und w\u00fcrde meinen Urlaub nicht wegen einer Fernsehsendung verschieben.<\/p>\n<p>[0:31]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Aber Sie haben schon mal Ihren Tagesrhythmus danach ausgerichtet, denn Sie waren am 3. September 1988  in &#8222;Wetten, dass ..?&#8220; und Sie hatten gewettet, am Geschmack von Buntstiften, die Farbe erkennen zu k\u00f6nnen. Sie hatten damals die Wette gewonnen und wurden dennoch ausgebuht. F\u00fcr die Geb\u00fchrenzahler mit der Gnade der sp\u00e4ten Geburt erkl\u00e4ren Sie doch mal bitte, was damals abgelaufen ist.<\/strong><\/p>\n<p>[0:51]<br \/>\n<u>Bernd Fritz<\/u>: Ja, das ist recht einfach zu erkl\u00e4ren. Man bietet ja dem ZDF Wetten an, die m\u00f6glichst originell sind oder unglaublich scheinen. Es hatte sich bei diesem Einfall eben darum gehandelt, dass man behaupte, man k\u00f6nne also 50 verschiedene Buntstifte rein am Geschmack unterscheiden. Nat\u00fcrlich dachte ich zun\u00e4chst, beim ZDF w\u00fcrde man mal kurz herzlich lachen und sagen: guter Witz, weil man kann Buntstifte nicht am Geschmack erkennen, die Farben nicht, weil das Tr\u00e4germaterial, das Tonmehl und das \u00d6l so vorschmecken, dass man absolut nicht im Stande ist, darunter irgendwas zu schmecken. Also, das wei\u00df eigentlich jeder Chemiker und Buntstift-Hersteller. Das ZDF h\u00e4tte eigentlich nur zu fragen brauchen, ob das \u00fcberhaupt geht, prinzipiell.<\/p>\n<p>[1:42]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Das wird vom ZDF als realVideo auch im Internet dokumentiert, Ihre Wette damals &#8230; <\/strong><\/p>\n<p>O-Ton:<br \/>\n<u>Thomas Gottschalk<\/u>: <em>Ihr wisst, dass man das Fernsehen nicht ernst nehmen soll. Was wir hier machen, ist Quatsch. Baba. Ja also, das das einmal \u2026  der Onkel darf das, ja? Aber der w\u00e4scht sich auch hinterher die Zunge wieder ab und putzt sich die Z\u00e4hne. Bitte, bitte keine Stifte zu Hause in den Mund nehmen. Das macht man nicht. Das macht man nur im Fernsehen. Wenn Ihr gro\u00df seid, d\u00fcrft Ihr im Fernsehen Stifte in den Mund nehmen. So. Ich sage, top die Wette gilt.<\/em><\/p>\n<p><u>Bernd Fritz<\/u>: <em>Das schmeckt edel. Das ist Goldocker.<\/em><\/p>\n<p><u>Thomas Gottschalk<\/u>: <em>Goldocker. Getroffen.<\/em><\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>F\u00fcr den oberfl\u00e4chlichen Betrachter ist das ein Lausbubenstreich. F\u00fcr Sie damals, als Chefredakteur der Titanic war das Satire, warum?<\/strong><\/p>\n<p>[2:21]<br \/>\n<u>Bernd Fritz<\/u>: Ja, das war eine Dienstreise gewisserma\u00dfen und das Satirische bestand eben erstmal in der Nachfolge des guten Till Eulenspiegel, der ja die Leichtgl\u00e4ubigkeit seiner Mitmenschen immer mal testete und sie dadurch lehrte nicht auf alles rein zu fallen. Und es ist gewisserma\u00dfen eine Aktion gewesen, im Dienste der satirischen Aufkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>[2:47]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Sie waren der einzige. Sie haben damit sozusagen beim ZDF die Sensibilit\u00e4t erh\u00f6ht. Sind Sie darauf stolz?<\/strong><\/p>\n<p>[2:55]<br \/>\n<u>Bernd Fritz<\/u>: Ich wei\u00df nicht, ob ich da beim ZDF irgendwas bewirkt habe. Ich wei\u00df auch gar nicht, ob man da bei der Bev\u00f6lkerung oder bei Mitmenschen irgendetwas bewirkt. Die meisten zitieren das nach wie vor als einen Gag, der eben sehr spektakul\u00e4r war, weil es schauten ja 20 Millionen zu. Und dann war vier Wochen lang, war die Presse ja voll mit Vermutungen, wie ich das gemacht h\u00e4tte, da wir das ja erst in der n\u00e4chsten Ausgabe des Satiremagazins Titanic ver\u00f6ffentlichten. Und da mussten die Leute also vier Wochen warten, bis sie erfuhren, wie ich das gemacht hatte, dass ich diese Buntstifte erkannte in der Sendung.<\/p>\n<p>[3:34]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Also war das vielleicht auch ein verkaufsf\u00f6rdernder satirischer Dienst?<\/strong><\/p>\n<p><u>Bernd Fritz<\/u>: Ja, das war an sich der begr\u00fc\u00dfte Nebeneffekt, dass man hoffte, das tapfere Bl\u00e4ttchen, was sich \u00e4hnlich wie der Eulenspiegel, glaube ich, im Osten Berlins da halt wacker schl\u00e4gt, st\u00e4ndig sinkt, aber nie untergeht, dass man den nat\u00fcrlich da aufhilft. Es war auch dann diese Auflage mit dem Ergebnis, also mit der Aufkl\u00e4rung, Aufdeckung der Sache, die verkaufte sich doppelt so hoch als die normalen. Danach ging es aber wieder normal weiter, weil glaube ich, all die, die das nur gekauft hatten, um zu wissen, wie ich es nun denn gemacht hatte mit den Buntstiften, die waren von dem Rest des Blattes wohl derart entsetzt, dass sie dann es nie mehr kauften.<\/p>\n<p>[4:22]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Ja, wir k\u00f6nnen es ja jetzt sagen, das <a href=\"http:\/\/bit.ly\/2pZKhm4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heft<\/a> l\u00e4sst sich ja nicht nachkaufen. Also, m\u00fcssen wir jetzt auch keine Werbung mehr machen. Sie haben einfach unter \u2026 durchgelinst unter der Brille, ne?\u201c<\/strong><\/p>\n<p><u>Bernd Fritz<\/u>: Ja, also, sind Sie Brillentr\u00e4ger?<\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Ja.<\/strong><\/p>\n<p>[4:34]<br \/>\n<u>Bernd Fritz<\/u>: Ja, wenn Sie jetzt Ihre Brille mal so nehmen und so ein bisschen mal nach links schieben, dann sehen Sie zwischen dem Brillenglasrand und Ihrem Nasenr\u00fccken, k\u00f6nnen Sie durchgucken. Und mehr habe ich nicht getan mit dieser Skibrille. Und die haftete auch gut an der Haut, weil die aus Gummi ist. Und dann konnte ich die ganze Zeit den Gottschalk selbst sehen, wie er vor mir stand und mir die Stifte dann reichte. Ich konnte auch die Stifte in ganzer L\u00e4nge sehen und einfach ablesen, welche Farb-Namen drauf standen. Ich h\u00e4tte auch diese Farben gar nicht erkennen k\u00f6nnen, sagen wir mal vorne an der Spitze optisch, weil das waren so eng aneinander liegende Gelbs und Blaus, da w\u00e4re ich aufgeschmissen gewesen, wenn nicht auf diesen Stiften sch\u00f6n brav vom Hersteller der Name gestanden h\u00e4tte: bergblau oder kristallblau und so.<\/p>\n<p>[5:20]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Also, doch schon ganz sch\u00f6n risikoreich gewesen. Satire oder Parodie setzt ja meist dann ein, wenn ein Geschehnis anf\u00e4ngt umzukippen, zur Farce wird oder in einer Sackgasse endet, stagniert, reaktion\u00e4r wird gar. &#8222;Wetten, dass ..?&#8220; lebt nach 20 Jahren immer noch. Haben Sie nicht zu fr\u00fch zum Dolchsto\u00df ausgeholt?<\/strong><\/p>\n<p>[5:38]<br \/>\n<u>Bernd Fritz<\/u>: Ach ja, wie gesagt, das war ja kein Dolchsto\u00df gegen die Sendung, sondern es war eine Eulenspiegelei. Und ich denke schon, dass die Sendung an sich dazu neigt, sich zu parodieren, in dem einfach die Natur dieser Wetten dazu angelegt ist, weil es muss ja immer irgendwie noch ein Dreh mehr kommen. Au\u00dferdem werden nur Wetten angenommen, die noch nicht da waren, da hei\u00dft, man ist ja sehr geneigt beim ZDF, da beide Augen zuzudr\u00fccken bei den Wetten, damit das auch ja klappt. Also man erleichtert es den Wettkandidaten erheblich.  Die meisten w\u00fcrden eigentlich auch \u2026  sie w\u00fcrden schon durchfallen, in dem sie das, was sie urspr\u00fcnglich anboten, gar nicht halten k\u00f6nnen. Also, da war z. B. bei mir in der Sendung, war einer, der warf mit Fackelbr\u00e4nden nach oben und traf Luftballons. Und da hat sich bei der Probe damals gezeigt, dass die Luftballons gar nicht alle ausgingen von der Hitze. Also hat man dann erlaubt, diese Fackeln oben mit N\u00e4geln zu pr\u00e4parieren, die dann die Luftballons trafen, damit das auch ja klappt, ne? Also, man hatte da schon Interesse, den Unterhaltungswert dieser Wetten zu steigern und von daher war es eigentlich \u2026  geschah es denen nur recht, dass man mal aufzeigte, wie leicht eigentlich da zu schummeln ist und wie sehr auch so wohl geschummelt wird. <\/p>\n<p>[6:55]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Ein Tipp vielleicht zum Schluss noch, wer Lust hat, es Ihnen nach zu tun oder auch extrovertierterweise in die Sendung will. Welche \u201cgoldenen Regeln\u201d muss man beachten?<\/strong><\/p>\n<p>[7:04]<br \/>\n<u>Bernd Fritz<\/u>: Ja, da kann ich auf die heutige Ausgabe der FAZ verweisen, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, da habe ich das noch einmal ausf\u00fchrlich dargestellt als Zeitzeuge.<\/p>\n<p>[7:16]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Nein, nicht Herr Fritz, nicht jetzt Werbung f\u00fcr die FAZ, sondern sagen Sie es ist schnell.<\/strong><\/p>\n<p>[7:19]<br \/>\n<u>Bernd Fritz<\/u>: Ja, f\u00fcr die FAZ braucht man keine Werbung zu machen, das ist ja das staatstragende, deutsche Blatt des Westens zumindest und da macht man keine Werbung. Die Zeitung braucht keine Werbung. Das ist eine Institution. <\/p>\n<p>[7:30]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Sagen Sie noch schnell &#8230; <\/strong><\/p>\n<p><u>Bernd Fritz<\/u>: Oder wie der ORB. F\u00fcr den braucht man auch keine Werbung zu machen.<\/p>\n<p>[7:35]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Das ist richtig, aber dennoch drei \u201cgoldene Regeln\u201d, sagen Sie es!<\/strong><\/p>\n<p>[7:39]<br \/>\n<u>Bernd Fritz<\/u>: Ja, man muss also erstmal ruhig bleiben, weil die Tests, die vorher gemacht werden in Mainz, die sind nicht besonders schwierig zu \u00fcberstehen. Dann muss man die Nerven behalten, wenn man zu dieser Sendung f\u00e4hrt. Und dann drittens muss man die Nerven behalten, wenn man das durchf\u00fchrt. Also zum Beispiel, ich denke, man verlernt auch gar nicht, was man da kann, wenn man das einmal gemacht hat. Also, ich w\u00fcrd\u2019 z. B. auch, wenn ich dazu eingeladen w\u00fcrde im ZDF noch mal eine kleine Wette vorschlagen. Da ginge es aber nicht ums schmecken, sondern ums riechen. Und zwar w\u00fcrde ich vorschlagen, ich k\u00f6nnte nur am Geruch des Geldscheins eine Transfer-Mark erkennen von \u2018ner West-Mark.<\/p>\n<p>[8:26]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Top, die Wette gilt, sag ich mal, wollen wir mal sehen, wann Sie wieder beim ZDF vorsprechen. Das war Bernd Fritz, Eulenspiegel bei der Titanic,  eigentlich ein Paradoxon, aber es hat damals geklappt vor 13, vor zw\u00f6lf ein halb Jahren. Vielen Dank und ja sch\u00f6nen Urlaub.<\/strong><\/p>\n<p><u>Bernd Fritz<\/u>: Bitte. Gern geschehen.<\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Tsch\u00fcss.<\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p>(w\u00f6rtliches Transkript von Damien Sapelnik)<br \/>\n<\/div><\/div>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #DADADA;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a href=\"http:\/\/twittercounter.com\/medienmagazin\">medienmagazin on Twitter Counter<\/a><\/noscript><\/p>\n<p><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Namen Thomas Rautenberg narrte der damalige Titanic-Chefredakteur, Bernd Fritz am 03.09.1988 das ZDF und die Millionen &#8222;Wetten, dass &#8230;?&#8220;-Zuschauer mit der vermeintlichen F\u00e4higkeit, die Farbe von Buntstiften am Geschmack zu erkennen. 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