{"id":6216,"date":"2011-03-10T13:34:44","date_gmt":"2011-03-10T12:34:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=6216"},"modified":"2011-07-12T23:11:50","modified_gmt":"2011-07-12T22:11:50","slug":"was-verraten-die-zahlen-der-mediaanalyse-radio-i20011-uber-das-radioeins-medienmagazin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=6216","title":{"rendered":"Was verraten die Zahlen der MA Radio I\/2011 \u00fcber das radioeins-Medienmagazin?"},"content":{"rendered":"<p><script type=\"text\/javascript\" src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/medienmagazin\/ffffff\/111111\"><\/script><\/p>\n<div style=\"height:30px;\"><\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/medienmagazin_radio_600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/medienmagazin_radio_600.jpg\" alt=\"\" title=\"medienmagazin_radio_600\" width=\"586\" height=\"428\" class=\"alignnone size-full wp-image-6222\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/medienmagazin_radio_600.jpg 586w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/medienmagazin_radio_600-300x219.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 586px) 100vw, 586px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Was die Fernsehforschung mittels GfK-Meter misst, ermittelt beim Radio die Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse (AG.MA) mit CATI (Computer Assisted Telephone Interview). In beiden F\u00e4llen geht es um das wissenschaftliche und repr\u00e4sentative Erfassen derjenigen, die das jeweilige Medium nutzen. <\/p>\n<p>Beim Fernsehen protokolliert eine Beistellbox die eingeschalteten Programme bzw. das zeitversetzte Abrufen via Recorder. Die Anzahl der Betrachter m\u00fcssen manuell eingegeben werden. Ob die Zuschauer bewusst hinsehen, schlafen oder lesen, erfasst die Box nicht. Die aus den Daten ermittelten Werte sind streng genommen wirklich nur die technische Einschaltquote und nicht die Sehbeteiligung.<\/p>\n<p>Da sich die Radionutzung sehr stark auch mobil und \u00fcber mehrere Ger\u00e4te erstrecken kann, hat sich eine hardware-L\u00f6sung in Deutschland nicht durchgesetzt. Versuche in der Schweiz mit einer am Handgelenk zu tragenden Messeinrichtung, konnten die deutschen Forscher nicht \u00fcberzeugen. Sie befragen klassisch per Interview. Seit 2000 nicht mehr bei einem Hausbesuch, sondern am Festnetz-Telefon.<\/p>\n<p>Was verraten die neusten MA-Zahlen nun \u00fcber die H\u00f6rerinnen und H\u00f6rer des radioeins-Medienmagazins in der Live-Sendung samstag zwischen 18 und 19 Uhr auf radioeins?<\/p>\n<p>Rund 93.000 Menschen werden f\u00fcr diese Stunde ausgeweisen. Zum Vergleich: das Berliner Olympiastadion fasst rund 18.000 weniger. Bei Mario Barth ist das schon Weltrekord.<br \/>\nDie Medienmagazin-Nutzung ist im Vergleich zur letzten Erhebung konstant geblieben.<\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/r1958mhz_300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/r1958mhz_300.jpg\" alt=\"\" title=\"r1958mhz_300\" width=\"300\" height=\"180\" class=\"alignnone size-full wp-image-6225\" \/><\/a>Das Medienmagazin ist nach 12 Uhr am Samstag die Sendung mit den meisten H\u00f6rern pro Stunde.<\/p>\n<p>Obwohl parallel die ARD-Sportschau l\u00e4uft, kamen ca. 8000 m\u00e4nnliche H\u00f6rer dazu. Leider verlie\u00dfen genausoviel Frauen in dieser Zeit die H\u00f6rerinnenschaft. 58.000 M\u00e4nnern stehen nun 35.000 Frauen gegen\u00fcber. Was w\u00e4re eigentlich das Optimum? 50:50? Oder ist das Geschlecht nicht egal?<\/p>\n<p>In der Altersgruppe 10 bis 29 gibt es einen leichten Anstieg um 4.000.<br \/>\nDie Altersgruppe 30 bis 49 ist konstant geblieben.<br \/>\nVerluste gibt es bei 50+ um ca. 5.000.<br \/>\nDie Gruppe der sogenannten Haushaltsf\u00fchrenden ist um ca. 6.000 gesunken.<br \/>\nEbenso die Gruppe der Berufst\u00e4tigen (-7.000).<\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr die werbetreibende Industrie: der Anteil der Menschen mit einem Haushaltsnettoeinkommen bis 1000 Euro stieg leicht von 3.000 auf 5.000. In drei etwa gleich gro\u00dfen Gruppen (11.000\/12.000\/10.000) mit einem Haushaltsnettoeinkommen 1.000 bis 1.500 Euro\/1.500 bis 2.000 Euro\/2.000 bis 2.500 Euro  gab es kleine Auf- und Abbewegungen (-4.000\/+2.000\/+1.000). Die gr\u00f6\u00dfte Gruppe der Medienmagazinh\u00f6rerInnen (54.000) verdient offenbar 2.500 Euro und mehr. Diese Gruppe verlie\u00dfen jedoch 3.000 H\u00f6rerInnen.<\/p>\n<p>Nicht ber\u00fccksichtigt sind in diesem Zahlenmaterial die PodCast-Abrufzahlen. Da die Dateien auf dem rbb-Server liegen und hier nur verlinkt werden, kann ich sie momentan auch nicht extra ausweisen. Die Online-Nutzung per Live-Stream dagegen ist in der MA enthalten.<\/p>\n<p><strong>Alles in allem sind die Umfragewerte freudiger Anlass, mich f\u00fcr die stabile Treue zu bedanken!<\/strong><\/p>\n<p>Dennoch m\u00f6chte ich Sie gern auffordern, mir bei der Optimierung der Sendung zu helfen. Instinkt und MA-Zahlen k\u00f6nnen nur grobe Orientierung sein. Nutzen Sie daf\u00fcr bitte ruhig das Kommentarfeld oder meine eMail-Adresse joerg[\u00e4t]wwwagner.tv DANKE.<\/p>\n<div style=\"height:70px;\"><\/div>\n<p><span style=\"color: #888888;\">(Fotos: \u00a9 J\u00f6rg Wagner)<\/span><\/p>\n<div style=\"height:5px;\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was die Fernsehforschung mittels GfK-Meter misst, ermittelt beim Radio die Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse (AG.MA) mit CATI (Computer Assisted Telephone Interview). In beiden F\u00e4llen geht es um das wissenschaftliche und repr\u00e4sentative Erfassen derjenigen, die das jeweilige Medium nutzen. Beim Fernsehen protokolliert eine Beistellbox die eingeschalteten Programme bzw. das zeitversetzte Abrufen via Recorder. 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