{"id":9277,"date":"2011-08-20T23:53:26","date_gmt":"2011-08-20T22:53:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=9277"},"modified":"2011-09-14T20:48:04","modified_gmt":"2011-09-14T19:48:04","slug":"talk-tag-fur-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=9277","title":{"rendered":"Talk f\u00fcr Talk &#8211; Tag f\u00fcr Tag"},"content":{"rendered":"<p><script type=\"text\/javascript\" src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/medienmagazin\/ffffff\/111111\"><\/script><br \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\">\n  {lang: 'de'}\n<\/script><g:plusone><\/g:plusone><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/talk_fuenf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/talk_fuenf.jpg\" alt=\"\" title=\"talk_fuenf\" width=\"600\" height=\"400\" class=\"alignright size-full wp-image-9280\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/talk_fuenf.jpg 600w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/talk_fuenf-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Interview mit Bernd G\u00e4bler, Medienwissenschaftler, Journalist, Autor der Talk-Show-Studie<br \/>\n <audio   controls > <source src=\"http:\/\/download.radioeins.de\/mp3\/medienmagazin\/mm20110820_3.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/download.radioeins.de\\\/mp3\\\/medienmagazin\\\/mm20110820_3.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/download.radioeins.de\\\/mp3\\\/medienmagazin\\\/mm20110820_3.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"http:\/\/download.radioeins.de\/mp3\/medienmagazin\/mm20110820_3.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  <br \/>\n<a href=\"http:\/\/download.radioeins.de\/mp3\/medienmagazin\/mm20110820_3.mp3\" target=\"_blank\">Download<\/a><\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-shop.de\/publikationen\/obs-arbeitshefte\/shop\/und-unseren-taeglichen-talk-gib-uns-heute.html\">\u201cUnd unser t\u00e4glichen Talk gib uns heute!\u201d<\/a> &#8211; das ist kein frommer Wunsch von mir, die knappe w\u00f6chentliche Sendezeit des radioeins-Medienmagazins auszudehnen \u2013 das ist eher als Sto\u00dfgebet zu verstehen, ausgerufen vom Medienwissenschafter und Journalisten Bernd G\u00e4bler, der sich auch regelm\u00e4\u00dfig fernsehkritisch im laufenden Programm von radioeins zu Wort meldet.<\/p>\n<p>Ausgesto\u00dfen im Auftrag der Otto-Brenner-Stiftung der IG Metall, die j\u00fcngst mit ihrer Studie zur BILD-Berichterstattung \u00fcber Griechenland f\u00fcr Aufsehen sorgte. Nun bekommen die Talkshows im Fernsehen ihre kritische Sicht. Bernd G\u00e4bler, man k\u00f6nnte vermuten passend zur ARD-Neustrukturierung ab September von Jauch bis Beckmann. Oder ist der Zeitpunkt zuf\u00e4llig?<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/beckmann_reinhold_300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/beckmann_reinhold_300.jpg\" alt=\"\" title=\"beckmann_reinhold_300\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignright size-full wp-image-9314\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">Bernd G\u00e4bler:<\/span> Der Zeitpunkt ist nicht ganz zuf\u00e4llig. Aber es ist nicht nur das Thema. Es geht auch darum, welche Formen, die das Fernsehen heute anbietet f\u00fcr welche Form der Meinungsbildung geeignet sind und insgesamt kann man ja den Eindruck gewinnen, dass sehr viel von den Politikern, ebenso wie von den Journalisten auf die Talkshow gesetzt wird, als entscheidende Form der Information, der Vermittlung von Politik. Andere journalistische Formen werden eher an den Rand des Fernsehprogramms gedr\u00e4ngt. Und darum war es Zeit, sich mit diesen Talkshows zu besch\u00e4ftigen, zu sagen, was k\u00f6nnen sie leisten, aber auch was k\u00f6nnen sie nicht leisten.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Aber die Talkshow gibt ja es im bundesdeutschen Fernsehen offiziell seit 1973, mit <em>Je sp\u00e4ter der Abend<\/em> mit Dietmar Sch\u00f6nherr als Talk-Master, wie es damals hie\u00df. In Wahrheit hat ja auch schon G\u00fcnter Gaus 1963 Fragen im Fernsehen gestellt. Wo sehen Sie da eine neue Qualit\u00e4t?<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Bernd G\u00e4bler:<\/span> Naja, die Talkshow hat nat\u00fcrlich eine gro\u00dfe Geschichte. Sie k\u00f6nnen auch sagen, schon Werner H\u00f6fer sprach erst im Radio und dann im Fernsehen mit Journalisten. Das war eine Talk-Geschichte. Die Talkshow hat sich aber sehr stark deutlich formatiert. Ist immer mehr optimiert worden zu einem festen politischen Format. Sie ist nicht einfach nur ein Gespr\u00e4ch, sondern es gibt ja jetzt ja diese &#8211; ich z\u00e4hle sie mal alle auf &#8211; von Jauch, der am 11. September startet, Plasberg, Maischberger, Beckmann, Maybrit Illner und Anne Will. Das definiert sich selber ja als Polit-Talkshow. Der Gestus ist immer: wir laden Leute ein, die ein Meinungsspektrum bieten und zeigen euch, liebe Zuschauer, wie Meinungsfronten zur gesellschaftlichen Realit\u00e4t verlaufen. Und das war eigentlich der Untersuchungsgegenstand. Wie wird gesellschaftliche Realit\u00e4t gespiegelt? Wie eingeschr\u00e4nkt? Und wie wird das Meinungsspektrum inszeniert, dramaturgisch aufbereitet.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/maischberger_sandra_300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/maischberger_sandra_300.jpg\" alt=\"\" title=\"maischberger_sandra_300\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignright size-full wp-image-9305\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Und Sie haben eine Stichprobe gezogen 15. M\u00e4rz bis 15. Juni? Wie lautet Ihre wichtigste These in diesem Zeitraum?<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Bernd G\u00e4bler:<\/span> Na ja, die wichtigste Information ist sicher, dass man sagen kann, es ist eine fernsehgerechte Form. Die ist auch unterhaltsam, aber gegen\u00fcber dem unterhaltsamen Element ist doch der Informationswert relativ gering.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Aber unterhaltsam\/Unterhaltung kommt doch von unterhalten, sich unterhalten. Was ist daran so schlimm?<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Bernd G\u00e4bler:<\/span> Nein, da ist \u00fcberhaupt nichts schlimm dran und wir sehen ja auch auch die Interaktionen. Wir machen uns im wahrsten Sinne das Bild, ein Bild von dem Personal, was wei\u00df ich. Wie agiert Dirk Niebel? Wie gibt er sich staatsm\u00e4nnisch? Wie ist Hubertus Heil? Was f\u00fcr eine tolle Type ist dieser Porsche-Betriebsrat, der da immer auftritt? Was f\u00fcr ein knarziger Mann ist Arnulf Baring? Alles das sehen wir. Die Frage ist aber, ob wir bei Themen, nehmen wir so etwas wie die arabische Revolution, die ja weltpolitisch bedeutsam war, die kam in den Talkshows so gut wie gar nicht vor. Zweimal ein bisschen als warnend, ob es einen Vormarsch des Islamismus w\u00e4re, vielmehr nicht. Wir haben Talkshows, die st\u00e4ndig thematisiert haben: Dominique Strauss-Kahn.<\/p>\n<p>Im Endeffekt das, was wir wissen, was dort bearbeitet wurde: sehr, sehr d\u00fcnn. Und das ist eines dieser Fazits, dass eigentlich eine Form, die durchaus interessant ist, die man auch mal nat\u00fcrlich benutzen kann, auch sogar um politische Meinungsfronten zu zeigen, viel zu sehr ins Zentrum der television\u00e4ren Politik und Wirklichkeits-Widerspiegelung ger\u00e4t und damit eine noch gr\u00f6\u00dfere Verzerrung geschieht und die Meinungsbildung eigentlich keine gro\u00dfen Fortschritte damit macht, sondern der Journalismus eingeengt wird.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Und wie ger\u00e4t nun die Talkshow ins Zentrum? Wird sie nicht einfach nur gern gesehen und es passiert automatisch, dass man sagt, wenn das Quote hat, dann versuchen wir noch eine Talkshow?<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Bernd G\u00e4bler:<\/span> Absolut. Sie wird gern gesehen und ist relativ billig zu produzieren. Auch wenn die Stars nat\u00fcrlich teuer sind. Aber so ein Format insgesamt &#8211; man braucht ja nur ein paar St\u00fchle, man braucht eine ordentliche Redaktion. Die G\u00e4ste kosten kaum was \u2013 also, das ist ein relativ billiges Format.<\/p>\n<p>Stellen sich vor, was f\u00fcr eine Anstrengung es bedeuten w\u00fcrde, zu sagen, wir versuchen mal ganz viel Kraft darauf zu legen tats\u00e4chlich um 20.15 Uhr Reportage oder Dokumentation so zu machen machen, dass sie inhaltlich gut ist, neue gesellschaftliche Felder erschlie\u00dft, Dinge &#8230; eine Tiefen-Bohrung ansetzt in der Gesellschaft, Dingen auf den Grund geht und zugleich wom\u00f6glich von einer gewissen ausreichenden Anzahl von Leuten geguckt wird. Da muss man sehr energisch daran arbeiten, da muss man viel optimieren und das w\u00e4re gleichzeitig ein Risiko. Das einzugehen, ist man nicht so bereit und stattdessen macht man noch eine Talkshow, noch eine Talkshow, noch eine Talkshow. Und das ist auch eine Schlussfolgerung, die dann allerdings auf das spezifische Ziel, dass es eben ab dem 11. September so viele gibt: ich glaube auf Dauer ist das eine Entwertung der einzelnen Sendung, selbst wenn sie am Anfang im einzelnen vom Zuschauerinteresse her erfolgreich sein sollten.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/2011_jauch_guenther_300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/2011_jauch_guenther_300.jpg\" alt=\"\" title=\"2011_jauch_guenther_300\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignright size-full wp-image-9290\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Aber, \u00fcbertreiben Sie da nicht? &#8217;noch eine Talkshow, noch eine Talkshow, noch eine Talkshow&#8216; &#8211; es ist ja nur noch eine Talkshow, n\u00e4mlich die von G\u00fcnther Jauch, daf\u00fcr r\u00fcckt Anne Will auf den Mittwoch und wir haben dann jetzt f\u00fcnf. Man muss ja nicht jeden Tag sehen!<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Bernd G\u00e4bler:<\/span> Das ist immer das Argument der Macher. Man muss nie sehen. So kann man auch legitimieren, wenn man zum zehnten Mal <em>Pretty Woman<\/em> wiederholt oder wenn man auf den entscheidenden 20.15 Uhr-Platz <em>Die Royals<\/em> sendet. Man muss nat\u00fcrlich nicht sehen. Die Frage ist aber, was intendieren die Macher? Und wo liegt ihre Verantwortung? Und jetzt ist es so, dass damit ein Riegel im Programm \u00fcber die Woche hinweg liegt, wo einfach keine anderen Formen denkbar sind.<\/p>\n<p>Und das halte ich f\u00fcr eine gro\u00dfe Einschr\u00e4nkung, zumal wenn Sie sehen, ich habe das ja verfolgt, dass es immer wieder so Themencluster gibt. In meiner Zeit war das zum Beispiel in einer Woche f\u00fcnfmal hintereinander eine Sendung \u00fcber die Euro-Krise und Griechenland. Und der Mehrwert, den die f\u00fcnfte Sendung gegen\u00fcber der ersten brachte, war doch sehr, sehr gering. Wenn man die Argumente, die gefallen sind, mal so hintereinander aufschreibt einfach, kommt man darauf, es wird kaum mehr argumentiert, als das, was so etwa auf eine viertel Seite geht und es wird in einer ungeheuren Penetranz und Redundanz dasselbe erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Aber das US-Fernsehen kennt ja auch den t\u00e4glichen Talk. Da eher als Late-Night-Format. Wie gesagt, man muss ja nicht jeden Tag sehen, aber eine Kontinuit\u00e4t, eine Entwicklung \u00fcber die Woche hinaus zu versuchen, ist doch erst einmal nicht verwerflich. Aber was raten Sie nun der ARD? Lieber wieder eine kippen?<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Bernd G\u00e4bler:<\/span> Na, das w\u00fcrde ich unbedingt raten. Einfach um f\u00fcr andere Formen mehr Platz zu machen &#8230;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> An welche denken Sie da zum Beispiel?<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/plasberg_frank_300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/plasberg_frank_300.jpg\" alt=\"\" title=\"plasberg_frank_300\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignright size-full wp-image-9302\" \/><\/a><br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">Bernd G\u00e4bler:<\/span> Ich wei\u00df es nicht genau. Ich halte nur den Sendeplatz, ich halte ihn f\u00fcr interessant und er macht das sozusagen ein bisschen st\u00e4rker als Einpeitscher als andere, aber ich halte den Sendeplatz f\u00fcr Frank Plasberg am Montag direkt nach dem Sonntag dann wom\u00f6glich andere G\u00e4ste, andere Themen zu finden, f\u00fcr sehr kompliziert. Ich glaube, er wird es schwerer haben als die anderen. Aber das kann man nicht sagen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/will_anne_300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/will_anne_300.jpg\" alt=\"\" title=\"will_anne_300\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"alignright size-full wp-image-9296\" \/><\/a><br \/>\nAuch Anne Will muss jetzt zeigen, was sie in der Lage ist zu machen ohne diesen Vorlauf des Tatortes. Also, da kann man was streichen unbedingt. Ich glaube aber auch, dass die Formen schon zu festgefahren sind. Alles ist zu \u00e4hnlich. Der Einspieler spielt immer die gleiche Rolle. Ich habe f\u00fcnf Sendungen \u00fcber Euro und Griechenland gesehen ohne eine einzige Untersuchung dessen, was in Griechenland stattfindet. Es gab keine eigene Reportage, obwohl doch die M\u00f6glichkeiten, die materiellen Ressourcen, die Korrespondenten dazu da waren.<\/p>\n<p>Also, da muss man viel st\u00e4rker die Formen brechen, ungew\u00f6hnliches tun, vielleicht mal viel weniger G\u00e4ste rein nehmen, Konfrontation schaffen, vielleicht auch st\u00e4rker, darauf setze ich, Elemente von Reportage, Untersuchung von interessanten Gegenst\u00e4nden mit Debatte kombinieren und vielleicht die Runden auch mal so besetzen, dass nicht sozusagen mit dem Eingangsstatement im Grunde genommen alles gesagt ist.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Dann wollen wir mal h\u00f6ren, was man in der ARD dazu denkt. Ich bedanke mich erst einmal beim Medienwissenschaftler und Journalisten Bernd G\u00e4bler, der im Auftrag der Otto-Brenner Stiftung Talk-Shows untersucht hat und zu eben geh\u00f6rten Erkenntnissen gekommen ist. Ja, Ihnen w\u00fcnsche ich einen m\u00e4chtigen <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-shop.de\/uploads\/tx_mplightshop\/2011_08_15_AH68_Talkshow_web.pdf\">Download<\/a>. Diese Studie gibt es frei bei der Otto-Brenner-Stiftung auf der Internetseite dort &#8230;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Bernd G\u00e4bler:<\/span> &#8230; Man kann sie auch als <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-shop.de\/no_cache\/bestellungen\/warenkorb\/shop\/\/\/175.html\">Printexemplar sich dort bestellen<\/a>.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> &#8230; oder auch das. Alles jedenfalls per twitter.com\/medienmagazin der Link dorthin. Und Ihnen gro\u00dfe mediale Beachtung, Bernd G\u00e4bler!<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Bernd G\u00e4bler:<\/span> (lacht) Ich danke.<\/p>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/2009_baumann_thomas_600.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/2009_baumann_thomas_600.jpg\" alt=\"\" title=\"2009_baumann_thomas_600\" width=\"600\" height=\"663\" class=\"alignright size-full wp-image-5382\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/2009_baumann_thomas_600.jpg 600w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/2009_baumann_thomas_600-271x300.jpg 271w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p>Telefoninterview mit Thomas Baumann, ARD-Chefredakteur<br \/>\n <audio   controls > <source src=\"http:\/\/download.radioeins.de\/mp3\/medienmagazin\/mm20110820_4.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/download.radioeins.de\\\/mp3\\\/medienmagazin\\\/mm20110820_4.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/download.radioeins.de\\\/mp3\\\/medienmagazin\\\/mm20110820_4.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"http:\/\/download.radioeins.de\/mp3\/medienmagazin\/mm20110820_4.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  <br \/>\n<a href=\"http:\/\/download.radioeins.de\/mp3\/medienmagazin\/mm20110820_4.mp3\" target=\"_blank\">Download<\/a><\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Der Ratschlag eben an die ARD vom Medienwissenschaftler Bernd G\u00e4bler nach einer Analyse der Talkshow im Deutschen Fernsehen lautete: die ARD w\u00e4re besser aufgestellt mit ein, zwei Talkshows weniger. Am Telefon jetzt der ARD-Chefredakteur Thomas Baumann. Nehmen Sie diese Studie der Otto-Brenner-Stiftung ernst oder sagen Sie, ja das sind Medienwissenschaftler, die sehen ohnehin anders fern?<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Thomas Baumann:<\/span> Das stimmt zwar, Herr Wagner, dass die Medienwissenschaftler anders Fernsehen, gleichwohl nehmen wir nat\u00fcrlich Herrn G\u00e4bler und seine Studie durchaus ernst. Es wird nur mit Sicherheit nicht dazu f\u00fchren, dass viele der Forderungen, die Herr G\u00e4bler aufstellt, dass wir denen nachkommen. Aber dass das f\u00fcr uns Diskussionsstoff ist und dass wir das nicht ab tun, das ist ganz klar.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Vielleicht kommen wir doch gleich mal zu einigen Verbesserungsvorschl\u00e4gen. Er sagte, er w\u00fcrde viel st\u00e4rker Formen brechen, ungew\u00f6hnliches tun, vielleicht einmal weniger G\u00e4ste rein nehmen, Konfrontation schaffen. Dann bemerkte er auch in seiner Studie, dass immer das gleiche Personal vorkommen w\u00fcrde. Kann man da wirklich nicht noch ein bisschen schrauben?<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Thomas Baumann:<\/span> Ja. Wir werden schrauben. Wobei ich Ihnen wirklich sagen muss, wir tun das nicht aufgrund der Studie von Herrn G\u00e4bler, aber wir haben in der Tat nat\u00fcrlich jetzt mit f\u00fcnf Gespr\u00e4chsformaten im Ersten Deutschen Fernsehen gegen\u00fcber vier in der Vergangenheit schon nochmal einen Unterschied. Und das wird im Kern bedeuten m\u00fcssen und das ist eine Diskussion, die wir auch gef\u00fchrt haben auch ohne die Studie, dass wir innerhalb der einzelnen Formate mehr unterschiedliche Formen zulassen. <\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte beispielsweise bedeuten, dass die G\u00e4stezahl bei Anne Will, die mit ihrer Sendung jetzt am Mittwochabend kommt, dass die st\u00e4rker differiert. Dass es also nicht so ist, wie es am Sonntag war, dass dort in aller Regel vier bis f\u00fcnf G\u00e4ste sind. Es kann auch mal sein, dass sie sich m\u00f6glicherweise nur zwei vornimmt. Es ist sogar denkbar, dass sie sich m\u00f6glicherweise auch nur einen Gast vornimmt. Wir hatten \u00fcbrigens, was die Studie aus meiner Sicht unterschl\u00e4gt, auch bislang schon eine durchaus unterschiedliche Zahl oder Formenvielfalt. <\/p>\n<p>Wenn Sie sich die Sendungen angesehen haben, die Reinhold Beckmann gemacht hat, dann waren die durchaus anders. Und auch da war es keineswegs immer so, dass das vier oder f\u00fcnf G\u00e4ste waren. Faktum ist, wir werden ganz sicherlich, was die Formenvielfalt angeht bei den Sendungen, mit denen wir ab September jetzt starten, \u00f6fters mal gewisse Schemen brechen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Das setzt ja voraus, dass es so einen \u2013 ja Supervisor gibt, jemand der \u00fcber alle f\u00fcnf Talkshows wacht und dann m\u00f6glicherweise &#8222;Anregungen&#8220; gibt, also dann auch einmal dazwischengr\u00e4tscht, wenn sich etwas doppelt?<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Thomas Baumann:<\/span> Naja, also folgendes. Zun\u00e4chst einmal brauchen unsere Redaktionen keinen Supervisor. Das sind alles journalistische Kolleginnen und Kollegen, die sehr, sehr gut wissen, was sie zu tun haben. Es kann nat\u00fcrlich mal passieren, dass bei einer bestimmten Themenlage alle in die gleiche Richtung denken und versuchen, sich auf ein Thema zu st\u00fcrzen. Das ist dann der Moment, wo ich als Koordinator ins Spiel komme und mit den Kolleginnen und Kollegen der Redaktionen reden werde. Nur man darf sich das nicht so vorstellen, dass Herr Baumann die Themen diktiert, wer was machen darf und die G\u00e4ste zuteilt, so wie ich es in der deutschen Presse habe lesen k\u00f6nnen. Das ist eine absurde Vorstellung. <\/p>\n<p>Wir sind durchaus intern in der Lage, miteinander gut zu kommunizieren und zu \u00fcberlegen, da ja nicht alle Sendungen an einem Tag stattfinden, Gott sei Dank nicht. Wir haben ja f\u00fcnf verschiedene Tage. Welches Thema oder Nuance eines Themas passt am besten wohin, welche G\u00e4ste stehen f\u00fcr wann, wem zur Verf\u00fcgung? Und dann wird man mit Sicherheit ein Verfahren finden, wie man das vern\u00fcnftig macht. Wir streben nicht an, Herr Wagner, dass wir in unseren Gespr\u00e4chssendungen im Ersten Deutschen Fernsehen letztlich die gleichen Themen bearbeiten. Das ist sicherlich nicht das, was wir wollen.<\/p>\n<p> Nur, die Vergangenheit hat gezeigt, dass es nat\u00fcrlich &#8230; gerade die Vergangenheit dieses Jahres hat gezeigt, dass es oft Themen geben kann, die derart \u00fcberragend sind, dass sie einfach derart viel Gespr\u00e4chswert auf sich ziehen, dass man eigentlich an bestimmten Themen nicht vorbeikommt. Das war so beispielsweise bei der arabischen Revolution in \u00c4gypten &#8230;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Aber da hat Herr G\u00e4bler gerade eben gesagt, da gab es nur zwei Sendungen, da h\u00e4tte er sich mehr gew\u00fcnscht. Komischerweise.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Thomas Baumann:<\/span> Da irrt Herr G\u00e4bler. Da hat er einfach nicht richtig gez\u00e4hlt. Das waren also mindestens drei. Da habe ich mit ihm auch schon dar\u00fcber geredet und die waren nat\u00fcrlich genau in diesem Zeitraum, als Mubarak zum R\u00fccktritt gezwungen wurde. Wenn sie Megathemen haben wie Fukushima, die Atomkatastrophe oder auch den R\u00fccktritt des Bundesverteidigungsministers, Herr zu Guttenberg, dann kann es durchaus sein, dass EIN Thema von mehreren Redaktionen bearbeitet wird. Nur dann ist es nat\u00fcrlich wirklich Pflicht, dass wir sagen: tr\u00e4gt ein Thema, tr\u00e4gt es ein Thema, dass wir es in unterschiedlichen Sendungen behandeln? Kriegen wir jeweils unterschiedliche Aufh\u00e4nger f\u00fcr ein Oberthema hin? Und kriegen wir unterschiedliche G\u00e4ste? Also mehrfach das gleiche hintereinander haben wir nicht gemacht, werden wir auch nicht machen.<\/p>\n<p>05:17<br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Aber noch einmal, weil Sie sagten, in der Presse wird falsch spekuliert, wie die Zusammenarbeit mit Ihnen sein wird, wie muss man sich das dann praktisch dann vorstellen? Gibt es dann so eine Art Brainstorming am Sonnabend damit G\u00fcnther Jauch sozusagen nicht das falsche Thema anpackt, was m\u00f6glicherweise Donnerstag durch Beckmann besser abgedeckt w\u00fcrde oder wie l\u00e4uft das dann?<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Thomas Baumann:<\/span> Na ja, Gott sei Dank sind die Kolleginnen und Kollegen der Redaktionen &#8230; die reden ja miteinander. Das ist ja so, jeder von denen kann eine Mail schreiben und zum Telefon greifen. Nat\u00fcrlich sprechen die untereinander auch die Themenlagen durch. Aber jede Redaktion hat das Recht &#8211; alles andere w\u00e4re auch absurd &#8211; wir haben redaktionelle Freiheit und Autonomie &#8211; im Prinzip erst einmal auf das Thema zu setzen, das sie f\u00fcr das Beste, f\u00fcr das Relevante h\u00e4lt. Und nur &#8211; das kann passieren, wird aber hoffentlich in der Wirklichkeit nicht so h\u00e4ufig passieren &#8211; dass im Prinzip mehrere exakt in die gleiche Richtung marschieren, dann braucht es jemanden, der mit den Redaktionen spricht und sagt: so, jetzt setzen wir uns mal zusammen, also nicht an einen Tisch, sondern am Telefon, man kann Telefonschaltkonferenzen machen und reden dr\u00fcber, wie kriegen wir das am besten geregelt. <\/p>\n<p>Wenn ein Thema wirklich \u00fcberhaupt so stark ist, dass mehrere zu Recht sagen, wir wollten eigentlich darauf setzen. Das ist ja in der Regel nicht der Fall, der st\u00e4ndig eintritt. Wenn es passiert, dann muss man einfach sagen, gibt es, wenn mehrere sich auf ein Oberthema st\u00fcrzen wollen wirklich genug Aufh\u00e4nger beziehungsweise Einzelthemen zu einem Oberthema, die es rechtfertigen, dass wir mehrfach damit kommen? Dann sortiert sich vieles, Herr Wagner, schon automatisch, weil sie bestimmte G\u00e4ste nur an ganz bestimmten Tagen bekommen, wenn \u00fcberhaupt. Und das ist dann ein, ich sage einmal, Ausleseprozess, wie er auch jetzt schon bei vier Formaten durchaus ganz gut funktioniert hat. Das hei\u00dft, wir stehen ja nicht vor einer v\u00f6llig neuen Situation. Wir machen im Prinzip etwas \u00e4hnliches, was wir in den letzten Jahren schon gemacht haben, mit dem Unterschied, dass wir jetzt noch eine zus\u00e4tzliche Sendung haben.<\/p>\n<p>07:43<br \/>\n<span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> Sie sagen, Sie h\u00e4tten diese Studie nicht ben\u00f6tigt, aber gibt es vielleicht doch etwas, wo Sie sagen, gut dass sich Herr G\u00e4bler drei Monate mit den Talkshows besch\u00e4ftigt hat?<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Thomas Baumann:<\/span> Nein, verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich m\u00f6chte Herrn G\u00e4bler da nicht beleidigen oder irgendwie runterziehen. Die Studie, die ich kenne, die hat, sage ich mal, f\u00fcr uns keine wesentlichen neuen Erkenntnisse gebracht. Ich habe manchmal den Eindruck, dass nat\u00fcrlich auch diese Studie ein gutes St\u00fcck weit die Generalthesen, die Herr G\u00e4bler schon seit l\u00e4ngerer Zeit vertritt, auch st\u00fctzt. Dar\u00fcber m\u00f6chte ich mich nicht aufregen. Aber es ist nun nicht so, dass wir aus der Studie Dinge herauslesen k\u00f6nnen, bei denen wir sagen, ach das ist aber ganz besonders interessant. Das haben wir noch nicht gewusst. Und dar\u00fcber m\u00fcssten wir nachdenken. Dass wir, sage ich mal, durchaus einer gr\u00f6\u00dfere Formenvielfalt, wie Herr G\u00e4bler sie fordert, sehr aufgeschlossen gegen\u00fcberstehen, das sagte ich Ihnen schon. Aber das ist in der Tat eine Erkenntnis, die wir nicht aus der Studie beziehen, sondern die wir selbst, sage ich mal, intern schon auch so besprochen haben.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">J\u00f6rg Wagner:<\/span> \u2026 meint Thomas Baumann. Er ist ARD-Chefredakteur und vielleicht richtet sich die Studie tats\u00e4chlich an ein anderes Publikum. Das kann jeder selbst entscheiden durch einen <a href=\"http:\/\/www.otto-brenner-shop.de\/uploads\/tx_mplightshop\/2011_08_15_AH68_Talkshow_web.pdf\">Download<\/a> auf der Seite der Otto-Brenner-Stiftung. Vielen Dank Herr Baumann.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ffa500;\">Thomas Baumann:<\/span> Bittesch\u00f6n, Herr Wagner.<\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">(w\u00f6rtliches Transkript)<\/span><\/p>\n<div style=\"height:70px;\"><\/div>\n<p><span style=\"color: #888888;\">(verlinkte Audio-Quelle: radioeins-Medienmagazin, rbb, 20.08.2011; Fotos + Screenshot: ARD\/Marco Grob [2]; NDR\/Morris Mac Matzen; WDR\/Max Kohr; WDR\/Sachs; ARD &#8211; Das Erste; ARD\/Ralf Wilschewski)<\/span><\/p>\n<div style=\"height:5px;\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Bernd G\u00e4bler, Medienwissenschaftler, Journalist, Autor der Talk-Show-Studie No audio playback capabilities, please download the audio belowDownload Audio: Closed Format: MP3 Download J\u00f6rg Wagner: \u201cUnd unser t\u00e4glichen Talk gib uns heute!\u201d &#8211; das ist kein frommer Wunsch von mir, die knappe w\u00f6chentliche Sendezeit des radioeins-Medienmagazins auszudehnen \u2013 das ist eher als Sto\u00dfgebet zu verstehen, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[255,237,236],"class_list":["post-9277","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuell","tag-gunther-jauch","tag-otto-brenner-stiftung","tag-talkshow"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9277","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9277"}],"version-history":[{"count":54,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9277\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9842,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9277\/revisions\/9842"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9277"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9277"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9277"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}