{"id":9846,"date":"2011-09-17T19:09:28","date_gmt":"2011-09-17T18:09:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=9846"},"modified":"2020-04-22T13:45:33","modified_gmt":"2020-04-22T11:45:33","slug":"plog-jobst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/?p=9846","title":{"rendered":"Plog, Jobst"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_42624\" aria-describedby=\"caption-attachment-42624\" style=\"width: 1100px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20110917_plog_jobst_1100-x-670.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20110917_plog_jobst_1100-x-670.jpg\" alt=\"Jobst Plog | Foto: \u00a9 NDR\/Kristina Jentzsch\" width=\"1100\" height=\"670\" class=\"size-full wp-image-42624\" srcset=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20110917_plog_jobst_1100-x-670.jpg 1100w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20110917_plog_jobst_1100-x-670-300x183.jpg 300w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20110917_plog_jobst_1100-x-670-768x468.jpg 768w, https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/uploads\/20110917_plog_jobst_1100-x-670-1024x624.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-42624\" class=\"wp-caption-text\">Jobst Plog | Foto: \u00a9 NDR\/Kristina Jentzsch<\/figcaption><\/figure><br \/>\n<span style=\"font-size: 11pt; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;\"><\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<blockquote><p>&#8222;Zur Wehr setzen&#8220;<\/p><\/blockquote>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p> <audio   controls > <source src=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20110917_plog_jobst_wagner_joerg_128.mp3\" type='audio\/mpeg' \/> <object   type=\"application\/x-shockwave-flash\"  data=\"https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf\"  width=\"400\"  height=\"30\"> <param name=\"movie\" value='https:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wphtml5player\/inc\/flowplayer.swf' \/><param name=\"allowfullscreen\" value='false' \/><param name=\"cachebusting\" value='true' \/><param name=\"bgcolor\" value='#000000' \/><param name=\"flashvars\" value='config={\"plugins\":{\"controls\":{\"height\":30,\"autoHide\":false,\"fullscreen\":false}},\"clip\":{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20110917_plog_jobst_wagner_joerg_128.mp3\"},\"playlist\":[{\"autoPlay\":false,\"url\":\"http:\\\/\\\/www.wwwagner.tv\\\/audio\\\/20110917_plog_jobst_wagner_joerg_128.mp3\"}],\"play\":{\"opacity\":0}}' \/>  No audio playback capabilities, please download the audio below<br \/><strong>Download Audio:<\/strong> Closed Format: <a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20110917_plog_jobst_wagner_joerg_128.mp3\">MP3<\/a> <\/object> <!-- Generated by HTML5 Multimedia Framework (http:\/\/code.google.com\/p\/html5videoplayer) --> <\/audio>  <br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/audio\/20110917_plog_jobst_wagner_joerg_128.mp3\">Download<\/a><\/p>\n<div style=\"height:10px;\"><\/div>\n<p><u>Was<\/u>: Telefoninterview zur bevorstehenden mdr-IntendantInnen-Wahl<br \/>\n<u>Wer<\/u>: Prof. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jobst_Plog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">Jobst Plog<\/a>, Rechtsanwalt, ehemaliger NDR-Intendant<br \/>\n<u>Wann<\/u>: ver\u00f6ffentlicht im radioeins-Medienmagazin vom 17.09.2011 und in einer gek\u00fcrzten Fassung im rbb Inforadio am 18.09.2011<\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<div id='stb-container-8732' class='stb-container-css stb-custom-container stb-no-caption stb-image-none stb-ltr stb-border stb-side'><aside class='stb-icon'><img src='http:\/\/www.wwwagner.tv\/wp-content\/plugins\/wp-special-textboxes\/themes\/stb-dark\/heart.png'><\/aside><div id='stb-box-8732' class='stb-custom_box stb-box' ><\/p>\n<p>(w\u00f6rtliches Transkript, Auszug,  H\u00f6rverst\u00e4ndnisfehler vorbehalten)<\/p>\n<div style=\"height: 20px;\"><\/div>\n<blockquote>\n<p>[0:00]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>radioeins vom Rundfunk Berlin-Brandenburg mit dem Medienmagazin. W\u00e4hrend auch in dieser Woche die Recherchen im Fall des ehemaligen Unterhaltungschefs des MDR, Udo Foht und seinem sehr eigenen Finanzierungskonzept weitergingen und zu bundesweiten Razzien f\u00fchrten, sucht man zeitgleich im Mitteldeutschen Rundfunk nach einem Nachfolger f\u00fcr Intendant Udo Reiter, der sich nach 20 Jahren vor Ablauf seines Vertrages aus dem Amt verabschieden m\u00f6chte. Diesem Wunsch hat der Verwaltungsrat bereits zugestimmt und auch schon einen Kandidaten ausgew\u00e4hlt. Nach Presseberichten und einem <a href=\"http:\/\/www.flurfunk-dresden.de\/2011\/09\/16\/mdr-personalrat-schreibt-rundfunkraten-die-belegschaft-wunscht-sich-einen-intendanten-der-1-wahl-ist\/\">Brief des MDR-Personalrates<\/a> an den Rundfunkrat mit Datum vom Freitag zufolge nicht ganz frei von staatlichem Einfluss.<\/strong> <\/p>\n<p><strong>Dies m\u00f6chte ich jetzt besprechen mit einem Mann, der<\/p>\n<p>1. unabh\u00e4ngig ist, da er nicht mehr f\u00fcr die ARD t\u00e4tig ist.<br \/>\n2. kompetent ist, da er 17 Jahre Intendant einer Landesrundfunkanstalt war<br \/>\n3. zu dem einer Mehrl\u00e4nderanstalt angeh\u00f6rte, die<br \/>\n4. man sagte die Blaupause f\u00fcr den Mitteldeutschen Rundfunk war. Was meint, dass wesentliche Teile 1:1 \u00fcbernommen wurden. N\u00e4mlich vom Norddeutschen Rundfunk. Und damit ist klar, wer am Telefon ist. Prof. Jobst Plog. Ich gr\u00fc\u00dfe Sie.<\/strong><\/p>\n<p><u>Jobst Plog<\/u>: Ja, guten Tag.<\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Vielleicht zu Beginn kurz zur\u00fcck zum Fall Udo Foht. Auch der Norddeutsche Rundfunk hatte ja mit Doris Heinze einen ungew\u00f6hnlichen Fall einer pers\u00f6nlichen, an Dienstvorschriften vorbei agierenden Fernsehspiel-Chefin. Gibt es vielleicht doch strukturelle Probleme in einer Mehrl\u00e4nderanstalt, die Norddeutscher Rundfunk und die Kopie MDR gemeinsam haben?<\/strong><\/p>\n<p><u>Jobst Plog<\/u>: Nein, das glaube ich nicht. Ich glaube zun\u00e4chst nicht, dass die beiden F\u00e4lle vergleichbar sind. In der Tat ist der Fall Doris Heinze ein Einzelfall gewesen, der vielleicht zusammenhing mit einer doch Machtf\u00fclle, die die Fernsehspiel-Chefin hatte, auch durch die Vertretung in vielen Filmf\u00f6rderungsorganisationen. Irgendwie scheint da ein St\u00fcck Allmachtsfantasie entstanden zu sein. Die Dimension des Schadens ist unvergleichlich viel geringer gewesen. Im Mitteldeutschen Rundfunk gibt es offenbar mehrere F\u00e4lle. Und die F\u00e4lle haben eine viel gr\u00f6\u00dfere Dimension und da f\u00e4llt es schwer, daran zu glauben, dass dieses nun systembedingt ist. Vielleicht ist es auch durch mangelnde Aufsicht im einzelnen zu erkl\u00e4ren oder durch was auch immer. Ich bin mit der Aufarbeitung dieser F\u00e4lle nicht wirklich befasst. Den Fall Heinze kenne ich aus der N\u00e4he. Darum wei\u00df ich, dass es wirklich keine Vergleichbarkeit gibt.<\/p>\n<p>[2:22]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Dann direkt zum Mitteldeutschen Rundfunk, zur Wahl der neuen Intendantin oder des Intendanten, vorgesehen f\u00fcr den 26. September. Der Verwaltungsrat hat ja in einem mehrg\u00e4ngigen Abstimmungsprozess zun\u00e4chst die Juristische Direktorin Karola Wille im Stimmenverh\u00e4ltnis 4:3 ausgemacht, was rechnerisch allerdings nicht ausreichte, da eine \u2154-Mehrheit notwendig ist. Letztlich, ich k\u00fcrze mal ab, gab es einen Meinungswechsel zum jetzigen Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung, Bernd Hilder. Er ist der einzige Kandidat. Die Presse spekuliert nun und sieht Bernd Hilder als Wunschkandidaten der S\u00e4chsischen Staatskanzlei. Halten Sie das aus Ihrer langj\u00e4hrigen Erfahrung als ARD-Intendant f\u00fcr m\u00f6glich, dass hier eine Staatskanzlei einen Meinungsumschwung herbeif\u00fchren kann im Verwaltungsrat, der ja eigentlich unabh\u00e4ngig ist?<\/strong><\/p>\n<p><u>Jobst Plog<\/u>: F\u00fcr m\u00f6glich halte ich es. Es gab viele Beispiele, wo staatlicher Einfluss die Grenzen, die zul\u00e4ssig sind nach der Rechtsordnung \u00fcberschritt. Hier f\u00e4llt auf, dass sich eigentlich gegen den Vorwurf, die Kandidatenk\u00fcr sei gesteuert aus der S\u00e4chsischen Staatskanzlei, so richtig niemand wehrt. Es scheint weder die Staatskanzlei zu beschweren, jedenfalls ein gro\u00dfes Dementi habe ich nicht lesen k\u00f6nnen, noch scheint es den Kandidaten zu beschweren, dass er gehandelt wird als Kandidat der Staatskanzlei. Das ist gerade im Osten Deutschlands, wo es mit dem Staatsrundfunk ja schmerzhafte Erfahrungen gab, besonders unangenehm. Ich glaube, man kann feststellen, dass diese Tendenz, dass der Staat es wieder versucht, weil ihm nicht richtig auf die Finger geklopft wird, \u00f6ffentlich und von den Rundfunkanstalten, dass diese Tendenz wieder zunimmt.<\/p>\n<p>Ja, um das also noch einmal zusammenzufassen: der Rundfunkrat ist frei, einer solchen Empfehlung zu folgen oder nicht. Wenn er den Eindruck hat, dass es hier auf staatlichen Druck eine Empfehlung gibt, dann glaube ich, muss er sich dagegen zur Wehr setzen. Gerade im Osten Deutschlands, wo es ja mit Staatsrundfunk einschl\u00e4gige Erfahrungen gibt und wo die Leute nicht zuf\u00e4llig auch in Leipzig demonstriert haben gegen staatlichen Einfluss auf ihre freie Meinungsbildung.<\/p>\n<p>[4:31]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Halten Sie diese Konstruktion, dass der Verwaltungsrat jemanden aussucht und nur einen einzigen Kandidaten im Rundfunkrat pr\u00e4sentiert f\u00fcr ein wirklich taugliches, demokratisches Mittel? Gab es das im Norddeutschen Rundfunk auch?<\/strong><\/p>\n<p><u>Jobst Plog<\/u>: Ja, der Rundfunkrat war jedenfalls in den ersten Wahlg\u00e4ngen auch gebunden an einen Vorschlag aus dem Verwaltungsrat. Wenn der Verwaltungsrat seine Pflicht macht und wiederum w\u00e4hlt ja der Rundfunkrat den Verwaltungsrat und er sollte eben auch unabh\u00e4ngige Personen w\u00e4hlen, dann ist es o.k., dass ein kleineres Gremium aussucht und dann einen Vorschlag macht. Wenn der Verwaltungsrat wirklich sich politisch steuern l\u00e4sst, in welchem Umfang auch immer, dann hat der Rundfunkrat die M\u00f6glichkeit einen solchen Vorschlag abzulehnen und es gibt F\u00e4lle, wo im Vorfeld einer solchen Situation, wenn der Verwaltungsrat bef\u00fcrchten musste, der Rundfunkrat wird nicht folgen, Entscheidungen auch korrigiert worden sind. Also, das muss man abwarten, wie selbstbewusst der Rundfunkrat ist. <\/p>\n<p>Im rbb gab es mal die Situation, dass offenbar die Ministerpr\u00e4sidenten sich im Vorfeld schon verst\u00e4ndigt hatten, ehe es den Rundfunkrat \u00fcberhaupt gab und dann hat der neugew\u00e4hlte Rundfunkrat sehr schnell klargemacht, dass er einem so zu Stande gekommenen Vorschlag nicht folgen w\u00fcrde und dann ist es die Kollegin Reim geworden.<\/p>\n<p>[5:57]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Nun gibt es zur Zeit die zwei \u00f6ffentlichen Meinungen, dass jemand aus dem Osten innerhalb des MDR m\u00f6glicherweise besser geeignet sei, die Strukturen neu zu justieren, aufzur\u00e4umen, weil nach dem alten Sprichwort: neue Besen kehren gut, aber die alten wissen, wo der Dreck ist. Aber dann gibt es wieder die andere Meinung: dass nur jemand aus dem Westen von au\u00dfen hier frischen Wind reinbringen k\u00f6nnte. Glauben Sie, dass eine solche \u00f6ffentliche Meinung den Rundfunkrat zu einer Entscheidung sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung beeinflussen kann oder dass da andere Kriterien letzten Endes entscheidend sind?<\/strong><\/p>\n<p><u>Jobst Plog<\/u>: Also, ich glaube, man sollte sich von solchen Dingen wirklich l\u00f6sen. Ich kann die Kandidaten nur teilweise beurteilen, aber ich kenne die Kollegin Wille aus gemeinsamer Arbeit, denn ich habe sie \u00fcber Jahre beobachtet. Was ich verbl\u00fcffend finde ist, dass nach so langer Zeit, nach so erfolgreicher Amtszeit jemand eigentlich auch wegen seiner Ostbiografie dann letztlich scheitern k\u00f6nnte. Das finde ich kein Kriterium, ehrlich gesagt. Wenn Leute sich heute als Kandidat der Staatskanzlei handeln lassen, dann muss man sagen, dort gibt es offenbar eine politische Abh\u00e4ngigkeit. Wenn jemand in der DDR in einer Dissertation einen Schlenker hatte, der aus heutiger Sicht v\u00f6llig unakzeptabel ist, dann ist diese Situation eine andere. Also, ich glaube, man sollte Frau Wille allein messen an ihrer Arbeitsleistung. Und sie hat wirklich Management-Erfahrung und sollte nicht an einer Ost-Biografie scheitern, schon gar nicht im Mitteldeutschen Rundfunk, der in so vielfacher Weise ja auch an positive Teile von Ostgeschichte ankn\u00fcpft. <\/p>\n<p>Also, ich halte dieses Argument, wir brauchen jemanden aus dem Westen, der aufr\u00e4umt, weil es im Osten passiert ist, halte ich nicht f\u00fcr tauglich und umgekehrt auch nicht. Es muss an der Qualifikation festgemacht werden. Frau Karola Wille muss nicht deswegen gew\u00e4hlt werden, weil sie aus dem MDR ist oder weil sie aus dem Osten ist. Das ist kein taugliches Kriterium.<\/p>\n<p>[8:09]<br \/>\n<u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>Bleiben wir doch mal kurz bei dem tats\u00e4chlichen Kriterium. Man beobachtet in letzter Zeit, dass Menschen mit betriebswirtschaftlicher Erfahrung wie Peter Boudgoust und Lutz Marmor Intendanten wurden \u2026<\/strong><\/p>\n<p><u>Jobst Plog<\/u>: Sie haben vollkommen recht, die Tendenz sozusagen unter den Betriebswirten zu suchen, also eher ein Managementprofil zu finden, ist sicherlich erkennbar. Und das ist ja auch verst\u00e4ndlich auf der einen Seite. Denn wissen Sie, wenn Sie sich mal das Zeitungsgesch\u00e4ft ansehen, es kommt ja eigentlich niemand auf den Gedanken, einen Chefredakteur zum Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer eines Verlages zu w\u00e4hlen. Das ist mir nicht bekannt, dass es diesen Fall \u00fcberhaupt gegeben h\u00e4tte, weil es einen Wechsel aus einer journalistischen in eine Managementlaufbahn w\u00e4re. Also, das ist sicherlich ein ungew\u00f6hnlicher Fall. <\/p>\n<p>Auf der anderen Seite, es reicht nicht Intendant zu sein, wenn man ein guter Betriebswirt ist. Es ist ein Kulturinstitut, jedenfalls nach meinem Verst\u00e4ndnis und das braucht schon auch ein Profil, dass dort ein Manager ist mit einer Affinit\u00e4t zur Kultur, zu Kreativen, zu journalistischer Arbeit. Das auch. Es muss die Mischung sein. Sie k\u00f6nnen jedenfalls nicht einen Journalisten, der keine Managementerfahrung hat auf einen solchen Stuhl hieven. Sie k\u00f6nnen schon, aber dann sehen Sie, was dabei herauskommt.<\/p>\n<p><u>J\u00f6rg Wagner<\/u>: <strong>\u2026 meint Jobst Plog. Er ist der ehemalige NDR-Intendant und jetzt anwaltlich noch t\u00e4tig, sowie in weiteren ehrenamtlichen Funktionen. Ich bedanke mich f\u00fcr diese Einsch\u00e4tzung au\u00dferhalb Deutschlands. Ich gr\u00fc\u00dfe Sie nach Frankreich und w\u00fcnsche Ihnen noch einen guten Tag.<\/strong><\/p>\n<p><u>Jobst Plog<\/u>: Ja, vielen Dank<\/p>\n<div style=\"height:20px;\"><\/div>\n<\/blockquote>\n<p><\/div><\/div>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wwwagner.tv\/documents\/20110917_plog_jobst.pdf\">Druckfassung als PDF <\/a><\/p>\n<div style=\"height: 10px;\"><\/div>\n<hr \/>\n<div style=\"height: 5px;\"><\/div>\n<p><html><br \/>\n     <head><\/p>\n<style type=\"text\/css\">\n       body {\n                     background: #DADADA;\n       }\n      <\/style>\n<p>     <\/head><br \/>\n     <body><br \/>\n<\/body><br \/>\n    <\/html><br \/>\n<script src=\"https:\/\/apis.google.com\/js\/plusone.js\" type=\"text\/javascript\">\/\/ < ![CDATA[ {lang: 'de'} \/\/ ]]><\/script><br \/>\n<script src=\"http:\/\/twittercounter.com\/embed\/?username=medienmagazin&amp;style=avatar\" type=\"text\/javascript\"><\/script><\/p>\n<p><noscript><a href=\"http:\/\/twittercounter.com\/medienmagazin\">medienmagazin on Twitter Counter<\/a><\/noscript><\/p>\n<p><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Zur Wehr setzen&#8220; No audio playback capabilities, please download the audio belowDownload Audio: Closed Format: MP3 Download Was: Telefoninterview zur bevorstehenden mdr-IntendantInnen-Wahl Wer: Prof. Jobst Plog, Rechtsanwalt, ehemaliger NDR-Intendant Wann: ver\u00f6ffentlicht im radioeins-Medienmagazin vom 17.09.2011 und in einer gek\u00fcrzten Fassung im rbb Inforadio am 18.09.2011 Druckfassung als PDF medienmagazin on Twitter Counter<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"categories":[114,133],"tags":[258,193],"class_list":["post-9846","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-a-z","category-p","tag-jobst-plog","tag-mdr"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9846","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9846"}],"version-history":[{"count":49,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9846\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46662,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9846\/revisions\/46662"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9846"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9846"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.wwwagner.tv\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9846"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}