Neue Erkenntnisse zu #tazgate

„Es war uns … wichtig, ihn zu finden.“

Georg Löwisch
Georg Löwisch

Ein taz-Mitarbeiter wurde überrascht, als er von einem fremden taz-Computer einen sogenannten Keylogger abzog. Damit können Tastatureingaben gespeichert werden z. B. Passwörter. Erste Untersuchungen ergaben, dass sich der Kollege regelmäßig und über einen langen Zeitraum Zugriff zu mehreren taz-Rechnern illegal verschaffte. War er einer Ungerechtigkeit bei der taz auf der Spur? Oder spionierte er für einen Geheimdienst? Was waren die Motive? Man wusste es nicht. Der Kollege, Sebastian Heiser, war für investigative Recherchen bekannt, verweigerte die Aussage und verschwand spurlos. Nicht ganz spurlos, wie sich gestern durch einen detaillierten Bericht in der taz herausstellte. Die taz-Journalisten Martin Kaul und Sebastian Erb fanden den Untergetauchten in Asien. Was waren die Motive für diese Aufklärungsarbeit?

Wer: Georg Löwisch, taz-Chefredakteur
Was: Studiogespräch über die neusten Recherchen im Fall #tazgate
Wo: Medienstadt Potsdam-Babelsberg, Sendestudio radioeins
Wann: 04.06.2016, 18:31 Uhr im radioeins-Medienmagazin und in einer gekürzten Fassung im rbb Inforadio vom 05.06.2016, 10:44/15:24 Uhr

Vgl.:
* #SZleaks + #tazGate, radioeins-Medienmagazin vom 21.02.2015
* „Zwischen Datenklau und Aufklärung“, Diskussion, taz-Café, 19.03.2015
* Die taz nach dem Datendiebstahl – Ines Pohl, taz-Chefredakteurin, 02.04.2016

(Foto im Studio: © Jörg Wagner)

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