Medienmagazin vom 18.09.2010

Gesamt-PodCast:

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[00:00] INTRO: Harald Schmidt geht zu SAT.1 | [02:54] Zum ersten Mal Deutscher Radiopreis | [15:17] Freischreiber-Zukunftskongress | [21:37] dpa-Umzug abgeschlossen | [33:14] 175 Jahre Bertelsmann | [39:53] Bonus: dpa, Interview Wolfgang Büchner + Rundgang

Intro: Harald Schmidt wechselt von der ARD zu SAT.1

„Nicht mal mehr die Ossis sprechen mich an!“


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O-Ton: Harald Schmidt (Quelle: ARD, 16.09.2010);
Interview mit Peter Boudgoust, ARD-Vorsitzender

1. Zum ersten Mal: Der Deutsche Radiopreis geht an …

Analog zum Deutschen Fernsehpreis bekamen zum ersten Mal öffentlich-rechtliche und private Radiostationen gemeinsam Preise für beste Radiosendungen auf einer großen Gala am 17.09.2010 in Hamburg (Screenshot 1: Hinter KMH stehen Marco Seiffert und Stefan Rupp.) Preisübergabe für die beste Morgensendung an das Der-Schöne-Morgen-Team von radioeins. Gratulation! (Screenshot 2 und 3: stellvertretend nehmen Marco Seiffert und Stefan Rupp den Preis entgegen.)



Preisübergabe an Fritz „Beste Commedy: Neues vom Känguru“. (Screenshot: Producer Ingo Ewert-Mazander, Chefredakteur Stefan Warbeck v.l.n.r.) Gratulation!


Bericht von Matthias Morr


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2. Mach‘s dir selbst – der Freischreiber-Zukunftskongress

„Es wird Zeit, dass sich freie Journalisten selbst mit ihrer Zukunft beschäftigen, mit dem Medienwandel und seinen Folgen. Und mit seinen Möglichkeiten. Denn die Zukunft des Journalismus ist offener denn je.“ (Freischreiber)


Freischreiber ist der Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten.
Vgl.: http://www.freischreiber.de/


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Telefoninterview mit Eva-Maria Schnurr (Foto), stellv. Vorsitzende der Freischreiber direkt am Kongress-Ende.

3. dpa-Umzug abgeschlossen – „Wasserwerk der Demokratie“ mit neuem Sitz in Berlin

Interviews am Rande der Eröffnung des neuen newsrooms im historischen Zeitungsviertel mit:

„Aufgabe, die Jobs aller zu sichern.“


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Wer: Malte von Trotha, Vorsitzender der dpa-Geschäftsführung

„Insgesamt kann man in Deutschland nur froh sein, eine solch‘ gute Versorgung mit Agenturen zu haben.“


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Wer: Christian Wulff, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
Vgl.: Rede von Bundespräsident Christian Wulff bei der dpa-newsroom-Eröffnung am 15.09.2010

„Die dpa ist das Wasserwerk der Demokratie.“

PodCast-Bonus-Track

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Wer: Wolfgang Büchner, dpa-Chefredakteur (Foto oben links am Newsdesk)
Vgl.: auch hier.
Vgl.: http://www.dpa.com

4) 175 Jahre Bertelsmann – „Nebenregierung“ in Gütersloh


Am 16.09.2010 feierte der Bertelsmann-Konzern sein 175jähriges Bestehen mit einem Festakt in Berlin. Eines dürfte dort kaum Thema gewesen sein: die seit Längerem umstrittene Verquickung zwischen dem Konzern und der gleichnamigen gemeinnützigen Stiftung. Pünktlich zum Konzern-Jubiläum liefert der Journalist Thomas Schuler eine Analyse der Machtstrukturen in Gütersloh.

Vgl.: “Bertelsmannrepublik Deutschland”, Campus-Verlag, 304 Seiten, EAN 9783593390970, € 24,90


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Studiogespräch mit O-Tönen von Thomas Schuler
Autorin: Vera Linß (Foto)


(Fotos © Intro: ARD/WDR Herby Sachs; 1) NRD/Gita Mundry; NDR; Matthias Morr; 2) Knut Gärtner; Rest: Jörg Wagner)








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3 thoughts on “Medienmagazin vom 18.09.2010

  1. @admin
    Gern geschehen.
    Werde nächstes Jahr bestimmt wieder dabei sein, allein schon um zu sehen, wie weit bei den lieben Kolleginnen und Kollegen, die ich kennenlernte, die Zukunft nun gediehen ist.
    Kurzum: I stay tuned.

  2. @Henry Steinhau
    Vielen Dank für Ihre konkrete Ergänzung. Möglicherweise ist für den nächsten Zukunftskongress ein Reporter vor Ort die bessere Wahl, um das Spektrum der Sichten einzufangen.

  3. Ich war Teilnehmer des Kongresses, bin freier (Medien-)Journalist und Freischreiber-Mitglied. Es gab durchaus viel Fallbeispiele und Konkretisierungen für das gegenwärtige und zukünftige Freiberufler-Dasein als Journalist. Auf eine Formel gebracht: Mischfinanzierung, Mischkalkulation, Mischaktivitäten. Neben Texten oder TV-/Radiobeiträgen etwa auch Seminare leiten, moderieren, Vorträge halten, als Fach-Journalist und damit Themen-Experte Live vermitteln, da stimmen die Honorare meist und derlei „Auftritte“ sind schwer kopierbar (wie bei Musikern); monothematische Webseiten aufbauen, für die entsprechende Publikumsschichten via Stiftungen, Spenden, Fördervereinen zu bezahlen bereit sind; publizistische Projekte mit Forschung, Studien, Untersuchungen verknüpfen und dafür öffentliche oder privatwirtschaftliche Förderung erhalten; Journalisten-Netzwerke etablieren, die sich ebenfalls speziellen Themen widmen und damit zu kleinen (Nachrichten-)Agenturen werden; im lokalen/regionalen Umfeld journalistische Angebote aufbauen, via Anzeigen oder Fördervereinen und lokalen Aktivitäten finanzieren. Das alles, und noch viel mehr, passiert und geht, scheitert und wurschtelt, wächst und gedeiht, macht nicht reich aber durchaus zufrieden; wenn nicht gleich, dann mitunter auf mittelfristige Sicht. Davon waren nach dem Kongress – gefühlt – noch mehr Freie überzeugt, als vor dem Kongress.

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