Medienmagazin vom 17.08.2019

Gesamt-PodCast:


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[00:00] INTRO: Collage 70 Jahre dpa: der Anfang – Peter Kropsch | [04:05] Unterschied zur APA – Peter Kropsch | [06:00] dpa im digitalen Zeitalter – Sven Gösmann | [10:21] dpa-Faktencheck gegen Desinformation – Peter Kropsch | [12:05] dpa im Ausland – Peter Kropsch | [13:47] Kundensicht – Peter Frey, ZDF | [15:10] Konkurrenzsituation – Peter Kropsch | [16:44] Kundensicht – Gordon Repinski, RND | [17:44] dpa Werbekanal? – Peter Kropsch | [20:00] Individuelle Nachrichtenversorgung – Peter Kropsch| [23:09] Marktplatz-Plattform-Vernetzung – Peter Kropsch | [26:02] Bundespräsidenten Christian Wulff, Frank-Walter Steinmeier | [33:31] dpa-Technologie-Entwicklung, wirtschaftliche Stärke, Dienstleistung – Peter Kropsch | [40:00] dpa: Wasserwerk der Demokratie – Wolfgang Büchner | [41:35] Bonus: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier [01:04:21] Bonus: dpa-Rundgang


70 Jahre dpa
“Wasserwerk der Demokratie” – 70 Jahre Deutsche Presse-Agentur (dpa)

Am 18.08.1949 wurde in Goslar auf Beschluss mehrerer Zeitungsverleger die Deutsche Presse-Agentur gegründet. Sie ging aus dem Zusammenschluss dreier Agenturen der Alliierten hervor: DENA (Deutsche Nachrichtenagentur), Südena (Süddeutsche Nachrichtenagentur) und dpd (Deutscher Pressedienst). Am 01.09.1949 sendete sie die erste Meldung. In eigener Sache:

“dpa wird die Tradition der bisherigen deutschen Nachrichten-Agenturen fortsetzen und mit vereinten Kräften den Ausbau des Nachrichtenwesens betreiben. Die Pflege der objektiven Nachricht und die Unabhängigkeit von jeder staatlichen, parteipolitischen und wirtschaftlichen Interessengruppe werden das Merkmal der neuen Agentur sein. Sie wird, nachdem auch die Nachrichtenagentur der französischen Zone sich anschließt, der erste große deutsche Nachrichtendienst sein und eine besondere Aufgabe darin sehen, auch das Ausland mit deutschen Nachrichten zu versorgen. Das Kennzeichen dpa muss vom ersten Tage an das Vertrauen der deutschen Zeitungen, der deutschen Öffentlichkeit und der Welt haben.”

Anfang der Achtziger Jahre revolutionierte die Technik das Nachrichtengeschäft weltweit:

„Die Möglichkeiten, die die moderne Elektronik bietet, sind verblüffend“, hieß es in einem Imagefilm. „Verbessern und löschen ohne radieren. Artikel ändern in Sekundenschnelle.“ Schnelligkeit wurde mehr denn je zu einer Antriebskraft. Die Entwicklung des Internets ließ den Vorteil einer eigenen Infrastruktur schmelzen. dpa sieht sich aber heute nicht nur mit der Schnelligkeit durch das Internet konfrontiert, sondern auch mit Fälschungen, sowie einem stärker gewordenen Wettbewerb um Aufmerksamkeit. Zuspitzungen in Überschriften machen auch bei der dpa nicht Halt. Wie geht man Fehlern um? Wie definiert man in diesen Zeiten die eigene Rolle? Gilt noch immer die selbst gewählte Metapher vom “Wasserwerk der Demokratie”?

Daniel Bouhs und Jörg Wagner diskutierten live mit:
Peter Kropsch, Geschäftsführer der Deutschen Presse-Agentur (dpa) (zugeschaltet aus Hamburg)

Zu hören Originaltöne von:
• Sven Gösmann, Chefredakteur dpa
• Peter Frey, Chefredakteur ZDF
• Gordon Repinski, Leiter RND-Hauptstadtbüro
• Christian Wulff, Bundespräsident a. D., 15.09.2010
• Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident, 01.07.2019
• Auszug dpa-Imagefilm, 1982
• Wolfgang Büchner, Chefredakteur dpa (2010-2013), 14.09.2010

PodCast-Bonus:
* Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier, Berlin, 01.07.2019 | Redemanuskript
* Rundgang durch die dpa-Zentralredaktion, Berlin, 14.09.2010

Vgl.:
* 15.09.2010: dpa weihte Newsroom in Berlin ein, wwwagner.tv
* Auf der Pirsch: Fact-Checking bei der dpa | ZAPP | NDR | 14.08.2019 | 23:20 Uhr
Autor/in: Daniel Bouhs und Inga Mathwig








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