Jebsen, Ken

„Es gibt immer eine Möglichkeit, aufeinander zuzugehen.“

(Foto: rbb/ Stefan Wieland)

Was: Interview anlässlich des Ausfalls von KenFM am 06.11.2011 auf Fritz/rbb
Wer: Ken Jebsen, Jörg Wagner
Wo: Berlin, Redaktionsräume KenFM
Wann: rec.: 11.11.2011, gesendet 12.11.2011 im radioeins-Medienmagazin, rbb

Vgl.:
* Reaktionen von Claudia Nothelle, rbb-Programmdirektorin und Henryk M. Broder, Publizist


(wörtliches Transkript)

Jörg Wagner: Eine private eMail und drei verlinkte Youtube-Videos führten zur Aussetzung der Sendung KenFM am 06.11.2011. Ken Jebsen, was hast Du in dieser Woche für Dich an Erkenntnissen gewonnen?

Ken Jebsen: Ja, für mich an Erkenntnissen gewonnen habe ich, dass, wenn man eMails schreibt und die, sage ich mal, sehr schnell, sehr salopp einem Hörer entgegenknallt, weil die Sendung endet für mich ja nicht nach 18:00 Uhr, dass man im Grunde immer die journalistische Sorgfalt walten lassen muss. Im Grunde muss man immer wie für eine Presseerklärung formulieren, weil, wenn ein Satz aus dem Zusammenhang gerissen wird, kann das verzerrend wirken. Aber, ich stelle auf der anderen Seite die Frage, ich glaube, jeder von uns hat schon mal eine eMail geschrieben, wo man sagt: ‚hör zu, das würdest Du so auch nicht in der Zeitung abdrucken‘. In einer Art Chat ist das passiert und wenn sich jetzt durch den aus dem Zusammenhang gerissenen Satz, wenn sich da Menschen gekränkt fühlen, ganz besonders die Jüdische Gemeinde, tut mir das sehr leid. Ich muss sagen, das die Vorwürfe, die daraus dann konstruiert werden, allerdings absurd sind, weil, wer die Sendung KenFM kennt, weiß, dass wir niemals so etwas behaupten oder senden würden. Ganz im Gegenteil. Und das ist auch nachzuhören. Und wir haben eine zehnjährige Geschichte und ich glaube, wenn das mein spirit wäre, dann wäre ich keine vier Wochen auf Sendung gewesen und nicht 545 Sendungen hätte ich unerkannt solche Gedanken verbreiten können. Ich weise das von mir.

Jörg Wagner: Aber Du wirst doch zumindest sagen, dass Dein Moderationsstil darauf beruht auch durch Provokationen, Reaktionen auszulösen, die sich vielleicht in Empörung entladen?

Ken Jebsen: Es gibt ein Buch von Stéphane Hessel, Widerstandskämpfer, der Mann, der die Menschenrechts-Charta mitgeschrieben hat und das heißt: „Empört euch“. Der Mann ist 92. Ich habe kein Problem mit Empörung. Ich glaube, Empörung ist gut.

Jörg Wagner: Nun gibt es die ausgestreckte Hand von Dir in Richtung Henryk M. Broder. Stehst Du noch zu diesem Angebot?

Ken Jebsen: Ich habe Henryk M. Broder eingeladen zu mir in die Sendung zu kommen, denn ich finde es höchst spannend, wenn Menschen über komplexe Themen aus unterschiedlichen Generationen miteinander sprechen, weil, das kann nur dazu beitragen, mehr Verständnis untereinander zu fördern. Und diese Einladung gilt. Also, ich würde mich darüber freuen, wenn Henryk M. Broder in meine Sendung käme. Und ich würde es gar nicht einen harten Schlagabtausch nennen. Ich glaube, eigentlich stehen wir auf der selben Seite. Und wir provozieren vielleicht auch. Nur bei mir ist bei “Provokationen” das Wort “Pro” einfach sehr betont. Ich bin ein Mensch dem Frieden und Harmonie sehr nahe liegt. Und was ich persönlich ablehne, ist jede Art der Gewalt und jede Art der Auseinandersetzung, die mit Waffen geschieht. Also, ich bin einfach dagegen. Ich glaube, Krieg sollte keinen Platz mehr haben im 21. Jahrhundert. Das ist leider nicht so. Ich wünsche es mir und ich tue alles dafür, dass es in die Richtung geht und zwar nicht nur als Moderator, sondern als Bürger und Demokrat. Das mache ich jeden Tag auf der Straße. Ich gehe dazwischen, wenn es irgendwo knallt. Das ist kein richtiger Umgang heutzutage mehr, sich gegenseitig zu verprügeln im weitesten Sinne. Das macht man nicht. Das hat kein Stil. Und ich versuche einfach Sendungen zu machen, die ein Credo haben, dass man miteinander redet, auch wenn man sagt, also mit dem kann ich eigentlich nicht. Es gibt immer eine Möglichkeit. Das hab ich auch gelernt privat. Es gibt immer eine Möglichkeit aufeinander zuzugehen. Man sollte das immer wieder versuchen. Das versuchen wir jeden Sonntag. Und dass man uns mal ab und an missversteht, weil ich auch recht schnell spreche, das ist okay. Aber wir sind eben auch ein Radio, was für eine sehr junge Zielgruppe kommuniziert. Und dann muss man damit leben, dass man mal falsch gedeutet wird.

Jörg Wagner: Wird sich KenFM ändern?

Ken Jebsen: KenFm ändert sich seit zehn Jahren. Wer die Sendung im letzten halben Jahr gehört hat, wird feststellen, dass sie sehr viel härter geworden ist, sehr politischer geworden ist, dass neue Formen entstanden sind, die nicht die klassischen journalistischen Standards einhalten. Da ist also: Satire, Kommentar, Glosse wurde manchmal vermischt. Ich finde, das muss auch möglich sein. Da gibt es eine Grenze. Und ich glaube, Billy Wilder hat gesagt: „Man muss wissen, wie weit man zu weit gehen kann“. Da sind wir vielleicht zu weit gegangen. Okay, aber auch das Ausloten und das aus der Reserve locken junger Hörer ist ja unsere Aufgabe. Und ab und zu kriegt man eben eins auf die Mütze. Ich muss damit leben. Es ist nicht Vorsatz, ja? Aber es passiert. Und wenn man dann wieder miteinander redet und als einen Neustart sieht, um über Themen zu reden, die vielleicht auch Tabu-Themen sind, es gibt ja viele Tabu-Themen, dann ist das auch einer der Ansprüche, die die Sendung hat.








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13 thoughts on “Jebsen, Ken

  1. seltsam …
    ich hab mir kenJebsens PN jetzt zum dritten mal durchgelesen und vermag beim besten willen keinen antisemitismus zu erkennen.
    oder macht man sich bereits durch die verwendung der worte JUDE und HOLOCAUST verdächtig oder gar schuldig?
    ich versteh’s einfach nicht …
    broder hat doch kenJebsens PN nicht umsonst unter der schlagzeile „ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat“ veröffentlicht.
    da ging es doch eindeutig darum, der denk- und lesefaulen masse zu vermitteln, kenJebsen sei ein holocaust-leugner. warum sonst reißt er diesen satz aus einem zusammenhang, aus dem klar das gegenteil hervorgeht?
    und natürlich hat’s funktioniert. BILD und co haben angebissen, die krankhafte political correctness hat wieder mal gesiegt. man empört sich mal wieder. ÜBER NICHTS.

  2. @Jörg Wagner: Vielen Dank für Ihre beiden Beiträge und Ihr Bemühen, die Situation objektiv darzustellen. Die Mühe hat sich sonst kaum jemand gemacht.

  3. @Heiko Sie schreiben oben: „Durchgeknallter Irrer” ist sicher ein Formalbeleidigung, allerdings kam die doch erst im Interview und die kann Jebsen daher kaum bereits gekannt haben.

    Dann korrigiere ich mich. In dieser Situation, wo Jebsen als balla bezeichnet wurde:

    Den Mann einen Schwätzer oder Schwadronierer zu nennen, wäre schon ein Kompliment, er ist einfach balla.
    Broder, Henryk M. , 07.11.2011

    und einen Tag zuvor als durchgeknallt
    Broder, Henryk M. , 06.11.2011

    ist in Kombination mit den strafrechtlich-relevanten Vorwürfen formuliert in einigen Presseveröffentlichungen, z. B.

    Berliner Kurier:
    http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/holocaust-geleugnet–rbb-schaltet-ken-jebsen-ab,7169128,11114880.html

    Freitag:
    http://www.freitag.de/community/blogs/aredlin/henryk-m-broder-vs-ken-jebsen-rbb-setzt-kenfm-ab

    oder auch in Nachrichtenagenturen:

    Jebsens Sendung „KenFm“ wurde am Sonntag bei Radio Fritz vom RBB
    kurzfristig aus dem Programm genommen. Der Journalist Henryk M.
    Broder hatte sich zuvor an den Sender gewandt und Jebsen des
    Antisemitismus‘ bezichtigt. Broder bezieht sich dabei auf eine
    E-Mail, die angeblich von Jebsen stammen soll und in der er den
    Holocaust leugnen würde. dapd/pcz/hm/ /1 081340 Nov 11

    DAPD, 08.11.2011, 13:40 Uhr

    er würde den Holocaust leugnen, die Situation für ein investigatives Interview nicht gegeben gewesen.

    Interessant ist in der Tat und eine Untersuchung wert, wie der Vorwurf, er leugne den Holocaust überhaupt in die Diskussion gekommen ist. Fakt ist: am 11.11. zur Zeit des Interviews, stand der Vorwurf im öffentlichen Raum, wer auch immer der Urheber ist.

    Zusätzlich war die Situation undurchsichtig durch eine Satire im Stil der Jebsen-eMail, von der Herr Broder auf seinem Blog bis heute im ersten Satz missverständlich behauptet, dass sie Jebsen an ihn als Brief geschrieben habe.

    Bis gestern war auf jetzt.de, der “Schule&Job"-Seite der SZ, ein “Brief” zu lesen, den Ken Jebsen mir geschrieben hatte.

    Broder, Henryk M., 09.11.2011

    Wäre nicht nur „Brief“, sondern auch „Ken Jebsen“ in Anführungszeichen gesetzt, wäre es klar. Aber auch der Verfasser der Satire, siegstyle, hatte offenbar zunächst Verwirrung stiften wollen und seine Identität erst nach der Löschung durch Jebsens Anwältin preisgegeben.
    Vgl.: Freitag

    Diese verwirrende Situation, ob Ken Jebsen sich selbst satirisch an Broder wendet oder ein anderer und die anschließende Wahrung der Persönlichkeitsrechte nach Auffassung von Ken Jebsen, sorgte zusätzlich am Interviewtag für eine gewisse Anspannung. Soweit in Ergänzung und präziser formuliert zu den Umständen des Interviews mit Ken Jebsen.

  4. @ Jörg Wagner:

    „Durchgeknallter Irrer” ist sicher ein Formalbeleidigung, allerdings kam die doch erst im Interview und die kann Jebsen daher kaum bereits gekannt haben. Wobei er sich selbst in seiner ersten Darstellung als Irre bezeichnet hat, dann sollte Dritte diese seine Meinung doch wohl teilen dürfen.

    Mir ist allerdings immer noch nicht klar, wer ihm überhaupt Holocaustleugnung vorgeworfen haben soll. Broder hat das zumindest öffentlich nicht getan. Auch im Interview mit Ihnen klingt das nicht an. Der Adressat der Youtube PN tat das auch nicht. Ich würde es übrigens auch nicht tun. Das stützt sich allein auf Kens eigene Darstellung. Mir scheint, Jebsen schlägt da auf einen Strohmann ein.

    Wahr ist allerdings, dass er eben diese PN genau so wie von Broder veröffentlicht geschrieben hat. Und wohl nicht wahr, da Meinungen das kaum sein können, aber zumindest sehr gut vertretbar ist die Bewertung, dass es sich dabei um ein antisemitisches Pamphlet handelt. Inklusive einer Relativierung des Holocausts, vielleicht hat Jebsen oder haben die Programmverantwortlichen das in den falschen Hals bekommen.

  5. @Matthias Horwath

    Sehr geehrter Herr Horwath, ich will nicht haarspalterisch sein, nur genau. Es gibt kein Schreiben von Ken Jebsen an Herrn Broder. Es gibt einen unvollständig von Herrn Broder publizierten nichtöffentlichen eMail-Verkehr zwischen Ken Jebsen und einem Hörer und drei verlinkte YouTube-Videos, die Teile der Sendung KenFM dokumentieren. Darin werden Dinge behauptet, die Ken Jebsen, wenn ich das richtig sehe, inzwischen einräumt, in Teilen missverständlich geäußert zu haben. Ich verstehe ihn auch so, dass er im eMailverkehr seine journalistische Sorgfaltspflicht vernachlässigt hat.

    Ihm war offensichtlich nicht bewusst, dass der nach einer Sendung stattfindende Austausch mit den Hörern denselben Stellenwert hat wie die Livesendung und nicht privaten Charakter trägt. Jebsen kritisert, dass er nicht im Kontext seiner 10 Jahre KenFM gesehen wird, sondern dass Teile aus dem Zusammenhang gerissen werden. Ich vermute, er meint damit auch den Satz: „ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat“.

    Jebsen: „Wenn sich Menschen gekränkt fühlen, ganz besonders die Jüdische Gemeinde tut mir das sehr leid.“ Ich lese diese Reaktion vor seiner letzten Live-Sendung als Bedauern und interpretiere das als erste Entschuldigung.

    Wen meinen Sie mit Ihrer Bemerkung: „Ich fordere Sie daher auf, sich umgehend zu positionieren.“
    Sie sind hier auf der Seite eines freien Journalisten gelandet, der versucht hat, soweit es möglich war, Transparenz zu erzeugen.

  6. @ Heiko „Die Vorwürfe gegen Jebsen sind nicht beleidigend, sondern schlicht wahr.“

    Abgesehen davon, dass es schwer fallen dürfte, ihm nachzuweisen, dass er den Holocaust leugnet, was laut Strafgesetzbuch §130 Abs. 3 mit 5 Jahren oder einer Geldstrafe geahndet, wird, finde ich diesen Vorwurf und die Bemerkung, er sei ein „durchgeknallter Irrer“ durchaus geeignet, als Beleidigung gewertet zu werden.

    Auch wenn man in Deutschland Staatsanwälte ungestraft „durchgeknallt“ nennen darf, so finde ich den Stil nicht angebracht, die Situation aufzuklären. Man könnte sich auch intellektueller mit Jebsen auseinandersetzen. Dass Herr Broder dies nicht will, ist allerdings sein Recht. Es führte nur dazu, so meine Behauptung, dass diese Grundsituation für mich als Interviewer äußerst ungünstig war.

  7. Das Schreiben des Herrn „Jebsen“ an H.M. Broder löst in mir Bestürzung aus. Es zeugt von einer ungeheuerlichen Primitivität wie von einer skandalösen Frechheit gegenüber den Juden allgemein. Dies kann doch nur mit der stillen Deckung einer schweigenden Mehrheit sowie der konkreten der Programm- Verantwortlichen geschehen! Ich fordere Sie daher auf, sich umgehend zu positionieren. Mit Zensur versus Pressefreiheit hat das nichts zu tun!

    MfG

    Matthias Horwath

  8. Die Vorwürfe gegen Jebsen sind nicht beleidigend, sondern schlicht wahr. Ich muss allerdings zugestehen, dass aus Jebsen auch mit einer aggressiveren Interviewführung wohl nicht mehr herauszubekommen gewesen wäre. Und selbst wenn er dazu bereit gewesen wäre, auf die Kritik an seinen Äusserungen im einzelnen einzugehen, sprengt das wohl den zeitlichen Rahmen. Was leider mehr oder weniger auf die komplette Berichterstattung zum Fall zutrifft, weshalb eine inhaltliche Auseinandersetzung kaum geleistet wurde. Leider scheitert der öffentliche Diskurs allzu oft an dieser hektischen Oberflächlichkeit der Medien.

    Eine einsame Ausnahme, leider müssen die Juden wieder selbst ran weil es sonst niemand tut:
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11657

  9. @Heiko Ich kann nachvollziehen, dass Ihre Erwartungen höher ausgefallen waren. Wäre mit wahrscheinlich genauso gegangen. Ich kann nur versichern, dass an diesem Freitag, als ich das Interview aufgezeichnet hatte, die Rahmenbedingungen nur für ein Stimmungsbild + selbstkritischer und kritischer Ersterklärung vorhanden waren. Ich kenne übrigens bis jetzt kein Interview, das darüber hinaus geht. Ich kenne eigentlich überhaupt keins. Insofern besteht der Wert des Interviews möglicherweise in dem kleinen Spalt, der sich geöffnet hat. Es ist ein authentischer O-Ton, den er in freier Rede einem anderen Menschen erzählt hat. Ohne Manuskript. Und nicht als Monolog. Nicht mehr. Nicht weniger. Es war das Machbare. Zumindest für mich.

    Die Alternative war Schweigen. Ich mache Ken Jebsen da keinen Vorwurf. Wenn man unter dieser medialen Beachtung steht und mit teilweise sehr beleidigenden Vorwürfen versehen wird, ist man gut beraten, seine Worte sorgfältiger zu wählen oder auch einfach mal länger nachzudenken und nichts zu sagen. Das erleichtert auch die Arbeit der Anwälte. In einer aufgehitzten Situation wie dieser, mit strafrechtlich relevanten Vorwürfen, ist es Ken Jebsen eher zu danken, dass er sich vor seiner Show hat von mir überreden lassen.

    Dieses Interview konnte jedoch nicht leisten, dass ich mit ihm jede Zeile besagter eMail durchgehe.

  10. Völlig richtig, aber welche Antworten kamen denn bitte von Ken Jebsen, die irgendwie erhellt hätten was er da eigentlich mitteilen wollte?

  11. @Heiko Beim Interview ist es manchmal nicht entscheidend, dass man die vermeintlich richtigen Fragen stellt, um zu zeigen wie cool und belesen man als Fragesteller ist oder um Jemanden K.O. zu hauen, sondern, dass man Antworten bekommt. Ich nehme es gern in Kauf, dass ich Ihre Erwartungen nicht erfüllt habe. Ich bin nicht so wichtig.

  12. Genau so ist es: das ist das Pamphlet eines sich die Welt mit antisemitische Verschwörungstheorien erklärenden Menschen. Und solche Leute nennt man Antisemiten. Und vom Interviewer kommt dazu nicht eine einzige Frage! Hat er den Text vorher überhaupt gelesen? Einfach nur peinlich.

  13. Lächerlich. Diese Entschuldigung ist keine. Er sagt dauernd, der Kontext wäre nicht beachtet worden.
    Hier der Kontext:
    „wie gesagt es ist völlig sinnlos sich mit ihnen zu unterhalten. das ist wie wenn ich versuche jehovas zeugen oder scientonlogie mitglieder zu überzeugen. sie sind unfähig aus ihrem käfig zu treten.

    was ist das grösste problem der juden ? ihre führer. also wie in der restwelt auch. henry kissinger selber jude hat für juden überhaupt nichts übrig. er hat selber gesagt als er von russischen juden gebeten wurde ihre ausreise nach israel zu ermöglichen , das für ihn zitat “ eine vergasung der russischen juden höstens ein ökonomisches problem sei “

    sie brauchen mir keine holocaus informatinen zukommen lassen. ich habe mehr als sie. ich weis wer den holocaust als PR erfunden hat. der neffe freuds. bernays. in seinem buch propaganda schrieb er wie man solche kampagnen durchführt. goebbels hat das gelesen und umgesetzt. ich weis wer die rassendatten im NS reich möglich gemacht hat. IBM mit hollerithmachinen. ich weis wer wärend des gesamten krieges deutschland mit bombersprit versorgt hat.standartoil also rockefeller.“
    Das ist nicht ein Satz Antisemitismus sondern zwei Absätze, inklusive der normalerweise von wirklichen Holocaustleugnern (zu denen der Typ wohl wirklich nicht gehört) genutzten „Rockefeller hat hat den Krieg ermöglicht“ Lüge. Rockefeller war 1937 (mit 97 Jahren) gestorben und davor nur noch Börsenspekulant. Wenn Bernays Verantwortung zugeschoben werden soll (und der Typ betont hier ja nochmal, dass Bernay Jude war), warum dann nicht auch Gutenberg? Der hat ja den Druck erfunden, den auch die Nazis nutzten. Oder Alfred Nobel, der hat ja immerhin Sprengstoffe erfunden usw.

    Der Typ HAT ein Problem mit Juden. Und darum sagt er auch nicht: „Ey sorry für das was ich schrieb, das war Unsinn“ sondern „Ey, sorry wenn ihr paar Wenigen euch davon angepisst fühlt dass ein bißl was von meinen Wahrheiten falsch benutzt wurde“.
    Ken, geh nach Hause und in dich. Und komm erst wieder wenn du es gelernt hast: du bist nicht Allwissend, und die Juden sind nicht die Nazis.

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