Menge, Wolfgang

In memoriam Wolfgang Menge (10.04.1924 – 17.10.2012)

Wolfgang Menge | Foto: © WDR/Herby Sachs
Wolfgang Menge | Foto: © WDR/Herby Sachs

„Es ist ja auch ein langes Leben gewesen. Bis jetzt. Schon mal.“

Wer: Wolfgang Menge, Autor
Was: Interview zum 80. Geburtstag
Wo: Berlin, ARD-Hauptstadtstudio
Wann: Erstausstrahlung 10.04.2004, radioeins-Medienmagazin (rbb)

Anmoderation 2004:
(Collage) Er ist einer der wenigen Fernsehautoren, die man vom Namen her kennt. Wolfgang Menge. Zu hören eben nur ein Bruchteil seiner Erfolgsserien „Stahlnetz“, „Ein Herz und eine Seele“ mit Alfred, dem Enkel, der Zollfahnder Kressin für die „Tatort“-Reihe, der Vereinigungsmuffel „Motzki“ nicht zu vergessen. Heute wird Wolfgang Menge 80. Weil er da nur im engeren Kreise feiert, habe ich zu einer Aufzeichnung gebeten. Zuerst wollte ich von ihm wissen, was seine 2002 hier im Medienmagazin angekündigte 13teilige deutsch-jüdische Sitcom macht, in der ein blonder Mann Mitte Dreißig erfährt, dass seine Mutter Jüdin ist.


Download (verlinkte Audio-Quelle: rbb, radioeins)

(O-Ton: „Der längste Vibrator der Welt …“)
Wolfgang Menge als Gastgeber der Talkshow III nach 9 hier eben mit Beate Uhse. Er hat das Format Talkshow mit aus der Taufe gehoben, zuerst an einer Sendung in Stuttgart getestet, bei Radio Bremen dann erfolgreich aufgelegt, beim SFB und der Sendung „Leute“ fortgesetzt. Für mich war er immer derjenige, der nicht den Wissenden heraus kehrte, sondern den Naiven spielte, um seinen Gästen Dinge zu entlocken, die sie vielleicht so vor einer Fernsehkamera nicht sagen würden.


Download (verlinkte Audio-Quelle: rbb, radioeins)








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