Der Auftrag

Werden die Gelder richtig verteilt?

„Wir müssen uns fragen, was wollen Menschen im Fernsehen überhaupt sehen.“

Was: Podiumsdiskussion „Ein Auftrag, den man nicht ablehnen kann – Welches Programm fordert die Politik und welches liefern die öffentlich rechtlichen Sender?“ auf Einladung der Deutschen Akademie für Fernsehen (DAfF)

Wer: (v.l.n.r.)
* Dagmar Reim, Intendantin, rbb
* Ines Pohl, Chefredakteurin, taz
* Wolfgang Kubicki, medienpolitischer Sprecher, FDP
* Harald Staun, Leiter Medienressort, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
* Peter Frey, Chefredakteur, ZDF
* Florian Hager, stellvertretender Programmdirektor, arte

Wo: Vertretung des Landes NRW beim Bund, Hiroshimastraße 12, 10785 Berlin
Wann: 14.02.2013, Mitschnitt aus technischen Gründen ab ca. Minute 4; 10:25-11:39 Uhr

Seit 01.01.2013 ist nicht mehr das Bereithalten eines Rundfunkempfängers die Grundlage für die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, sondern im Privatbereich z. B. das Leben in einer Wohnung. Damit wird das jahrzehntelang trainierte Denken: Gerät – Dienstleistung – Entgelt abgelöst durch die Logik: der öffentlich-rechtliche Rundfunk nützt allen, also sollen auch fast alle zahlen, selbst jene, die kein Gerät haben. Dies belebt eine alte Debatte, ob für die Abgabe von 17,98 Euro im Monat (0,59 ct am Tag) die Sender ihrem Auftrag gerecht werden. Doch was ist der Auftrag? Minderheiten zu bedienen? Massen? Differenziert in Spartenkanälen? Oder am „Lagerfeuer“ für alle – jung und alt? Das zu diskutieren, war wiederum der Auftrag der Podiumsteilnehmer am Rande der Berlinale. Die im Mitschnitt erwähnte Keynote von Adriana Altaras ist hier nicht dokumentiert.


Peter Frey (links)
Florian Hager (rechts)

(Fotos: © Jörg Wagner)


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