Medienmagazin vom 17.11.2018

Gesamt-PodCast:


Download (verlinkte Audio-Quelle bis zum 17.11.2019: rbb, radioeins)

[00:00] INTRO: Anfänge der „Lindenstraße“ | [02:50] ARD-Themenwoche Gerechtigkeit: Freier Journalismus | [10:44] „Lindenstraße“ abgesetzt | [22:18] Parlamentarischer Abend der Freien Radios | [38:58] ORF existenziell bedroht | [42:04] Bonus: Parlamentarischer Abend der Freien Radios


INTRO: Anfänge der „Lindenstraße“
O-Ton: Friedrich Nowottny (Quelle: Medienmagazin, 11.12.2010)

1. ARD-Themenwoche „Gerechtigkeit“: Luxusjob Journalist?
In der ARD-Themenwoche „Gerechtigkeit“ berichteten wir, die Journalisten, darüber, wie fair es in unserer Gesellschaft zugeht. Doch wie sieht es eigentlich unter den Berichterstattern aus? Immer mehr Journalisten in Deutschland sind nicht bei Sendern oder Verlagen angestellt, sondern arbeiten frei – also von Beitrag zu Beitrag. Sie organisieren sich unter anderem im Berufsverband Freischreiber, der am 17.11.2018 Zehnjähriges feierte, dabei aber mit gemischten Gefühlen auf die Szene blickt: Vor allem für schreibende Kollegen stellt sich die Frage: Ist Journalist ein Luxusjob?
Studiogespräch mit O-Tönen von:
* Bärbel Triller, Freie Journalistin
* Benno Stieber, Gründer des Berufsverbands “Freischreiber”
* Carola Dorner, Vorsitzende und Sprecherin des Berufsverbands “Freischreiber”
Autor: Daniel Bouhs (live)

2. “Lindenstraße” wird 2020 eingestellt
Das ERSTE teilte am Freitag mit: “Die wöchentliche Serie „Lindenstraße“ wird nach über 34 Jahren nicht fortgeführt. Die Fernsehprogrammkonferenz der ARD hat sich mehrheitlich gegen eine Verlängerung des Produktionsvertrages mit der Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion ausgesprochen. Die letzte Folge der Serie wird im März 2020 im Ersten ausgestrahlt.”
Leitungsinterview mit Jörg Schönenborn, WDR-Fernsehdirektor

3. Freie Radios in Berlin und Brandenburg – leichter Optimismus für neuen Medienstaatsvertrag
Die Freie Radioszene in Berlin und Brandenburg lud Politikerinnen und Politiker zu einer Diskussion (14.11.2018). Freie Radioinitiativen gibt es in elf Bundesländern. In sieben Bundesländern sind dafür bisher medienrechtliche Grundlagen geschaffen worden. In Berlin und Brandenburg wird seit 30 Jahren um die juristische Anerkennung sowie die finanzielle Absicherung der Existenz Freier Radios gekämpft. Ein Parlamentarischer Abend lotete die Chance für einen neuen Medienstaatsvertrag aus.
Ausschnitte aus der Diskussion + Statements von:
* Karin Halsch, medienpolitische Sprecherin, MdA, SPD
* Anne Helm, medienpolitische Sprecherin, MdA, Die Linke
* Notker Schweikhardt, medienpolitischer Sprecher, MdA, Bündnis ’90/Die Grünen
* Stefan Förster, medienpolitischer Sprecher, MdA, FDP

4. ORF vor größter existenzieller Krise?
Der ORF-Redakteursausschuss, RedakteurssprecherInnen aus allen Bereichen (Radio, TV, Online, Teletext und Landesstudios) trate diese Woche mit einer Resolution an die Öffentlichkeit: “Dem ORF droht derzeit die größte existenzielle Krise seit seinem Bestehen. Wir befürchten die absichtliche Zerstörung des öffentlich-rechtlichen Senders – über einen wirtschaftlichen und politischen Zangenangriff.”
Interview mit Dieter Bornemann, Vorsitzender des ORF Redakteursrates
Vgl.: Medienmagazin aus Wien, 12.05.2018

PodCast-Bonus:
Was: Mitschnitt des Parlamentarischen Abends der Freien Radio Berlin und Brandenburg
Wo: Berliner Stadtbibliothek
Wann: 14.11.2018, 19:00 Uhr









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