Medienmagazin vom 27.11.2010

Gesamt-PodCast

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INTRO: Terrorgefahr und Pressefreiheit

„Das macht mir Sorge, wenn wir mal in eine kritische Sitiuation geraten, dass wir sehr viel unserer Pressefreiheit, die wirklich der Grundpfeiler für unsere Gesellschaft ist, dass wir dabei sehr, sehr viel einbüßen.“

O-Ton: Fritz Pleitgen (Foto), ehemaliger WDR-Intendant während des 15. MainzerMedienDisputs


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1) 40 Jahre Erfolgsgeschichte tatort

„… dass der tatort sehr häufig versucht mit den Mitteln der Krimiunterhaltung, sich mit der deutschen Lebenswirklichkeit auseinander zusetzen.“

O-Ton: Kurt Kroemer aus: „Na Du alte Kackbratze!“

Statements:
* Friedrich Nowottny, Ex-WDR-Intendant und Journalist, der in einem tatort mitspielte
* Stefan Niggemeier, Medienjournalist und Mitautor des Fernsehlexikons


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Vgl.:
* http://www.daserste.de/tatort/

2) Programmumbau und -abbau in der ARD?

„Verabschiedung auf Raten“

Telefoninterview mit Thomas Frickel, Vorsitzender und Geschäftsführer
Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm / AG DOK


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Vgl.:
* Die Stärke unserer Marken – fk-Interview mit Volker Herres, ARD-Programmdirektor
* Offener Brief der AG DOK vom 25.11.2010
* Offener Brief der Bundestagsfraktion Bündnis’90/ Die Grünen vom 25.11.2010 (als PDF-Datei)
* Protest von Bernd Neumann, Staatsminister für Kultur und Medien vom 26.11.2010
* ARD-Pressemitteilung vom 30.11.2010
* Kommentar der AG DOK zur ARD-Pressemitteilung vom 30.11.2010:

„Die ARD-Erklärung zur neuen Sendestruktur im ‚Ersten‘ ist ein Meisterstück im Nebelwerfen. Die Streichung eines kompletten dokumentarischen Sendeplatzes wird dadurch verbrämt, dass ein Mittwochstermin auf den Montag rückt – offenbar hofft man, dass der systematische Ausstieg aus der filmischen Darstellung der Wirklichkeit dadurch weniger auffällt. Die Ankündigung, solche Programme vermehrt in den Sommer zu legen, ist erstens keine Neuigkeit, sondern längst Programm-Realität – und zweitens verhöhnt sie all jene, die von der ARD ein erkennbares, ernsthaftes und dauerhaftes Engagement für den Dokumentarfilm fordern. Dokumentarisches Fernsehen ist nicht ‚zweite Wahl‘ und kein Lückenbüßer für die Saure-Gurken-Zeit, sondern er steht im Kernbereich des öffentlich-rechtlichen Programmauftrags. Ihn aus der Versenkung zu holen, wenn das Publikum gerade im Biergarten sitzt und die Talkshows aus gutem Grund Pause machen – und das auch noch als ‚Aufwertung‘ zu verkaufen, offenbart den Zynismus des ARD-Programmchefs, der sich offensichtlich über alle Kritik erhaben fühlt.“

3) Umbau bei epd Medien

„Es ändert sich vor allem das Informationsverhalten unserer Leser.“

O-Ton: Kurt Beck, Ministerpräsident Rheinland-Pfalz und Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder

Telefoninterview mit Dr. Thomas Schiller, Chefredakteur, epd-Zentralredaktion


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Vgl.:
* epd Medien

4) „Die Schweiz ist die Zukunft von Deutschland“ – Zusammenhang von Abbau des Qualitätsjournalismus‘ und politischen Verwerfungen

„wichtiger als der öffentliche Verkehr“

Interview mit Prof. Dr. Kurt Imhof, Uni Zürich


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Vgl.:
* http://www.qualitaet-der-medien.ch
* Veranstaltung in der Friedrich-Ebert-Stiftung

Aktualisierung:
Prof. Kurt Imhof stirbt am 01.03.2015 in Zürich. Quelle: watson.ch

(Fotos: © rbb/WDR Stefan Tolz, AG Dok, epd, Jörg Wagner)

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