Medienmagazin vom 01.02.2020

Gesamt-PodCast:

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[00:00] INTRO: DLF beendet Verkehrsmeldungen | [05:03] Corona-Virus: Panikmache oder Transparenz? | [18:00] China: Zwischen Aufklärung und Desinformation | [27:42] IRT: Neustart oder Abwicklung? | [40:04] Bonus: Skandal bei der ARD/ZDF-Techniktochter IRT – #r1MM 13.05.2017 | [51:11] Bonus: Die Vogelgrippe und unterdrückte Nachrichten – #r1MM 18.02.2006 | [1:01:08] Bonus: Das Dilemma von DAB+ in Österreich – #r1MM 08.08.2015


INTRO: DLF stellte Verkehrsfunk ein
O-Ton-Collage:
* Nachrichten, DLS, 31.01.2020, 23:00 Uhr
* „Die Gefahren eines Jahres“ – Collage von Carsten Schneider aus den Verkehrsnachrichten im Deutschlandfunk, 2010

1. Corona-Virus: Panikmache oder Transparenz?
Inwieweit gelingt es in der medialen Berichterstattung bei einem Pandemie-Fall, den maximalen Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten ohne dabei Panik und Hysterie zu verbreiten? Sind da Eil-Meldungen über jeden Verdachtsfall in Krankenhäusern meiner Umgebung hilfreich? Verängstigen Fotos von Menschen unter Vollschutz oder stärken sie die Sensibilität für das Thema? Sind Berichte über leergekaufte Apotheken sinnvoll? Ist der Zustand eines Patienten wichtiger als die Holocaust-Gedenkveranstaltung im Bundestag im Ranking von Nachrichtensendungen? Fragen ähnlicher Art stellen sich immer wieder (Vogelgrippe, Schweinepest, SARS, Ebola). Welche Erfahrungen gibt es über die richtige mediale Ausgewogenheit?
O-Ton: WHO-Trailer
Telefoninterview mit Volker Stollorz, Wissenschaftsjournalist, Redaktionsleiter, Geschäftsführer Science Media Center Germany

2. China: Zwischen Aufklärung und Desinformation
Für Aufsehen sorgten in dieser Woche Online-Postings staatlicher chinesischer Zeitungen. Sie veröffentlichten ein Foto, das angeblich ein neu gebautes Spezialkrankenhaus in Wuhan zeigen soll. Sehr schnell wurde aber klar: Das Foto ist eine Fälschung, es wurde aus einem Katalog kopiert. Die Postings wurden inzwischen gelöscht. Angesichts solcher Lügen der Staatsmedien fragen sich viele Chinesinnen und Chinesen aber, welchen Informationen sie noch glauben sollen und welchen besser nicht.
Schaltgespräch mit Steffen Wurzel, ARD Studio Shanghai

3. Rundfunktechnik: Neustart oder Abwicklung?
Die gemeinsame Forschungseinrichtung der öffentlich-rechtlichen Sender im deutschsprachigen Raum, das Institut für Rundfunktechnik (IRT) in München, steht möglicherweise vor dem Aus. Wie das IRT bestätigte, haben nach dem ZDF inzwischen auch alle neun ARD-Anstalten ihren Gesellschaftervertrag mit dem Münchner Institut gekündigt, dazu die Sender aus Österreich und der Schweiz. Man arbeite derzeit zwar „mit Hochdruck“ an einer anderen Lösung. Stand heute seien die Sender allerdings nur noch bis zum 31. Dezember 2020 an der Einrichtung beteiligt. Der Weiterbetrieb wäre mindestens in jetziger Form dann nicht mehr möglich.
Studiogespräch mit O-Tönen von Thomas Schierbaum, IRT-Sprecher (2013, 2020)
Autor: Daniel Bouhs (live, honorarpflichtig)

PodCast-Bonus:
° Kein Interesse an Erlösen? Skandal bei der ARD/ZDF-Techniktochter IRT
Es geht um einen dreistelligen Millionenbetrag und die Frage, ob Techniker einem ehemaligen Mitarbeiter blind vertraut haben: Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Patentanwalt, der bei der Vermarktung der Entwicklungen helfen sollte, dabei aber über Jahre einen Großteil der Erlöse in eine eigene Firma umgeleitet haben soll. Wie konnte das so lange unentdeckt bleiben?
Studiogespräch mit O-Tönen von:
* Albrecht Hesse, Justiziar Bayerischer Rundfunk – Sitzanstalt Institut für Rundfunktechnik
* Klaus Ott Investigativ-Reporter „Süddeutsche Zeitung“
* Prof. Dr. Karola Wille, ARD-Vorsitzende, mdr-Intendantin
Autor: Daniel Bouhs (live)
Quelle: radioeins-Medienmagazin 13.05.2017

° Die Vogelgrippe und unterdrückte Nachrichten
O-Ton: Collage Vogelgrippe
TOP-Ten der vernachlässigten Nachrichten 2005 veröffentlicht
Telefoninterview mit Christina Kiesewetter von der Initiative Nachrichtenaufklärung
Quelle: radioeins-Medienmagazin 18.02.2006

° Das Dilemma von DAB+ in Österreich
Verkehrsfunk Killerapplikation für DAB+?
Interview mit Albert Malli, stellvertretender Senderchef Hitradio Ö3
Quelle: radioeins-Medienmagazin 08.08.2015


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