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Der freie Journalist und Ungarnkenner Stephan Ozsváth bringt uns nach einem halben Jahr unter der ungarischen Regierung von Péter Magyar auf den aktuellen Stand der medienpolitischen Lage in Ungarn.
Vgl.: Bayern-2-Feature von Stephan Ozsváth
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Wie verändert sich Ungarns Medienlandschaft nach dem Ende der Orbán-Regierung? Reporter und Journalist Stephan Ozsváth berichtet direkt aus Budapest über den Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die Zukunft unabhängiger Medien und die ersten Schritte der Regierung von Péter Magyar.
Vor dem ungarischen Parlament beschreibt Ozsváth, wie Mediengremien neu besetzt werden, ehemalige Propagandastrukturen zerfallen und unabhängige Redaktionen um ihre wirtschaftliche Zukunft kämpfen. Wie staatsfern verläuft der Umbau tatsächlich? Weshalb dürfen ausgerechnet unbelastete frühere Mitarbeiter teilweise nicht zurückkehren? Und welche Chancen haben Klubrádió, investigative Onlineportale und neue journalistische Projekte außerhalb der Budapester Medienblase?
Historische O-Töne mit Zsolt Bogár aus den Jahren 2011 und 2017 dokumentieren, wie Viktor Orbáns Mediengesetz, politische Einflussnahme und wirtschaftlicher Druck den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sowie den gesamten ungarischen Medienmarkt veränderten.
DIE MEDIENHÖLLE #039: Ein Ungarn-Update über Pressefreiheit, Medienpolitik, Propaganda, Selbstzensur und den schwierigen Neuanfang nach 16 Jahren Orbán.
#Ungarn #Budapest #Pressefreiheit #Medienpolitik #ViktorOrban #PeterMagyar #Journalismus #Klubradio #Medienhoelle
Episode #039
Veröffentlicht: 27.09.2026, 09.00 Uhr
rec.: 09.09.2026
▶︎ [00:00] Trailer
▶︎ [00:06] Schaltgespräch mit Stephan Ozsváth, Journalist und Autor
▶︎ [00:48] Die Europaflagge kehrt ans Parlament zurück
▶︎ [01:38] Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
▶︎ [04:40] Sind die Nachrichtensendungen wieder auf Sendung?
▶︎ [05:08] Neue Gesichter, alter Mitarbeiterstab
▶︎ [07:40] Zsolt Bogár kehrt zum Rundfunk zurück
▶︎ [08:16] Fehlende Offenheit und verweigerte Rehabilitation
▶︎ [10:04] Klubrádió zwischen UKW und erfolgreichem Internetradio
▶︎ [12:17] Neue Mediengremien und politische Kinderkrankheiten
▶︎ [15:25] Népszabadság und das Ende der gedruckten Tageszeitung
▶︎ [18:02] Investigative Onlinemedien und neue Medienprojekte
▶︎ [21:12] Regierungskommunikation zwischen Social Media und Presse
▶︎ [23:56] Ausblick auf den weiteren Medienumbau
▶︎ [24:36] Podcast-Bonus
▶︎ [24:44] Der mediale und politische Protest zum Jahreswechsel 2010/2011 war deutlich. In Ungarn würde mit dem neuen Mediengesetz staatliche Zensur eingeführt. Die EU-Kommission setzte Ungarn eine Frist, um darzulegen, dass das Gesetz nicht gegen EU-Vorschriften verstoße. Zsolt Bogár, Journalist bei Magyar Rádió, protestierte gemeinsam mit einem Kollegen gegen das Mediengesetz durch eine Schweigeminute. Gegen beide lief deswegen ein Disziplinarverfahren. Schaltgespräch mit Zsolt Bogár am 21.01.2011

▶︎ [32:26] Zsolt Bogár in Budapest am 10.07.2017

▶︎ [35:33] Abspann
Kann bei der Thumbnail- und Musikgestaltung beziehungsweise Optimierung Spuren von KI enthalten.
Die Menschen dahinter sind:
▶︎▶︎ Credits
Stationvoice: Lydia Drechsler; https://www.kräuterblütenliebe.de/
Sounddesign für das Grundmotiv: William Wienke; https://william-guitar.de/
Cover: Ingo Römling; https://www.monozelle.de/
Hosts: Philipp Nitzsche und Jörg Wagner
Post: post [ätt] medienhoelle [pünktchen] de
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